TEST: SIVGA PENG - exzellent verarbeiteter Over-Ear-Kopfhörer für knapp 500 EUR

Von der hierzulande noch eher unbekannten chinesischen Brand SIVGA ist unser neuester Testkandidat. Die Dongguan Sivga Electronic Technology Co., Ltd. wurde 2016 gegründet und hat ihren Sitz, wie man schon anhand des Namens erahnen kann, in Dongguan, China. Das Unternehmen vereint Forschung, Entwicklung, Produktion und auch den Kundenservice sozusagen unter einem Dach. SIVGA konzentriert sich laut eigenen Angaben auf die Produktion hochwertiger Kopfhörer und verfügt über eine umfassende Expertise in der Kopfhörerbranche. Das zentrale Entwicklungsteam besteht, so erwähnt man nicht ohne Stolz, aus führenden Experten der Elektronik- und Akustikbranche. Vom Rohstoffeinkauf bis zum fertigen Produkt deckt das SIVGA-Team alles ab.
Zurück zu unserem Testsample. Für ein Review haben wir den SIVGA PENG, einen dynamischen, geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer, erhalten. Er ist ausschließlich in der von uns getesteten Farbavariante für einen Kaufpreis von 499 EUR z.B. bei audioNEXT in dessen Onlineshop audiodomain erhältlich.
Hier geht es zum SIVGA PENG bei audiodomain

Der SIVGA PENG in der Einzelansicht
Mit dem Peng präsentiert SIVGA einen, wie bereits erwähnt, geschlossenen dynamischen Kopfhörer, der laut SIVGA luxuriöse Materialien und hochentwickelte Ingenieurskunst verbinden soll. Die Ohrmuscheln werden beispielsweise aus afrikanischem Zebraholz gefertigt, dessen individuelle Holzmaserung durch sorgfältiges Polieren, Beizen und natürliches Trocknen zu einer glatten, hochwertigen Oberfläche veredelt wird. Das CNC-gefräste Gehäuse aus einer Aluminiumlegierung schafft in Kombination mit einem Bügel aus Edelstahl und einem hochwertigen, bequem gepolsterten Echtleder-Kopfband sogar mehr als nur den Hauch von Exklusivität - für diesen Aufwand, so scheint es, ist der Kaufpreis als recht fair einzustufen.

Das afrikanischem Zebraholz in der Detailansicht
Bei der Konstruktion des Over-Ear Kopfhörer berücksichtigt das Entwicklerteam sowohl ergonomische als auch akustische Anforderungen. So verfügt der PENG über abgewinkelte und langzeitstabile Ohrpolster für eine optimale Geräuschisolierung - die wirklich gut funktioniert, wie sich später zeigen wird. Die Ohrmuscheln sind um bis zu 180 Grad drehbar. Diese Flexibilität ermöglicht zusammen mit dem verstellbaren Kopfband eine gute Anpassung unterschiedliche Kopfformen der Träger. Der leichte und stabile Aluminiumrahmen soll zudem unerwünschte Resonanzen minimieren. Zugleich trägt er zu einer besonders klaren Audiowiedergabe bei. Uns gefällt bilanzierend sehr gut, dass ausschließlich bis ins Detail hochwertige Materialien beim SIVGA PENG Verwendung finden.

Verstellmechanismus am Kopfband

Das Gelenk für die um bis zu 180 Grad drehbaren Ohrmuscheln im Detail
Das Herzstück des Peng bildet ein 50-mm-Treiber mit LCP-Membran (Liquid Crystal Polymer), der eine Saphir-Verbundschicht und integriertem Kupferring besitzt. Die aufwändige und nicht alltägliche Konstruktion soll für minimale Verzerrungen stehen und eine detailreiche, fundierte Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich gewährleisten, so verspricht es der Hersteller. Die fein geschliffene Struktur erzeugt dabei sogenannte mikro-akustische Kanäle, die zu einem immersiven Hörerlebnis beitragen. Die abgewinkelten Ohrpolster sind mit weichem Schaumstoff gefüllt und sorgen für eine gute Abdichtung bei minimalem Schalldurchlass, während Belüftungsöffnungen in den Ohrmuscheln die Atmungsaktivität auch bei längerem Gebrauch verbessern.

Sehr gut gepolsterte und bequeme Ohrmuschel innenseitig

Ohrmuscheln im Detail

Im Lieferumfang enthalten ist ein hochwertig anmutendes Hartcase
Im Lieferumfang des SEVGA PENG befindet sich ein braunes Hardcase, das sowohl den Kopfhörer als auch das Zubehör aufnimmt. Apropos Zubehör, zusätzlich befindet sich im Lieferumfang ein 6N OCC-Kabel mit 2 Meter Länge für eine stabile und saubere Signalübertragung. Die Kabelführung des PENG erfolgt im Übrigen beidseitig.

Im Detail: Das 6N OCC-Kabel

Die passenden Adapter

Im Detail: Die beidseitige Kabelführung
Klangwertung

AVM Evolution AS 3.3 mit exzellentem Kopfhörerverstärker
In diesem Abschnitt unseres Reviews möchten wir auf die klangliche Auslegung des SIVGA PENG genauer eingehen. Nach einigen Hörversuchen hat sich der Kopfhörerverstärker des erstklassigen AVM Evolution AS 3.3 aufgrund seiner akustischen Dynamik und klanglichen Neutralität als nahezu perfekter Zuspieler herauskristallisiert.
Zunächst kurz zum Tragekomfort. Der PENG lässt sich präzise auf die Kopfform des Trägers einstellen, die Ohrpolster sind sehr bequem, nur bei langem Tragen werden die Ohren dann doch etwas heiß. Damit ist der PENG jedoch nicht allein, das passiert bei vielen anderen Over-Ear-Kopfhörern ebenfalls. Der Anpressdruck ist nicht zu hoch, zugleich aber sitzt der Kopfhörer auch nicht zu locker. Sehr gut gefällt uns darüber hinaus, wie wirkungsvoll die Polsterung der Ohrmuscheln Geräusche von außen isoliert, sodass man ohne größere Beeinflussung auch dann hören kann, wenn beispielsweise im selben Raum leise Gespräche geführt werden.
Wir beginnen unsere Hörrsession mit der Wiedergabe von klassischer Musik. Hierfür haben wir uns für "The Prayer" von Josh Groban und Charlotte Church ausgesucht. Der sehr emotionale Titel startet mit einem klassischen Orchester, das der SIVAG PENG mit sehr viel Feingefühl und einer hervorragender Differenzierung umsetzen kann, erst bei enormer Lautstärke wird das Ganze minimal unharmonisch. Diese Pegel sind allerdings auch nicht gut fürs Gehör und sollten für längere Zeit definitiv gemieden werden. Als Charlotte Church dann mit ihrer aussagekräftigen Stimme in den Titel einsteigt, kann der PENG und mit einer hervorragenden Klarheit überzeugen. Die mehrstimmigen Vocals der beiden Protagonisten erklingen klar und gefühlvoll. Auch die vokale Präsenz von Josh Groban mit seiner klassisch ausgebildeten Bariton-Stimme kommt mit sauberen Konturen und fein abgestimmter Stimmfarbe zur Geltung.
Mit Klassik geht es auch weiter. Bei "Nessun Dorma", gesungen von Jonas Kaufmann, offeriert der PENG eine sehr sauber aufgebaute Gesamtwiedergabe. Die Stimme des Startenors wird präzise getroffen, und auch bei hohem Pegel bleibt die Durchhörbarkeit erhalten. Das sanfte Abklingen der Stimme und auch andere vokale Details werden mit einem hohen Maß an kultivierter Detaillierung berücksichtigt. Der zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommende Chorgesang kommt exzellent heruas und präsentiert sich als nahtlos ins tonale Gesamtgefüge eingearbeitet. Bei der Steigerung des musikalischen Spannungsbogens innerhalb der Arie agiert der SIVGA PENG impulstreu und lebendig.
Wie sauber und aufgeräumt sich der PENG an die Darstellung auch komplexer Titel macht, stellt er beim "Imperial March" (Aus Star Wars, John Willams, Wiener Philharmoniker) unter Beweis. Auch in Passagen mit zahlreichen akustischen Ebenen behält der chinesische Kopfhörer mit Gelassenheit den Überblick und agiert feindynamisch ausgezeichnet. Man kann aus räumlicher Perspektive einzlene Orchesterinstrumente einwandfrei lokalisieren, und zugleich bündelt er bei den Dynamiksprüngen die orchestralen Kräfte exzellent und sorgt für einen sehr ehrlichen, kraftvollen Gesamteindruck. Durch das Vermögen, eine überzeugende Gesamt-Räumlichkeit zu erzeugen, die auch kritischer Betrachtung unerschütterlich Stand hält, wird der PENG zu einem Kopfhörer, der für solche Musikstücke in seiner Preisklasse glänzend geeignet ist.
"Sailing Ships From Heaven" von Katie Melua bietet direkt von Beginn an ein sehr schönes Spektrum an echter, realistischer klanglicher Dynamik. Hier hört man gern laut, und der Grenzbereich des PENG liegt hoch, dann aber beginnen sich kleinere Auflösungsdefizite und Übersteuerungsartefakte hinzuzugesellen. Wie wir schon zuvor feststellten, betrifft dies aber Pegelbereiche, die fürs Hören über einen etwas längeren Zeitrum ohnehin nicht gedacht sind. Insgesamt überzeugt uns die sehr vielschichtige, umfassende Darstellung, die auch mit der gut ausgearbeiteten Stimm- und Instrumentaltrennung aufwarten kann.
Das 2023er Remaster des Pet Shop Boys-Klassikers "West End Girls" ist, wie wir schon bei zahlreichen Klangwertungen verschiedenster Gerätschaften immer wieder betont haben, richtig gut geworden und kaum mit der Ursprungsversion aus den 80er Jahren zu vergleichen. Der PENG verdeutlicht die Vorzüge der überarbeiteten Version exzellent. Hier gefällt er uns besonders, wie der PENG mit dem straffen, treffsicheren, nachdrücklichen Bass umgeht, der sich aber nie zu weit in den Vordergrund schiebt. Auch die Stimmwiedergabe gelingt überragend: Zum einen werden typische Merkmale der Stimme mit akkurater Struktur berücksichtigt, zum anderen fügt sich die Stimme nahtlos ins gesamte Klangbild ein. Der Rhythmus wird erneut mit vorbildlicher Impulstreue präsentiert.
"Resonance" von Boris Blank beginnt subtil, und weit unten im Frequenzspektrum. Der SIVGA PENG hat mit beidem keine Berührungsängste und punktet durch seinen überragenden Tiefgang. Er holt jedes neu hinzukommende akustische Element klar heraus, ohne es aber zu stark und somit unpassend zu betonen. Dieser enorme Sinn für akustischen Realismus ist dem PENG offenbar wirklich eigen. Er geht alles, was vor ihm liegt, direkt und ohne Umweg an, und hat mit seinem Membranhub keine Schwierigkeiten, die immensen Anforderungen dieses Tracks im Bassbereich nahezu vollumfänglich zu erfüllen. Klar, sauber auflösend, transparent: Auch der Hochtonbereich hat uns abgeholt, während sich die Mitten feingliedrig und lebhaft zwischen die hohen und die tiefen Frequenzen einfügen.
Aus derm Sampler "Magik Four - a New Adventure, Mixed by DJ Tiesto" hören wir "Communication" von Armin van Buuren. Mit den ansatzlosen Übergängen, der enorm breit gefächterten, echt auftretenden Räumlichkeit und der Fähigkeit, einzelne akustische Synthesizer-Effekte präzise ortbar im virtuellen Raum zu platzieren, eröffnet der Over-Ear-Kopfhörer auch hier ein breites Spektrum seiner klanglichen Fähigkeiten. Der PENG, das ist einer seiner großen Vorzüge, ist ungemein konsequent ausgelegt, immer auf Dynamik, Klarheit und eine tadellose Präzision. Dadurch eignet er sich sehr gut für nahezu alles Quellmaterial.
Konkurrenzvergleich

- beyerdynamic DT 1770 PRO MKII: Wir starten unseren Konkurrenzvergleich mit dem beyerdynamic DT 1770 PRO MKII, der derzeit das Flaggschiff im Bereich geschlossener Studiokopfhörer der Kopfhörermanufaktur beyerdynamic ist derzeit für reduzierte 539 EUR (UVP 549 EUR) direkt im Onlineshop des Herstellers bestellbar. Erhältlich ist der Over Ear-Kopfhörer ausschließlich in einer schwarzen Farbvariante. Der in Deutschland gefertigte DT 1770 PRO MKII setzt auf die neuentwickelte Tesla-Treibertechnologie TESLA.45. Dank des weiter optimierten Neodym-Magneten wird eine antreibende Flussdichte von über einem Tesla im Luftspalt des Magnetsystems erreicht - was für eine enorme Leistungsstärke der 45 mm messenden Treiber spricht. Mit Hilfe der strukturoptimierten Membran war es möglich, das Impulsverhalten zu verbessern und Verzerrungen weiter zu reduzieren. Die aus dem Hochleistungs-Polymermaterial PEEK gefertigte Membran ermöglicht zudem eine präzise Tieftonwiedergabe. Das nochmals raffiniertere Hochtonprofil für eine besonders hohe Auflösung konnten die beyerdynamic Ingenieure durch eine gewichtsreduzierte Schwingspule aus aluminiumummanteltem Kupferdraht realisieren. Um den beyerdynamic DT 1770 PRO MKII auch bestmöglich an die Kopfform des Nutzers anpassen zu können, verfügt er auf den beiden Außenseiten der Ohraufsätze über eine exakt arbeitende Größeneinstellung. Diese ist in die Federstahl-Bügelkonstruktion integriert und verfügt über eine 10-fache Rasterung pro Seite. Im Lieferumfang des beyerdynamic DT 1770 PRO MKII befindet sich ein schwarzes Hardcase, das sowohl den Kopfhörer sowie das Zubehör aufnimmt. Apropos Zubehör, neben dem Hardcase und den Kunstleder-Ohrpolstern befinden sich im Lieferumfang ein gestrecktes Kabel mit 3 Meter Länge und ein ein Spiralkabel mit 5 Meter Länge. Beide Kabelvarianten verfügen über einen verriegelbaren 3-poligen Mini-XLR-Stecker. In unserer Klangwertung lieferte der Over-Ear Kopfhörer eine exzellente Räumlichkeit gepaart mit einer sehr hohen Transparenz. Ebenfalls konnte der DT 1770 PRO MKII mit einer potenten und stet kontrollierten Bassperformance überzeugen und mit einem äußert detaillierten Hochtonbereich, der sich nie metallisch oder harsch präsentierte. Selbst bei längeren Hörsessions empfanden wir die Gesamtwiedergabe als angenehm stimmig. Auch beim Thema Tragekomfort konnten wir keine negativen Einflüsse feststellen.

- QUAD ERA-1: Weiter geht es in unserem Konkurrenzvergleich mit dem QUAD ERA-1. Der planarmagnetische, nach dem offenen Prinzip arbeitende Over-Ear-Kopfhörer ERA-1 von QUAD, ist für eine UVP von 749 EUR im autorisierten Fachhandel erhältlich. Der QUAD ERA-1 besitzt eine hochentwickelte, ultradünne, elektrisch aktive Membran, die dünner als ein menschliches Haar ist, zugleich jedoch äußerst belastbar und biegsam. Sie wiegt weniger als das von ihr verdrängte Luftvolumen und arbeitet mit einem speziell angeordneten, kraftvollen Magnetsystem. Die patentierte Technologie zur nichtlinearen Schwingungsunterdrückung garantiert, dass der erweiterte Frequenzgang des Treibers vollumfänglich wahrgenommen werden kann - im Sinne maximaler Dynamik und maximaler Klarheit. Der vorhandene, mit Metall ausgekleidete Hohlraum hinter dem Treiber hilft ebenfalls dabei, ein über alle Maßen akkurates, zugleich äußerst räumliches Klangbild aufzubauen. Natürlich sind die beiden verbauten Treiber genau aufeinander abgestimmt, um eine räumliche, dreidimensionale Stereoabbildung zu gewährleisten. Der ERA-1 sitzt dank des Kopfbandes und der abnehmbaren Ohrpolster sehr bequem. Ein weiteres Paar an Ohrpolster liefert QUAD erfreulicherweise gleich mit, sogar in Form von Echtleder-Polstern, während die ab Werk montierten Exemplare aus synthetischem Material (Kunstleder außen, die Innenteile, die mit dem Ohr Kontakt haben, wurden aus Velours-artigem Material gefertigt) bestehen. Für eine individuelle Anpassung an der Nutzer, verfügt der Kopfhörer über einen Verstellmechanismus fürs. Dieser könnte noch etwas klarer definiert arbeiten, so sind die Verstellvorgänge manchmal etwas ruckartig. Nicht voll überzeugen kann die Tatsache, dass die Gabeln, an denen die Ohrmuscheln befestigt sind, aus Kunststoff und nicht aus Metall gefertigt sind. Sehr edel wirkt das in "Lancaster Grey" gehaltene Material der Ohrmuscheln außen. Das mitgelieferte, gut 2 Meter lange Kabel, auf der einen Seite mit einem 3,5 mm Klinkenstecker (6,3 mm-Adapter wird natürlich mitgeliefert) und auf der anderen Seite mit zwei einzeln geführten Anschlusssteckern (links/rechts), ist ebenfalls hochwertig und mit einem eleganten Stoffgeflecht ummantelt. In unserer Klangwertung offerierte der QUAD ERA-1 einen dynamischen, zugleich facettenreichen sowie angenehmen Klang. Zugleich ist er als offener Kopfhörer konzipiert und schafft daher eine hervorragende, authentisch wirkende Räumlichkeit.
Fazit

Der SIVGA PENG feiert für knapp 500 EUR einen rundherum überzeugenden Einstand. Wir müssen zunächst klar zum Ausdruck bringen, dass der Over-Ear-Kopfhörermarkt, klassische HiFi-Kopfhörer für zuhause betreffend, sehr hart umkämpft ist und man sich nichts schenkt. Unter dieser Prämisse ist es erstaunlich, wie gut sich der PENG zu schlagen weiß. Das beginnt bereits mit seiner für die Preisklasse exzellenten Materialqualität. Nirgendwo wirkt dieser Over-Ear-Kopfhörer auch nur im Ansatz billig, überall scheint eine Exklusivität durch, die auch für den gewiss nicht geringen Betrag von rund 500 EUR Kaufpreis nicht selbstverständlich ist. Auch das Zubehör in Form des Hardcases und des mit 2 Metern etwas kurzen Kabels ist qualitativ hochwertig ausgeführt. Setzen wir den PENG auf und stellen ihn auf unsere Kopfgröße ein, bemerken wir erfreut, dass der chinesische Kopfhörer richtig gut sitzt, er drückt nicht, erweckt jedoch zugleich nicht den ebenfalls störenden Eindruck, als würde er gleich vom Kopf rutschen. Akustisch erweist sich der PENG als ehrlich und neutral. Er detailliert sehr gut, und er gibt direkt sowie ungefiltert exakt das wieder, was als Signal ankommt. Sofort, aus dem Stand, kann er sich mit Branchengrößen messen, was sich in einem überzeugenden Testergebnis niederschlägt.
Der SIVGA PENG schafft einen hervorragenden Einstand und leistet sich keine Schwächen

HiFi-Over-ear-Kopfhörer, kabelgebunden, bis 800 EUR
Test 15. Oktober 2025
Test: Sven Wunderlich, Carsten Rampacher
Bilder: Sven Wunderlich
Datum: 15. Oktober 2025
Tags: audionext • Kopfhörer • SIVGA













