TEST: Nubert nuSub XW-700 - Downfire-Power aus dem Ländle?

Mit den nuSub-Modellen XW-700 und XW-900 bricht Nubert mit einer langen Tradition und setzt bei beiden Aktivsubwoofern auf das Downfire-Prinzip. Die einfachere und dezentere Integration ins moderne Wohnzimmer nennt man als Grund - hinzu kommt, dass die beiden Bassisten dennoch eine kraftvolle, tiefe und vor allem präzise Wiedergabe liefern sollen, gerade letzteres ist bei Downfire-Woofern nicht immer selbstverständlich. Für aktuell 482 Euro ist der nuSub XW-700 erhältlich, den wir in diesem Test behandeln möchten. Trotz des günstigen Preises kommt der Downfire-Sub in mattweißem oder mattschwarzem Schleiflack daher, auch mit der X-Remote App versteht er sich und kann per X-Room Calibration eingemessen werden - eine klare Kampfansage für unter 500 Euro Neupreis.

Seitliche Ansicht

Ansicht von unten

Bereich der Bassreflexöffnung, auch sichtbar die kleine Status-LED

204 mm großes Chassis

Innenelektronik

Downfire-Chassis

180 Watt RMS Leistung sollen im kompakten Gehäuse des nuSub XW-700 stecken.  Basierend auf den Digitalverstärkern der nuPro-Serie melden wir diesbezüglich auch keine Zweifel an. Trotz der recht kompakten Abmessungen von 42,9 x 30 x 34 cm (HxBxT) inklusive der für den notwendigen Abstand sorgenden Standfüße soll eine untere Grenzfrequenz von 26 Hz bei -3 dB erreicht werden. So ist er in der Lage, selbst eine ausgewachsene nuPro X-6000 im Tiefgang zu erweitern. Die Kombination mit anderen X-Lautsprechern bietet sich natürlich ganz besonders an, da der nuSub XW-700 dank Nubert X-Connect drahtlos verbunden wird, und auch an andere Quellen, wie z.B. einen nuConnect ampX, angeschlossen werden kann.

Verbindung mit dem nuConnect trX Transceiver möglich

Ebenso bereitwillig gelingt die Kombination mit dem nuConnect trX Transceiver, der das Signal z.B. von einem konventionellen Stereo- oder AV-Receiver/-Verstärker drahtlos an den nuSub sendet. Zweifellos kann der XW-700 auch konventionell betrieben werden und bringt dafür Stereo Cinch-Eingänge mit. In jedem Fall kann man mittels X-Remote die X-Room Calibration durchführen. Das Einmesssystem arbeitet bis 160 Hz und eignet sich so für eine optimale Anpassung des Subwoofers an den gewünschten Hörraum.

Ansicht von oben

Gerundete Kanten rundum

Unterseite mit Standfuß und Bassreflexöffnung

Standfuß im Detail

Die Füße sind höhenverstellbar

Der nuSub XW-700 ist, insbesondere bezogen aus seine vergleichsweise günstige Preisklasse, hervorragend verarbeitet. Typisch für die Nubert X-Serie ist der Schleiflack an allen Seiten des MDF-Gehäuses sauber aufgebracht, wir konnten keine Einschlüsse oder sonstige Unzulänglichkeiten der Lackierung feststellen. Sie wirkt nicht überdurchschnittlich tief, aber auch an allen gerundeten Kanten ohne Makel. Schnörkellos und modern ist das Design, die schwarzen Standfüße wirken solide und sorgen für ausreichend Bodenabstand. Die Standfüße können übrigens via Gewinde in ihrer Höhe eingestellt werden, um Unebenheiten des Bodens mühelos auszugleichen. Mittig vorne setzt der Hersteller als kleinen Design-Akzent auf eine "Unterboden-Beleuchtung" mittels weißer LED unter dem Nubert-Logo - das Leuchten lässt sich aber komplett deaktivieren oder die Status-LED leuchtet nur auf, wenn Einstellungen am Sub vorgenommen werden. Das Chassis ist 204 mm groß und wird von einem Doppelmagnet-System angetrieben. Das Gewicht des nuSub XW-700 beträgt 12,5 kg.

Rückseite

Bedienelemente und Anschlüsse

An der Rückseite findet man die üblichen Einstellungsmöglichkeiten für Pegel und Übergangsfrequenz. Es gibt allerdings nur einen Drehregler, der per Knopfdruck zwischen den beiden Funktionen hin- und herschaltet. Leuchtet die blaue LED, wird die Übergangsfrequenz eingestellt, leuchtet die grüne LED regelt man die Lautstärke. Die Steuerung ist auch mit der X-Remote App am Smartphone möglich.

An Anschlüssen sind vergoldete Stereo Cinch-Schnittstellen verbaut. Ein Y-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Auch Bluetooth 5.0 ist an Bord, dient aber lediglich der Verbindung des Nubert-Subwoofers mit dem Smartphone für die App-Steuerung.

X-Remote und X-Room Calibration

Nubert X-Remote

weitere Einstellungsmöglichkeiten

Einstellungen für die Status-LED

Pegeleinstellung

Übergangsfrequenz festlegen

Die Nubert X-Remote App ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich, die X-Room Calibration kann aber nur mit iOS-Geräten durchgeführt werden, da die Streuung bezüglich der Qualität der in Android-Smartphones verbauten Mikrofone zu hoch ist. Wie andere Nubert X-Komponenten speichert aber auch der nuSub XW-700 die Ergebnisse der X-Room Einmessung intern, ein iOS-Gerät wird also prinzipiell nur für die einmalige Messung benötigt.

Beim Öffnen der Nubert X-Remote App wird der nuSub XW-700 automatisch erkannt und zur Auswahl als "nubert X-Sub DECB" angezeigt. Pegel, Quelle (AUX oder wireless) und die Übergangsfrequenz kann problemlos eingestellt werden, außerdem kann man auch hier das Wireless-Pairing mit anderen X-Komponenten starten. Zudem lässt sich unter "advance" die LED-Beleuchtung einstellen, statt einer Dauerbeleuchtung lässt sich das Licht auch dimmen oder komplett ausschalten.

Start der X-Room Calibration

Warnhinweis sowie die Aufforderung, das Smartphone an der Hörposition bereitzuhalten

Eine Minute lang werden Testtöne ausgegeben

Ein Ergebnis in einem akustisch nicht optimalen Raum

Die vorgenommenen Anpassungen können an den Sub übertragen werden

Auf Knopfdruck kann man die EQ-Kurve aktivieren oder deaktivieren

Unter dem Punkt "room calibration" lässt sich die X-Room Einmessung starten. Das Smartphone muss dann an der Hörposition stationiert werden und der  nuSub gibt für eine Minute ein Testsignal aus. Daraufhin werden die erfassten Daten des Raumklangs ermittelt und mittels eines speziellen Algorithmus die EQ-Kurve korrigiert. Die Kurve lässt sich einsehen und man kann unter "room calibration" mittels On/Off schnell und einfach zwischen unbehandelter und optimierter Wiedergabe hin- und herschalten.

Klang

Der Nubert nuSub XW-700 ist vielseitig einsetzbar und kann z.B. einfach direkt kabellos mit anderen vorhandenen X-Komponenten verbunden werden. In Kombination mit dem neuen nuConnect trX Transceiver von Nubert gelingt sogar die drahtlose Verbindung mit konventionellen HiFi-Komponenten, seien diese von Nubert oder von anderen Herstellern. Beide Varianten werden wir uns im späteren Verlauf genauer ansehen, beginnen möchten wir aber mit einer konventionellen Verbindung über Kabel mit einem AV-Receiver. Der nuSub XW-700 bietet natürlich auch diese Option, für den Anschluss verwenden wir das mitgelieferte Y-Kabel von Nubert. Die Übergangsfrequenz lassen wir in diesem Fall im nuSub "offen", also begrenzen diese nicht, das Management übernimmt die Signalverarbeitung im AV-Receiver. 

Wir sehen uns die letzten beiden, bzw. inklusive der Credits die letzten drei Kapitel von "Der Hobbit - Smaugs Einöde" an. Hier haben sich die Zwerge bereits bis ins Herzen des Berges vorgekämpft und stoßen nun auf den furchteinflößenden Drachen Smaug, der so gar nicht über den Besuch der kleinen Gemeinschaft erfreut ist. Schon in den ersten Sekunden des 43. Kapitels macht der nuSub XW-700 deutlich, dass er trotz seiner kompakten Abmessungen in der Lage ist, das actiongeladene Geschehen am Bildschirm mit einem entsprechend nachdrücklichen und voluminösen Fundament zu untermalen. Als der Drache dem Zwergenkönig in den Hallen der Minen folgt und das Aufstampfen mit kraftvollen Druckbässen unterlegt ist, ist der Nubert-Subwoofer flink zur Stelle und liefert in unserer nicht allzu klein bemessenen Wohnumgebung eine hervorragende Darbietung ab. Er liefert nicht ganz die überdurchschnittliche Präzision anderer uns bekannter Subwoofer, was wir durchaus auf das Downfire-Prinzip zurückführen. Allerdings fällt uns das an dieser Stelle auch auf, da bei den Testberichten der damaligen Nubert-Subs diese wirklich mit überdurchschnittlicher Präzision und akribischer Genauigkeit gearbeitet haben. Und die Performance ist keinesfalls schwach, hohe Geschwindigkeit bereitet dem XW-700 keine Probleme und die Bass-Schläge kommen auch auf den Punkt, es wirkt nur insgesamt etwas satter und runder und der direkte Vergleich mit anderen Nubert-Modellen zwängt sich in unserem Fall regelrecht auf. Dafür wird trotz der vergleichsweise geringen Gehäusedimensionen ein enormes Volumen geboten, der Bassbereich wirkt massiv und substanzbehaftet. Er spielt auch recht tief hinunter und versetzt uns bei Kino-gerechtem Pegel überaus solide Punches in die Magengrube.

Natürlich darf man es mit der Lautstärke nicht übertreiben, sonst kann es schon einmal zum Anschlagen des Woofers kommen. Für einen kleinen bis mittelgroßen Hörraum aber eignet sich ein einzelner nuSub XW-700 definitiv und spielt dabei größer auf, als er ist. Insbesondere der Nachdruck bei enormem Tiefgang ist erstaunlich und wird klar erkennbar, als der Drache Smaug die Hochöfen der Zwerge mit seiner Feuersbrunst in Betrieb setzt. Schon bei moderatem Pegel geht der Nubert Aktiv-Subwoofer hier mit hoher Kraft an die Sache und liefert die subsonischen Frequenzen an. Auch die Stimme Benedict Cumberbatchs, die sehr tief hinunter reicht, wird sehr gut abgebildet, der Pegel sollte hier allerdings nicht zu hoch gewählt werden, da der nuSub hier in die Nähe seiner Grenzen rückt. Etwas gutmütiger aber im Ergebnis kaum weniger beeindruckend präsentieren sich die Credits mit Ed Sheerans "I See Fire". Der XW-700 unterstützt hier exzellent und arbeitet die tiefen und nachdrücklichen Bässe nahtlos in das Gesamtgeschehen ein. Schnell ist er zur Stelle, spielt voluminös auf und lässt auch keine Diskussion bezüglich seiner Genauigkeit zu.

Lieferumfang nuConnect trX

USB C-Port und Line-In

Jetzt wollen wir den nuConnect trX zum Einsatz bringen und unseren konventionellen AV-Verstärker verbinden, um das Signal drahtlos an den nuSub XW-700 zu senden. Zunächst schließen wir den nuConnect trX mittels dem beiliegenden Line-Stereo-Cinch sowie dem Cinch-Y-Adapter an den Subwoofer Pre-Out des Verstärkers an. Jetzt muss der nuConnect trX noch per USB-C und einer Versorgungsquelle (USB-Slot am Amp oder ein separates Netzteil / Hinweis: bei der Verwendung eines USB-Ports am Quellgerät funktioniert auch die Standby-Automatik des nuSubs) verbunden und als Sender konfiguriert werden. Mit einem einfachen Knopfdruck wechselt man zwischen den Eingängen hin und her, Grün steht für "Line In" und ist der in diesem Fall benötigte. Prinzipiell kann der nuConnect trX als Sender oder Empfänger agieren, kann also z.B. als Empfänger auch für Aktivlautsprecher ohne integriertes Funkmodul verwendet werden. Um den Betriebsmodus zu wechseln, drückt man mindestens 8 Sekunden lang den Taster auf der Oberseite. Hier dient er uns aber als Sender und muss nun noch mit dem nuSub verbunden werden. Dazu drückt man am nuConnect trX den Taster für drei Sekunden lang, die LED blinkt nun schnell. Den Pairing-Vorgang am Subwoofer starten wir einfach mit der X-Remote App (alternativ mit dem Button auf der Rückseite des Subwoofers) und nach ein paar Sekunden steht die Verbindung, was die LEDs an beiden Komponenten mit dauerhaftem Leuchten quittieren. Die Anwendungsmöglichkeiten des nuConnnect trX sind vielseitig. Der Line-In nimmt sowohl analoge als auch digitale optische Signale entgegen und der USB-Slot dient keinesfalls nur der Stromversorgung. Das Gerät verfügt über einen integrierten USB-DAC und kann auch direkt mit einem Mac oder Windows-PC verbunden werden und wiederum das Audiosignal vom Computer an andere Lautsprecher senden. Wir wollen uns hier aber wieder dem neuen Nubert Aktiv-Subwoofer widmen.

Nubert weist darauf hin, dass die Funkverbindung zwischen nuConnect trX und nuSub ein Delay von rund 20 ms hinzufügt. Fügt man den nuSub XW-700 also einem bestehenden Heimkino-Setup hinzu, sollte man die Einmessung des AV-Receivers erneut durchführen, im Regelfall wird die genannte Verzögerung einfach korrigiert. Zudem benötigt der per trX versorgte Subwoofer ein relativ starkes Signal, was aber laut Hersteller völlig normal ist und die Funktion in keiner Weise einschränkt. Als Klangbeispiel dient uns hier "Skyfall" mit dem zweiten und dritten Kapitel. Auch hier geht es schnell und actionreich zur Sache, als Bond die Verfolgungsjagd der Schergen auf dem Zug und im Tunnel fortsetzt. Der Nubert-Sub gefällt - nach erneuter Einmessung und Verzögerungskorrektur - mit sauberer Präzision und schnellen, auf den Punkt kommenden Bass-Einlagen. Im Gegensatz zum Hinweis in der Bedienungsanleitung mussten wir den Pegel auch nicht überdurchschnittlich stark anziehen. Für seine Größe erstaunlich nachdrücklich spielt er wieder auf und macht bei diesem Beispiel auch sehr laute Pegel-Eskapaden sehr souverän mit. Bei hohem Pegel bleibt er voluminös und wirkt zu keinem Zeitpunkt über Gebühr strapaziert. Kraftvoll und flink packt er zu, weiß aber innerhalb seiner zugewiesenen Grenzen zu bleiben, was die Wiedergabefrequenzen betrifft. Erneut müssen wir den erstaunlichen Tiefgang, und besonders, wie kraftvoll und satt in seinen untersten Regionen noch aufspielt, erwähnen. Nicht nur Kickbässe, auch das unterschwellige Fundament und das Rattern des Zuges setzt er ausgezeichnet um, zudem trennt er die einzelnen Tiefton-Ebenen gut auf, was dem Gesamtgeschehen im Bassbereich ein hohes Maß an Struktur verleiht. Den Schlußpunkt setzt der nuSub XW-700, als er den Schuss, gerichtet auf 007, aus dem großkalibrigen Scharfschützengewehr mit einem satten und akkuraten Punch versieht.

Zum Abschluss darf sich der nuSub XW-700 noch einmal einem musikalischen Härtetest unterziehen und sich bei der bewährten Elements of Life Tour von Dj Tiesto beweisen. Bei den beiden Tracks 2+3 auf der zweiten Scheibe des Konzertes in Kopenhagen stellt der Nubert Aktiv-Subwoofer unsere bisher gemachten positiven Erfahrungen unter Beweis und zeigt, dass er im mittelgroßen Wohnzimmer durchaus Großhallendisco-Feeling verbreiten kann und setzt mit präzisen und harten Kickbässen Akzente. Trotz Funkverbindung gelingen die Bass-Schläge auf den Punkt und wirken sehr sauber. Die vielschichtigen Ebenen des Bassbereiches arbeiten größere Woofer noch klarer heraus, für seine Größe und der möglichen Leistung wird hier aber eine exzellente Performance geboten. Wieder überrascht er mit tollem Tiefgang und erzeugt auch ein voluminöses Fundament bei den basslastigen Tracks. Das Pulsieren bei Lied 3, sehr tief unten, gibt er bravourös wieder, beim Kickbass stößt er aber dann beinahe an seine Grenzen und schlägt bei höherem Pegel an. Bleibt man im Limit, was für die meisten Anwender einen Pegelbereich beschreibt, der absoluts ausreicht, kommt der Bass klar, präzise und sauber beim Zuhörer an. Die tiefen Elemente fügen sich nahtlos ins Gesamtgeschehen ein und selbst bei moderatem Pegel drückt der nuSub XW-700 subsonische Frequenzen in die Magengrube. 

Konkurrenzvergleich

KEF Kube 8b

Im hart umkämpften Preisbereich zwischen 400 und 600 Euro findet sich auch der ebenso kompakte KEF Kube 8b zuhause. Auch hier kommt ein etwa 20cm großes Chassis zum Einsatz, allerdings arbeitet der Brite nach dem geschlossenen Prinzip. Blitzschnell und präzise ist er zur Stelle und muss lediglich beim Tiefgang sowie dem Nachdruck in den tiefsten Regionen dem nuSub XW-700 Platz machen, der hier ein Quäntchen mehr aufbietet. Hervorragend verarbeitet und schick ist der Kube 8b auch, die Stoffummantelung und die Acrylglas-Oberseite sorgen dafür, dass man den KEF-Würfel gar nicht verstecken möchte - was man aufgrund der geringen Abmessungen problemlos könnte. Die leistungsfähige X-Room Calibration bringt der Insulaner nicht mit, dafür aber drei wählbare DSP-Modi, die den jeweiligen Aufstellungsort berücksichtigen.

ELAC Debut S5.2

Ebenso klein, aber nochmals deutlich günstiger ist der Elac Debut S5.2 Sub, der zwar bezüglich Funktionsumfang und Performance nicht an die Leistung des nuSub XW-700 heranreicht, sich aber im Test als Preis-/-Leistungstipp entpuppte. Sicher, er reicht nicht so tief hinunter, geht nicht ganz so impulstreu zur Sache und die Punches fliegen einem nicht ganz so satt um die Ohren, aber dennoch weiß der Vertreter aus dem Norden den ambitionierten Einsteiger im kleinen Hörraum zu überzeugen und bietet ein gut strukturiertes Fundament und einen soliden Tiefgang mit ordentlicher Durchschlagskraft. Auf eine hochwertige Lackierung sowie Anpassungsmöglichkeiten per App muss man natürlich verzichten können.

Fazit

Nubert nuSub XW-700

Die Preisklasse, in der sich der Nubert nuSub XW-700 behaupten muss, ist hart umkämpft. Viele leistungsfähige Komponenten, die auch über ihre Preisklasse hinaus spielen, tummeln sich in diesem Umfeld. Ebenso wie bei den Konkurrenten fällt es uns auch beim Nubert Downfire-Woofer schwer, ihm etwas anzulasten. Er bietet für den Preis eine außerordentlich solide Verarbeitungsqualität und zieht auch akustisch alle Register: Für seine Größe bietet er einen enormen Tiefgang, setzt harte Punches und spielt insgesamt sehr kraftvoll und stukturiert auf. Trotz des Downfire-Prinzips haben wir an der Präzision und Impulstreue des kompakten Bassisten wenig auszusetzen. Lediglich in großen Räumen und bei sehr hoher Lautstärke zeigt man ihm seine Grenzen auf, für rund 130 Euro mehr lohnt es sich dann vielleicht, auf den großen Bruder nuSub XW-900 zu schielen. Als ob es noch nicht genug wäre, spielt der Woofer dann mit der X-Room Calibration und der unproblematischen drahtlosen Verbindung mittels anderer X-Komponenten, wie z.B. dem nuConnect trX, ein weiteres Ass aus. Insgesamt schlichtweg ein ausgezeichnetes Paket zum mehr als fairen Preis.

Kompakt, kraftvoll, spielt tief hinunter und bringt einen erstaunlichen Funktionsumfang mit - zum Preis von unter 500 Euro

13.10.2020

Test: Philipp Kind
Datum: 13.10.2020

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