SPECIAL: XTZ Divine Delta – neuer Hightech-Lautsprecher in Klavierlack-Schwarz, zu verwenden als Kompakt- und Centerlautsprecher

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Äußerst flexibel gibt sich die neue XTZ Divine Delta, die die Nachfolge der Divine 100.33 antritt. Die Divine Delta ist sowohl als Kompakt- als auch als Center-Lautsprecher verfügbar. Der Paarpreis als Kompaktlautsprecher lautet 3.990 EUR, der Stückpreis als Center beträgt 1.995 EUR.

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XTZ Divine Alpha

Das Standlautsprecher-Flaggschiff Divine Alpha haben wir bereits vor geraumer Zeit, im März 2017, getestet. Hier geht es zu unserem großen Testbericht. Die Box, Paarpreis 7.800 EUR, konnte über alle Maße begeistern, und nicht umsonst führt sie seit Monaten unsere Rubrik „Lautsprecher“ bei den besten aller getesteten Komponenten an. 

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Divine Delta als Center

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Rückseite

Was zeichnet die Divine Delta im Einzelnen aus? Besonders die Auswahl an enorm hochwertigen Komponenten, so z.B. bei den Lautsprecher-Chassis. Alle bestehen aus Keramik und werden vom deutschen Chassis-Spezialisten Thiel&Partner (Accuton) gefertigt. Die aufwändige, langzeitstabile Frequenzweiche ist mit Komponenten des renommieren deutschen Herstellers Mundorf versehen worden. Das makellose Klavierlack-Finish kennen wir bereits bestens von der Divine Alpha, nun finden wir es auch bei der Divine Delta. 

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Regallautsprecher mit hochwertigem, passendem Ständer

XTZ verspricht eine natürliche Abstimmung der Lautsprecher, der Klang wirkt dadurch plastisch sowie präzise. Schon bei der Divine Alpha konnten wir überdies ein exzellentes Auflösungsvermögen heraushören, das unter anderem für die Ausnahmestellung dieses Lautsprechers verantwortlich ist.

Dass das Gehäuse keinerlei störende Eigengeräusche von sich gibt, liegt auch bei der Divine Delta an der äußerst massiven, stabilen Konstruktion. Die Rundungen sind keinesfalls rein optischer Blickfang, sondern verfolgen den Zweck, störende interne Resonanzen zu vermeiden. Folge ist eine erhöhe Präzision im Bassbereich. Der Bass wirkt strukturierter sowie trockener. Die 26,5 kg Gewicht der Divine Delta spricht Bände, was die Hochwertigkeit und Resonanzarmut angeht. Besondere Verantwortung trägt die starke MDF-Außenwand, die ebenfalls zum Verhindern innerer Resonanzen beiträgt. Für die Frontplatte der edlen Box kommt zusätzlich Aluminium zum Einsatz. 

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CNC-gefrästes Terminal hinten, zwei Bassreflexrohre

Großzügig dimensionierte Messingflügelmuttern halten am CNC-gefrästen Terminal auch Lautsprecherkabel in größerem Querschnitt sowie Bananenstecker bestens fest. 

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Center mit Standfuß

Wenden wir uns den verbauten Chassis nochmals zu. Als Hochtöner setzt man auf ein erstklassige Bauteil mit überragenden akustischen Eigenschaften. Der C25-6-158 von Accuton besitzt eine 25 mm Membran aus Spezialkeramik und stammt aus der neuen Cell-Serie. Enorme Geschwindigkeit für die hervorragende Präsentation auch kleinster Impulse und vorbildliches Klirrverhalten sind entscheidende Vorteile. Das Innengehäuse des Hochtöners wurde speziell bedämpft, damit Resonanzen, die die klangliche Reinheit negativ beeinflussen würden, effektiv vermieden werden. Die Hochleistungs-Schwingspule verfügt über ein effektives Kühlsystem, damit auch bei hoher Belastung immer noch tadellose Arbeitsbedingungen für den Hochtöner vorliegen. 

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D’Appolito-Anordnung der Treiber

Der Tiefmitteltöner, ebenfalls mit Membran aus Spezialkeramik, hört auf die Typenbezeichnung C173-11-191 und misst 17,78 cm. Der Konus ist im Sinne eines schnellen Ansprechverhalten außergewöhnlich leicht, gleichzeitig aber hochfest. Der Antrieb erfolgt durch einen enorm leistungsstarken, großen Magneten. Zwei dieser Hightech-Tiefmitteltöner sind in der Divine Delta verbaut. Zwischen ihnen sitzt der Hochtöner. 

Die besten Chassis können ihre Wirkung nicht voll entfalten, wenn die Frequenzweiche unterentwickelt ist. Um eben dies zu vermeiden, geht XTZ in die Vollen und setzt auf eine hochwertige Frequenzweiche mit Mundorf-Bauteilen. XTZ setzt auf Luftspulen, MKP Kondensatoren und auf MOX Widerstände. Der Übergang zwischen den Tiefmitteltönern und dem Hochtöner wird über einen Filter 3. Ordnung (18 dB) durchgeführt. Die Trennfrequenz sind 2,5 kHz. 

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Auf Ständer von hinten

Der Lautsprecher mit der schon angesprochenen D’Appolito-Anordnung bietet mit 89 dB (2,83V/1m) einen guten Wirkungsgrad. Imposant fallen die Belastungswerte aus. 360 Watt Musikbelastbarkeit sowie 180 Watt Dauerbelastbarkeit. Frequenzen zwischen 36 Hz und 30 kHz werden wiedergegeben, die Impedanz beträgt 4 bis 8 Ohm. 

Natürlich sind Bi-Amping und Bi-Wiring möglich. Für die Divine Delta spricht auch die Option der akustischen Anpassung. Hochtonbereich und Bass sind einstellbar. Am Terminal auf der Rückseite findet sich der entsprechende Schalter für die Hochtonwiedergabe. Der Hochtonbereich kann um – 3dB abgesenkt werden, oder aber in neutraler Stellung betrieben werden. Mittels der beiliegenden Stopfen für den Verschluss der Bassreflexrohre kann der Bassbereich angepasst werden. Beide Bassreflexrohre sind offen, wenn eine leichte Betonung im oberen Bassbereich erzielt werden soll. Ist ein Rohr offen und eines geschlossen, spielt der Lautsprecher mit etwas mehr Druck im Tiefbassbereich. Sind beide Rohre mit den Stopfen verschlossen, liegt das Hauptaugenmerk auf der Neutralität des Frequenzgangs. 

Wir sind schon auf den Neuzugang gespannt und werden zum gegebenen Zeitpunkt auch einen ausführlichen Testbericht anbieten. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 16. April 2018

 

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