SPECIAL: Infos zum Samsung Galaxy Note 8 mit kurzem Hands-on

„Wir haben ein Problem gelöst, das vorher nicht bekannt war und damit einen neuen Qualitätsstandard gesetzt“. Dieser Satz des Pressesprechers fasst knapp zusammen, was wohl das einzig Positive der XXL-Rückrufaktion des Samsung Galaxy Note 7 war: Der Konzern hat sehr viel dazu gelernt – was man dem Note 8 auch ansieht.

Das Note 8 ist schon mal ein absoluter Hingucker, was vor allem am mächtigen Touchscreen mit 6,3 Zoll liegt – doch dazu später mehr. Der wahlweise in Gold oder Grau erhältliche Aluminium-Unibody scheint schlichtweg perfekt verarbeitet und dank IP86-Schutzstandard sogar staub- und wasserdicht. Auffallend ist vor allem die Rückseite mit der Doppellinse, die eben abschließt, der ebenfalls rückseitige Fingerabdruckscanner (Gesichtserkennung und Irisscan sind ebenfalls verfügbar) sowie das elegante Klavierlack-Finish – insgesamt ein sehr edler Auftritt.

S Pen

Übersetzungsfunktion

Splitscreen

Das AMOLED-Display könnte man im Grunde knapp zusammenfassen: überragend! Es handelt sich um ein „Infinity-Display“, da es sich wie bei den Edge-Modellen bis über den Rand streckt und ein Seitenverhältnis von 18,5:9 aufweist. Es hat zudem eine QHD-Auflösung (2960 x 1440 Pixel). Egal, ob Brillanz, Farbsättigung oder Schärfe, dieses Phablet spielt hier in der obersten Liga. Praktisch: Dank der Größe lassen sich im Split-Screen häufig zwei Apps parallel darstellen.

Kamera

Dual-Linse

Bei der 12 Megapixel-Hauptkamera gibt es, wie bereits erwähnt, eine Samsung-Premiere, denn es verfügt über eine Doppellinse. Samsung ist damit zwar spät daran, doch dafür scheint der Knipser das Feld von hinten aufräumen zu wollen. So bietet die Kamera einen optischen Bildstabilisator für beide Objektive, eine F1.7-Blende für Weitwinkelaufnahmen sowie einen variablen Bokeh-Effekt, sprich man kann den Tiefenschärfe-Effekt vor der Aufnahme selbst differenziert festlegen. Auch der doppelte optische Zoom ohne Qualitätsverlust ist im Alltag sehr nützlich. Die Frontkamera arbeitet mit 8 Megapixeln und weist ebenfalls eine hochwertige F1.7 Blende auf.

Rückseite 

Wie es sich für ein Note-Modell gehört, steckt im Gehäuse wieder der S-Pen für besondere Handhabungskniffe – und der Eingabestift hat beim Note 8 einiges dazu gelernt. So lassen sich im „Screen off Memo“ schnell Notizen verewigen und wer es besonders effektvoll mag kann sogar Texteingaben in animierte GIFs wandeln. Noch im Beta-Zustand wirkt hingegen die Live-Übersetzung, durch die sich markierte Textpassagen übersetzen lassen. Im Zusammenspiel mit den bekannten S-Pen-Fähigkeiten, erschließen sich dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten.

Bei der CPU-Ausstattung hält sich Samsung interessanterweise etwas bedeckt. Bekannt ist aber, dass ein Octa-Core-Prozessor mit 64 Bit-Architektur mit bis zu 2,3 GHz Taktrate und 6 GB Arbeitsspeicher verbaut wurde. Der interne Speicherplatz umfasst 64 GB und ist per microSD erweiterbar. Und was ist aus dem ehemaligen Problemfall Akkublock geworden? Der ist interessanterweise um 200 mAh auf 3.300 mAh geschrumpft. Da die Fernöstler aber gehörig am Energiemanagement getüftelt haben, soll dennoch eine Online-Laufzeit von nonstop zehn Stunden erreicht werden.

Samsung Galaxy Note 8

Interessant ist noch, dass es vom Note 8 auch eine Dual-SIM-Variante geben wird und dass es noch mit Android 8 Oreo ausgeliefert werden könnte. Apropos Auslieferung: Das neue Flaggschiff ist erwartungsgemäß sehr preisintensiv: Early Adopter müssen 1.000 Euro hinblättern, um zu den ersten zu gehören. Dafür gibt es dann aber die Dockingstation Samsung Dex gratis dazu, mit der die PC/Notebook-Vernetzung besonders bequem ist. Im Oktober wird das Note 7 dann überall erhältlich sein.

Special: Ulf Schneider
Datum: 17. September 2017

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