SPECIAL: LG präsentiert neue OLED EX Technologie für noch höhere Helligkeitswerte, exzellenten Kontrast und perfekte Farbtreue

LG präsentiert die neue "OLED EX" Technologie und somit eine Weiterentwicklung der bisherigen OLED-Panels und der zugehörigen Elektronik. Die Bildqualität soll durch eine weiter optimierte maximale Helligkeit deutlich steigen. LG spricht von 30 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen OLED-Panels. Der Name "EX" leitet sich aus "Evolution" und "eXperience" ab. OLED-Panels sind selbstleuchtend, was für natürliche Farben und ein sattes Schwarz sorgt. Ebenfalls OLED-typisch sind die enorm schnellen Reaktionszeiten des Panels. Seit 2013 - dem Jahr, in dem die Massenproduktion von OLED Displays startete - hat LG stetig die Performance der OLED-Panels und der zugehörigen bildverarbeitenden Elektronik verbessert. Nach nun beinahe zehn Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit stellt OLED EX die neueste Variante dar. Die neue Technik kombiniert Deuterium-Verbindungen mit speziell auf die neue Technologie zugeschnittenen Algorithmen. Dadurch wird die Stabilität und die Effizienz der neuen lichtemittierenden organischen OLED-Dioden optimiert, damit die gesamte Performance des Panels weiter gesteigert werden kann.

Dank der OLED EX Technologie liefern die neuen Panels ein nochmals akkurater aufbereitetes Bild - mit, wie eingangs schon erwähnt, deutlich mehr Helligkeit. Gesamt- und Detailkontrast sowie die Qualität bei der Darstellung von Einzelheiten im hochfrequenten Bildbereich sollen weiter steigen. Reine, saubere Farben ohne störende Beimengungen sind ebenfalls das Resultat der OLED EX Technologie. Die Reflexion von Sonnenlicht auf einem Fluss, so führt LG als Beispiel an, soll so noch realistischer wirken, wird sie von einem OLED EX Device abgebildet. Deuterium (schwerer Wasserstoff, ein natürliches Wasserstoff-Isotop) Verbindungen werden verwendet, um mehr Licht zu emittieren, was die Effizienz merklich steigert. LG Display hat bei der EX-Technologie erstmals erfolgreich den Prozess der Umwandlung von Wasserstoff-Elementen in organischen lichtemittierenden Elementen in stabile Deuterium-Verbindungen durchgeführt. Deuterium, daher "schwerer Wasserstoff", ist zweimal so schwer wie normaler Wasserstoff, und in der natürlichen Welt existiert nur eine geringe Anzahl davon. Der Atomkern besteht aus einem Proton und einem Neutron. Wasserstoff, der in der Natur vorkommt, besitzt einen Anteil an Deuterium von gerade einmal 0,015 Prozent. Anders ausgedrückt: Nur ein Deuterium-Atom findet sich ein circa 6.000 normalen Wasserstoff-Atomen. Die Forschungsabteilung von LG Display hat es nun geschafft, Deuterium von Wasser zu extrahieren und es für den Gebrauch in lichtemittierenden Devices zu verwenden. Wenn sie entsprechend stabilisiert sind, erlauben es Deuterium-Verbindungen dem Display, helleres Licht und eine hohe Effizienz für eine lange Zeit zu garantieren.

Extrem dünner Rahmen, enorm hohe Helligkeit

Ergänzend wäre noch hinzuzufügen, dass LGs auf Künstlicher Intelligenz basierender personalisierter Algorithmus es ermöglicht, die Fähigkeiten der neuen Panel-Technologie optimal zu kontrollieren und in der Praxis einzusetzen. Der Algorithmus prognostiziert die Nutzungsmenge von bis zu 33 Millionen organischen lichtemittierenden Dioden, basierend auf 8K OLED Displays nach dem Lernen individueller Bild-Muster. Die Energie des Displays wird mit höchster Präzision kontrolliert und gesteuert, damit mehr Detail- und Farbtreue bei jeder möglichen Anwendung garantiert werden können. 

Zusätzlich zur OLED EX Technologie hat LG auch das Design der entsprechenden Geräte überarbeitet. Der Rahmen wird nochmals schmaler (von 6 mm auf 4 mm reduziert sich hier die Dicke, als Beispiel dient ein 65 Zoll OLED-TV), was 30 Prozent entspricht. So kann man ein noch intensiveres Seh-Erlebnis sicherstellen. 

LG möchte mit der OLED EX Technologie die Führungsrolle ausbauen, gerade bezogen auf OLED-Displays mit großen Diagonalen. Die OLED EX Technologie soll Einzug in alle Panels finden, die in den OLED Produktionsstätten in Paju (Südkorea) und in Guangzhou (China) gefertigt werden. Der Startschuss für die Massenproduktion fällt im zweiten Quartal 2022.

Special: Carsten Rampacher
Bilder: LG
Datum: 29. Dezember 2021

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