XXL-PREVIEW: dCS Vorverstärker/DAC/Streamer Bartók APEX - Kompromissloses Premium-Feeling ab 22.500 EUR

Hochwertige Stereo-Vorstufen mit präzisen DACs und modernen Streamingfunktionen liegen derzeit im Trend. Der dCS Bartók aus Großbritannien, den wir beim deutschen dCS-Vertrieb Audio Reference in Hamburg ausgiebig testen durften, ist ebenfalls in diesem Marktsegment zu finden, mit einem Preis von 22.500 EUR allerdings ganz klar der High End-Liga zuzuweisen. Und damit hört es noch nicht auf, denn für 24.900 EUR gibt es das Device noch mit einem besonders aufwändig aufgebauten Kopfhörer-Verstärker. Die massive Metallfernbedienung gibt es optional für 490 EUR.

Optionale, edle Metallfernbedienung

Das gute Stück liegt solide und mit dem nötigen Gewicht in der Hand
Die Fernbedienung lohnt sich für Anwender, die wie in Stein gemeißelte Hochwertigkeit schätzen. Der Aufpreis ist zugegebenermaßen beträchtlich, dafür wird aber auch eine ausgesprochen langzeitstabile Qualität geboten.
Vorstufe, Streamer, Upsampler und DAC

Display und Bedienelemente
Kernstück des Bartók ist der APEX Ring DAC, der auf hochklassige und mit größtmöglichem Aufwand entwickelte D/A-Konverter-Hardware von dCS setzt. Die aktuelle APEX-Variante ist auf einen neuen Maßstab für akustische Transparenz fokussiert. APEX, so verspricht es dCS, löst feinste Details rekordverdächtig schnell auf und garantiert es dem äußerst anspruchsvollen Hörer, musikalische Feinheiten absolut authentisch und mit höchstmöglicher Impulstreue wahrzunehmen. Ganz gleich, ob subtile Nuance oder enormer Dynamiksprung: Die Ring DAC APEX-Technologie hat stets so viele Reserven, dass alles mit höchstem Realismus präsentiert werden kann. Was genau ist neu am Ring DAC APEX? Wie schon kurz erwähnt, handelt es sich um eine überarbeitete und in vielen Details optimierte Version des dCS Ring DAC, also dem Digital-Analog-Wandlungssystem, das dafür sorgte, dass die britische Marke zu so etwas wie einer Legende unter den erfahrenen Profis und Heim-HiFi-Fans wurde.
Die dem ganzen System zugrunde liegende Hochleistungstechnologie wurde eigentlich für die professionellen Audioprodukte von dCS zur Serienreife gebracht. Sie ist in den letzten drei Jahrzehnten stetig weiterentwickelt und verfeinert worden - sodass sich die gesamte akustische Qualität, gerade was feindynamische Strukturen angeht, immer weiter verbessert zeigte.
Was genau hat dCS bei der aktuellen Version verbessert? Mit APEX haben die dCS Ingenieure die gesamte Platine des Ring DACs neu ausgerichtet und eine optimierte analoge Ausgangsstufe konstruiert. Damit war dCS in der Lage, die Verzerrungen weiter herabzusetzen und die Linearität gleichzeitig zu erhöhen, was eine Reihe von messtechnisch nachvollziehbaren und akustisch wahrnehmbaren Verbesserungen zur Folge hatte.

Extrem hochwertige Verarbeitung

Hier aus seitlicher Perspektive

Seitliche Ansicht, unterer Bereich
Der Bartók APEX wurde im dCS-Firmensitz in Cambridgeshire, England, entworfen und wird auch vor Ort mit enormer Sorgfalt vonn Hand zusammengesetzt. Er verfügt über die gleiche Elektronik-Basis wie die legendären, preislich nochmals weitaus höher liegenden Vivaldi- und Rossini-Systeme und ist mit der aktuellen Generation des High End-Ring DAC™ APEX, der Clocking-Architektur und der digitalen Verarbeitungsplattform ausgestattet.

Kantenverarbeitung

Hinten

Standfuß
Der Bartók APEX besitzt ein elegantes, präzise gefertigtes Aluminiumgehäuse mit hohen Wandstärken und hält aufgrund dieser grundsoliden Basis selbst intensivstem Gebrauch stand. Unter dem Gerät finden sich hochwertige Standfüße, die störende Resonanzen und Vibrationen deutlich abschwächen.
Der Bartók APEX wurde nicht nur im Hinblick auf eine grandiose Akustik entwickelt. Eine komfortable Bedienung und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten standen ebenso im Fokus. Mit einer tadellosen Auswahl an Ein- und Ausgängen, einem leistungsstarken UPnP-kompatiblen Streamer und der großen Auswahl an Filtern offeriert der flexible Einsatzmöglichkeiten. Zahlreiche relevante Streaming-Dienste sowie wichtige Plattformen, darunter Roon, TIDAL, Spotify, Qobuz, Deezer und Internetradio, sind an Bord. Außerdem gibt der Bartók Dateien direkt von Speicherlaufwerken über USB-, AES- oder S/PDIF-Eingängen sowie von Apple-Geräten über Apple Airplay 2 wieder.
Die Streaming-Schnittstelle unterstützt sämtliche relevanten verlustfreien Codecs sowie DSD in nativen und in DoP-Formaten. Beim Streaming über Ethernet wird eine echte 24-Bit-Auflösung sichergestellt. Die Wiedergabe wird über die dCS Mosaic-App realisiert. In dieser finden sich sämtliche relevante Einstellmöglichkeiten. Dank TIDAL Connect sowie Spotify Connect können die beiden wichtigen Streamingdienste direkt in deren App angesteuert werden. Die auf allen Android- und iOS-Geräten verfügbare Mosaic-Steuerungs-App wird von zudem von einer leistungsstarken Verarbeitungsplattform unterstützt.
Hier die Hauptmerkmale des dCS Bartók in der Übersicht:
- Aktuelle Generation der dCS Digital Processing Platform
- dCS Ring DAC™ in der Form eingebaut, wie er im dCS Vivaldi Digital Playback System verwendet wird
- Streaming von Qobuz, Deezer und Internetradio über die dCS Mosaic Control App, dazu kommen das Roon Ready-Zertifikat, Apple AirPlay 2, Spotify Connect, TIDAL Connect und UPnP
- MQA-Decoder, MQA-Rendering (Netzwerk, USB2 Eingänge)
- USB, AES, Dual AES und S/PDIF - breites Sortiment an digitalen Audioeingängen
- Akzeptiert verschlüsselte SACD-Daten von dCS-Transports über Dual-AES-Eingänge
- Mehrstufiges DXD-Oversampling-Design mit schaltbarem DSD-Upsampling sowie vom Benutzer wählbare PCM- und DSD-Filter
- Hochentwickeltes Auto-Clocking-System minimiert Jitter

Optional mit besonders hochwertigem Kopfhörerverstärker
Optional gibt es den dCS Bartók auch mit einem besonders hochwertigen Kopfhörerverstärker - wenn man sozusagen völlig ungestört seine Lieblingsmusik genißen möchte, bietet sich dieser Weg an. Kernstück ist hier die analoge dCS-Ausgangsstufe, die mit akustisch reinem Class-A-Betrieb über die symmetrischen und unsymmetrischen Ausgänge für eine überragende Performance verantwortlich. Sie dient dazu, um sowohl bei Kopfhörern mit hoher als auch mit niedriger Impedanz in symmetrischen und unsymmetrischen Formaten ein höchst realistisches Klangerlebnis garantieren zu können. Der dCs Premium-Kopfhörerverstärker kann mit einer enormen Bandbreite von Kopfhörermodellen unabhängig von Effizienz und Impedanz zusammenzuarbeiten und verfügt über eigene Stromversorgungen für die analoge und digitale Verarbeitung. Die Stromversorgung ist von der DAC-Sektion des Systems isoliert, um die Präzision bei minimalem Übersprechen und Rauschen zu perfektionieren. Der spezielle Aufbau ermöglicht es dCS, eine klangliche Auslegung bieten zu können, die den speziellen Charakter und das Potenzial des jeweiligen Kopfhörers nahezu vollumfänglich freilegt.
Die Konfiguration des Kopfhörerverstärkers gestaltet sich problemlos: Einfach nur den gewünschten Kopfhörer anschließen, den Line-Ausgang umschalten und die Lautstärke mit dem Lautstärkeregler beziehungsweise mittels der Mosaic Control App (ein separater Vorverstärker ist nicht erforderlich) einstellen. Mit einer Selektion von vier einstellbaren Verstärkungseinstellungen kann bestmöglicher Sound für eine Vielzahl von Kopfhörermodellen sichergestellt werden. Zusammen mit demVerstärker verfügt der Bartók APEX Headphone DAC über eine ultra-leistungsstarke Verarbeitungsplattform, welche die Optimierung des Klangs für Kopfhörer auf ein enormes Niveau hebt. Und es gibt noch ein sehr interessantes Feature: „Expanse“ ist eine optionale Funktion, die bei einer Vielzahl von Stereoaufnahmen eingesetzt werden kann, um ein noch realistischeres Gefühl von Raum und Tiefe zu erzeugen.
Tags: Audio Reference • DAC • dCS • Netzwerk-Audio-Player • Streamer • Streaming-DAC-Vorverstärker • Vorverstärker • Vorverstärker/Streamer/DAC












