XXL-SPECIAL: Vorstellung der Brand "Soulnote" und des gesamten Produktportfolios, jetzt im Vertrieb von IAD

Die IAD GmbH übernimmt in Deutschland den Vertrieb der japanischen HiFi-Brand Soulmate (oben im Bild die Stereo-Highend-Vorstufe P3), die „Kennern der Materie“ aufgrund zahlreicher herausragender Produkte bereits bekannt sein dürfte.  Es handelt sich beim Hersteller um ein vergleichsweise junges Unternehmen, trotzdem können die maßgeblichen Entwicklungsingenieure bereits auf eine lange erfolgreiche HiFi-Geschichte zurückblicken: Die Mutterfirma CSR Inc. wurde im Jahre 2004 von ehemaligen Mitarbeitern des Traditionsunternehmens Marantz gegründet. Chefentwickler Hideki Kato war darüber hinaus bereits seit den 1980er Jahren für namhafte japanische HiFi-Größen tätig. Schon zu dieser Zeit hatte er stets hinterfragt, ob der reine Glaube an Messwerte dem wirklichen Anspruch eines hochwertigen Wiedergabesystems – der Reproduktion der Seele einer musikalischen Darbietung – wirklich gerecht werden kann. Die Ergebnisse dieser Überlegungen führten zu einer Reihe völlig neuer Ansätze, die in den Komponenten von Soulnote entsprechend zur Serienreife gebracht wurde.

Im Laufe seiner langjährigen Entwickler-Tätigkeit stellte Hideki Kato immer wieder fest, dass eine Verbesserung der üblicherweise gemessenen technischen Daten lediglich in selektierten Einzelfällen zu höherem Klanggenuss im Sinne von fühlbarer Musikalität führte. Als Ergebnis breit angelegter Untersuchungen und Hörtests konnte festgehalten werden, dass Ungenauigkeiten im Zeitverhalten, obgleich messtechnisch nur selten erfasst, einen enormen Einfluss auf Genauigkeit und auch auf die Emotionalität einer Reproduktion haben. Die aktuellen Komponenten von Soulnote fußen daher auf Technologien wie Digital-Analog-Wandlern ohne Oversampling. Zudem kommen gegenkopplungfreie Non-NFB (Negative Feedback)-Verstärker zum Einsatz, die aufgrund ihres höchst präzisenTimings eine erweiterte Hörerfahrung ermöglichen, die von tief reichender Emotionalität und dichter Räumlichkeit geprägt ist.

Um im Bereich der Digital-Analogwandlung zu einer deutlichen Verbesserung der empfundenen Musikalität zu gelangen, mussten die Entwickler von Soulnote neue Wege beschreiten und somit auch weithin etablierte Standards in Frage stellen. Als größte Quelle für eine zeitlich ungenaue Abtastung stellte sich das Oversampling-Verfahren heraus, bei dem zwischen zwei Samples weitere Werte interpoliert werden, die im Originalsignal nicht vorhanden waren. Oversampling hat den Vorteil, dass die Verwendung kostengünstigerer digitaler Filterstufen möglich ist. Aus diesem Grund wurde das Verfahren bereits aus Kostengründen zum Quasi-Standard bei Digital-Analogwandlern. Das Problem ist allerdings: Digitale Filter erzeugen unangenehme Pre-Ringing Phänomene, die schnelle Impulse nicht exakt darstellen und damit ein wesentlicher Grund für den berüchtigten harten Klang vieler Digitalkomponenten sind. Daher greifen alle digitalen Komponenten von Soulnote auf innovative NOS-Wandler zurück, die vollständig ohne Oversampling auskommen. NOS-Wandler sind den Aufwand wert: So kommt beispielsweise die Wandler-Referenz der renommierten japanischen Fachzeitschrift „Stereo Sound“ von Soulnote.

Auch im Bereich der analogen Verstärkertechnik mussten die Ingenieure von Soulnote neu denken, um die akustische Performance ihrer Komponenten zu optimieren. Als Grund für eine häufig anstrengende und wenig musikalische Wiedergabe wurde die Gegenkopplungs-Schaltung – englisch „Negative Feedback“ – ausgemacht. Bei dieser bereits seit den 1930er Jahren angewandten Technologie wird das Ausgangs- mit dem Eingangssignal verglichen und eventuelle Differenzen eliminiert. Auf diese Art und Weise wird das statisch messbare Verzerrungsverhalten verbessert. Wie die Entwickler von Soulnote herausfanden, liegt jedoch auch hier der sprichwörtliche „Teufel im Detail“ im Zeitverhalten: Während die Korrekturschaltung im Bassbereich praktisch ohne störende Latenzen arbeitet, machen sich die Verzögerungszeiten der einzelnen Verstärkerstufen bei höheren Frequenzen mehr und mehr negativ bemerkbar. Das Ergebnis sind zeitliche Ungenauigkeiten sowie neue Verzerrungen, die aufgrund komplexer Obertonspektren zu einem unharmonischen und sogar manchmal störenden Klangbild führen. Vollverstärker und Endstufen von Soulnote kommen vollständig ohne Gegenkopplung aus  - was zu einem lebendigen, detailreichen, zugleich auch über mehrere Stunden höchst angenehmen Klangbild führt.

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