XXL-SPECIAL: dCS Line-Up und dCS Technologie - Veranstaltung bei Audio Reference in Hamburg

Die Firma dCS aus Großbritannien genießt für die hauseigenen DACs, Master Clocks, Digital Upsampler, Disc-Transports und flexible Universal-Devices (DAC/Streamer/Vorverstärker/Disc-Laufwerk) bei Experten Weltruf. Doch was zeichnet die Edel-Schmiede im Speziellen aus? Wir hatten bei Audio Reference in Hamburg die Möglichkeit, bei einer großen dCS-Präsentation anwesend zu sein und fassen in diesem Bericht unsere Eindrücke zusammen. Wir starten mit Wissenswertem rund um die Brand.

Alle wichtigen Verantwortlichen von dCS inklusive CEO waren vor Ort
Kerngedanke von dCS ist es, das Künsterische, Einzigartige, das jedes Musikstück auszeichnet, möglichst ungefiltert - wie live - zum Zuhörer zu transportieren. Ganz im Sinne der Künstler, soll jede noch so kleine Einzelheit exakt herausgearbeitet werden. Denn nur so wird ein stimmiges Ganzes aus jeder Übertragung eines Musiksignals. Das Auditorium, so der Wunsch der dCS-Entwickler, wird komplett in die Wiedergabe einbezogen, und damit sozusagen integrativer Bestandteil des Musikstücks. Das klingt jetzt sehr speziell - wie kann dCS eine derart realistische, fesselnde Klangqualität realisieren?

dCS entwickelt praktisch alles selbst. Die Folge: Viele einzigartige Technologien
Für dCS und die dort arbeitenden Experten und Ingenieure ist es das Wichtigste überhaupt, die in jedem Musikstück enthaltenen Emotionen vollumfänglich zu transportieren. Alle Komponenten, der räumliche und der zeitliche Faktor inbegriffen, müssen als Ganzes erlebt werden können. Das heoßt: Ohne störende Faktoren, und ohne Limits. Seit der Gründung 1987 arbeitet dCS daran, all diese Themenbereiche zu perfektionieren. Ursprünglich von der militärischen Avionik kommend, entwickelte dCS 1988 24-Bit-Konverter für professionelle Aufnahmen. 1996 bringt dCS DACs mit 24-Bit Genauigkeit für Endkunden auf den Markt. Weiterer Meilenstein folgt 2007 mit der Serie "Scarlatti".

Lina-Komponenten
2013 kommen dann Komponenten in einem Design auf den Markt, das wir in sehr ähnlicher Form heute noch sehen. Das Motto 2015 lautet dann "Klang der Superlative aus jeder Quelle". Ja, das ist sehr ernst zu nehmen, denn wie uns ein dCS-Ingenieur im Smalltalk bestätigte, sollen auch Spotify-Signale, die deutlich kompromiert sind, so gut wie maximal möglich klingen, wenn sie durch eine dCS-Kette gehen. 2018 werden neue Standards in Head-HiFi gesetzt, und der weiter entwickelte Ring-DAC APEX ist eine wichtige und die neue, kompakte Baureihe "Lina" folgen jüngst.
Zum Ring-DAC APEX müssen wir kurz einhaken - der ursprüngliche Ring-DAC ist eine wahre Freude für den High Tech-Fan.
Er wurde mit einem schier unglaublichen Aufwand zur Serienreife gebracht und setzt auf eine Kombination aus High-Performance-Hardware und moderner Software, um eine Klanggüte zu offerieren, die man sonst kaum finden dürfte - selbst bei sehr hochklassigen D/A-Wandlern anderer Hersteller nicht. Perfektes Timing. perfekte Linearität, perfekte Reinheit - all das stand im Lastenheft der dCS-Ingenieure. Aufgrund der speziellen, hochentwickelten Architektur und der enormen Bandbreite ist der Ring-DAC in der Lage, selbst die komplexesten Aufnahmen souverän zu handhaben und ebenso Signalfehler und -schwankungen zu minimieren, die zu störenden Verzerrungen führen können. Eigentlich für professionelle Audioprodukte ersonnen, ist der Ring-DAC mit keinem anderen DAC vergleichbar, der in Consumer-Produkten zum Einsatz kommt.
Seit einiger Zeit ist eine neue, in vielen Einzelheiten verbesserte Version des dCS Ring DACs verfügbar - der Ring DAC APEX. Was genau hat dCS in der aktuellen Variante optimiert? Mit APEX haben die dCS Ingenieure die Platine des Ring DACs neu konfiguriert und eine nochmals präziser arbeitende analoge Ausgangsstufe zur Serienreife gebraucht, wodurch Verzerrungen weiter minimiert und die Linearität weiter erhöht werden konnten.
Zurück zu den Eckpfeilern der dCS-Philosophie. Ein weiteres dCS-Stichwort lautet "leistungsorientierte Innovation" und stellt die Grundlage der Firmenphilosophie dar. Auf ein enormes fachliches Wissen zugreifend, werden sämtliche dCS-Komponenten mit Akribie weiter entwickelt. Bei dCS dreht sich alles um verschiedene Faktoren, um eine optimale Qualität zu garantieren: Dreidimensionalität, Auflösung, Neutralität, Balance, exakte Tonalität, Detaillierungsvermögen, und eine lebhafte Präsentation. Bedingt durch die hochklassigen technischen Entwicklungen der dCS-Ingenieure verwundert es auch nicht, dass in großen Studios das Equipment der Briten Verwendung findet.
Die großen Serien von dCS bieten ein aus vier Komponenten bestehendes System für Disc-Wiedergabe und Streaming: Disc Transport, Digital To Digital Upsampler, Master Clock und D/A-Wandler. Es gibt allerdings auch eine Kombination aus Disc-Transport und DAC mit Streaming-Funktion im Sortiment von dCS. Für reines Streaming Audio genügen Digital To Digital-Upsampler, Master Clock Generator und DAC/Streamer. Kennzeichen wie AirPlay, Spotify und TIDAL Connect, Roon ready, PC-Serverfunktion über USB oder AES und DLNA/UPnP zeichnen die dCS Streaming-Features aus.
So kann man bilanzieren: Wie auch ein Künstler, ein Musiker all seine Fähigkeiten und seine Emotionen für seine Kompositionen aufwendet, so stecken ebenfalls die Experten von dCS alle erdenkliche Liebe zum Detail und jegliche mögliche Sorgfalt in die Entwicklung und die Fertigung der Produkte. Langlebigkeit und Hochwertigkeit plus maximale akustische Leistungsstärke, das ist so etwas wie eine dCS-Faustregel. Für die sehr robusten, zugleich außergewöhnlich formschönen Gehäuse kommt z.B. Flugzeugaluminium zum Einsatz, vergleichsweise leicht, ebenso aber enorm widerstandsfähig.
Tags: Audio Reference • CD-Transport • D/A-Wandler • DAC • dCS • Masterclock • Streamer













