XXL-TEST: Teufel Motiv Go Voice - Bluetooth-Lautsprecher mit Google Assistent und Chromecast built-in der neuesten Generation

Klang

Wenden wir uns nun den klanglichen Eigenschaften des Teufel Motiv Go Voice zu und starten unsere Klangtestreihen. Wir starten mit der Wiedergabe von "Land of Confusion" von Disturbed. Der Titel startet sofort mit Tempo und passenden Gitarrenklängen, die einen realistischen Eindruck auf uns machen. Als David Draiman dann mit seiner doch sehr speziellen Stimme einsteigt, kann der Motiv Go Voice diese überragend umsetzen und darstellen. Um einen Quervergleich zu haben, starten wir den Titel jetzt noch einmal mit aktivierter Dynamore Klangtechnologie. Die Wiedergabe wird nun hörbar räumlicher, bietet uns demnach ein breites Stereobühnenbild. Auch Davids Stimme wird nochmal eine Nuance besser vom Gehäuse des Speakers gelöst. Überrascht sind wir, was die beiden Passivmembranen in diesem doch kleinen Gehäuse, so veranstalten. Sie verstärken den Nachdruck und dass Volumen im Bassbereich merklich und unterstüzen die aktiv angetriebenen Breitbänder gekonnt. 

Weiter geht es mit Breaking Benjamin und "The Diary of Jane". Los geht das Stück  mit einem Gitarreneinsatz sowie harten Drum-Einsätzen, die der Teufel Motiv Go Voice tadellos im Hörraum darstellen kann. Als die Effekte dann zunehmen, wird der Teufel Speaker bei höheren Pegeln für unseren Geschmack etwas zu harsch im Hochtonbereich. Praktisch ohne Abstriche überzeugen kann uns die erstklassige Stimmwiedergabe sowie der Tiefgang, die dieser kompakte Lautsprecher bietet.

Wir wechseln nun das Genre und spielen dem Teufel Motiv Go Voice "Bad Memories" von Meduza & James Carter feat. Elly Duhé & FAST BOY. Dieser Titel ist für Musik dieser Art recht facettenreich ausgelegt, deswegen verwenden wir den Track derzeit besonders gerne. Die Startpassagen meistert der Teufel Speaker hervorragend, und als der Titel dann an Dynamik zunimmt, merken wir, dass dieses Musikgenre dem Teufel Motiv Go Voice anscheinend vollauf liegt. So präsentiert der kompakte Lautsprecher ausgezeichnet aufbereitete Stimmfarben, gepaart mit einem sehr guten Punch im Bassbereich. Hier könnte man fast vergessen, dass der Motiv Go Voice nicht größer ist. 

Mit einer ordentlichen Portion Discofever geht es weiter, dafür starten wir die Wiedergabe von "Sacrifice" (The Weeknd). Wir sind erstaunt, was der Teufel Motiv Go Voice aus dieser doch sehr heiklen Stimmfarbe an Strukturen herausarbeiten kann. Und nicht nur das: Selbst bei höheren Pegeln wird die spezielle Stimmfarbe nicht spitz oder aggressiv, sondern bleibt souverän und angenehm neutral zugleich. Auch der Spagat zwischen Disco/Akustik-Effekten und Stimmwiedergabe klappt hervorragend und eine klare Differenzierung der musikalischen Ebenen ist ebenfalls möglich. Der Tieftonbereich wird nicht natürlich nicht vernachlässigt, und man kann durchaus von einer guten Bass-Performance sprechen. Natürlich ist es nicht möglich, bei dieser sehr kompakten Bauweise ein Pegel- und Tiefgang-Monster zu entwickeln. Was uns der Teufel Speaker anbieten kann, ist unser Meinung nach allerdings hervorragend. 

Mit dem nächsten Titel hält Udo Lindenberg in unsere Klangtestreihen Einzug. Wir haben uns für "Komet" von Udo Lindenberg und Apache 207 entschieden. Der Titel beginnt mit einer Klaviereinlage und kurze Zeit später steigt Udo mit ein. Hier zieht der kompakte Aktivlautsprecher nun alle Register seines Könnens. Das Klavier klingt für eine Box dieser Preis- und Leistungskategorie erstklassig und schließt man die Augen, denkt man, man hat hier einen deutlich größeren Lautsprecher vor sich stehen. Ebenfalls seinesgleichen sucht die Darstellung der Stimme von Apache 207. Die Stimmanteile lösen sich sehr gut von den Chassis und bieten ein erstaunlich breites Bühnenbild. Als der Titel dann schneller wird, fehlt es natürlicherweise etwas an Basskraft, aber für ein Gerät dieser Klasse geht das Gebotene mehr als in Ordnung.

Weiter geht es mit "Nur für dich" von Kontra K. Auch diese Titel startet mit einem Klavierpart, dessen Struktur auf uns einen recht natürlichen Eindruck macht. Der Sprechgesang von Kontra K wird ebenfalls auf einem sehr guten Level präsentiert und stellt vokale Details gut, wenn natürlich auch nicht vollkommen dar. Nur die langgezogene Basspassagen, die wir bei ausgewachsenen Lautsprecher wahrnehmen dürfen, kann der Motiv Go Voice nicht so ansprechend umsetzen, wie wir es uns gewünscht hätten. Das aber ist aufgrund der konstruktiven Rahmenbedingungen gut nachzuvollziehen - zaubern können auch die Berliner Soundexperten nicht.

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Bevor wir zum Konkurrenzvergleich kommen, beenden wir unsere Klangtestreihen mit "Secret Garden" von Molly Parden & Tony Anderson. Der Titel beginnt gefühlvoll mit einer Gitarre und Klavier. Beide Instrumente haben einen tadellosen Wiedererkennungswert und werden in den Grundstrukturen gekonnt abgebildet. Verblüffen kann uns der Teufel Speaker ein weiteres Mal, als Molly Parden mit ihrem Gesang einsteigt, denn die Stimme wirkt auf uns gefühlvoll und zerbrechlich. Dass ein kompakter Streaminglautsprecher so viele vokale Einzelheiten präsentieren kann, ist tatsächlich eine Seltenheit. 

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