SPECIAL: Der neue Marantz Streaming-Vollverstärker Model M1

Marantz hat den ultrakompakten Streaming-Stereoverstärker Model M1 präsentiert, in einer News haben wir bereits darüber berichtet. Damit steigt Marantz jetzt auch in ein hart umkämpftes und von vielen Konkurrenten bereits gut besestztes Marktsegment ein. Das schlichte Äußere, das mit einer vollständig wirkenden technischen Ausstattung kombiniert wird, präsentiert sich als zeitlos und elegant. Aufwändig geriet auch die Endstufensektion.
100 Watt, das ist recht üppig, stehen pro Kanal bereit. Die Verstärkung soll, so der Hersteller, nicht nur kraftvoll, sondern zusätzlich äußerst verzerrungsarm erfolgen. Marantz setzt, darum ist auch ein so kleines Gehäuse in Verbindung mit beachtlichen Leistungsangaben möglich, auf einen sogenannten "digitalen Hi-Res-Direktverstärker".

Aktuelle HEOS-App in frischer Optik
HEOS mit all seinen Merkmalen ist selbstredend auch an Bord. Die App tritt seit einigen Monaten in frischer Aufmachung an und wirkt daher wieder absolut zeitgemäß. Unterstützt werden beispielsweise Spotify Connect, AirPlay 2 und viele andere relevante Streamingdienste.
Wer nicht übers Netzwerk streamen möchte, freut sich über die Bluetooth-Schnittstelle des pro Stück 1.000 EUR kostenden Verstärkers. Das ist recht viel Geld, gibt es doch Modelle anderer Anbieter, die unter der magischen 1.000 EUR-Marke liegen. Andere jedoch sind noch spürbar kostspieliger, wie z.B.der C 700 aus dem Hause NAD, der ab rund 1.300 EUR angeboten wird. Der in Japan gefertigte Marantz Model C1 hat allerdings kein Display an der Front wie der NAD.
Mit an Bord sind dafür ein Dolby Digital Decoder, ein HDI eARC-Terminal und auch ein Subwoofer Pre-Out, sodass man sich ein klangstarkes 2.1 Layout erstellen kann. Damit die Akustik immer passt, integrieren die Japaner, die stets für viele hauseigene Technologien bekannt sind, das Marantz Musical Digital Filtering (MMDF). Hierbei handelt es sich um eine ausgefeilte digitale Filtertechnologie, die den Klang besonders authentisch und facettenreich machen soll.

Anschlüsse
Neben den schon erwähnten Anschlüssen - Subwoofer Pre-Out und HDMI eARC - gibt es noch weitere Terminals, so eine Netzwerk-Buchse (RJ45), einen optischen Digitaleingang und einen Cinch Line-In. Entgegen dem Trend finden sich kein dedizierter Phonoeingang. Wer also seinen Plattenspieler am M1 betreiben möchte, braucht einen Phonovorverstärker, entweder als separates Device oder direkt im Turntable integriert. Sobald uns ein Testsample vom Hersteller zur Verfügung gestellt wird, folgen Preview und Test zum Marantz Model M1.
Hier noch einige visuelle Impressionen:

Aus schräger Perspektive

Von oben aus betrachtet

Materialstruktur oben im Detail

Schlichte Optik

Frontblende im Detail

In der passenden Lifestyle-Umgebung
Mit schlichter Eleganz und moderner Technik wirkt der Model M1 Streaming-Vollverstärker durchaus sehr interessant, wir sind schon gespannt, wie er sich im Testbericht präsentieren wird.
Special: Carsten Rampacher
Fotos: Marantz
Datum: 01. Juni 2024
Tags: Marantz • Streaming-Vollverstärker • Vollverstärker






