SPECIAL: Neue Yamaha AV-Receiver RX-V4A und RX-V6A

Yamaha kündigt seine neuen AV-Receiver für die Einsteigerklasse an, allerdings mit einer tollen Ausstattung. Dabei handelt es sich um die Receiver 5.2 Receiver RX-V4A und den 7.2 Receiver RX-V6A. Die neue AV-Receiver-Generation, die laut dem japanischen Hersteller den bislang größten technologischen Schritt eines AV-Receiver-Lineups bezeichnet und von Grund auf neu designed wurde, lässt fast keine Wünsche offen. So verfügen beide AV-Receiver, trotz Einsteigerklasse, schon über Bluetooth, Apple AirPlay 2 sowie der Einbindung in das Yamaha MusicCast-Netzwerk und sind somit für das Yamaha Multiroom System geeignet. Die neuen AVRs sind zu Google Assistant und Amazon Alexa kompatibel. 

Aber auch bei der Signalverarbeitung sind die Receiver bestens gerüstet, dank HDMI-Features wie HDR10+, 8K/60Hz und 4K/120Hz (später per Firmware-Update). Auf der Feature-Liste der Yamaha Neuheiten ebenfalls zu finden sind YPAO-Raumeinmessung und Raumkorrektur, und anständige, kraftvolle High-Slew-Rate Verstärker im Inneren der Receiver. 

Der RX-V4A versteht sich mit einer  Lautsprecheranordnung bis zu 5.2 Kanäle und Cinema DSP 3D als Einstiegslösung. Das größere Schwestermodell RX-V6A bietet 7.2 Surround-Sound und Dolby Atmos/DTS:X-Unterstützung. Unterschiede ergeben sich bei den YPAO-Varianten: Die Basisvariante von YPAO (Yamaha Parametric Room Acoustic Optimizer) arbeitet im kleineren Modell.

Das größere Modell RX-V6A bietet sogar die YPAO R.S.C. Multipoint-Messung, die bisher nur den Topmodellen der Avantage-Serie vorbehalten gewesen war und die es ermöglicht, mehrere Hörpositionen gleichzeitig zu optimieren.

Gaming spielt in der heutigen Zeit eine immer größer Rolle. Die neuen Receiver der RX-Serie von Yamaha setzen laut Hersteller die hohen technischen Anforderungen moderner Spielekonsolen von heute und morgen um und gewährleisten so ein intensives Gaming-Erlebnis. Die Unterstützung moderner Auflösungen wie 8K/60Hz und 4K/120Hz (verfügbar mit zukünftigem Firmwareupdate) machen den RX-V4A und den RX-V6A zu perfekten Spielpartnern für die kommende Konsolengeneration und auch für 8K Displays.

Weitere zeitgemäße Technologien sorgen zudem für unkomplizierte und hochperformante Gaming-Erlebnisse: Dank ALLM schaltet der angeschlossene Bildschirm automatisch in den Low-Latency-Modus, um bei modernen Gaming-Anwendungen maximale Performance zu gewährleisten. Die variable Bildwiederholrate VRR sorgt zusammen mit QFT (Quick Frame Transport) auch bei hoher GPU-Auslastung für eine stets ruckelfreie und flüssige Darstellung.

Die zwei neuen AV-Receiver werden insgesamt 17 verschiedene DSP-Programme an Bord haben. Somit hält Yamaha auch bei den Neuheiten an den schon legendären DSP-Programmen fest.

Als D/A-Wandler kommen 384 kHz/32-Bit-Teile von Burr Brown zum Einsatz. RX-V4A und RX-V6A sind zu folgenden Formaten kompatibel: MP3/WMA/MPEG-4 AAC bis zu 48 kHz 16-bit, ALAC bis zu 96 kHz/24-bit, FLAC bis zu 384 kHz/24-bit, WAV/AIFF bis zu 384 kHz/32-bit, sowie DSD bis zu 11.2 MHz.

Die beiden neuen Geräte sind überdies mit dem Compressed Music Enhancer ausgestattet, der den Klang komprimierter Dateiformate verbessert.

Wenden wir uns nun beiden neuen Modellen nochmals im Detail zu.

Yamaha RX-V4A in der Frontansicht

Der RX-V4A zeigt sich wie sein Schwestermodell völlig neu designed und die Front wirkt sehr aufgeräumt und nicht überladen. So befinden sich in der Mitte der Front der Lautstärkeregler und rechts daneben befindet sich ein mehrzeiliges Display. Darunter befinden sich vier Scene Tasten, mit der sich vorselektierte Klangmodis aktivieren lassen. Den ersten Bildern nach müsste es sich um Sensortasten handeln. Weiterhin gibt es noch Tasten für Return und Menü an der hochglänzenden Front.

Bedienelemente im Detail

Links im Bild sehen wir die Anschlüsse an der Front. So gibt es einen USB-Anschluss, einen Kopfhöreranschluss sowie der YPAO Anschluss für die Raumeinmessung des Receivers.

Anschlußsektion RX-V4A

Die Rückseite des Yamaha RX-V4A zeigt sich klassenüblich bestückt und aufgeräumt. So befinden sich auf der Rückseite des Receivers vier HDMI Eingänge sowie ein HDMI Ausgang. Von diesen HDMI Eingängen sind mindestens drei für die Wiedergabe von hochauflösenden 8K Material gewappnet. Alle Eingänge unterstützen zudem Dolby Vision. Der HDMI Ausgang unterstützt sowohl eARC und ARC.

Selbstverständlich besitzt der neue Yamaha Receiver über einen optischen Eingang sowie unterschiedliche Cinch-Eingänge für externe Zuspieler. Der Receiver kann entweder über WLAN ins Heimnetzwerk eingebunden werden oder einfach per LAN Kabel. Weiterhin besitzt der Receiver Lautsprecherschraub-Anschlüsse und nicht nur einfache Klemmanschlüsse. 

RX-V4A mit Mikro und Fernbedienung

Im Lieferumfang befindet sich eine externe Fernbedienung sowie das YPAO-Mikrofon. Der AV-Receiver kann hinsichtlich der Streaming-Funktionen mittels der Musiccast App von Yamaha gesteuert werden. Der RX-V4A besitzt eine Ausgangsleistung von 80 Watt (20Hz – 20kHz, zwei Kanäle in Betrieb) beziehungsweise 115 Watt (1kHz; ein Kanal in Betrieb) und ist voraussichtlich ab September für 506 EUR im Handel erhältlich.

Yamaha RX-V6A

Das größere Schwestermodell hört auf den Namen RX-V6A und bietet 7.2 Surround-Sound und Dolby Atmos/DTS:X-Unterstützung. Dolby Atmos Height Virtualizer wird per Update der Firmware nachgereicht.

Auf der Rückseite des größeren Modells befinden sich anstatt vier HDMI-Eingängen wie beim V4A sieben Eingänge. Zusätzlich bietet der Receiver noch Anschlüsse für Zone 2 und Pre Outs für die Front. Die Frontansicht ist gestaltet wie beim RX-V4A. Der RX-V6A verfügt über nicht weniger als drei DSP-Chips für eine akkurate DSP Verarbeitung von Audiosignalen.

Leistungstechnisch ist der RX-V6A mit 100 beziehungsweise 150 Watt pro Kanal ausgestattet und kommt voraussichtlich im Oktober für 701 EUR im Handel erhältlich.

Frontansicht des RX-V6A

Rückansicht des RX-V6A

Special: Sven Wunderlich
Bilder: Yamaha/RTFM
Datum: 28. August 2020

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