TEST: Klipsch Reference Premiere Serie RP-260F Stand-LS, RP-250C Center und Dipole RP-240S

Klipsch Reference Premium Gruppenbild1

Noch recht jung auf dem Markt ist die Reference Premiere Lautsprecherserie aus dem Hause Klipsch. Ein 5.0 Set aus dieser komplett neu entwickelten Baureihe fand nun den Weg in unsere Redaktion. Im einzelnen verwenden wir die mittlere der drei Standlautsprecher, die RP-260F zum Stückpreis von 600 EUR, als Frontlautsprecher, den kompakten RP-250C für 450 EUR/Stück als Centerlautsprecher und die Dipole RP-240S für 350 EUR für die Surroundbeschallung. Da Klipsch-Lautsprecher, besonders die Standboxen, bekanntermaßen sehr kraftvoll im Bassbereich aufspielen, verzichten wir auf einen dedizierten aktiven Subwoofer im Set. Wer einen dazu kaufen möchte, hat bei Klipsch eine sehr gute Auswahl, wir würden als Ergänzung zu diesem Set zum R-12SW für 500 EUR Stückpreis raten. Das gesamte 5.0 Set ohne aktiven Subwoofer kommt auf einen Preis von 2.350 EUR. 

Klipsch Reference Premium RP-260F Gruppenbild2

Typisch Klipsch – klassisches Design, Cerametallic-Membranen und Hornvorsatz vor dem Hochtöner

Klipsch Reference Premium RP-260F Rueckseite Seitlich2

Rückseite

Klipsch Reference Premium RP-260F Standfuss

Sockel unterhalb des Gehäuses

Klipsch Reference Premium RP-260F Bassreflexrohr

Bassreflexöffnung im speziellen Tractrix-Layout

Klipsch Reference Premium RP-260F Anschluesse

Bi-Wiring-Terminals in Standardausführung

Klipsch Reference Premium RP-260F Hochtoener

2,54 cm Hochtöner mit Hornvorsatz

Klipsch Reference Premium RP-260F Tieftoener

 16,5 cm Tieftöner

Beginnen wir mit dem RP-260F Standlautsprecher. Optisch gibt sich auch diese neue Klipsch-Kreation klar als klassischer Lautsprecher zu erkennen. Im Detail allerdings merkt man, dass sich auch Klipsch mehr als früher um einen wertigen Auftritt bemüht. Unter der Box ist ein Sockel zu finden, der die optische Attraktivität sichtbar steigert. Die Frontgitter haften magnetisch, was in diesen recht günstigen Preisklassen nicht selbstverständlich ist. Die eteas spitzen hinteren Gehäuseecken sind zumindest, wie auch der Rest des Gehäuses, ordentlich foliert. Wahlweise in schwarzer oder kirschholzfarbener Ausführung ist die RP-260F mit solidem MDF-Gehäuse lieferbar, genauso wie auch der Center.

Die Dipole RP-240S, die wir später vorstellen, gibt es ausschließlich in schwarzer Ausführung. Zurück zur RP-260F- Der Lautsprecher ist mit einem 2,54 cm Titanium-LTS-Hochtöner ausgestattet, Klipsch-typisch vorgeschaltet ist ein Hybrid-Tractrix-Horn. Exzellente 97 dB (2,83 V/1m)beträgt der Wirkungsgrad des Lautsprechers, auch Verdienst der Horn-Technik. Zwei 16,5 cm Tieftöner vervollständigen das Sortiment. Die Übernahmefrrequenz der 2-Wege-Bassreflex-Konstruktion liegt bei 1.800 Hz. Die Dauerbelastbarkeit gibt der Hersteller mit 125, die kurzzeitige Maximalbelastbarkeit mit 500 Watt an. Der Frequenzgang reicht von 34 Hz bis 25 kHz bei +/- 3 dB. 22,45 kg wiegt ein Lautsprecher, der 100,6 cm hoch, 44,8 cm tief und 22,9 cm breit ist. Auf der Rückseite finden sich Bassreflexöffnung sowie die Bi-Wiring-Terminals in Standardqualität. 

Klipsch Reference Premium RP-250C Verarbeitung

Center mit gutem Finish und ordentlicher Folierung

Klipsch Reference Premium RP-250C Tiefmitteltoener

Cerametallic-Membran

Klipsch Reference Premium RP-250C Rueckseite Seitlich1

Rückseite

Klipsch Reference Premium RP-250C Anschluesse

Anschlussterminal

Klipsch Reference Premium RP-250C Front Seitlich5

Attraktiver ohne Frontabdeckung

Klipsch Reference Premium RP-250C Front Seitlich3

Hier alternativ mit Stoff-Frontabdeckung

Klipsch Reference Premium RP-250C Bassreflexrohr

Tractrix-Bassreflexöffnung

Klipsch Reference Premium RP-250C Hochtoener

 Hochtöner mit Hornvorsatz

Der RP-250C Centerlautsprecher ist recht kompakt, er ist 47 cm breit, 17,3 cm hoch und 25,3 cm tief. Er wiegt 8,35 kg und besitzt ebenfalls ein robust wirkendes MDF-Gehäuse. Der ist bestückt mit dem identischen Titanium-Hochtöner nebst Hornvorsatz und weist noch zwei 13,3 cm Tieftöner auf. Auch der Center arbeitet nach dem Bassreflexprinzip und ist, wie die RP-260F, 8-Ohm-kompatibel. Der RP-250C hat einen Frequenzgang von 60 Hz bis 25 kHz bei +/- 3 dB und eine Empfindlichkeit von sehr guten 96 dB (2,83 V/1m). Dauerhaft ist er mit 125 Watt, kurzzeitig mit bis zu 500 Watt belastbar. Die Übernahmefrequenz liegt bei 1.800 Hz. Der kompakte Center bringt Single-Wiring- und keinen Bi-Wiring-Terminals mit.

Klipsch Reference Premium RP-240S Gruppenbild1

Kompakte Dipole für den Surroundbereich

Klipsch Reference Premium RP-240S Rueckseite Seitlich1

Von hinten

Klipsch Reference Premium RP-240S Wandhalter

Wandbefestigung

Klipsch Reference Premium RP-240S Anschluesse

 Anschlussterminals

Klipsch gehört zu den wenigen Anbietern, die noch Dipole für den Surroundbereich anbieten. Die RP-240S sind recht klein, was die Unterbringung erleichtert. Gerade im Surroundbereich haben viele Anwender nicht die Möglichkeit, ausladende Lautsprecher unterzubringen. Mit einer Höhe von 29,5 cm, einer Breite von 26,4 cm und einer Tiefe von 17,6 cm benötigen die pro Stück 5,99 kg wiegenden Dipole nicht viel Platz. Der Frequenzgang reicht von 62 Hz bis 24 kHz (bei +/- 3 dB) und den Wirkungsgrad gibt Klipsch mit 93 dB (2,83 V/1m) an. Sehr gut für Dipole in geschlossener Bauweise. Als Dauerbelastbarkeit gibt Klipsch 75, als maximale kurzzeitige Belastbarkeit 300 Watt an. Der identische Hochtöner wie bei bei den anderen Komponenten ist verbaut, einer pro Seite, hinzu kommt pro Seite in Tieftöner (10,2 cm). Die Übernahmefrequenz liegt bei 1.700 Hz. Die Dipole haben ebenfalls ein MDF-Gehäuse, in der schwarzen Folierung im Brushed-Design sehen sie gut aus. Eine alternative Farbgebung ist, wie wir schon weiter oben schrieben, bei den Dipolen nicht verfügbar. 

Klang

Wir starten durch in DTS 96/24 5.1 – mit dem Auftakt zum Within Temptation-Konzert „Black Symphony“. Und hier beweist uns das Reference-Ensemble gleich, dass es keinesfalls den Support eines separaten aktiven Subwoofers benötigt. Die beiden RP-260F Frontlautsprecher sichern beim imposanten Intro einen tief nach unten reichenden, üppigen Bass, der überdies mit guter Präzision aufwarten kann. Die immense Leistung, die der mit dem Set verbundene Onkyo TX-NR3030 anliefert, wird souverän verarbeitet. Die leichte Dominanz im Hochtonbereich liegt an der Horntechnologie, sie kommt bei der Reference Premiere wieder etwas stärker durch als bei anderen Klipsch-Lautsprechern, die wir getestet haben. Wir hören Display-Anzeige „82“ beim Onkyo – und hier geht es schon richtig „rund“: Enorme Grobdynamik, enorme Basskraft, durch die Dipole eine lebendige Effektkulisse, in die sich der Zuhörer richtig eingebettet fühlt. Der stets vorhandene, unterschwellige Bass kommt sehr gut heraus, parallel stattfindende akustische Ereignisse während des beeindruckenden Intros kommen mit korrekter Trennung heraus.

Als dann der erste Song „Jillian“ durchstartet, präsentiert sich das Reference Premiere-Set erneut mit ausgezeichneter Grobdynamik. Fetzig kommt die E-Gitarre heraus, sehr gut werden Dynamiksprünge gemeistert. Der Aufbau der Spannung, bevor der Song dann losgeht, gelingt den Klipsch-Lautsprechern überragend. Gerade für Liebhaber solcher Symphonic-Metal-Musik ist das Klipsch-Set eine hervorragende Alternative. Druckvoll, gleichzeitig aber mit tadelloser Präzision und einer dichten Räumlichkeit wird hier an die Wiedergabe herangegangen. Für größere Räume raten wir aber zum mittleren der drei Center. Der RP-440C dürfte hier mehr vokale Präsenz bieten in Räumen ab knapp 25 Quadratmetern, der kleine Center, den wir im Einsatz haben, leistet zwar gute Dienste, fällt aber im Auftritt etwas hinter die beiden RP-260F Frontlautsprecher zurück, die einfach sehr präsent und ungemein souverän spielen. Wer nur wenig Platz hat und keinen Hörraum oberhalb 25 Quadratmeter, der kann den RP-250C durchaus einsetzen, für alle anderen Einsatzzwecke dürfte sich eher der RP-440C anbieten. Die beiden kleinen Dipole im Surroundbereich schaffen gekonnt Atmosphäre, die gebotene Räumlichkeit hat uns überzeugt. 

Als nächstes hörten wir von der dritten Lichtmond-Blu-ray in DTS-HD Master Audio die beiden Stücke „Empires Of The Past“ und „Days Of Eternity“. Auch hier zeigen uns die Klipsch Reference Premiere-Lautsprecher wieder die drei Dinge, die sie besonders gut können: Dynamik, Pegel, und der enorme Bass der RP-260F. So entsteht ein außergewöhnlich mitreißender, intensiver Klangeindruck. Auch die leiseren, dezenteren Passagen, was war bei Klipsch nicht immer so, kommen richtig gut heraus. Die Feindynamik ist nämlich keinesfalls schlecht, sondern muss sich hinter keinem Konkurrenten verstecken. Kurze, trockene Bassimpulse werden schnell und ohne störendes Nachschwingen verarbeitet. Die räumliche Tiefe hat uns ebenso überzeugt wie die räumliche Weite. Mit AV-Receivern der Mittelklasse kann dank des sehr hohen Wirkungsgrades in der Praxis ausgezeichnet zusammengearbeitet werden, aufgrund der enormen Belastbarkeit kann man aber auch gerne größere AV-Receiver einsetzen. Die Klipsch Reference Premiere-Lautsprecher haben hier keinerlei Berührungsängste.

Der Aufbau der zahlreichen Effekte gelingt glaubwürdig, der Hochtonbereich ist, wie wir auch schon zuvor festgestellt haben, recht präsent, bei der Lichtmond-BD erweist sich aber die Auslegung nicht als zu forsch. Hier schafft es das Klipsch 5.0-Set, noch sehr gut in einem Bereich zu bleiben, in dem man von frischer, erlebbarer Dynamik spreche kann und nicht von zu starker Dominanz.  Mit allen Instrumenten, die in den beiden Tracks vorkommen, hat das Klipsch-Ensemble keine Probleme. In kleineren Hörräumen macht, wie schon weiter oben erwähnt, auch der Center einen tadellosen Eindruck und integriert sich gekonnt zwischen die beiden RP-260F, die immer wieder mit ihrem Tiefgang und dem gewaltigen Bass für Überraschungen sorgen. Weniger versierte Zeitgenossen dürften sich beinahe sicher sein, dass sich irgendwo ein aktiver Subwoofer im Hörraum versteckt. 

Wie sieht es im Filmtonbetrieb aus? Die Kapitel „Der Krieg“ und „Die Avengers versammeln sich“ (BD „Avengers“, DTS-HD Master Audio) sollen uns darüber Auskunft geben. Und die enorme Belastbarkeit aller Komponenten wird erneut deutlich, als die gepanzerte Riesenechse durchs schwarze Loch schlüpft und ganze Straßenzüge zerstört. Herumfliegende Trümmerteile und Explosionen, Schreie und Schüsse kommen sehr nachdrücklich heraus. Die markerschütternden Schreie der Echse werden ebenfalls sehr dynamisch übertragen. Gut eingearbeitet werden die Stimmen, was man bei den Redeeinlagen des Captain America sehr gut nachvollziehen kann. Kleinere Effekte, als Hawkeye seine Pfeile sortiert, vernachlässigt das Klipsch Reference Premium-Set ebenfalls nicht.

Stimmen gehen in effektreichen Sequenzen nicht unter und bleiben verständlich, werden aber nicht unpassend weit in den Vordergrund gerückt. Verschiedene, parallel stattfindende Ereignisse bereiten dem Test-Set keine Schwierigkeiten. Für unter 2.500 EUR wird hier auf jeden Fall hervorragender Filmspaß offeriert, denn das Refefence Premiere-Ensemble versetzt die Zuhörer wirklich mitten ins Geschehen, und das schon im 5.0-Betrieb, ohne aktiven Bass und ohne weitere „Spielereien“ wie Dolby Atmos-Module oder Back Surround-Lautsprecher. Hier wirkt es sich auch vorteilhaft aus, dass hinten im Surroundbereich zwei Dipole arbeiten, die eine besonders umfassende, weitläufige Räumlichkeit erzielen. Dadurch wirkt die gesamte Klangkulisse geschlossen, es werden keine weiteren Lautsprecher vermisst. 

Die große Eröffnungsschlacht von „Star Wars Episode 3“ ist unser nächster cineastischer Prüfstein für das Klipsch-Set. Wir sind schon gespannt, wie die legendäre Eröffungsmusik zur Geltung kommt, kurz danach donnert dann der republikanische Sternzerstörer über den Bildschirm, verbunden mit einem enormen Tiefbass, der das Equipment oftmals überfordert. Explosionen, Fluggeräusche und Dialoge, vor allem zu Beginn zwischen Anakin und Obi-Wan, beherrschen anschließend das turbulente Geschehen. Also viel zu tun für die Klipsch-Lautsprecher, die die weltberühmte Musik von John Williams hervorragend wiedergeben: Dynamik und auch die Impulstreue bieten keinerlei Anlass zur Klage.

Der Sternzerstörer kommt ebenfalls hervorragend heraus – es gibt hier aktive Subwoofer, die eine deutlich schlechtere Performance an den Tag legen als die beiden leistungsfähigen Klipsch-Standlautsprecher. Die Fluggeräusche der beiden Raumjäger von Obi-Wan und Anakin kommen sehr gut heraus, ebenfalls die Schüsse aus den Laserkanonen. Herumfliegende Trümmerteile werden dynamisch abgebildet auf ihrem Flug von vorn nach hinten. Die Stimmen von Obi-Wan und Anakin sind glaubwürdig eingebunden. Insgesamt ermöglicht das Set ein dichtes, gut gestaffeltes Klangerlebnis, mit sehr zackigen Effektwechseln durch alle Kanäle, falls gefordert. Wer einen leistungsfähigen AV-Receiver einsetzt, braucht selbst hier nicht unbedingt einen aktiven Subwoofer – so viel Basskraft setzen die RP-260F frei. 

Wie sieht es mit den Stereoqualitäten der RP-260F aus? Hier haben wir „Gentle Rain“ (FLAC 96 kHz) von Diana Krall gehört und finden die identischen Tugenden vor, die uns schon den ganzen Testbetrieb an den US-amerikanischen Standlautsprechern gefallen. Kräftiger Bass, sehr gute Loslösung von Dianas Stimme und eine für die Preisklasse hervorragende Räumlichkeit – für einen fairen Stückpreis von 600 EUR wird  hier viel geboten. Dass das letzre bisschen an instrumentaler Ausprägung fehlt, wie das Klavier verdeutlicht, ist in Anbetracht der Preisklasse wirklich kein gravierender Mangel.

Bei hohem Pegel neigt die Stimme etwas zum Zischeln.  „Alone For You“ vom Jan Lundgren Trio kommt ebenfalls prima zur Geltung. Das Auflösungsvermögen im Hochtonbereich ist bei der Wiedergabe dieser FLAC 96 kHz-Datei für die Preisklasse ausgezeichnet, der Bassbereich gibt dem gesamten Stück ein solides Fundament. Der Höreindruck ist lebendig und frisch – die Impulstreue hat uns auch diesmal überzeugt. 

Was bietet die Konkurrenz? Für exakt 2.924 EUR gibt es von Heco ein 5.1-Lautsprecherensemble aus der Celan GT-Baureihe. Die GT 202 kommt viermal zum Einsatz, hinzu kommt der Celan GT Center 32 und der aktive Bass New Phalanx 302. Mit guter Verarbeitung und recht eleganter Optik, gerade in weißer Variante, können die Heco-Lautsprecher gefallen. Akustisch spielen sie gerade bei Musik groß auf und überzeugen mit hoher Auflösung im Hochtonbereich und einem kraftvollen aktiven Subwoofer. Im Filmtonbetrieb wirkt das Set nicht ganz so harmonisch. Im vergleich spielt das Klipsch-Set noch geschlossener auf und beeindruckt durch die höhere Pegelfestigkeit. Die Auflösung des Heco-Hochtöners ist dafür noch besser. 

Top-Preis-/Leistung aus Dänemark – das Dali Zensor 5.1-Surroundset kommt sogar mit vier Standlautsprechern. Ein Center und ein aktiver Subwoofer vervollständigen das dänische Team, zu einem Gesamtpreis von 2.584 EUR. Optisch schlicht und klassisch gehalten, überzeugen die Dali-Speaker durch ihren runden und angenehmen Klang. Alle Komponenten sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Im direkten Vergleich agiert das Klipsch-Set noch dynamischer und forscher – hier ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, was besser gefällt. Auch die Bestückung im Surroundbereich ist völlig unterschiedlich, bei der Reference Premiere kompakte Dipole, beim Dali-Set ausgewachsene Standlautsprecher, die im Musikbetrieb ihre Vorteile gut ausspielen können. während im Filmtonbetrieb die Dipole den Zuhörer hervorragend „einhüllen“. 

Fazit

Klipsch Reference Premium Gruppenbild2

Klipsch bleibt sich treu – mit dem Reference Premiere 5.0 Lautsprecherset wird zum fairen Preis ein optisch konservatives, robustes Ensemble angeboten, das im Spielbetrieb sowohl bei Musik als auch bei Filmton überzeugen kann. Obwohl Klipsch als Ergänzung hervorragende aktive Subwoofer im Sortiment führt, benötigt man keinen, um mit dem Reference Premiere-Paket große Freude zu haben. Die RP-260F Standbox liefert eine satte Bassperformance ab und zeigt hier große Stärke. Mit dynamik, dichter Räumlichkeit und hervorragender Pegelfestigkeit können auch sonst ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden. Zu loben ist der erstklassige Wirkungsgrad. In größeren Hörräumen ab 25 Quadratmeter würden wir den größeren Center, den RP-440C anstatt des RP-250C verwenden. Insgesamt also ein lebendig aufspielendes Mehrkanal-Set, das ambitionierte Hörer mit dem Fokus auf „Spaß beim Hören“ deutlich anspricht. Nur wer es lieber zurückhaltend mag, liegt hier nicht genau richtig. 

Rundherum gelungen – akustisch stark, pegelfest und preislich absolut fair
ueberragend
Mehrkanal-Lautsprechersets bis 3.000 EUR
Test 2.0 April 2015

+ Hervorragende Dynamik
+ Hervorragender Wirkungsgrad
+ Enorm pegelfest
+ RP-260F mit überragenden Bassqualitäten
+ Dipole für weitläufige Surround-Klangkulisse
+ Preiswert

– Center für größere Hörräume zu klein
– Für zurückhaltende Naturen etwas fordernd durch Horntechnik

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 20. April 2015




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