SPECIAL: Audio Reference - Produkt des Monats Februar 2024: Krell K-300i

Amp Vergleich Krell Logo

Auf den ultraperformanten aktiven Standlautsprecher Meridian DSP9, unser Produkt des Monats im Januar 2024, folgt ein absolutes Ausnahmetalent im Bereich der Verstärker-Elektronik: Der Stereo-Vollverstärker K-300i von Krell.

Der im Jahr 1980 gegründete Hersteller aus den Vereinigten Staaten, beheimatet im Süden Neuenglands, eingebettet zwischen New York und Boston, ist für seine technologische Innovationskraft und akribisch präzise Auswahl aller verbauten Komponenten weltweit bekannt. Krell steht für ein Maximum an Dynamik, für absoluten Realismus und natürlich für enorme Leistungsfähigkeit. Stets ist der Anspruch, die Messlatte höherzulegen. Stillstand gibt es nicht. Die Basis bilden die einzigartigen, patentrechtlich geschützten Technologien, die mittels großzügig zur Verfügung gestellter Leistung für eine beispiellose Linearität, Kontrolle und Genauigkeit sorgen.

Krell K 300i Test Front Neu 1

Krell K-300i

Krell K 300i Test Display Krell

Display vorne

Krell K 300i Test Front Detail 1

Hochwertiges Finish

Der neue Krell K-300i setzt diese Tradition und Unternehmensphilosophie konsequent fort und verschiebt – durch technische Überlegenheit – im Bereich der audiophilen Leistungsverstärker erneut die Grenzen des Machbaren.

So performant und leistungsfähig wie der Stereo-Verstärker ist, so individuell ist auch sein markantes Design. Kenner und HiFi-Enthusiasten ordnen den K-300i sofort als der Krell-Familie zugehörig ein. Sein flaches und dadurch kompaktes Erscheinungsbild verrät nichts über die außergewöhnlich hohe Performance, die im Gerät steckt. Nur die edle und bis ins Detail praktisch perfekte Verarbeitungsqualität, mit nobler Aluminiumfront und kompromisslos eingepassten Bedienelementen, sowie die exzellente Haptik und das stattliche Gewicht geben erste Hinweise darauf.

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Krell legt auch hohen Wert auf eine intuitive Steuerung und Bedienkomfort. Neben dem sorgfältig eingravierten Logo inklusive Produktbezeichnung in der Mitte befinden sich links,  unter anderem, ein Navigationskreuz und rechts sind eine Informationsanzeige und weitere Bedientasten integriert. Eine praktische Fernbedienung, die den massiven Auftritt des Verstärkers mit ihrem äußerst soliden Finish perfekt komplettiert, liegt dem Gerät ebenfalls bei.

Krell K 300i Test Inside Komplett (1)

Innenleben des Krell K-300i

Krell K 300i Test Inside Ringkerntrafo (1)

Großer Ringkerntrafo

Krell K 300i Test Inside Elkos 2

Üppige Leistungsreserven

Doch genug dem äußeren Erscheinungsbild. Widmen wir uns den inneren Qualitäten des Krell Stereo-Vollverstärkers, denn die haben es im wahrsten Sinne „in sich“. Für ein optimales Temperaturmanagement verfügt der K-300i über einen sehr großen, schwarz eloxierten Aluminium-Kühlblock. Besonders auffällig ist natürlich der mehr als üppig dimensionierte Ringkerntransformator, der einen erheblichen Anteil an den knapp 19kg Gewicht der Stereo-Komponente hat. Für eine stets hohe und vor allem gleichmäßige Stromlieferfähigkeit, die auch von exorbitanten Dynamiksprüngen völlig unbeeinflusst bleibt, stehen insgesamt acht Elektrolyt-Kondensatoren mit hoher Speicherkapazität zur Verfügung.

Das Krell-exklusive Verstärkungslayout bildet die Plattform, das Fundament, für die überdurchschnittlich hohe Leistungsfähigkeit und Präzision. Hier setzt man auf die eigens entwickelte iBias-Technologie. Die akustischen Vorteile eines Class A-Verstärkers werden hier mit unerwartet hoher Effizienz kombiniert, was für geringen Stromverbrauch und wenig Abwärme sorgt. Die ebenfalls selbst entwickelte „Current Mode“-Technologie arbeitet dazu mit einer vollständig differenziellen Schaltung von der Eingangsstufe bis zur letzten Ausgangsverstärkerstufe.

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Krell K 300i Test Back Neu 1

Rückseite

Krell K 300i Test Back Neu 2

Anschlüsse im Detail

Im Ergebnis ist der Krell K-300i in der Lage, ein durchweg kultiviertes und homogenes Klangbild zu erzeugen, welches von außerordentlich hoher Auflösung, Präzision und Detaillierung gekennzeichnet ist. Die wahrlich beeindruckende räumliche Abbildung ist von hoher Plastizität geprägt. Einzelne Instrumente, klar differenziert, werden nahezu greifbar und auch Stimmen gelingen überdurchschnittlich charaktervoll und facettenreich.

Dabei ist er auch in keinster Weise wählerisch, was das Musikgenre betrifft. Ob Klassik, experimenteller Jazz, Pop oder Musikstile härterer Gangart. Der K-300i beherrscht sie alle. Nicht zuletzt ist seine Souveränität über das gesamte Lautstärke-Spektrum hinweg schlichtweg einzigartig. Selbst in niedrigen Pegelregionen werden feinste Dynamikunterschiede in Perfektion herausgearbeitet. Und auch in sehr hohen Lautstärke-Bereichen gibt es nur eines: Pure Kraft ohne Verzerrungen.

Die akustisch hochperformanten Eigenschaften halten den Stereo-Verstärker allerdings nicht davon ab, auch eine hohe Vielseitigkeit und Flexibilität bieten zu können. Der K-300i bietet in der Grundausstattung zahlreiche analoge Schnittstellen, darunter XLR- und Cinch-Terminals. Außerdem gibt es Ethernet und RS232 für die Integration in Custom-Installationen sowie 3,5-mm-Buchsen für IR und Trigger. Dank der integrierten grafischen Web-Oberfläche ist es ein Leichtes, die Komponente z.B. direkt mit einem Tablet zu steuern.

Krell K 300i Test Remote 1

Fernbedienung des K-300i

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Optional kann man den Krell K-300i mit einem umfangreich ausgestatteten Digitalboard ausstatten. Nun bleibt kein Wunsch mehr offen. Mit einem exklusiven, audiophilen DAC aus dem Hause ESS vollzieht der Stereo-Verstärker eine hochpräzise Wandlung digitaler Signale ins analoge Spektrum und neben koaxialen und optischen Digitaleingängen finden sich auch zwei HDMI-Eingänge und ein HDMI-Ausgang im Gerät ein. Dateien von USB-Medien können wiedergegeben werden und auch der Direktanschluss eines PCs oder Macs ist über USB-B gegeben.

Drahtlose Audiosignale spielt man dann komfortabel per Bluetooth zu, dankt aptX-Support auch in hoher Qualität. Oder man greift auf Internetradio oder Streamingdienste mittels iOS- und Android-App zurück, darunter Spotify, Tidal, Deezer und Qobuz. Der K-300i ist dann auch Roon Ready und integriert sich nahtlos in ein Setup mit der intelligenten Musikverwaltungs-Software. Alle relevanten, hochauflösende Dateiformate werden unterstützt, auch MQA wird nativ dekodiert.

Krell K 300i Test Front Neu 2

Krell K-300i

Wäre der Krell K-300i kein außergewöhnliches Klangtalent, wäre er nicht unser Produkt des Monats im Februar 2024. Er spielt unglaublich kraftvoll und fesselnd, mit wahrlich beeindruckender Dynamik und Präzision. Stets direkt, ohne Rücksichtnahme, aber nie aufdringlich. Er kombiniert unmittelbare Kraftentfaltung mit ausgeprägter Emotionalität. So wird Musik hören zum Erlebnis. Dazu gibt es ein einfaches Handling und, insbesondere mit dem optionalen Digitalmodul, vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

 

Special: Philipp Kind
Datum: 28.02.2024

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