TEST: Apple iPhone 6 Plus 128 GB – 999 EUR für das beste Phablet auf dem Markt?

Apple iPhone 6 Plus Vergleich 6 6 Plus

Darf es auch ein bisschen mehr sein? Bei Apple wird diese Frage, wenn es um die iPhone-Produktpalette geht, mit einem dicken „Plus“ beantwortet, auf dem oberen Bild das linke der beiden iPhones. Wobei „dick“ nicht in Bezug auf die Produktmaße aufgefasst werden solle: Mit 7,1 mm Tiefe ist das iPhone 6 Plus eher nahe an den Idealmaßen. 158,1 mm hoch und 77,8 mm breit – für schmale Hosentaschen taugt das edle Phablet definitiv nichts. Das Gewicht liegt bei erträglichen 172 Gramm – das normale iPhone 6 ist allerdings mit 129 Gramm ein gutes Stück leichter, mit 6,9 mm noch dünner. Die Breite von 58,6 mm und die Höhe von 138,1 mm macht es zudem deutlich Hosentaschen-kompatibler. Lieferbar ist das iPhone 6 Plus ebenso wie das iPhone 6 in Silber (mit Weiß), Gold (mit Weiß) und Spacegrau (mit Schwarz).  

Wenig kompatibel zeigt sich das iPhone 6 Plus gegenüber normalen Preisvorstellungen. 799 EUR werden schon für die vom Speicher her schwächliche 16 GB Version fällig, für die 64 GB-Version ruft Apple 899 EUR auf, und die hier getestete 128 GB-Variante liegt bei fürstlichen 999 EUR – mehr als so manches gute Multimedia-Notebook an finanziellen Ressourcen verschlingt. Selbst bei Apple gibt es für 999 EUR schon veritable MacBook Air-Modelle. Speichererweiterung kann nach wie vor auch beim iPhone 6 Plus nicht erfolgen, ebenfalls ist der Akku fest verbaut, lässt sich aber vom qualifizierten Fachmann tauschen, was natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden ist. 

Apple iPhone 6 Plus Rueckseite

Edle, aber kratzempfindliche Rückseite…

Apple iPhone 6 Plus Huelle

…die man am besten durch ein entsprechendes Case schützen sollte. Es gibt auch durchaus hochwertige Varianten wie dieses Ferrari-Case mit echtem Leder

Apple iPhone 6 Plus Kamera

Saubere Detailverarbeitung

Apple iPhone 6 Plus DickeDie Kameralinse ragt, wie hier gut zu erkennen, ist ein Stückchen hervor

Die Verarbeitung zeigt sich beim iPhone 6 Plus auch von ihrer starken Seite, das Smartphone kommt edel und hochwertig daher. Schade nur, dass wie auch beim iPhone 6 die Kameralinse über das Gehäuse hervorragt. Wir raten ohnehin, die recht kratzempfindliche Alu-Rückseite des iPhone 6 Plus in ein schmuckes Case zu kleiden, das schwere Schäden bei Stürzen oder Kratzer im alltäglichen Betrieb vermeidet. 

Die Display-Diagonale des iPhone 6 Plus beträgt 5,5 Zoll im Vergleich zu 4,7 Zoll beim iPhone 6. Damit die Größe auch hinsichtlich der Auflösung optimal zur Geltung kommt, kokettiert das iPhone 6 Plus mit 1.920 x 1.080 Pixeln Full-HD-Auflösung (Pixeldichte 401 ppi), während das iPhone 6 es bei 1334 x 750 Pixel (326 ppi) bewenden lässt. Das hat nun tatsächlich deutliche Vorteile, denn die Darstellung des 6 Plus-Displays ist vorzüglich – brillant, scharf bis ins letzte Detail, und dynamisch.  Interessanterweise aber ist aber das iPhone 6 mit 1.400:1 noch eine Idee besser vom typischen Kontrastverhältnis hier, hier bietet das iPhone 6 Plus 1.300:1.

Mit 500 cd/m2 ist die maximale typische Helligkeit bei beiden iPhone 6-Modellen identisch. In den Testreihen ist das Display des iPhone 6 Plus bei deutlichem externen Lichteinfall, wie z.B. Sonnenlicht am Vormittag, nicht ganz so gut ablesbar wie das Display des kleineren iPhone 6. „Go „Beyond“ von Time Lapse HD (4K Clip auf YouTube) sieht brillant auf dem iPhone 6 aus, die dort gezeigten Landschaftsaufnahmen wirken plastisch, farbecht und enorm scharf. Die interne Bildverarbeitung funktioniert tadellos und stellt bei LTE Datenverbindung oder flottem WLAN mit entsprechender Internetanbindung ein ruckelfreies Bild zur Verfügung, das grüne Wiesen, schroffe Berg- und Felsmassive, warme Farben, strahlend blauen Himmel oder sternenklare Nacht in überragender Qualität zeigt.

Vergleichen wir, so stellen wir fest, dass nur bei sehr genauem Hinsehen das Mehr an Auflösung des Quad-HD-Displays (1.440 x 2.560 Pixel) des LG G3 auffällt. Auch „Dubai in 4K – City Of Gold“ mit dem Burj Khalifa und anderen imposanten Bauwerken im Fokus begeistert durch natürliche Farben und eine recht ruhige Bilddarstellung. Der Schwarzwert des Apple Displays kann sich absolut sehen lassen und sorgt für Begeistertung. Hier geht beim Super AMOLED Display des Samsung Galaxy S5 auch kaum mehr. 

Apple iPhone 6 Plus Screenshot2

Grundmenü im Querformat

Apple iPhone 6 Plus Screenshot15

 Darstellung des Ordner-Inneren mit mehreren Seiten

Apple iPhone 6 Plus Screenshot6

Komfortable Tastatur im Querformat

Apple iPhone 6 Plus Screenshot9

Musik-App im Querformat 

Übrigens kann man sich beim iPhone 6 Plus das Grundmenü auch im Querformat anzeigen lassen, was beim iPhone 6 nicht geht. Auch die Darstellung bestimmter Apps, z.B. des Maileingangs oder vom Facebook Messenger, ist anders als beim normalen iPhone 6, nämlich zweispaltig. So sieht man beim Mailprogramm links die Überschriften der eingegangenen Mails und rechts die Mail, die man gerade liest. Das erweist sich als durchaus praktisch. Auch Ordner mit mehreren Seiten können im Querformat auf dem großen Display übersichtlich präsentiert werden. Wie auch das iPhone 6 läuft das iPhone 6 Plus (Stand 21. Januar 2015) unter iOS 8,1.2. Das Betriebssystem läuft derzeit weitgehend störungsfrei, auch wenn man natürlich vereinzelt von Problemen liest. Trotzdem bereitet Apple schon den Release von 8.3 vor, letzte Bugs sollen gefixed werden, neue Features werden keine erwartet. 

Braucht man auch nicht, schon 8.1.2 hat eine Menge interessanter Merkmale. Hinsichtlich der Schnelligkeit des iPhone 6 Plus kann man nur begeistert sein. Im AnTutu Benchmark-Test kam auch das iPhone 6 Plus auf über 48.000 Punkte, genauer gesagt auf 48.201 Punkte, es blieb damit unter identischen Bedingungen knapp hinter unserem 64 GB iPhone 6 (48.944 Punkte) zurück. „Wow! Monster! War aber in beiden Fällen der AnTutu-Kommentar zum Testergebnis. Dieser Kommentar fällt erst ab 48.000 Punkten. 

Dass reichlich Leistung vorhanden ist, merkt man auch bei allen Operationen.  Nahezu verzögerungsfrei öffnen und schließen sich Apps, Multitasking ist kein Problem. Games kann man zügig und dank des reaktionssensiblen Touchscreens sehr präzise steuern. Schnell baut sich die Grafik auf, und z.B. Car race-Simulatoren machen richtig Freude. Hier bietet das iPhone 6 Plus mehr Potential als das normale iPhone 6, weil Gamen auf dem Full HD 5,5 Zoll-Screen noch mehr Spaß macht. Das Gleiche gilt auch für das mobile Betrachten von Filmen. Mit 4,7 Zoll und der geringeren Pixeldichte des iPhone 6 ist es ein deutlich weniger intensives Vergnügen. Dafür, wie eingangs schon erwähnt, ist das iPhone 6 der eindeutig kompaktere und bedingt dadurch auch flexiblere Begleiter. 

Das iPhone 6 Plus unterstützt LTE Cat4 (bis zu 150 Mbit/s), HSPA+, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac sowie erstmals auch NFC – damit Apples neues Bezahlsystem Pay auch technisch umgesetzt werden kann. In Deutschland ist Apple Pay offiziell noch nicht gestartet. Angeblich soll der Start in der ersten Jahreshälfte 2015 erfolgen.

Im WLAN-n und WLAN-ac-Netz ist das iPhone 6 Plus blitzschnell unterwegs. Dass man sehr zufrieden sein kann, liegt auch am ziemlich empfangsstarken WLAN-Modul. Das war bei Apple iPhones beileibe nicht immer so, bis einschließlich zum iPhone 5S war dies beinahe dauerhafter Kritikpunkt. Im LTE-Netz gibt das iPhone 6 Plus auch mächtig Gas und erledigt gerade Downloads rasend schnell. Besser als früher funktioniert das Hin- und Herschalten in Grenzgebieten, z.B. zwischen 4G/LTE und 3G/UMTS. Früher hatte man einige Zeit im schlimmsten Fall gar kein Netz, beim iPhone6 und 6 Plus hingegen geht es relativ flüssig und man kann gleich weiterarbeiten. 

Natürlich möchte man mit einem Smartphone auch gut telefonieren können, und das scheint man bei Apple offensichtlich begriffen zu haben. Die Güte der Sprachqualität ist ausgezeichnet, sowohl man selber als auch der Gesprächspartner erfreut sich am klaren und rauscharmen, nur minimal belegten Klang. Hier gehören beide iPhones, 6 und 6 Plus, derzeit zu den besten Smartphones auf dem Markt.

Weitere Features zeigen ebenfalls ein erfreulich hohes Maß an Reife. 

Apple iPhone 6 Plus Screenshot4

Touch ID kann für das Entsperren des iPhones und für Käufe im App Store verwendet werden

Apples Fingerabdruckscanner ist zügig eingerichtet und arbeitet sehr zuverlässig. Auch Käufe im App Store oder bei Amazon gehen mittels Touch ID problemlos vonstatten. Nur bei nassem oder eingecremtem Fingern möchte der Scanner nicht so recht funktionieren, hier muss man das iPhone dann mittels vierstelligem Code entriegeln. 

Was den Akku angeht, so vertraut Apple beim iPhone 6 Plus über einen Akku mit einer Kapazität von über 2.900 mAh. Das klingt nach recht viel Kapazitität, aber das helle, große Display fordert seinen Tribut – deutlich längere Laufzeiten als mit dem iPhone 6 Akku (1.800 mAh) sind nicht drin. War beim iPhone 6 der Akku bei intensiver Nutzung nach 8 Stunden leer und bei Dauernutzung nach rund 5,5 Stunden, liefert der Stromspeicher des iPhone 6 Plus für 9,5 beziehungsweise 7 Stunden Energie. Dass das komplette Aufladen mit knapp 4 Stunden relativ lange braucht, liegt an der vergleichsweise hohen Kapazität des iPhone 6 Plus Energiespeichers. Für Top-Werte reicht es also nicht aus, aber dass wir bitter enttäuscht wären, können wir auch nicht sagen, zumal die Standby-Werte einen soliden Eindruck hinterlassen: Nach 2 Tagen Standby wurden uns 95 Prozent angezeigt. 

Eine Menge hat sich bei der Güte der internen Lautsprecher getan. Schon der Lautsprecher des iPhone 6 liefert gute Leistungen, der des iPhone 6 Plus präsentiert beim direkten Vergleichshören (Armin Van Buuren, Ping Pong, Radio Edit, Spotify) noch etwas mehr Volumen und Weitläufigkeit. Da braucht man keinen 20 EUR BT-Billiglautsprecher, sondern nimmt gleich das Lautsprechersystem, das im 6 Plus eingebaut ist. Hier kann man Apple wirklich ein Lob ausstellen. 

Apple iPhone 6 Plus Screenshot3

Die iSight-Kamera liefert trotz wenig Einstellmöglichkeiten tolle Bilder und Videos

Die iSight Kamera auf der Rückseite des iPhone 6 Plus liefert Bilder in 8 MP Auflösung, verfügt zusätzlich über einen optischen Bildstabilisator, der störendes Verwackeln bei Videos effektiv verhindern soll. Das iPhone 6 bringt lediglich einen digitalen Bildstabilisator mit. Der optische Stabilisator verfügt über beweglich gelagerte Linsen – wird das Gehäuse, z.B. durch eine nicht ganz ruhige Hand desjenigen, der filmt, erschüttert, kann die flexible Lagerung der Linsen diese Bewegung kompensieren. Digitale Bildstabilisatoren arbeiten einfacher – es wird die ISO-Lichtempfindlichkeit erhöht und dadurch verkürzt sich die Belichtungszeit. Allerdings macht sich durch diese Änderung erhöhtes Bildrauschen negativ bemerkbar. Gerade Pixelbildungen in einfarbigen Flächen zeigen deutlich die Nachteile des digitalen Bildstabilisators auf. 

In unseren Test-Videos ziehen wir, wenn bei Tageslicht gedreht wird, den Hut vor dem iPhone 6 Plus. Scharf, bewegungsstabil, farbecht und kontrastreich – so gute Full HD-Videos haben wir selten sehen. Punktabzüge gibt es dafür, dass Apple bei einem 799 bis 999 EUR kostenden Top-Smartphone auf die 4K-Aufzeichnung verzichtet hat –  muss man nicht wirklich verstehen. Ebenso ist als Kritikpunkt hinzuzufügen, dass die Performance beim Videodreh bei ungünstigeren Lichtverhältnissen doch deutlich abnimmt. Es fällt der Kamera bei wenig Restlicht auch schwerer, sich zügig zu fokussieren, so dass Unschärfen die Folge sind. Auch das Bildrauschen nimmt zu.

Apple iPhone 6 Plus Screenshot11

Macht Spaß und liefert nette Ergebnisse: iMovie

Wer übrigens aus seinen eigenen  oder auch andefren Videos selber kleine Filme erstellen möchte, kann auf „iMovie“ aus dem Reigen der Apple-Eigenentwicklungs-Apps zurückgreifen. Apple-typisch ist iMovie leicht zu handhaben und ist auch für wenig Versierte problemlos zu begreifen und somit zu nutzen. 

Apple iPhone 6 Plus Foto7

 Innenraum-Detailaufnahme 

Apple iPhone 6 Plus Foto6

Innenaufnahme, das Weiß könnte noch etwas besser herauskommen  

Apple iPhone 6 Plus Foto8

Sehr schön – Macro-Detailaufnahme innen bei deutlichen Kontrastunterschieden im Bild

Apple iPhone 6 Plus Foto5

Hervorragende Macro-Aufnahme im Schatten draußen

Apple iPhone 6 Plus Foto4

Gute Aufnahme, etwas zu viel Magenta im Blau des Himmels

Apple iPhone 6 Plus Foto3

Gegenlicht-Aufnahme in tadelloser Qualität

Apple iPhone 6 Plus Foto2

Exzellente Macro-Aufnahme mit sehr guter Detailtreue

Apple iPhone 6 Plus Foto1

 Fein detailliert sind die Äste sichtbar

Von herausragender Qualität sind Still Images, die mit der eingebauten Kamera geschossen werden. Gerade bei Tageslicht gelingen Außenaufnahmen bei Sonne oder auch bei bewölktem Wetter ausgezeichnet. Vom Macrobereich bis zu Panoramaaufnahmen kann man stets sehr zufrieden sein mit dem scharfen, homogenen, kontrastreichen und plastischen Ergebnis. Auch, wenn man in Innenräumen mit deutlich weniger Lichtintensität fotografiert, sind die Ergebnisse sehr gut. Bei Aufnahmen bei geringem Restlicht schlägt sich das 6 Plus ebenfalls gut. Nur für die Ausleuchtung des Nahbereichs bis 2 Meter taugt der Blitz, der aber grobe Farbverfälschungen erfreulicherweise geschickt vermeidet. 

Apple liefert folgende Programme gleich mit: 

Apple iPhone 6 Plus Screenshot12

 Leicht bedienbar und nützlich: Pages

Apple iPhone 6 Plus Screenshot13

Zahlreiche Vorlagen aus unterschiedlichen Bereichen

Apple iPhone 6 Plus Screenshot14

Garage Band

Apple iPhone 6 Plus Screenshot16

Verschiedene Instrumente auswählbar

Apple iPhone 6 Plus Screenshot17

„Guitar Amp“

  • “Health” ist Apples neue Gesundheits-App. Daten zu Ernährung. Fitness, Körpermesswerten, Schlaf sowie Vitalzeichen (Atemfrequenz, Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur) können hier abgerufen werden. Die erforderlichen Daten können von speziellen Fitness-Apps angeliefert werden. Health ist demnach sozusagen eine App, die alle Gesundheits- und Fitness-Programme “unter einem Dach” vereinigt. 
  • iBooks iBook-Store, schon bestens bekannt) plus separatem Zeitungskiosk
    iMovie (gegen Aufpreis, einfach kann man aus Bildern, Videos und anderen Elementen Filme erstellen)
  • Tipps – wöchentlich neue Tipps, z.B. schnelles Antworten auf eine Mitteilung, Senden einer Audionachricht, schnelles Verwalten von Mails, erweiterte Möglichkeiten der Sprachsteuerung Siri – Siri kennt nun auch Musiksongs, wie sonst Shazam oder SoundHound, Erhalteen von Mitteilungen bei Antworten, in Kontakt mit wichtigen Personen bleiben (Doppelklick auf Home-taste, wie zum programme schließen, dann tauchen die Favoriten und der Verlauf auf, oberhalb der aktuell offenen Apps).
  • Keynote – App zum Erstellen von Präsentationen mit speziellen Themen und professionell wirkenden Übergängen
  • Numbers – Tabellenkalkulatio
  • Pages – Textverarbeitungs-Tool n fürs iPhone, mit vielen Vorlagen, z.B. zu Briefen, Lebensläufen, Flynern etc., die sogar teilweise richtig gut aussehen. Leichte Bedienung, hat man das Konzept einmal verstanden. 
  • Freude – Man kann sehen, wer in der Nähe ist von denjenigen Apple-Usern, die das Tool auch verwenden
  • Garage Band: Schon fast legendär – Spielen von Instrumenten, Auifnahmen, direktes Hochladen eines Songs auf Facebook. Coole Grafik, leicht zu bedienen, macht richtig Spaß. 
  • iPhone suchen
  • Podcasts
  • iTunes U
  • FaceTime
Fazit

Apple iPhone 6 Plus Vergleich 6 6 Plus 2

iPhone 6 Plus, iPhone oder keines von beiden? Das ist hier die Frage

Das iPhone 6 konnte uns im Test durchaus überzeugen, wenn es auch sehr teuer ist und mit nicht erweiterbarem Speicher und fest verbautem Akku Apple-spezifische Nachteile aufweist. Auch das – faire – 100 EUR teurere iPhone 6 Plus sammelt, wie passend, eine Menge „PLUSpunkte“. Durch den optischen Bildstabilisator gewinnt die Kamera zusätzlich, das große Display macht das iPhone 6 Plus zwar auch unhandlicher, sorgt gleichzeitig aber für mehr Faszination beispielsweise beim Gamen oder beim Betrachten von Filmen. Die höhere Auflösung tut dem iPhone sehr gut. Die Akkulaufzeit steigt gegenüber dem iPhone 6 moderat, die Ergebnisse sind in Ordnung, aber beileibe keine Sensation. Da das iPhone 6 Plus recht groß ist und leicht aus der Hand kippen kann, sollte man sich umgehend eine hochwertige Displayschutzfolie und ein Case für die Rückseite gönnen, möchte man nicht Beträge zwischen 800 und 1.000 EUR, je nach Speichergröße, ganz schnell abschreiben. Kritik gibt es, apropos Speichergröße, dafür, dass der Einstieg mit schlappen 16 und nicht mit brauchbaren 32 GB beginnt. So möchte Apple einen Großteil der Käufer direkt zwingen, 100 EUR mehr in die 64 GB-Variante zu investieren. Basisqualitäten des iPhone 6 Plus sind dafür reichhaltig vorhanden. Sehr gute Gesprächsqualität, enorme Schnelligkeit bei allen Operationen, sehr gutes WLAN-Modul, teils sehr nützliche und nicht, wie sonst bei der Android-Konkurrenz, überflüssige Apps gleich mit an Bord – sehr vieles macht Apple richtig beim iPhone 6 Plus. So können wir bilanzierend festhalten, dass es trotz fehlender 4K-Videoaufnahme derzeit kaum ein anderes Phablet gibt, das uns so überzeugen kann. 

Groß, stark und edel – das iPhone 6 Plus ist zwar teuer, in der Summe seiner Eigenschaften aber auch derzeit als Phablet konkurrenzlos
referenz
Phablets Luxusklasse (128 GB-Version)
Test 22. Januar 2015

+ Erstklassige CPU-Performance
+ Sehr gute Gesprächsqualität
+ Exzellente Kamera mit nur minimalen Einschränkungen 
+ Hervorragende Verarbeitung
+ Überragendes 5,5 Zoll-Display
+ Guter eingebauter Lautsprecher
+ Sehr gute Apps von Apple gleich mit dabei 
+ Wertstabil
+ Zuverlässig während des Testbetriebs
+ Recht dünn, dadurch noch gut zu verstauen und mit Case kombinierbar

– Keine 4K-Videoaufnahme
– Kratzempfindliche Rückseite
– Basisversion nur mit 16 anstatt mit 32 GB
– Hoher Preis

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 22. Januar 2015




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