Mitteldeutsche HiFi-Tage 2025: Der Auftritt von IDC Klaassen mit Canor, EPOS und IsoTek
Auf den Mitteldeutschen HiFi-Tagen haben wir auch bei IDC Klaassen hereingeschaut und stoßen dort sofort auf den bereits optisch äußerst attraktiven Canor Virtus A3, einen Hybrid-Stereovollverstärker, der sehr flexibel verwendet werden kann. Und mit ihm möchten wir auch beginnen, bevor wir anschließend weitere Highlights präsentieren: Den neuen GAIA C2 DAC mit CD, die klangstarken EPOS ES28N Lautsprecher - und nicht zu vergessen, als "Special Gast" ist Keith Martin vor Ort und macht seine IsoTek Präsentationen mit V5 Sirius, V5 Aquarius , V5 Sigmas und V5 Titan - denn sauberer Strom ist die Grundvoraussetzung für hochwertigen Klang.
Canor Virtus A3

Canor Virtus A3
Exakt ausformuliert ist der Canor Virtus A3 für 5.990 EUR ein All-in-One-Dual-Mono-Hybridverstärker mit Class A/AB-Endstufentechnologie. Die komplette Ausstattung sorgt dabei für vielfältige Verwendungsoptionen.

Ein hochwertiger Kopfhörerverstärker ist auch dabei
Zahlreiche digitale sowie analoge Eingänge, eine leistungsstarke Phonovorstufe (vollständig diskret aufgebaut, für MM- und MC-Systeme), ein ebenso leistungsfähiger Kopfhörerverstärker (diskret und vollständig symmetrisch aufgebaut) und ein höchst präzise arbeitender DAC mit Chips aus dem Hause ESS (2 x ESS ES9038 in Dual Mono-Konfiguration) gehören zum Ausstattungspaket.

Großes Display
Wie sich der Canor Virtus A3 in Leipzig präsentiert, macht er akustisch keinen Hehl aus dem getriebenen Aufwand. Er klingt ungemein geschmeidig sowie kultiviert und lässt keine Zweifel daran, dass er mit seinen 2 x 150 Watt (an 4 Ohm, an 8 Ohm 2 x 100 Watt) enorme Reserven hat, um auch bei gehobenem Pegel mühelos weiter zuzulegen.

Präzise Lautstärkeregelung
Dass er im wahrsten Sinne des Wortes "cool" bleibt, liegt auch am aufwändigen besonders effizienten Kühlsystem mit Heatpipe-Kühlkörpern. Da es sich um einen Hybridverstärker handelt, sitzen in der Vorstufe Röhren, die für den extrem angenehmen, homogenen Klang mit verantwortlich sind: 2 x E88CC lautet hier die Bestückung.
Wir erwähnten die Dual Mono-Konfiguration - genau ist darunter zu verstehen, dass die analogen sowie die digitalen Signalwege im besagten Dual Mono-Layout mit komplett unabhängigen, mehrstufig geregelten Netzteilen pro Kanal gehalten sind. Weiterhin offeriert der optisch wie bereits erwähnt richtiggehend schöne Vollverstärker mit edlem Bedienknopf im präzisen Doppelreihenlager auch Class A-Vorverstärkerausgänge, und dies in symmetrischer (XLR) als auch in unsymmetrischer (RCA/Cinch) Form. Die Anschlussbestückung ist ohnehin üppig, hier die gesamte Übersicht: An analogen Eingängen sind 1 x Cinch (Phono), 2 x Cinch (Line) und 2 Paar XLR vorhanden. Dazu kommen an analogen Audioausgängen 1 x Paar Cinch und 1 x Paar XLR. Reichhaltig ist das Sortiment an digitalen Eingängen: 2 x Digital-Koaxial, 2 x Digital-Optisch, 1 x USB sowie 1 x AES/EBU.
Canor Gaia C2 Röhren-DAC mit integriertem CD-Laufwerk

Canor Gaia C2
Etwas ganz Besonderes erwartet uns ebenfalls bei IDC Klaassen, und zwar der Canor Gaia C2 für 6.749 EUR, ein hochentwickelter, Röhren-basierter D/A-Wandler mit integriertem CD-Laufwerk, Garant für feinsten, zugleich harmonischen Klang der Spitzenklasse.

Aus schräger Perspektive
Beim Aufbau setzt Canor auf einen eigenen 192 kHz/24-Bit-DAC pro Kanal und auf ein besonders hochwertiges CD-Laufwerk mit exakt arbeitendem Auswurf-Mechanismus auf Lagerbasis. Leiterplatten mit der Canor-eigenen CMT-Technologie und äußerst symmetrisch agiernde, passive Filter, für maximal Steilheit optimiert, gehören ebenso mit zum Paket.

Röhren-DAC und CD-Player

Typisch Canor ist das große Display
Wiedergegeben werden kann PCM bis zu 192 kHz und DSD bis hoch auf DSD256. Die ultramassive Verarbeitung und das typische Canor-Design sorgen dafür, dass dieses Highend-Gerät überall positiv auffälllt
EPOS ES-28N

EPOS ES-28N im Einsatz
Der EPOS ES-28N, wahlweise in Jadegrün, Weiß seidenmatt oder Schwarz seidenmatt für einen Paarpreis von knapp 8.000 EUR zu haben, ist der dritte Lautsprecher im EPOS-Sortiment und der neueste Zugang. Es handelt sich um einen Dreiwege-Standlautsprecher mit größeren Tieftönern, und stammt von einem Designer, der eigentlich 2-Wege-System präferiert. Grund für den Umschwung: Ein Zweiwege-System funktioniert nicht so gut zusammen mit den bei der EPOS ES-28N verbauten zwei Tieftönern. Optish fällt direkt das leicht geneigte Gehäuse auf. Das ist aber kein optischer Gag, sondern hat den akustischen Hintergrund, dass auf diese Weise eine bessere zeitliche Ausrichtung der Treiber erzielt werden kann.

Zwei Tieftontreiber
Die zwei Tieftontreiber befinden sich in einem sorgsam verstrebten Bassreflexgehäuse, damit störende Einflüsse vom Gehäuse auf ein Minimum reduziert werden können. Aus identischen Gründen präsentiert sich das gesamte Gehäuse als eine Sandwich-Konstruktion mit einer Schicht aus stark dämpfendem Leim neben zwei MDF-Platten. Mit einer volle 50 mm dicken Frontplatte, die aus zwei jeweils 10 mm messenden Sandwichplatten und einer weiteren 30 mm MDF-Platte besteht, werden störende Vibrationen und Resonanzen gleich im Keim erstickt. Im eigenen Gehäuse untergebracht wurde der Mitteltöner, inklusive einer dreieckig ausgeführten Rückseite, damit Reflexionen vermieden werden.

Hoch- und Mitteltöner
Im Gehäuseteil, der sich hinter dem Hochtöner befindet, findet die Frequenzweiche ihre Heimat. Vorteil: Die empfindlichen Komponenten sind hier isoliert von hohen Schalldruckpegeln. Die Öffnung fürs Bassreflexrohr befindet sich auf der Unterseite der EPOS ES-28N Boxen, das ermöglicht auch eine relativ wandnahe Aufstellung. Der Bassreflexport wurde im Sinne geringstmöglicher Resonanzen und Strömungsgeräusche optimiert. Bestückt ist der Lautsprecher mit zwei 7 Zoll-Tieftönern mit geradem Konus und einer großen, inversen Dustcap, dadurch wird die Membran zusätzlich versteigt und ermöglicht eine enorme Kraft und eine hervorragende Impulstreue. Die Spule besitzt einen großen Durchmesser von 36 mm und ist 18 mm lang. Der nun folgende Mitteltöner besitzt eine mit Mica gefüllte, gespritzte Polypropylenmembran. Eine Gummisicke mit geringer Hysterese sowie eine enorm belastbare Nomex-Spinne ermöglichen eine lineare Aufhängung. Die 30 mm-Schwingspule mit Glasfaser-/Epoxyträger agiert in einem Magnetsystem mit Demodulationsring, damit Intermodulationen sowie Verzerrungen möglichst klein gehalten werden können.

Hervorragendes Zusammenspiel mit den Canor-Komponenten
Ein Doppelmagnet gleicht das Streufeld aus und erhöht zugleich den Antrieb der Spule. Als Hochtöner arbeitet eine 28 mm-Kalotte, die keramikbeschichtet ist. Die Kalotte selbst besteht aus einer Aluminiumlegierung. Zum Einsatz kommt ein leistungsstarker Ferritmagnet. Der Hochtöner nutzt kein Ferrofluid im Spalt, damit eine stabile Temperatur und eine äußerst geringe Kompression erreicht werden können. Bilanzierend ist der EPOS ES-28N ein mit größtmöglicher Akribie entwickelter Lautsprecher, bei dem im Sinne bestmöglicher Akustik auch jedes noch so kleine Detail berücksichtigt wurde. Er spielt unseren Eindrücken nach sehr direkt, sehr präzise und beeindruckt mit hervorragendem Timing.
IsoTek
Hintergrund bei IsoTek ist der folgende: Der Klang eines HiFi- oder Heimkinosystems steht und fällt mit der Stromqualität vor Ort. Und wenn man direkt das nutzt, was aus dem Stromnetz kommt, ohne weitere Bearbeitung, nimmt man erhebliche akustische Defizite in Kauf. Im Fokus der IsoTek Produkte steht daher das Ansinnen, reinen Strom ohne "Nebenwirkungen" liefern zu können. Zahlreiche Einstreuungen durch Funksignale z.B. werden eliminiert, hochwertige Netzkabel kommen zum Einsatz und ein effektiver Schutz vor den negativen Auswirkungen durch einen Kurzschluss ist auch vorhanden. IsoTek hat sich auf die Entwicklung sowie die Fertigung hochentwickelter Netzfilter spezialisiert, die sich um eine maximale Reinigung des Stroms kümmern. Natürlich gibt es verschiedene Qualitätsstufe, wie auch beim HiFi-Equipment - der eine betreibt eine HiFi-Anlage für 8.000 EUR, der andere für 80.000 EUR. IsoTek bietet für beide Anwender die passende Lösung. Die Komponenten, die wir in Leipzig vorgefunden haben, stellen wir hier nun vor.

IsoTek V5 Sirius
IsoTek V5 Sirius: Hierbei handelt es sich um eine extrem leistungsfähige 16-A-Steckdosenleiste (1.199 EUR), die auf IsoTeks neueste Netzstromreinigungstechnologie setzt und so nicht nur das hochwertige Audiosystem schützt, sondern auch die Performance optimiert. Sie verringern Funkeinstreuungen (RFI) um 45 dB, eliminiert mittels zentralem Filternetzwertk Gleichtakt- sowie Gegentaktstörungen und besitzt 6 voneinander unabhängige Ausgänge, die durch ihre Konfiguration Gegentakt-Übersprechen verhindern. IsoTek V5 Sirius besitzt 54.000 Ampere unverzögerten Kurzschluss-Schutz und setzt auf eine sternförmoge Masseverdrahtung. Die Innenverkabelung besteht aus mehrsträngigem versilbertem 6N OFC-Kupfer mit FEP-Dieleketrikum. Komfort garantiert das Sicherungsystem mit Reset-Taste. Eine Wandhalterung befindet sich ebenso im Lieferumfang wie ein EVO3 Premier Anschlusskabel mit einer Länge von 1,5 Metern. Der System Link Ausgang dient zur Erweiterung der bereits vorhandenen 6 Ausgänge unter Einhaltung einer sternförmigen Masseverdrahtung. Die Belastbarkeit liegt bei 3.680 Watt bei 230 V oder bei 1.840 Watt bei 115 V.

IsoTek V5 Aquarius
IsoTek V5 Aquarius: Der Aquarius (2.799 EUR) ist ein Power Conditioner für hochwertige Audiosysteme. Im Vergleich zum Vorgänger wurde er wirkungsvoll optimiert und besitzt beispielsweise eine um 35 Prozent vergrößerte Kupferschicht der Leiterbahnen, was dazu führt, dass die maximale Stromstärke deutlich erhöht werden konnte. Der Gleichstromwiderstand präsentiert sich um mindenstens 25 Prozent verbessert, er nähert sich dem Ideal von 0 Ohm. Der Schutz vor Überspannung wurde auf 81.000 A erhöht. Um den V5 Aquarius zusammen mit Verstärkern oder aktiven Subwoofern zu verwenden, finden sich zwei Hochstromausgänge (16 A). Hinzu kommen vier weitere Anschlüsse, die für Zuspieler mit geringerem Leistungsbedarf vorgesehen sind. Jeder der sechs Ausgänge besitzt ein eigenes dediziertes Filternetzwerk. Der V5 Aquarius bietet 81.000 A unverzögerten Kurzschluss-Schutz und 40.000 A kontiniuerlich. Ein Reset ist dank der Verwendung von thermomagnetischen Sicherungen leicht durchzuführen. Die Innenverkabelung besteht aus versilbertem sauerstofffreien Ohno Strangguss-Kupfer (OCC), mit FEP-Mantel und virtuellem Luft-Dielektrikum. Die Belastbarkeit liegt bei 3.680 Watt (230 V) beziehungsweise bei 1.840 Watt (115 V). Ein EVO3 Premier Anschlusskabel mit 1,5 Metern Länge wird mitgeliefert, und mittels System Link ist der V5 Aquarius erweiterbar, unter Einhaltung der sternförmigen Masseverdrahtung.

IsoTek V5 Sigmas
IsoTek V5 Sigmas: Der größere Bruder des V5 Aquarius für 4.799 EUR. Er verfügt über 7 Ausgänge, drei davon Hochstromausgänge (16 A). Diese nutzen eine angepasste Variante der Direct Coupled-Schaltung des V5 Titan, damit Verstärker, aktive Subwoofer, TV-Geräte oder aktive Lautsprecher mit reinen Strom und einer niedrigen Impedanz zu beliefern. Die vier restlichen Ausgänge sind für Quellgeräte mit bis zu mittlerem Strombedarf (max. 10 A) vorgesehen. Jede einzelne Steckdose ist mit einem eigenen dedizierten Netzwerk für sauberen Strom ausgestattet - insgesamt sieben Filternetzwerke befinden sich demnach im Gehäuse. Funkeinstrahlungen (RFI) werden um bis zu 80 dB verringert, zudem bestehen 121.500 A unverzögerter Kurzschluss-Schutz. Auch hier besteht die Innenverkabelung aus versilbertem sauerstofffreien Ohno Strangguss-Kupfer (OCC), mit FEP-Mantel und virtuellem Luft-Dielektrikum. Die Belastbarkeit beträgt 3.680 Watt (230 V) beziehungsweise 1.840 Watt (115 V). Ein EVO3 Premier Anschlusskabel mit 1,5 Metern Länge liegt bei, und mittels System Link ist der V5 Sigmas erweiterbar, unter Einhaltung der sternförmigen Masseverdrahtung.

IsoTek V5 Titan
IsoTek V5 Titan: Das neue Titan V5-Modell (4.999 EUR) offeriert eine zusätzliche dritte Ausgangsbuchse sowie einen neuen „System Link“-Ausgang, sodass mehrere IsoTek-Geräte über eine sternförmige Erdung mit einer einzige Wandsteckdose verbunden werden können. Die Titan Direct Coupled©-Schaltung präsentiert sich frisch renoviert. Wegen dem Einsatz von 50% mehr Kupfer auf der Platine und der daraus resultierenden unbegrenzten Leistung ist man dem Ideal von Null Ohm deutlich nähergekommen. Dadurch wird die Stromstärke entscheidend verbessert, der Widerstand wird verringert. Die neue Schaltung punktet zudem mit der doppelten Induktivität bei einer um 80 % höheren Stromleitfähigkeit. Der Überspannungsschutz wird auf 153.000 A sofort und 75.000 A dauerhaft hochgesetzt. Der Titan V5 wurde entwickelt für Audiogeräte, die einen schwankenden Stromverbrauch haben, wie beispielsweise z.B. Verstärker, Smart-TVs, Aktivlautsprecher und aktive Subwoofer. Funkeinstreuungen (RFI) werden um 85 dB bis zu 5 Hz herabgesetzt. Optimierte Stromaufbereitungsstufen eliminieren zudem Gleichtakt- und Gegentaktstörungen. Es finden sich 3 unabhängige Ausgänge für Leistungsendstufen, aktive Subwoofer, Aktivlautsprecher und TVs etc. (16A), und ein Reset ist auf einfache Art und Weise möglich. Innenverkabelung besteht aus versilbertem sauerstofffreien Ohno Strangguss Kupfer (OCC), FEP-Mantel und virtuellem Luft-Dielektrikum. Das EVO3 PREMIER Netzkabel in einer Länge von 1,5 Metern wird mitgeliefert. Die Belastbarkeit: 3.680 W bei 230 V oder 1.840 W bei 115 V.
Fazit

IDC Klaassen präsentiert sich in Leipzig als bestens aufgestellt und als für sämtliche Eventualitäten gerüstet. Mit den IsoTek Produkten wird eine erstklassige Basis geschaffen, damit hochwertige Audio-Komponenten ihre volle Leistungsstärke präsentieren können. Reiner Strom, hohe Sicherheit - was möchte man mehr. Daher kann man sich dann voll auf den hervorragenden Klang der aktuellen Canor HiFi-Komponenten konzentierten, die zusammen mit dem jüngsten EPOS-Lautsprecher-Neuzugang groß aufspielen konnten.
Special: Carsten Rampacher
Datum: 08. November 2025
Tags: Canor • EPOS • IDC Klaassen • Isotek • Lautsprecher • Mitteldeutsche HiFi-Tage • Stromfilter • Verstärker







