SPECIAL: Samsung SUHD TV KS8090 mit 1000 Nit Panel

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Der KS8090 (erhältlich in 49, 55, 65 sowie 75 Zoll) hat ein anderes Fußdesign als die KS7590er Baureihe. Quantum Dot-Display – schließlich ist auch der 8090 ein SUHD-TV -, 1.000 Nit Panel für uneingeschränkte HDR-Tauglichkeit, SUHD-Remastering, Supreme Motion,  Supreme UHD Dimming, Peak Illuminator Pro und Precision Black haben die Aufgabe, ein dynamisches und realistisches Bild zu produzieren, ganz gleich, bei welchem Quellmaterial. Angemerkt sei, dass Samsungs SUHD-TVs generell eine aufwändige Analyse des Quellmaterial durchführen, und aus dieser mehrstufigen Analyse errechnet der hochleistungsfähige Bildprozessor die ideale Form der visuellen Aufbereitung. Dies haben wir bereits auf der CES 2016 „gelernt“, und wir merken dies beim 8090 an, selbstverständlich trifft dies aber auch auf die anderen SUHD-Baureihen 7590,  9090, 9590 sowie 9890 zu.  Die One Connect Box, die aktuelle Smart TV Plattform, WiFi-Modul on board sowie ein DVB-C/DVB-S2/DVB-T2 Doppeltuner gehören zur Serienausstattung.

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Standfuß des KS8090

Dieser TV erfreut uns durch das farblich reine und klare Bild. Farben erscheinen kräftig gesättigt, das etwas „Übertriebene“  bei Sättigung und Gesamtwirkung, das wir in früheren Samsung-TV-Generationen beobachteten, ist aber nicht mehr vorhanden – den Film-Fan wird es freuen. Mediterrane Bild-Szenarien – kleine, verträumte Orte am Meer mit Hafen, dann das mondäne Monte Carlo mit Yachthaften, Szenen aus Griechenland (Santorini) – gibt der 8090 mit enorm hoher atmosphärischer Dichte wieder. Faszinierend gerade bei diesem Modell ist, wie akkurat bis in hinterste visuelle Bildebenen durchmodelliert wird. In einer Sequenz – Felsen im Meer, hinten versinkt die Sonne in der nicht enden wollenden Wasseroberfläche – ist dieser Effekt extrem gut erkennbar.

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Cleane Rückseite

Das Panel erweist sich als außerordentlich rauscharm, auch bei geringem Abstand zum TV ist praktisch kein Rauschen zu erkennen. Hölzerne Ruderboote an einem Fluss, im Hintergrund ein Motorboot für kleine Ausflugsfahrten ebenfalls mit holzbeplanktem Rumpf, kommen mit filigraner Oberflächenstruktur heraus. Der Steg wird scharf und plastisch präsentiert. Kurz werden blühende Lavendelfelder in der Provence eingeblendet, die violett-blaue Farbgebung der dufteten Pflanze wird einwandfrei und ohne störende andere Farbeinflüsse reproduziert.  Sehr eindrucksvoll wirkt auch eine kleine Stadt inmitten eines Hochgebirges. Was hier den 8090 auszeichnet, ist ein weiteres Mal die Fähigkeit, ganz ohne Brillen-3D eine ungemeine Bildtiefe zu offerieren. Die neuen 1.000 Nit-Panels stellen hier wirklich eine kleine Revolution bei maximaler Helligkeit und Bild-Dynamik dar. Der Schnee auf den Berggipfeln kommt sehr schön heraus, während an den Häusern der Stadt nahezu jedes Fenster exakt auszumachen ist.

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Seite

Die sich bewegenden Wolken wirken außergewöhnlich lebendig, so dass man geneigt ist, tief ins Bild eintauchen zu können. Eine Fußgängerbrücke mit auffälligem Metallgitter wird sehr differenziert und völlig ohne störende Artefakte oder Flimmereffekte wiedergegeben. Amsterdam und Köln – Bild-Sequenzen aus diesen Städten beeindrucken durch intensive,  lebendige und detailreich-filigrane Darstellung.  Der 8090 macht einen extrem guten Eindruck, wir sehen den KS9090 zumindest den ersten Eindrücken nach nicht wirklich weiter vorn. Einen Step in Richtung visueller Perfektion stellt dann erst der 9590 sicher. Der 7590 hingegen, so scheint es aufgrund der ersten Eindrücke, hinkt dem enorm kultivierten und leistungsstarken 8090 etwas hinterher. Das verdeutlich auch die Sequenz, in der ein  Gebirgssee in Oberbayern oder Österreich, nebst kleiner Ortschaft, zu sehen ist. Die Wasseroberfläche, der Kirchturm, das Grün der Vegetation – all dies wird nuancenreich präsentiert. Diese Staffelung in verschiedene visuelle Ebenen, die für einen plastischen Bildeindruck wesentlich mit verantwortlich sind, gelingt dem 8090 außerordentlich gut.  Steine im Wasser, das Wasser selber von klarer bis türkiser Farbgebung in unterschiedlichen Nuancen: Die feinen Farbübergänge sind zu loben. Ebenso ist hervorzuheben, wie plastisch die Steine unter der Wasseroberfläche hervortreten.

 

Special: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Datum: 02.03.2016




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