TEST: Panasonic Direct LED-HDR Ultra-HD-TV TX-58DXW904 – erstklassiges Bild trifft auf exzellente Betriebssicherheit

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Panasonics Spitzenmodelle, ganz gleich, mit welcher Panel-Technologie ausgestattet, versprachen schon immer besonders gute Resultate im Testbetrieb. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass die Konkurrenz in diesem Jahr so stark wie noch nie zuvor auftritt. Die Top-Modelle von Sony oder Samsung schicken sich an, die Panasonic-TVs in ihrer ureigensten Domäne anzugreifen: Bei der erstklassigen Bildqualität von jeder Quelle. Ob Ultra HD Blu-ray, Blu-ray, VoD-Inhalte oder TV-Signale: Samsung und Sony schieben sich massiv nach vorn, und auch LG schläft keinesfalls. Daher stellen wir uns die Frage: Kann der 3.499 EUR kostende Panasonic TX-58DXW904 die Konkurrenz in Schach halten?

Der formschöne Top-TV, wie bei Panasonic seit 2015 üblich mit Firefox OS-Betriebssystem, ist alternativ noch in 65 Zoll lieferbar, ein größeres Modell, z.B. im 75 Zoll-Format, gibt es vom Flat TV mit ultradünnem, edlem Rahmen nicht. Besondere Merkmale der Top-LCD-Serie 2016 sind neben dem Ultra HD Premium-Zertifikat die 3.000 Hz Frame Interpolation (Intelligent Frame Creation), der Studio Master HCX + Prozessor für extreme Performance, das HDR-geeignete Ultra Bright Panel mit spezieller Honeycomb.Struktur beim Direct LED Backlight , Local Dimming Ultra und Wide Colour Spectrum. Die DXW904-Baureihe ist THX-zertifiziert und bringt die Bild-Modi THX Cinema und THX Bright Room mit. Auch an Bord: Die beiden ISF-Betriebsarten Professionell 1 und Professionell 2. Für das nötige Anschlussvolumen sorgen unter anderem vier HDR-fähige HDMI-Terminals und zwei CI+ Slots. Natürlich verfügt auch der TX-58DXW904 über die Quattro-Tuner-Einheit. Dahinter verbirgt sich ein DVB-C/DVB-T+T2/DVB-S2 Doppeltuner und, als vierte mögliche Empfangsform, TV>IP. Bei TV>IP kann man mittels eines „Masters“ (diese Funktion kann der TX-58DXW904 wahrnehmen) DVB-S2-Signale in Netzwerksignale umwandeln und diese dann über das Hausnetzwerk auf entsprechend kompatible Devices (SAT>IP, TV>IP) im ganzen Haus verteilen. Besonderheit: EPG und HbbTV bleiben bei der Signaltransformation bestehen und können daher auch auf den TV>IP Clients verwendet werden. 

Folgende Formate gibt der eingebauten Media Player wieder: 

  • AVCHD 3D/Progressive
  • AVI/HEVC/MKV/WMV/MP4/M4v/FLV/3GPP/VRO/VOB/TS/PS
  • MP3/AAC/WMA Pro/FLAC/Apple Lossless/WAV, JPEG/MPO

Hier geht es zu den gesamten Spezifikationen auf der Panasonic-Website. 

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Zwei Fernbedienungen befinden sich im Lieferumfang. Steuerung per App ist natürlich auch möglich

Im Lieferumfang enthalten ist eine Premium-Tastenfernbedienung und eine praktische Touchpad-Remote, die vor der ersten Verwendung mit dem TV gekoppelt werden muss. Dies geschieht innerhalb von 30 Sekunden. Anschließend erhält der Anwender Hinweise zur Verwendung der kompakten Touchpad-Fernbedienung. Praktisch: Man kann auch die Sensibilität des Ansprechens bei Touch-Bewegungen in mehreren Schritten justieren. In die kleinen Touchpad-Fernbedienung ist überdies ein Mikrofon für die Sprachsteuerung des TX-58DXW904 installiert. Wahlweise kann man den TX-58DXW904 auch mit der Panasonic TV Remote 2 App steuern, die wir schon oft in allen Einzelheiten vorgestellt haben. Vorzug der App ist die enorme Auswahl an Einstellmöglichkeiten. 

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App-Angebot

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Schnell geladen: ARD-Mediathek

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Mit eigener Taste für den Direktzugang auf der Fernbedienung: Netflix

Auffällig: Die sehr schnellen Reaktionszeiten, auch z.B. beim Laden von Inhalten von VoD-Diensten (Netflix 1.080er FullHD-Content „Sherlock“) oder Mediatheken (ARD-Mediathek), das alles deutet auf viel Prozessorleistung der eingebauten „Quad Core Pro“ CPU-Einheit hin. Das Firefox OS Betriebssystem agiert gewohnt zuverlässig. Kennen wir sonst noch ab und zu stattfindende Abstürze, so verhält der der DXW904 hier vorbildlich zuverlässig. Die Bedienung mit beiden Fernbedienungen funktioniert vorbildlich. Sehr gut: Wenn man sich z.B. bei Netflix neu anmelden möchte und verschiedene Eingaben tätigen muss, ist dies mit der großen Hauptfernbedienung ungemein komfortabel. Die Kommunikation TV-Remote funktioniert ausgezeichnet. Was noch auffällt – akustisch verhält sich der TX-58DXW904 wirklich ordentlich. Ein klarer, lebendiger Sound ist keinesfalls selbstverständlich für einen Flachbildschirm. Insgesamt 40 Watt Ausgangsleistung stehen beim eingebauten „VR Audio Master Surround 2.1“. Zahlreiche Sound-Modi (Standard, Musik, Ambiente, User) sorgen für eine stimmige Anpassung des Klangs auf das jeweilige Quellmaterial. Mit feiner Materialqualität sowie geringen Spaltmaßen überall findet auch die Verarbeitung des TX-58DXW904 unseren vollen Zuspruch. 

Video-EQ und Bildeinstellungen: Screenshots

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Wählbare Bildprogramme

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THX Cinema Bildmodus

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Professionell 1 Bildmodus

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Kontrast-Regelung „aus“

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Kontrastregelung „Benutzerdefiniert“. Alternative: „Aus“ oder „Auto“

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Wählt man „Benutzerdefiniert“, finden sich die im obigen Screenshot gezeigten Einstellmöglichkeiten

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Weißabgleich

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Farbabgleich

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Detaileinstellungen (Sekundärfarben)

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Gamma-Feintuning

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Eingangssignalpegel

Bildqualität und Bildeinstellungen – Generelles
  • Ein Highlight ist der Video-EQ: Die erweiterten Einstellungen, die auch den sehr versierten Anwender glücklich machen dürften, sind in den Professionell 1 und Professionell 2 Modi (ISF Night, ISF Day) zugänglich. Hier kann man dann Weißabgleich sowie Farbabgleich (für Primär- und Sekundärfarben) sowie verschiedene Einstellungen rund um Kontrast/Gamma gezielt vornehmen.
  • Schon im normalen Video-EQ findet sich die enorm leistungsfähige Zwischenbildberechnung (Frame Interpolation) Intelligent Frame Creation. Sie offeriert verschiedene Modi, überlässt es aber auf Wunsch auch dem User, was im einzelnen verbessert werden soll (Modus „Benutzerdefiniert“). 
  • Wichtig für die Wiedergabe von HDR-Inhalten, z.B. von Ultra HD Blu-ray: Im Setup des TX-58DXW904 ist darauf zu achten, dass die HDR-Funktion der entsprechenden HDMI-Inputs (4 insgesamt) aktiviert ist, damit man HDR-Inhalte perfekt darstellen kann, Im Zusammenspiel mit unserem Samsung UBD-K8500 wurden die HDR-Flags von ID4 und von Kingsman – The Secret Service sofort erkannt. 
  • Was fällt noch generell auf? Trotz der Hightech-Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung in Bienenwaben-Struktur (Honeycomb) ist die Ausleuchtung zwar besser als bei einem Edge-LED-LCD-TV, aber trotzdem nicht perfekt. Leichte Hot Spots sind in dunklen Filmsequenzen bei abgedunkeltem Raum auszumachen.
  • Sehr gut gefallen uns die ISF- und THX-Modi. Obwohl wir den Eindruck haben, dass die ISF-Modi noch neutraler abgestimmt sind, schätzen wir den „THX Cinema“ Modus bei Betrieb im dunklen Raum ganz besonders. Wir haben „Bastille Day“ (Blu-ray), Mission Impossible: Rogue Nation (Blu-ray), Independence Day (Ultra HD Blu-ray) und Kingsman – The Secret Service (Ultra HD Blu-ray) auf dem Panasonic betrachtet, und haben im abgedunkelten Raum die Betriebsarten „THX Cinema“ sowie „ISF Night“ verwendet. 
Ultra HD Blu-ray „Independence Day – Die Wiederkehr“

Bei der vor kurzem erschienenen Ultra HD Blu-ray „Independence Day – Die Wiederkehr“ beweist uns der Panasonic TX-58DXW904 sein großartiges Können bei der Wiedergabe von HDR-Material modernen Zuschnitts. Die Mondbasis wird enorm detailreich präsentiert, auch das Innenleben des Raumschiffs, mit dem Jake gerade andocken möchte, kommt in praktisch allen Einzelheiten heraus. Auch, wenn man den hohen Standard von 2016er HDR-UHD-TVs gewohnt ist, fällt auf, dass der TX-58DXW904 vieles noch etwas besser macht: Das Bild zeigt Konturen im Bildhintergrund noch schärfer und mit verbessertem Detailkontrast, das sieht man sehr gut im Inneren des Raumschiffs. Die Gesichter der Protagonisten, auch derjenigen, die das Andockmanöver im Kontrollzentrum der Mondbasis überwachen, bringt der Panasonic exzellent zur Geltung.

Das Bild besticht durch das enorme Maß an Plastizität, was auch am hervorragenden Schwarzwert liegt. Das All und die Planeten werden daher ungemein realistisch präsentiert, überdies ist praktisch kein Rauschen des Panels zu erkennen, selbst dann nicht, wenn man nah herangeht. Das in weiß/grau-Tönen gehaltene Innere der Mondbasis kommt, auch bei großen gleichfarbigen Flächen, enorm rauscharm und mit scharfen, aber gleichzeitig natürlichen Konturen zur Geltung. Diese eher kalten, nicht allzu gemütlichen Farben, früher keine Panasonic-Domäne, bringt der TX-58DXW904 auf Referenz-Level zur Geltung.

Der Alien-Experte David Levinson, schon aus dem ersten Teil von „ID4“ bestens bekannt, ist mit einem Geländefahrzeug-Konvoi in Afrika in ein Gebiet unterwegs, das zwar von Warlords kontrolliert wird, im Hinblick auf mögliche Erkenntnisse über weitere Aktivitäten der Aliens aber viel zu bieten zu haben scheint. Die Fahrzeuge fahren in der Nacht mit eingeschalteten Scheinwerfern – also suboptimale Bedingungen, ein enorm vielschichtiges Bild zu generieren. Dem TX-58DXW904 gelingt dies aber trotzdem. Man erkennt viele Einzelheiten, und das Innere des Geländefahrzeugs, in dem Levinson unterwegs ist, wird, wie man es schon aus der oben erwähnten Sequenz auf dem Mond kennt, in sehr vielen Details auf den Bildschirm gebracht. 

Als dann das Zimmer des Ex-Präsidenten Whitmore gezeigt wird, ist der TX-58DXW904 auf Pfaden unterwegs, die Panasonic-TVs schon seit der vor mehreren Jahren ausgeklungenen Plasma-Ära besonders gut meisterten: Das dämmrige, warme Licht wird ungemein authentisch präsentiert. Die Oberfläche einer weißen Tür oder Details an den Einrichtungsgegenständen modelliert der Panasonic überragend heraus. Selbst, wenn man bei deutlichem externem Lichteinfall den Inhalt betrachtet, kann man dank des sehr gelungenen „THX Bright Room“ Bildmodus noch praktisch alle Einzelheiten wahrnehmen. Allein der Bright Room-Modus macht dies natürlich nicht möglich. Es kommt hinzu, dass das Panel des TX-58DXW904 überdurchschnittlich leuchtstark ist, selbst im Vergleich zu anderen HDR-TVs  modernen Zuschnitts. 

Als die US-Präsidentin Lanford bei den Feierlichkeiten vor einer riesigen Menschenmenge spricht, wird diese aus der Vogelperspektive mit beeindruckender Bildschärfe herausgearbeitet. Für den TX-58DXW904 spricht auch die Gabe, Farben nicht nur facettenreich, sondern auch im höchsten Maße realistisch darzustellen.  Als kurze Zeit später das Alien-Mutterschiff mit der Alien-Königin auf der Erde landet und ganze Städte in wenigen Minuten komplett vernichtet, wird dieses verheerende Szenario vom Panasonic-TV visuell fesselnd umgesetzt. Einmal mehr beeindruckt uns das über alle Maßen vielschichtige Bild, das eine Dreidimensionalität entfaltet, die man ohne Übertreibung als beispielhaft bezeichnen kann. 

Ultra HD Blu-ray „Independence Day“

Bei „ID4“ fliegt in er Eröffnungssequenz das Alien-Mutterschiff am Mond vorbei. In dieser Sequenz zeigt der Panasonic sein HDR-Können: Feine Differenzierung aller Schwarz-Grau-Stufen, und das Panelrauschen ist praktisch nicht vorhanden. Was rauscht, ist nur das Quellmaterial. Stellt man die Rauschunterdrückung des TX-58DXW904 auf „niedrig“ ein, fällt das Rauschen leicht geringer aus, ohne dass das Bild matschig erscheint. In weiteren ID4-Szene trumpft der TV groß auf. So z.B., als der Helikopter zwecks Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen Lichtsignale aussendet. Trotz des grellen Lichts, das dank des leuchtstarken Panels auch entsprechend zur Geltung kommt, ist der Hubschrauber in Konturen und Details noch gut erkennbar. Als die Aliens ihn kurzerhand abschießen, sind die lodernden Flammen des zu Boden gehenden Fluggerätes gut zu erkennen und werden farblich differenziert abgebildet. Das Innere von Area 51, zu sehen vor allem gegen Ende des Films, wird sehr detailreich dargeboten, z.B. der Hangar, in dem der Raumgleiter der Aliens untergebracht ist, mit dem Steve und David dann zum Mutterschiff der Aliens aufbrechen. Immer bringt der Panasonic auch in dunklen Sequenzen feine Muster, Strukturen und Details sehr gut heraus.

Das beweist er uns auch in der Wüsten-Festung gleich am Anfang von „Kingsman“. Hier arbeitet er trotz des geringen Lichts die Struktur des sandigen Bodens sehr gut heraus. Auch hier fällt auf, dass das Bild nur gering zum Rauschen neigt. Als später dann die Keilerei in der Kneipe stattfindet, arbeitet der TX-58DXW904 die schnellen Bewegungen des „Kingsman“ Harry Hart sauber und nahtlos heraus. Auch im Dämmerlicht der Kneipe kommt die Struktur des Stoffs von Harrys edlem Anzug sehr gut heraus. Der spezielle Regenschirm, den der Agent bei sich trägt, wird mit seinen Zusatzfunktionen visuell erstklassig zum Ausdruck gebracht – mag lächerlich klingen, ist es aber nicht: Denn bei den vielen sehr schnellen, plötzlichen Bewegungen ist hohe Leistungsfähigkeit seitens des TV-Gerätes gefragt. 

Ultra HD-Material vom Server: 4K Showcase von Florian Friedrich 

Ultra HD-Content, der von unserem NAS-System zugespielt wird, stellt der TX-58DXW904 ebenfalls vorzüglich dar. Der schon einige Jahre alte Showcase von Florian Friedrich wird auch heute immer noch gern verwendet. 

Die Show startet mit beeindruckenden, farbenfrohen Bildern der griechischen Insel Symi, einer Nachbarinsel von Rhodos. Der TX-58DXW904 bietet auch bei diesem Material eine erstklassige Durchzeichnung aller Bildbereiche und bringt die farbliche Brillanz, die diese Bilder auszeichnet, ausgezeichnet heraus. Trotzdem „überzieht“ der Panasonic nicht unpassend, sondern besticht stets durch seinen Realitätssinn. Die Bildschärfe liegt sehr hoch, ist aber schon in Werkseinstellung so präzise justiert, dass trotzdem kein Ringing auftritt. 

Eine Fahrt über das Wasser mit vorgeschobener Landzunge und dahinter liegenden Felsklippen zeigt die überragende Räumlichkeit und Plastizität des Quellmaterials auf, welches vom Panasonic nahezu optimal zur Geltung gebracht wird. Die Darstellung im hochfrequenten Bildbereich ist schon beinahe als sensationell zu bezeichnen, so klar und so plastisch kommt das Bild heraus. Kantenstabilität und Detailschärfe sind herausragend, der Panasonic arbeitet auch das letzte Detail konsequent heraus und setzt durch eine auch in den hinteren Ebenen gleichbleibend hohe Schärfe die derzeitigen Klassenmaßstäbe. Auch in der gleich anschließenden kurzen Szene am Hafen mit den im Wind wehenden Fahnen und der gleichmäßigen Bewegung der Wasseroberfläche wird ein enorm ruhiges sowie angenehmes Bild offeriert. 

Panorama-Aufnahmen demonstrieren eindrucksvoll die Güte des 2016er Panasonic-LCD-Spitzenmodells. Sowohl die mediterranen Landschaften auf Symi als auch ein Ausblick von der verschneiten Zugspitze auf knapp 3.000 m in die Ferne beweisen, dass auch in hintersten Bildebenen hohe Feinauflösung und Detaillierung möglich ist. Die Berge sehen wieder enorm dreidimensional und plastisch aus, die hohe Bildruhe spricht für sich. Alle Arten von Kameraschwenks und Kamerafahrten werden ruckelfrei wiedergegeben, auch beim Transport des Ursprungsmaterials und der Enkodierung der aufgenommenen Inhalte mit 30 Bildern pro Sekunde wurde hier sehr sauber gearbeitet – diese Sorgfalt bringt der TX-58DXW904 gelungen zum Ausdruck. 

Verschiedene Nahaufnahmen von Blumen sowie Tieren stellen besonders den Detailreichtum, die Detailschärfe und Durchzeichnung von Feinheiten im hochfrequenten Bereich heraus, makellos und ohne Neigung zu störenden Artefakten setzt der TX-58DXW904 seinen erfolgreichen Weg fort. Ebenfalls im Clip zu sehen sind verschiedenen Winterlandschaften, Aufnahmen aus San Francisco, Mexico und des Kolosseums in Rom. In jeder Disziplin beeindruckt uns der Panasonic. Die Detailaufnahmen wirken wie greifbar, man denkt, man könnte, bildlich gesprochen, „ins Bild hineinspazieren“. Der TX-58DXW904 schafft es jederzeit, alle im Quellmaterial vorhandenen visuellen Ebenen in souveräner, stabiler und präziser Weise auf den Screen zu holen. 

Blu-ray „Bastille Day“

Bei der aktuellen Blu-ray „Bastille Day“ mit Idris Elba, die zwar ein gutes, aber kein sensationelles Bild aufweist, zeigt der Panasonic in dunklen Sequenzen bei gleichzeitig abgedunkeltem Raum zwar einen Top-Schwarzwert, aber leichte Inhomogenitäten bei der Ausleuchtung, trotz Direct LED. Sehr gut arbeitet er wieder Einzelheiten heraus, so z.B. bei der Flucht von Michael Mason aus der Wohnung des Hehlers. Schnelle Hell-Dunkel-Wechsel verarbeitet der TX-58DXW904 souverän. Das Upscaling von 1.080p auf UltraHD haben wir natürlich dem TV überlassen und den entsprechenden HDMI-Ausgang unseres Samsung UBD-K8500 auf „1080p“ gesetzt. Das rauscharme und detailreiche, sehr plastische Upscaling des TX-58DXW904 gehört zum Besten, was wir bislang gesehen haben. Als Sean, Zoe und Brian sich nach ihrer Entführung im Inneren des Transporters der korrupten französischen Spezialeinheiten befinden, kommen Einzelheiten im Innenraum, besonders an der Trennwand zum Fahrerabteil, sehr akkurat und scharf heraus. 

Blu-ray „Mission Impossible – Rogue Nation“

Bei „Rogue Nation“ managt der TX-58DXW904 die von uns gern verwendete Wien-Sequenz aus viuseller Sicht meisterlich. Das fängt gleich mit dem kurzen Blick auf das beleuchtete Wien bei Nacht an. Hier bringt der Panasonic Plastizität und Detailtreue ins Spiel. Es folgt das Innere der U-Bahn-Station, als Benjamin Dunn nahe der Wiener Oper aus der U-Bahn steigt und von Ethan einen Umschlag mit als Programmheft getarntem Notebook sowie zugehöriger Spezialbrille übergeben bekommt. Die Gesichter der Menschen, der herausfahrende Zug, die Rolltreppe – all dies bringt der TX-58DXW904 vielschichtig und mit natürlicher, authentischer Bildschärfe zur Geltung. Das Opernhaus von Außen in der Dunkelheit beweist ein weiteres Mal die Fähigkeit des Panasonic, zum einen ein scharfes, klares Bild zu präsentieren, zum anderen hebt sich das hell erleuchtete Opernhaus aus kontrasttechnischer Sicht nahezu perfekt ab. Der Zuschauerraum und das Trpepenhaus im Inneren der Oper werden, wie wir es von den anderen Beispielen her gewohnt sind, rauscharm und mit klaren Konturen gezeigt. Für den TX-58DXW904 spricht auch die hohe Farbtreue – dadurch wirkt das Bild ungemein authentisch. Als die Oper „Turandot“ von Puccini beginnt, zeichnet der Panasonic Viera Ultra HD-TV die Ereignisse auf der Bühne mit enormem Differenzierungsvermögen durch. Die Kostüme kommen ausgezeichnet heraus. Die Ereignisse hinter der Bühne entgehen dem TX-58DXW904 natürlich auch nicht. So beweist er bei der Schlägerei zwischen Ethan und dem Killer erneut, dass ihm auch bei fast dunklem Bild kaum eine Einzelheit entgeht. 

Blu-ray „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“

Im 2008 erschienen US-Abenteuerfilm, in dem Brendan Fraser Thomas Anderson, einen Vulkanologen aus Boston, spielt, trumpft der TX-58DXW904 ein weiteres Mal groß auf. Schon das Durcheinander in seiner Wohnung, als sein Neffe Sean bei ihm eintrifft, wird vom Panasonic sehr gut dargestellt, so die Kleidung auf einem Stuhl oder die Unmengen an Münzen in den Glasbehältern. Später dann, auf Island, wird die öde Landschaft, als Trevor und Sean im Mietwagen nach dem Labor von Sigurbjörn Asgeirsson suchen, gekonnt zum Ausdruck gebracht. Das Innere der Hütte von Sigurbjörns Tochter Hannah, als Sean und Trevor dort ermüdet eintreffen, beweist einmal mehr, dass der Panasonic ein Meister der plastischen Darstellung ist. Auch bei konventionellem Material, das nicht in HDR vorliegt, modelliert der TV kleine Kontrast-Differenzen mit eindrucksvoller Güte heraus.

Die Bergbesteigung, die aufgrund eines Unwetters abgebrochen werden muss, ist ein weiterer visueller Beweis dafür, wie gut der Panasonic sowohl Detailaufnahmen wie auch Panorama-Sequenzen zu meistern weiß. Die hinteren Bildebenen haben kaum Schärfeverluste und zeigen noch viele Kleinigkeiten, die andere TVs schlichtweg „verschlucken“. Die irre Fahrt durch die alte Mine präsentiert der TX-58DXW904 in einer enorm hoch liegenden Bildstabilität. Störende Micro-Ruckler kommen praktisch nicht vor, und selbst bei sehr schnellen Bewegungen behält das Bild seine hohe Schärfe und seine beispielhafte Stabilität bei. Das Innere der Erde, auf das die drei nach abenteuerlicher Rutschpartie stoßen, wird vom Panasonic mit prächtigen, sehr dynamischen Farben und einem erstklassigen Bild-in-Bild-Kontrast dargestellt. Später dann gelingt dem TV bei der Floßfahrt über das unterirdische Meer wiederum eine plastische, vielschichtige und lebendige Bild-Wiedergabe. 

Netflix-Content in Full HD

Selbst Netflix-Full HD-Content (erste Staffel „Sherlock“) sieht richtig gut aus auf dem TX-58DXW904. Gute Bildschärfe, feine Kontraststaffelung, tadellose, natürliche, angenehme Farbwiedergabe – man muss keine Ultra HD Blu-ray anschauen, um sich von den diversen Qualitäten des Luxus-Panasonic verführen zu lassen. Kleine Strukturen sowie Einzelheiten im hochfrequenten Bildbereich arbeitet der TX-58DXW904 hervorragend heraus. Komplexe Farben wie zum Beispiel die Hautfarben der Protagonisten bringt der TV sehr gut zur Geltung. Stabile Bewegungswiedergabe und ein insgesamt gleichermaßen homogenes wie dynamisches Bild sprechen für den 58-Zöller. Beeindruckend ist, wie gut der Panasonic auch bei Nicht-HDR-Material beim Bild-in-Bild-Kontrast agiert. 

TV-Tuner, SD und HD

Schon seit jeher ist Panasonic dafür bekannt, besonders gute TV-Tuner gerade in den Top-Modellen einzusetzen. Da macht der TX-58DXW904 keine Ausnahme. Im DVB-S2-Betrieb agiert der Tuner bei 720p Signalen der öffentlich-rechtlichen Sender enorm souverän. Bei Nachrichtensendungen (Tagesschau, Heute-Journal) bildet er die Sprecher/Moderatoren mit feinen Konturen ab. Das Upscaling auf die ungleich höhere Panelauflösung gelingt überragend. Die Beiträge in den Sendungen kommen mit stabilem Bildstand und sehr gutem Kontrast hervorragend zur Geltung. Selbst 576i Material von SD-TV-Sendern, eigentlich beinahe ungeeignet zur Wiedergabe über einen so hochwertigen Ultra HD-TV, kann man, einen gewissen Betrachtungsabstand vorausgesetzt, durchaus anschauen. Der Tuner des TX-58DXW zeigt ein sehr geringes Rauschverhalten – sogar bei Material in 576i. Das leistungsstarke De-Interlacing des TX-58DXW904 spricht ebenfalls für sich, so treten störende Treppenstufen beinahe nicht in Erscheinung, zudem werden Konturen und Details überraschend sauber herausmodelliert – der Panasonic demonstriert eindrucksvoll, was mit modernstem Picture-Processing heute möglich ist. 

Ton

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Ton-Menü

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Im Ton-Modus „Benutzer“ steht ein grafischer EQ bereit

Der Panasonic TX-58DXW904 überraschte uns in allen Testreihen mit gutem Sound. Beim 2. Teil von „Independence Day“ auf Ultra HD Blu-ray schalteten wir die virtuelle Surround-Funktion zu und waren überrascht: Es waren, gleich in den ersten Sequenzen, die auf der Mondbasis spielen, durchaus Anflüge von Räumlichkeit wahrnehmbar. Sicher, zu weit sollte man nicht vom TV entfernt sitzen, um noch eine als relativ umfassend zu bezeichnende akustische Abbildung wahrnehmen zu können. Ist dieser Rahmen gegeben, setzt sich der TX-58DXW904 aber richtig gut in Szene. Stimmen sind immer klar verständlich, lediglich die Hochton-Modellierung lässt gleich klar werden, dass es sich hier doch um ein Lautsprecher-System handelt, welches in einem Flachbildschirm untergebracht ist. Stimmen, gerade weibliche, haben dann doch einen leicht bedeckten Einschlag.

Im Modus „Musik“, in den voreingestellten Betriebsarten zu finden, kann man, sollten die Ansprüche auf normalem Niveau liegen, durchaus musikalisches Material konsumieren. Selbst die HiRes Audio-Tracks „Desperado“ und „Feels Like Home“ von Diana Kralls „Wallflower“ Album (Flac, 48 kHz/24-Bit) überzeugten uns durch den harmonischen, angenehmen Klang. Als stark komprimierte AAC-Datei haben wir noch „Dell’Amore Non Si Sa“ von Andrea Bocelli gehört. Gut arbeitet der Panasonic die Stimme heraus, mit den bereits erwähnten leichten Auflösungsverlusten im Hochtonbereich. Die Stimme löst sich sogar vom TV und verteilt sich im kleineren Raum mit respektabler Ausdehnung.

Der 007-Titelsong „A View To A Kill“ von Duran Duran klingt erstaunlich kraftvoll, der Bassbereich hat eine ordentliche Wirkung. Die Trennung von Stimmen und Instrumenten gelingt tadellos. „M.U.S.I.C. (Symbol One Mix) von Nid & Sancy beweist uns, dass selbst Tracks mit überdurchschnittlich ausgeprägtem Bassbereich gut wiedergegeben werden können. 

Konkurrenzvergleich

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  • Samsung SUHD/Quantum DOT Flat-TV UE60KS7090: Wer zum vergleichsweise kleinen Kaufpreis einen Hightech-TV in der 60 Zoll-Liga sucht, wird beinahe automatisch beim KS7090 von Samsung landen. Das formschöne und sauber verarbeitete Gerät bietet einen schnellen Quad Core-Prozessor, ein gelungenes Bedienkonzept, einen prima Schwarzwert, eine überzeugende HDR-Darstellung auf dem Ulta HD Premium-zertifizierten 1000 Nit-Panel sowie eine überragende Farbwiedergabe. Das Upscaling von Full-HD-Inhalten auf UHD funktioniert sehr gut. Der Mehrpreis für den TX-58DXW904 ist dennoch gerechtfertigt. Noch heller, deutlich besserer Detailkontrast, tieferes Schwarz, noch feinere Übergänge im Bild sowie ein nochmals leistungsstärkeres Upscaling zeigen, dass der Panasonic das Maß aller Dinge für denjenigen ist, der nicht aufs Geld schaut. Für den Panasonic spricht auch der Quattro-Tuner inklusive TV>IP. Die besonders hochwertige Hauptfernbedienung holt weitere Punkte. 

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  • Sony KD65ZD9: Das leidige Thema Geld wurde eben angesprochen, und wer sich für den mit 65 Zoll merklich größeren Top-Sony entscheidet, sollte aus finanzieller Sicht bereit sein, nochmals den Gegenwert eines guten Mittelklasse-55 Zöllers als Mehrpreis im Vergleich zum Panasonic TX-58DXW904 in Kauf zu nehmen. 5.000 EUR kostet der Spaß, den wohl derzeit leistungsfähigsten 65-Zöller sein eigen zu nennen. Dank Backlight Master Drive mit separater Ansteuerung jeder LED des Direct LED Backlights und genau definiertem Abstrahlwinkel jeder lED erzielt der ZD9 Bestwerte bei Schwarzwert, Detailkontrast und Homogenität der Ausleuchtung. Die Differenzen zum TX-58DXW904 sind aber keinesfalls gigantisch. Wem ein kleineres Bild reicht und wer zudem 1.500 EUR sparen möchte, findet im Panasonic einen Partner, der seinesgleichen sucht. Die enorm edle Hauptfernbedienung und das besonders leicht zu durchschauende Bedienkonzept zeigen weitere Vorzüge des TX-58DXW904 auf. 

Panasonic TX-65DXW784 Front Seitlich1

  • Panasonic TX-65DXW784: Exakt 900 EUR günstiger, aber mit 65 Zoll deutlich größer: Ist der TX-65DXW784 der bessere Kauf? Klare Antwort: Mitnichten. Wem ein hervorragendes Bild über alles geht, der nimmt den TX-58DXW904, der den DXW784 in allen relevanten Belangen deutlich zu übertrumpfen vermag. ISF- und THX-Bildmodi, der bessere Bildprozessor, ausdrucksstärkere Farben, besserer Gesamtkontrast, besserer Detailkontrast, überzeugendere Herausarbeitung der Vorzüge von HDR-Material: Gegen den DXW904 sieht der DXW784 kein Land. 

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  • Samsung UE65KS9590: Samsung liefert eine klare Kampfansage an Panasonic: Das Direct LED-Spitzenmodell kostet 3.999 EUR – aber in 65 Zoll. Also ein fairer Mehrpreis für Spitzen-Technik mit Quantum DOT Panel und schnellem Prozessor. Und wahrhaftig, der 9590 ist ein echter Champion. Das Bild ist bei starkem externem Lichteinfall sogar noch etwas heller als beim DXW904. Der Panasonic weiß sich aber zu wehren: Er schlägt mit noch differenziertem, homogenerem Bild bei geringem externem Lichteinfall zurück. Er wirkt noch eine Idee natürlicher, authentischer, während der ebenfalls sehr beeindruckende Samsung etwas „reißerischer“ auftritt und mit überbordender Bild-Dynamik gerade dem Anwender gefallen dürfte, der auf ein tief gehendes Bild-Erlebnis fokussiert ist. Wer alles genau so sehen möchte, wie vom Regisseur beabsichtigt und auf höchste Authentizität Wert legt, ist hingegen mit dem DXW904 noch besser bedient. 

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  • LG OLED6GV: Wir haben noch keinen Test des rund 8.300 EUR kostenden „Signature“ Top-OLED von LG, können jedoch schon auf einige Bildeindrücke zurückgreifen. Hier muss klar gesagt werden: An das tiefe, perfekte Schwarz eines OLED kommt selbst ein exzellenter LCD-basierter TV nicht heran. Gerade, wenn dieses enorm tiefe Schwarz in einem hoch modernen OLED Panel im Top-Modell der Südkoreaner verbaut ist, und auch die anderen Parameter wie Detailkontrast und Farbwiedergabe auf enorm hohen Level sind, ist das Ergebnis faszinierend. Genauso so ehrlich aber ist hinzuzufügen, dass unter Praxisbedingungen, z.B. in der Familie zu Hause, wo auch bei deutlichem externem Lichteinfall Inhalte betrachtet werden, ein leistungsstarker LCD-TV mit leuchtintensivem Panel wie der Panasonic TX-58DXW905 im Vorteil ist – so hell ist selbst der Spitzen-OLED von LG nicht. Dann gehen Details in dunklen Bildbereichen unter, und der Vorzug des Premium-Bildes bei abgedunkeltem Raum ist in weiten Zügen dahin. Der Schwarzwert des DXW904 ist überdies so gut, dass zwar OLED nach wie vor einen Vorsprung unter Ideal-Bedingungen hat, im Alltag allerdings ist man schon mit dem, was der TX-58DXW904 bietet, enorm zufrieden und verlangt selbst als Anwender mit Anspruch kaum nach mehr. Mit 8.300 EUR ist der Kaufpreis des Signature OLED-TVs überdies exorbitant hoch – Panasonic macht es nicht besser, im Gegenteil: Der CZW954, unter Idealbedingungen nach unserer Meinung nach wie vor der derzeit beste TV überhaupt, kostet 9.999 EUR und somit noch mehr. 
Fazit

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Panasonic dreht auf: Der TX-58DXW904 setzt im Bilddiagonalen-Bereich bis 60 Zoll derzeit die Maßstäbe. Speziell die THX- und ISF-Betriebsarten bringen das Können des Panasonic erstklassig zur Geltung. Der Schwarzwert glänzt, allerdings ist trotz Direct LED die Homogenität der Ausleuchtung nicht perfekt. Hier muss jedoch hinzugefügt werden, dass auch praktisch alle Konkurrenten noch Potential nach oben aufweisen. Setzt man die Fähigkeiten des TX-58DXW904 entsprechend in Relation zu den Kontrahenten, setzt er sich auch hier überdurchschnittlich gut in Szene.  Aufgrund des extrem hellen HDR-fähigen Panels kommen HDR-Inhalte, besonders von Ultra HD Blu-ray, auf Refererenzniveau heraus. Alle Arten von Helligkeitsunterschieden werden in einer Art und Weise präsentiert, die selbst für moderne HDR Ultra HD-TVs beispielhaft ist.  Das Thema „Performance“ hat sich der TX-58DXW904 ohnehin ganz besonders zu Herzen genommen: Die im Panasonic eingesetzte CPU-Einheit agiert enorm leistungsstark und knickt bei keiner Anwendung ein. Weitere Pluspunkte des First Class UHD-TVs: Herausragendes Upscaling von 1.080p auf Ultra-HD, sehr schnelles Agieren beim Streamen von VoD-Inhalten und Mediatheken sowie generell zügiges Ansprechen auf Bedien-Befehle. Hinzu kommt ein Klang, der für einen Flatscreen als wirklich gut zu bezeichnen ist. Leider ist die Energie-Effizienz-Klasse, der der TX-58DXW904 zugehörig ist, mit „B“ nicht allzu vorteilhaft. Für passionierte Stromsparer ist der Highend-TV demnach nicht der richtige Partner. 

Panasonic drückt gnadenlos: In der Liga bis 60 Zoll ist der TX-58DXW904 das Maß aller Dinge
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Ultra HD/HDR-TVs bis 60 Zoll
Test 28. November 2016

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 28. November 2016




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