SPECIAL: Details zur dritten Generation des Philips P5 Bildprozessors

Neue, immer leistungsfähigere Chips für die Bildsignalverarbeitung in TV-Geräten sind dieses Jahr wieder ein großes Thema, und zwar bei allen TV-Herstellern. Schon auf der CES haben wir dies festgestellt, nun, bei der Präsentation des neuen 2019er TV-Produkt-Portfolios von Philips, nimmt ein leistungsstarkes Picture Processing ebenfalls eine Schlüsselrolle ein.

Für das Jahr 2019 steht bei Philips TV die nächste Generation der P5-Engine, 2017 in erster und 2018 in zweiter Generation präsentiert, im Mittelpunkt. Die spezielle Zwei-Chip-Architektur behält die optimierte Reihenfolge der ursprünglichen P5-Verarbeitung bei, fügt dieser jedoch für besonders anspruchsvolle Elemente in der Verarbeitungskette noch zusätzliche Rechenkapazität hinzu. Im Ergebnis bedeutet dies eine 20-prozentige Verbesserung der Bildqualität gegenüber der zweiten Generation des P5-Chips.

Natürlich kommt in den neuen OLED TVs der P5 Bildprozessor zum Einsatz, hier der OLED804

Ebenfalls neu ist die Integration von Dolby Vision. Philips TVs werden damit alle relevanten HDR-Formate unterstützen: HDR10, HDR10+, Dolby Vision und HLG. Dies gilt quer durch die Range für über 90 Prozent der TVs beginnend bei der neuen 6000er Serie bis hin zu den kommenden OLED-Modellen.

Die erste Generation der Philips TV P5-Engine war konzipiert, um fünf entscheidende Elemente, die die Bildqualität bestimmen, zu analysieren und zu steuern: Optimierung der Bildquelle, Schärfe, Farbe, Kontrast und Bewegung. In der zweiten Generation wurde die Leistung bereits erhöht, um der Bearbeitung dieser Parameter noch mehr Rechenleistung zur Verfügung zu stellen. 

Rahmen am OLED804

Die dritte Generation der P5-Engine bringt jetzt erhebliche Weiterentwicklungen bei Rauschunterdrückung, Schärfe und Kontrast bei allen Quellen sowie weitere Verbesserungen der exklusiven SDR- auf HDR-Wandlung mittels „Perfect Natural Reality“. Darüber hinaus wird die neue P5-Engine eine besonders aufwändige Bildverarbeitung für Material mit HDR10 und HDR10+ bieten sowie zum ersten Mal dynamische Inhalte mit Dolby Vision unterstützen.

Eine effektive Rauschunterdrückung war schon seit der ersten Generation ein wichtiges Feature der P5-Bildverarbeitung. In der neuen Version wird durch die Kombination der ausgefeilten Bewegungserkennung mit spatialer- (räumlicher) und temporärer (Tiefpass-) Rauschreduzierung ein nochmals besseres Ergebnis erzielt, ohne dass störende Verwischungen oder Verschleierungen auftreten und so die Bildgüte schmälern.

Front des OLED854

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Um noch sauberere Bilder mit höherer Schärfe anzubieten, verfügt die neue P5-Engine über weitere Merkmale wie das De-Contour Enhancement, Bit-Depth Calculation und Sparse Filtering.  Ebenso wurden der bisherige Detail Enhancer mittels einer Funktion für Detail Protection und Restoration aufgewertet, um bei der Transformation der ursprünglichen Pixel hin zu „besseren“, „schärferen“ Pixeln noch authentischere, natürliche Ergebnisse zu erhalten. Der zusätzliche Dejaggy-Filter verfügt über eine höhere Effizienz sowohl bei flachen als auch steilen diagonalen Linien und erhöht damit ebenfalls die Bildsauberkeit.

All diese Maßnahmen bringen ein sichtbar besseres Bild mit feineren Linien und kleinsten Details, um eine größere Bildtiefe zu erzielen.

Auch das sspezielle Philips-Merkmal „Perfect Natural Reality“ wurde konsequent weiterentwickelt. Es verfügt jetzt über eine Spiegelungserkennung, eine bessere Raumbestimmung und Hautfarben-Bewahrung. Dies alles funktioniert im Zusammenwirken mit der inversen Dynamikkompression, was zu einem deutlich realistischeren Bild mit mehr Details und nochmals besserer Tiefenwirkung führt und so die Umsetzung von SDR-Inhalten zu einem mehr HDR-ähnlichen Bild weiter unterstützt.

Die neuen und die aufgewerteten Bestandteile der P5 Engine verbessern gemeinsam auch die Wiedergabequalität von Inhalten mit HDR10/HDR10+ sowie Dolby Vision.

Standfuß des OLED854

Die dritte Generation von P5 beseitigt zudem das Problem des Detailverlustes in sehr dunklen Bildbereichen und stellt sicher, dass es nicht zum Farbclipping in sehr hellen, bunten Szenen kommt. Zusätzlich werden unerwünschten Bandingeffekte und Abstufungen bei Hauttönen entfernt. Die Folge: Ein harmonisches, komplettes und detailreiches Bild unter allen Bedingungen, und auch bei komplexen Farb- und Helligkeitsverhältnissen.

Um im Jahr 2019 erstmals die Kompatibilität mit Dolby Vision anzubieten, hat das Philips TV-Team für Bildqualität in enger Zusammenarbeit mit Dolby die wichtigsten Elemente von P5 für die Wiedergabe von Dolby Vision-Inhalten optimiert, um die sichtbaren Vorteile bei Rausch- und Artefaktreduzierung sowie Verbesserungen bei Schärfe und Bewegungsdarstellung zu erzielen.

Der OLED854 in einer Wohnzimmerumgebung

Zusätzlich zu den bekannten Stärken zeigt die P5 Perfect Picture Engine in ihrer dritten Generation noch bessere Bilder in SDR sowie mit HDR10/HDR10+. Auch dynamische Dolby Vision-Inhalte werden mit weniger Rauschen, Artefakten und schärfer sowie mit saubereren Bewegung dargestellt.

 

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich, Philips TP Vision PR
Datum: 24.01.2019

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