XXL-TEST: Samsungs SUHD-Flaggschiff mit Full Array LED-Backlight – UE65JS9590

Samsung UE65JS9590 Front Seitlich1

Die neue Flaggschiff-Serie von Samsung hat endlich ihren Weg in die Redaktion gefunden! Mit 65 Zoll passt der JS9590 auch noch problemlos durch die Tür, der Spitzenreiter ist aber auch in 78 und sogar 88 Zoll erhältlich. Wer die passende Tür hat, hat vielleicht auch gleich den passenden Geldbeutel, denn die neuen Premium SUHD-Geräte rufen stattliche Preise auf. Der UE65JS9590 bewegt sich mit 6.799 EUR UVP noch im Rahmen, für 78 Zoll werden dann schon knapp 13.000 EUR und für den 88-Zöller gar knapp 25.000 EUR fällig.

Dafür sollen die Flach – halt – Curved-Bildschirme technologisch absolute Spitzenklasse bieten. Die Basis stellt dabei die SUHD- bzw. Nano Crystal Color-Technologie, die mit deutlichen Verbesserungen der Bildqualität in einzelnen Disziplinen aufwartet. Die Optimierungen im Bereich des Farbraums, der Helligkeit und des Kontrastes von SUHD kommen einer ganzen Reihe an TVs der neuen Samsung-Generation zugute. Dem JS9590 gänzlich zueigen aber ist die Direct LED- bzw. Full Array LED-Hintergrundbeleuchtung. Während man in den letzten Jahren nur EDGE LED LCD-TVs im Samsung-Portfolio finden konnte, erlebt die klar überlegene Beleuchtungstechnik hier eine Renaissance.

Samsung UE65JS9590 Rueckseite Seitlich

Bei einem „Full Array“ LED-Backlight sitzen die LEDs direkt hinter dem Panel

Kurz zur Erinnerung: Bei einem „Full Array“ Direct LED-Backlight sitzen die einzelnen Leuchtdioden direkt hinter dem Panel, sind rasterartig angeordnet und können in einzeln zusammengefassten Gruppen angesteuert/gedimmt werden. Damit ist eine deutlich homogenere und gleichmäßigere Ausleuchtung des Bildschirms möglich, was wiederum Vorteile im Bereich Kontrast und Schwarzwert nach sich zieht. Bei der EDGE LED-Beleuchtungstechnik kommen die Leuchtdioden lediglich im Randbereich zum Einsatz. Auch wenn diese Art der Beleuchtung in den letzten Jahren deutlich verbessert wurde, kann sie mit einer hochwertigen Direct LED-Technologie nicht mithalten. Der Nachteil von Direct LED? Die höheren Produktionskosten.

Was steckt noch im JS9590? Natürlich ist Samsungs Topmodell mit der hohen 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln ausgestattet – dafür werden, aufgrund der immer noch mangelnden Verfügbarkeit von UHD-Content, hochwertige und leistungshungrige Upscaling-Algorithmen benötigt. Dafür, und natürlich für die umfangreichen Multimedia-Features sowie sämtliche anderen Anforderungen, steht ein Octa-Core-Prozessor zur Verfügung. Die neue Benutzeroberfläche „Tizen“ soll aber mit deutlich weniger Processing-Power auskommen als das frühere Betriebssystem und durch exzellenten Bedienkomfort überzeugen.

Samsung UE65JS9590 Verarbeitung

SUHD – Eine Garantie für Top Bildqualität?

Zurück zu „SUHD“ – was sagt dieser Begriff überhaupt aus? Zunächst einmal, das „S“ vor UHD ist keine Abkürzung, sondern steht, angelehnt an die Smartphone Top-Linie, lediglich für den Premium-Anspruch der Flaggschiffe. Dahinter steckt allerdings schon etwas mehr als ein Begriff, der sehr gut vermarktet werden kann. SUHD-Geräte sind TVs von Samsung, die mit Nano Crystal-Color Technologie arbeiten – und dies wiederum ist Samsungs Name für die Quantum Dot-Technologie, die seit der CES 2015 in aller Munde ist. Doch was ist das eigentlich?

Die genaue Funktionsweise dieser Technologie hier zu erläutern, würde den Testbericht komplett sprengen, da man hierzu auch die grundlegende Funktionsweise eines LCD-Bildschirms erläutern müsste. Ganz grob und kurz versuchen wir es aber dennoch zusammenzufassen. Prinzipiell sind Quantum Dots winzige Partikel, die in bestimmten Farben leuchten können, wenn sie beleuchtet werden. Diese Partikel können in großer Zahl auf eine Schicht aufgetragen werden, die wiederum in ein LC-Display integriert wird. Die Quantum Dot-Schicht liegt dann zwischen Hintergrundbeleuchtung und LC-Display. Mithilfe dieser Quantum Dots kann man nun auf pure blaue LEDs als Hintergrundbeleuchtung zurückgreifen und muss nicht die üblicherweise in LCDs verwendeten, problematischen blauen LEDs mit gelbem Phosphor-Überzug verwenden. Die Kombination aus den Quantum Dots, die auf die Lichtausgabe von Rot und Grün getrimmt sind, sowie das Blau der LEDs, erzeugen ein sehr sauberes weißes Licht. Im Gegensatz dazu bieten die blauen LEDs mit gelbem Phosphor-Überzug ein sehr unschönes Weiß mit problematischem Spektrum. Durch die bessere Ausgangsbasis der Hintergrundbeleuchtung, ist ein deutlich größerer, authentischerer Farbraum und eine höhere Helligkeit möglich.

Ganz kurz: Durch die Integration einer Schicht von Quantum Dots zwischen Hintergrundbeleuchtung und LC-Display wird ein Problem gelöst, das einem konventionellen LCD-TV inhärent ist. Nämlich ein unsauberes weißes Hintergrundlicht, das durch die blauen LEDs mit gelbem Phosphor-Überzug bedingt ist. Mit Quantum Dots können pure blaue LEDs verwendet werden und als Endergebnis wird ein sauberes weißes Licht mit gleichmäßigem Spektrum erreicht.

Das ist also der technische Hintergrund, durch den der JS9590 – plus dem 10-Bit Panel und zusätzliche Software-Optimierungen – einen erweiterten Farbraum bieten sowie „High dynamic range“-Content authentisch wiedergeben kann. Aktuell kann man dies aufgrund dem Mangel an Content allerdings nicht wirklich nutzen. Jedoch gewinnt auch der konventionelle HD-Farbraum an Authentizität und eine höhere Helligkeit ist möglich. Das hat natürlich besonders bei hellen Akzenten und Highlights und damit beim Kontrast Vorteile, grundsätzlich sind LCDs schließlich hell genug.

Samsung UE65JS9590 Standfuss

Der Standfuß nimmt die Wölbung des TVs auf

Samsung UE65JS9590 Standfuss Rueckseite

Solide Verschraubung des Standfußes

Samsung UE65JS9590 Skype Kamera

Eine Kamera, die nach hinten in das Gehäuse eingeschoben werden kann, ist integriert

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Bedienelement an der Rückseite

Doch genug der Theorie, wir legen am 65-Zöller Samsung Hand an. Der schicke Curved TV macht sich, und das ist mittlerweile Samsung-typisch, sehr elegant im Wohnzimmer. Besonders die wiederum sehr cleane und gefällige Rückseite trägt hierzu bei. Der Rahmen allerdings wirkt, gerade für ein Samsung-Gerät, etwas ausladend. Auch die Bautiefe ist aufgrund der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung etwas höher ausgefallen. Sowohl Rahmen als auch Standfuß aber gefallen im Chrom-Look und machen auch haptisch einen soliden Eindruck. Der Rahmen ist etwas breiter als bei früheren Samsung-Modellen, soll aber durch die Wölbung nach innen für ein noch räumlicheres Bild sorgen.

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Die einzigen Anschlüsse an der Rückseite

Samsung UE65JS9590 One Connect Front Seitlich

Die neue One Connect Box

Samsung UE65JS9590 One Connect Rueckseite Seitlich

Zahlreiche Anschlüsse sind untergebracht

Samsung UE65JS9590 One Connect Anschluesse Seitlich

Seitliche Anschluss-Slots

Beim Blick auf die Rückseite sieht der Kenner auch gleich, dass keine Anschluss-Sektion zu finden ist. Beim Flaggschiff kommt wieder die One Connect Box zum Einsatz, die per Einkabel-Verbindung an den TV angedockt wird. Am Anschluss-Kästchen stehen vier HDMI-Eingänge, allesamt UHD 50/60p-fähig, sowie ein AV-Anschluss via Adapter zur Verfügung. Außerdem zwei USB 2.0 und ein USB 3.0 Slots, ein Ethernet LAN-Anschluss und zwei CI+ Schächte. Ein digitaler Audio-Ausgang optisch kann verwendet werden, wenn HDMI ARC nicht möglich ist. TV-Signale können an zwei Satelliten LNB-Anschlüssen oder via Antenne zugeführt werden. Für ein externes IR-Auge ist ebenfalls ein Anschluss vorhanden. Im Gegensatz zum vorherigen Modell arbeitet die One Connect Box auch deutlich leiser. Ein Lüfter ist zwar immer noch integriert, dieser arbeitet aber deutlich leiser als beim Vorgänger. Die Anschlussbox ist ein sinnvolles Addon, mit der Samsung unserer Meinung nach einen echten Benefit gegenüber anderen Herstellern bietet.

Samsung UE65JS9590 Fernbedienungen

Fernbedienungen im Lieferumfang

Der Lieferumfang beinhaltet außerdem zwei Fernbedienungen. Die konventionelle der beiden ist schon aus früheren Generationen bekannt und entspricht auch dem damaligen Layout. Die Remote besteht aus Kunststoff, liegt dank des recht kompakten Formates sehr gut in der Hand und bietet einen ausgezeichneten Druckpunkt. Prinzipiell bedarf es hier keiner Kritik – für ein Modell in dieser Preisklasse ist die Fernbedienung aber auch etwas zu „alltäglich“ und einfach. Anders sieht es da bei der zweiten Fernbedienung aus, die ebenfalls mit dabei ist. Durch zwei AA-Batterien verfügt sie schon über ein entsprechendes Gewicht und sieht mit dem geschliffenen Alu-Look auch hochwertig aus. Dafür stehen deutlich weniger Tasten zur Verfügung, das essentielle Navigationskreuz sowie Lautstärke- und Programmwechseltasten und der Direktzugriff auf den Smart Hub sind aber an Bord. Besonderheit ist die Pointer-Funktion, mit der die Steuerung eines Mauszeigers (bspw. im Browser) sehr komfortabel vonstatten geht.

Ein wenig überrascht wird man sein, wenn man in dem für 3D-Brillen vorgesehenen Platz im „Accesory Kit“ keine Brillen vorfindet. Tatsächlich sind beim JS9590 keine 3D-Brillen dabei. Es funktionieren zwar Brillen aus früheren Generationen, ist es aber der erste Samsung, muss man welche nachkaufen. Wir finden, bei dem Preis in dieser Premium-Klasse könnte man schon zwei Brillen dazu packen.

Samsung UE65JS9590 Screenshot 1

Erster Schritt: Menüsprache festlegen

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Netzwerkverbindung herstellen

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Empfangsart wählen und Suchlauf durchführen

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Spezifischere Einstellungen

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Binnen einer Minute ist der Suchlauf abgeschlossen

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Der TV ist fertig eingerichtet

Bei der ersten Inbetriebnahme empfängt uns der Samsung mit der Einstellung der Menüsprache und der Netzwerkintegration, die bei angeschlossenem Ethernet-Kabel an der One Connect Box am schnellsten erledigt ist. Danach legt man noch fest, auf welche Art man den TV-Empfang gestalten möchteu und führt einen Sendersuchlauf durch, der sehr flott erledigt ist. In nicht einmal einer Minute sind die Sender gefunden und gespeichert. Dann wird noch die Uhrzeit festgelegt und der Smart TV ist bereit zur „Verwend.“ – was natürlich Verwendung heißen soll. Dass manchmal im Menü Abkürzungen verwendet werden müssen, ist verständlich und nicht unbedingt schlimm, hier wäre aber mehr als ausreichend Platz vorhanden.

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Das Menü ähnelt stark der ursprünglichen Samsung Benutzeroberfläche

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Einstellungen zum TV Empfang

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Netzwerk-Settings

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Tools-Leiste

Im Gegensatz zu Benutzeroberflächen manch anderer Hersteller gefiel uns Samsungs Betriebssystem eigentlich immer recht gut. Die Strukturierung war klar und auch die Reaktionszeit blieb stets gering. Allerdings bleibt die Oberfläche der Systemeinstellungen wie Bild, Ton, etc. trotz leichter optischer Abänderungen beinahe identische zu den früheren Modellen, und das ist wie schon erwähnt keinesfalls ein Nachteil.

Durch den Wechsel auf Tizen verspricht man sich aber einen noch höheren Bedienkomfort und einfachere Integration mit Internet-Applikationen. Außerdem hat Tizen wohl geringere Leistungsansprüche an CPU und andere Komponenten – davon profitieren natürlich hauptsächlich kleinere TV-Serien, die trotz weniger Rechenleistung mit einer reaktionsschnellen Benutzeroberfläche aufwarten können. Der Octa-Core-Prozessor sollte hier klar überdimensioniert sein, allerdings treten manchmal etwas verzögerte Reaktionen auf Eingabebefehle auf. Klickt man sich z.B. schnell durch ein Menü hindurch, hängt der Cursol manchmal eine halbe Sekunde fest. Auch das Öffnen des Menüs mit der Menu-Taste dauert länger als bei den Vorjahresmodellen. Die gute Übersicht und Nutzerfreundlichkeit auch für Neueinsteiger ist geblieben.

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Smart Hub-Leiste

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Weitere TV-Apps

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Dateien von einem Netzwerk-Server wiedergeben

Die größte Veränderung hinsichtlich der GUI hat der Smart Hub durchgemacht. Hier öffnet sich zunächst nur eine Leiste im unteren Bildschirmbereich, von der aus man auf sämtliche Features zugreifen kann. Das Samsung Topmodell ist bezüglich der Netzwerk- und Multimedia-Funktionen natürlich allumfänglich ausgestattet.

Der erste Punkt des Smart Hubs beschäftigt sich mit „Empfohlen“en Applikationen und ist mit populären Apps wie Netflix, maxdome, aber auch Twitter und Spielen gefüllt. Hier gelangt man dann auch unter „Meine TV-Apps“ zu einem Übersichtsbildschirm, in dem deutlich mehr Applikationen zu finden sind.

Im zweiten Punkt „Kürzlich“ sind die zuletzt verwendeten Programme aufgeführt. „Eigene Inhalte“ stellt die im Netzwerk vorhanden DLNA-Server und Samba-Freigaben zur Verfügung. Auf einem DLNA-Server wird dann wie üblich in Musik, Video und Foto unterteilt. Wie üblich wird eine Vielzahl an Formaten unterstüzt, von MP3 und AAC über JPEGs, PNGs, Bitmaps bis hin zu MP4, MKV, TS-Videos und viele weitere, exotischere Container und Formate.

Zur Nutzung des integrierten Web-Browsers empfehlen wir definitiv die Nutzung des Pointers auf der neuen Fernbedienung, mit der konventionellen Remote ist dies eher mühsam. Sowohl Browser als auch die Verwendung des Mediaplayers bei der Wiedergabe von Dateien aus dem Netzwerk könnte der TV etwas flotter agieren. Wie bereits bei der Menüführung erwähnt, gerät der TV manchmal ins stocken und man muss kurz warten, bis der JS9590 wieder Befehle entgegennimmt. Davon abgesehen ist der Zugriff mit der Tizen Direktleiste komfortabel, besonders da man den eigentlichen Bildinhalt nicht mehr komplett verlassen muss. Die Leiste lässt sich zudem rudimentär individualisieren und es kann direkt aus der Leiste heraus ein zweiter „Side-by-Side“-Bildschirm geöffnet werden.

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Der TV wird mit der Smart View 2.0 App sofort erkannt

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PIN-Eingabe zur Kopplung der Geräte

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Live-TV am Mobiltelefon ansehen oder Dateien am TV anzeigen

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Übersicht der Smartphone-Fotos

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Steuerung des TV-Gerätes

Als App kommt wieder Samsung Smart View 2.0 zum Einsatz, die schon mit der letzten Samsung TV-Generation exzellent zusammenarbeitete. Dateien vom Smartphone werden blitzschnell und unkompliziert an das Display übertragen und Live-TV lässt sich bequem auf dem Mobiltelefon ansehen – auch eine Steuerung ist selbstverständlich möglich. Mit kompatiblen Samsung Smartphones ist übrigens auch ein „Screen Mirroring“ flink eingerichtet.

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Bildeinstellungen

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Die vorhandenen Bildmodi

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Erweiterte Einstellungen

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Hier finden sich dynamische Bildoptimierer sowie der Weißabgleich

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Weitere Optionen inklusive Zwischenbildberechnung

Bevor wir den Samsung JS9590 unserem Display Basic Check unterziehen, sehen wir uns noch den Video-EQ genauer an. Dieser ist nämlich – einem Premium-Gerät angemessen – recht umfangreich ausgefallen. Bei den vordefinierten Bildfeldern gibt sich Samsung wieder mit nur vier Modi zufrieden, darunter Dynamisch, Standard, Film und Natürlich. Die authentischste Farbwiedergabe erwarten wir wieder bei „Film“ und dem ersten Eindruck nach stellt sich dies auch dementsprechend dar.

Es gibt eine Reihe an konventionellen Schiebereglern für Kontrast, Helligkeit, Schärfe, Farbton und Farbe sowie Hintergrundbeleuchtung (Leuchtintensität der LEDs). In den erweiterten Einstellungen finden sich verschiedene dynamische Bildoptimierer sowie ein Weißabgleich, der sowohl an zwei als auch sehr präzise an 10 Punkten vorgenommen werden kann. Unter Bildoptionen findet man dann einen MPEG-Rauschfilter, die Einstellung des Farbtons (Kalt/Warm) sowie die Frame-Interpolation. Auch wer UHD-Material in 50/60 Hz mit Chroma-Sampling von 4:4:4 oder 4:2:2 zuspielt, muss das unter HDMI UHD Color einrichten. Außerdem: Wer zumindest HDR-Content schon einmal simulieren möchte, stellt „Smart-LED“ auf Hoch. Mit dem Video-EQ lässt sich die Performance noch optimieren, der nackte „Film“-Modus aber stellt sich jetzt dem Praxistest.

Display Basic Check

Als wir unsere Burosch Blu-ray mit Testbildern einlegen, fällt sofort der aktive Overscan auf. In den Bildeinstellungen unter Bildformat muss entweder Benutzerdefiniert gewählt werden oder in der Einstellung 16:9 die Funktion „An Bildschirm an.“ (passen) eingeschaltet werden – dann erhält man die native Darstellung und in unserem Fall eine exakte vervierfachung des zugespielten FullHD-Signals. Bezüglich der Helligkeit ist man mit dem Standardwert exzellent beraten, ab IRE 17 sind die einzelnen schwarzen Balken differenzierbar, vorher nicht.

Hier erhält man auch schon mal einen kurzen Eindruck der Homogenität der Ausleuchtung. Während man hier bei EDGE LED TV-Geräten stets hellere Bildbereiche vorfindet, ist der JS9590 durchgehend schwarz, Hot Spots sehen wir nirgends. Auch der Schwarzwert scheint auf den ersten Blick tiefer als bei konventionellen LCDs und insgesamt sehr gut – kommen dann hellere Bildelemente zum Vorschein, ist ein leichtes „hineinscheinen“ in dunkle Bilbereiche noch sichtbar, es ist eben noch ein LCD und kein Plasma oder OLED. Man darf hier ruhig – sofern man in dunkler Umgebung den JS9590 genießt, die Hintergrundbeleuchtung noch auf etwa den Wert 7 herunterregeln. Kontrastmäßig sieht es bei der Grautreppe nicht weniger gut aus, auch hier muss man den Standardwert nicht verändern. Doch wie sieht es bei der Schärfe aus? Hier wird ja gern einmal zu stark angezogen. Nun, bei nativem UHD-Material kann man den Regler mit Sicherheit ganz auf 0 setzen. Wer hauptsächlich Blu-rays zuspielt, kann aber den Wert 20 getrost akzeptieren.

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Übersicht 1

Samsung UE65JS9590 Messung Gamut Uebersicht

Gamut

Samsung UE65JS9590 Messung Gamut Luminance

Gamut Luminanz

Samsung UE65JS9590 Messung Uebersicht2

Übersicht 2

Samsung UE65JS9590 Messung Gammakurve

Gammakurve

Samsung UE65JS9590 Messung Gammapunkt

Gammapunkt

Samsung UE65JS9590 Messung Uebersicht3

Übersicht 3

Samsung UE65JS9590 Messung Farbtemperatur

Farbtemperatur

Samsung UE65JS9590 Messung RGB Balance

RGB Balance

Bei den Messwerten zeigt der Samsung sehr positive Eigenschaften im Bereich des Farbraums, denn auch wenn natürlich aus Gründen der Zukunftssicherheit die Darstellung des DCI-Farbraums nicht unwichtig ist, müssen aktuelle TVs den rec.709 HD-Farbraum noch deutlich häufiger abbilden. Der Weißpunkt im Detail liegt geschlossen, allerdings ein wenig zum grünen und blauen Bereich neigend, was sich auch in der etwas kalten Farbtemperatur niederschlägt. Je höher der IRE-Bereich, desto näher ist die Farbtemperatur am Ideal, auch bei der RGB Balance erkennt man eine leichte Überrepräsentation von Blau. Der Gammawert ist „default“ auf 2.2 optimiert, kann aber durch die Einstellung von „Gamma -2“ im Menü sehr genau auf 2.4 getrimmt werden. Und am besten: durch diesen Eingriff findet kein negativer Einfluß auf andere Parameter statt. Insgesamt ein sehr gutes, aber nicht überdurchschnittliches oder außergewöhnliches Ergebnis. Außerdem keine Frage: Eine Kalibrierung kann dem JS9590 Top-Werte entlocken.

Praxisbetrieb

Zunächst einmal wollen wir uns ansehen, wie der Samsung mit nativem 4K/UHD-Material umgeht und spielen unser UHD-Showcase von AV-Top zu. Der erste Eindruck ist exzellent, die farbstarken Bilder werden mit hervorragender Bilddynamik wiedergegeben und eröffnen ein tief gestaffeltes und sehr plastisches Bild. Einzelne Facetten des Campanile, der in den ersten Sekunden zu sehen ist, werden absolut sauber gezeichnet und dargestellt. Wirklich klar wird die Farbbrillianz dann bei den einzelnen Häusern vor dem Wasser, feinste Nuancen werden hier deutlich. Dass der TV mit Farbverläufen keine Probleme hat, wird uns bei der Bergwelt, die gerade in orange bis tiefrotes Sonnenlicht getaucht ist, verdeutlicht. Das Panorama zeigt die enorm hohe Plastizität und was hier auch sehr schön herauskommt, ist der exzellente Kontrast. In den Tälern zwischen den Bergen, in denen das Licht nur spärlich hineinfällt, kann man noch sehr gut Einzelheiten wie Geröll und verschiedene Oberflächenstrukturen erkennen. Bei der Szene mit dem sich drehenden Stillleben vor schwarzem Hintergrund wirkt das Schwarz – bei hohem externem Lichteinfall – sehr tief. Dunkelt man den Raum ab, ist ein leichtes Ausbluten der hellen Akzente in den dunklen Lichtbereich nicht wegzudiskutieren, es ist eben noch ein LCD-Bildschirm. Wer allerdings hauptsächlich bei hohem bis mäßigen Lichteinfall den TV verwendet, wird dies kaum bemerken und mit hervorragendem Hell-Dunkel-Kontrast und für einen LCD überdurchschnittlichen Schwarzwert belohnt.

Das maximale Potential bei diesem farbenfrohen UHD-Showcase entfaltet der JS9590 bei geringem Lichteinfall mit aktivierter HDR-Konvertierung (Smart-LED auf Hoch) und schwacher Hintergrundbeleuchtung (bei uns Wert 7). Je geringer das Umgebungslicht, umso stärker fällt allerdings auf, dass man es immer noch mit einem LCD zu tun hat. Wir meckern hier ganz klar auf hohem Niveau, für viele Anwender ist dies hier sicherlich kein überdurchschnittlich relevantes Merkmal. Wir wollen dies dennoch erwähnen, da es sich hier um Samsungs Topmodell handelt und man sich bewusst gegen die OLED-Technologie noch in dieser Generation entschieden hat. Anspruchvsollen Cinephilen sei gesagt: Es ist und bleibt ein LCD – wenn auch zweifellos einer der besten, die aktuell erhältlich sind. Wenn wir schon am Kritik auf hohem Niveau üben sind: Ein wenig anspruchsvoll scheint dieses Modell auch bei der Sitzposition zu sein. Sitzt man etwas abseits vom Sweet Spot, nimmt die Farbintensität und ein wenig auch die Farbhelligkeit ab. Überragend agiert wieder die Zwischenbildberechnung, die ohne starkes Auftreten von Artefakten ein sehr natürliches und gleichzeitig geschmeidiges Bild hier bei UHD liefert.

Bei der Zuspielung mit 1080p24 von Blu-ray („Casino Royale“) müssen wir unsere vorherige Aussage revidieren, denn Smart-LED sollte man hier lieber auf Standard belassen, ansonsten wirken die Highlights ein wenig zu stark akzentuiert. Die schwarz-weiße Szene des ersten Kapitels ist allerdings auch eine echte Härteprüfung für den LCD. Loben können wir die homogene, gleichmäßige Ausleuchtung, hier kommt das LED Full Array exzellent zur Geltung. Auch der Schwarzwert gefällt sehr gut. In den hellen Bereichen aber sehen wir, dass trotz deaktivierten dynamischen Bildoptimierern noch irgendein Processing im Hintergrund zu laufen scheint, denn hier sind Unruhen im Bild zu sehen, die nicht komplett vom Quellmaterial kommen können. Beim Sprung auf Kapitel 2 nehmen wir Abschied von Schwarz/Weiß und genießen die sehr hohe 24p-Stabilität des Samsung TVs. Der Kameraschwenk über die Zuschauerränge erfolgt ohne Zwischenbildberechnung mit regulärem 24p-Judder aber völlig ohne Microruckler oder dergleichen. Die einzelnen Ränge werden absolut sauber herausgearbeitet und einzelne Bildebenen sind exzellent gestaffelt. Sehr gut ist hier auch wieder die Differenzierung einzelner Farbnuancen, die etwas kühle Farbtemperatur, die wir im Display Basic Check gemessen haben, fällt im Praxisbetrieb nur Enthusiasten auf. Der Samsung begeistert stets mit einer sauberen Bewegungswiedergabe und auch hohen Bewegungsschärfe.

Die Zwischenbildberechnung funktioniert auch bei 24p-Zuspielung sehr gut und nur unter geringer Ausprägung von Artefakten. Wenn auch die Einstellung „Klar“ nicht für ein komplett und absolut geschmeidiges Bild sorgt, empfinden wir diese als besten Kompromiss. Denn „Standard“ sorgt für einen Seifenopereffekt und ein leicht unnatürlich wirkendes Bild, bei schnellen Bewegungen sind zudem Artefakte zu entdecken, wenn man genau aufpasst. In der Einstellung „Klar“ wird der begehrte Film-Look weitgehend beibehalten und das Bild wirkt sauber und detailscharf.

Dem JS9590 liegen zwar keine 3D-Brillen bei, erfreulicherweise hatten wir aber noch eine SSG-4100 in der Redaktion, mit der wir uns einen kurzen Eindruck von der 3D-Qualität des Samsung TVs machen können. Der SUHD bietet eine höhere Helligkeit, hat aber im 3D-Betrieb natürlich ebenfalls mit einem Intensitätsabfall und dem Eingriff ins Farbspektrum zu kämpfen, schließlich wird hier wieder mit aktiven Shutterbrillen gearbeitet. Auch hier scheint allerdings wieder, obwohl wir Motion Plus deaktiviert haben, irgendeine Form der Zwischenbildberechnung zu laufen – denn das Bild büßt den natürlichen Film-Look ein. Dafür empfängt uns eine sehr geschmeidige Kamerafahrt über Pandora und Artefakte fallen nicht großartig auf. Insgesamt wirkt das Bild ausgezeichnet scharf und sehr plastisch, von Doppelkonturen ist aber auch der JS9590 nicht frei.

Schon bei der Blu-ray Wiedergabe konnten wir das sehr gute UHD-Upscaling des Samsung TVs nachverfolgen, mit SD-Material mit lediglich 576 Bildzeilen gibt es natürlich einen weiteren Härtefall. Die Laufschrift der ersten Szene wird sauber abgebildet und läuft bis etwa zur Bildmitte ohne größere Artefaktebildung ab, dann sind Treppenstufen und auch leichtes Zittern an den Buchstabenkanten zu sehen. Gut gefällt der Sternenhimmel mit solidem Schwarzwert, hier erkennt man auch, dass im internen Upscaling auch eine Rauschunterdrückung zum Einsatz kommt. Der große Sternzerstörer schwebt plastisch durch den Raum, auch die kleinen Raumjäger bleiben bildstabil. Natürlich fehlt es aufgrund der geringen Auflösung an Detail- und Kantenschärfe. Dafür, dass das Material derart aufgeblasen werden muss, wirken aber gerade die Nahaufnahmen im Cockpit noch sehr gut. Das Bild wirkt zudem nicht extrem unruhig, obwohl sich im Schlachtfeld viele bewegte Objekte tummeln. Die Homogenität der Helligkeitsverteilung fällt hier ebenfalls durch die Kulisse noch einmal deutlich auf. Stellenweise fällt – besonders in den schwarzen Balken – eine ungewollte Aufhellung von Bildbereichen auf, wenn größere Zonen an LEDs hell geschalten werden müssen, um ein Highlight-Element zu beleuchten. Die Farbgebung ist gefällig und angenehm. Sehr satt und dynamisch werden die Farben, ohne überzogen zu wirken, dargestellt.

Das exzellente UHD-Upscaling macht sich natürlich auch bei der Wiedergabe des TV-Signals bemerkbar. Die öffentlich-rechtlichen Sender strahlen ihre Inhalte zwar progressiv, also in Vollbildern aus, allerdings nur in der Auflösung 1280×720 – das 720p-Material muss also auf die native Auflösung des JS9590 skaliert werden. Und das Ergebnis ist herausragend. Exzellente Detail- und Bewegungsschärfe garantiert einen sauberen und stets klaren Look. Auch die Bildstabilität begeistert. Durch die hohen Kontrastwerte wirkt das Bild auch sehr plastisch und gestaffelt. Farben wirken satt, aber nicht übertrieben. Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig der TV an Detailschärfe trotz der niedrigeren Auflösung des Ausgangssignals verliert. Die Eingriffe des UHD-Upscalings inklusive Rauschunterdrückung werden natürlich deutlich, hier wird aber effektiv und mit geringen Nebenwirkungen gearbeitet. Auch beim DeInterlacing hat der Samsung keine Probleme, es wirkt nicht ganz so plastisch und sauber wie das progressive Material, aber immer noch überdurchschnittlich gut. Natürlich zeigt der Samsung TV die Unzulänglichkeiten des gering auflösenden SD-Signals klar auf. Die geringere Detail- und Kantenschärfe ist nicht zu übersehen und hier treten auch Treppenstufenartefakte und leichtes Bildrauschen auf. Wer die Wahl hat, nutzt definitiv den weit überlegenen und auch im Vergleich zu anderen TV-Geräten überragenden HD-Tuner.

Zwischen-Fazit und Blick auf die Konkurrenz: Zweifellos ist der JS9590 von Samsung einer der besten, aktuell erhältlichen LCD-Geräte am Markt. Und keine Frage: Diesbezüglich wird überdurchschnittlich hohe Performance geboten. Das Full Array LED-Backlight liefert eine homogene Helligkeitsverteilung und in Kombination mit der Quantum Dot-Schicht wird exzellente Farbdynamik und saubere Verläufe garantiert. Die Entscheidung gegen OLED in dieser Generation bedeutet aber ebenso, dass man die Unzulänglichkeiten von LCD-Geräten eben in dieser Form korrigieren muss – und das funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad. Das fällt zum Beispiel bei starken Hell-Dunkel-Kontrasten auf, bei denen dann die Helligkeit der LED-Beleuchtung in die dunkle Umgebung „hineinleuchtet“. Dennoch bietet der JS9590 den besten Schwarzwert aktueller LCD-TVs. Das – und natürlich darf man alle anderen Features nicht vergessen – lässt er sich auch teuer bezahlen. In ähnlicher Liga spielt auch Panasonics Topmodell AXW904. Auch dieser bietet eine hochwertige visuelle Performance mit erweitertem Farbraum, wenn auch die Helligkeitsverteilung nicht so homogen ist wie beim Samsung. Allerdings bietet er einen stabileren und angenehmeren 3D-Betrieb. Im Display Basic Check geben sich ebenfalls beide die Hand. Das Handling stellt bei keinem TV den Anwender vor Probleme, leider stockt der Samsung trotz Hochleistungsprozessor vereinzelt und sorgt für Verzögerungen bei der Befehlsannahme. Akustisch liegt der Samsung etwas vorne.

Klang

Der 65-Zöller von Samsung liefert ein insgesamt sehr solides akustisches Ergebnis. Durch die dank Full Array LED-Backlight etwas höhere Bautiefe scheint für die Lautsprecher auch etwas mehr Gehäusevolumen zur Verfügung zu stehen. Zumindest empfinden wir den Sound des Samsung als etwas voller und dichter als bei früheren Generationen. Alltagstauglich ist der TV also auf jeden Fall und beschallt bei höherem Pegel durchaus auch größere und freie Wohnumgebungen, ein Durchschlagen oder unangenehme Kompression fiel uns nicht auf. Wer noch etwas kräftigeren Sound ohne vollwertiges Heimkino-System haben möchte, der interessiert sich vielleicht für die schicken und passenden Curved Soundbars, die drahtlos mit dem TV kommunizieren, wir werden uns in Kürze eine eben solche genauer ansehen.

Fazit

Samsung UE65JS9590 Front Seitlich1

Der Samsung JS9590 in 65 Zoll ist keinesfalls ein Schnäppchen. Dafür zählt er, und das erkennen wir mühelos an, zu den besten aktuell erhältlichen LCD-TV Geräten am Markt. Zum Faktor SUHD (auch das Full Array LED-Backlight dürfen wir nicht vergessen) haben wir schon viele Worte verloren, dennoch sei noch einmal gesagt, dass es sich dabei nicht nur um Marketing-Slogans handelt. Hier werden mit gezielten Eingriffen in die Hardware tatsächliche Benefits erzielt. Besserer Kontrast, besserer Schwarzwert, ein erweiterter Farbraum – das alles sind Punkte, die man auch in der Praxis klar nachvollziehen kann. Dennoch werden mit diesen Maßnahmen LCD-eigene Probleme ausgemerzt und verbessert, und man kann eben nicht mit allen Unzulänglichkeiten fertig werden. Nichtsdestotrotz hält Samsung hier ein enorm leistungsfähiges Gerät mit hervorragender visueller Performance parat, das viele andere Flach- oder Curved-Bildschirme in den Schatten stellt. Lediglich der 3D-Betrieb bleibt verbesserungswürdig, Zukunftssicherheit wird dank 10 Bit Panel und HDR-Support groß geschrieben. Auch der UHD-Empfang via Satellit oder 4K-Streaming mit Netflix ist möglich. Etwas schade finden wir, dass das neue Tizen Betriebssystem zwar weiterhin mit Struktur und Benutzerfreundlichkeit glänzt, aber nicht so flink und reaktionsschnell reagiert, wie wir es gewohnt sind. Dafür erhält man eine nahezu nahtlose Integration von Mobilgeräten und eine schicke Smart Hub-Oberfläche. Dass der TV auschließlich als Curved-Modell zu haben ist, könnte so manchen enttäuschen.

Samsungs SUHD-Flaggschiff entfaltet ein enormes visuelles Leistungspotential und bietet hohe Zukunftssicherheit
referenz
16.04.2015

+ Homogene Helligkeitsverteilung
+ Tief sitzender Schwarzwert
+ Ausgezeichneter Kontrast
+ Feinste Farbnuancen und saubere Farbverläufe
+ 10 Bit-Panel/HDR/4:4:4-Support
+ DCI-Farbraum Darstellung möglich
+ Support von 4K-Streaming via Netflix
+ Hervorragender Tuner

– Menü hängt flinken Eingabebefehlen manchmal etwas nach
– 3D-Betrieb nicht ohne Processing im Hintergrund möglich
– Nur als Curved-Variante zu haben

 

Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich




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