TEST: Teufel Ultima 20 - Zweiwege-Kompaktlautsprecher aus der überarbeiteten Ultima-Serie

Klangwertung

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HiFi-ROSE RS520 - All-In-One-Streaming-Verstärker

In diesem Abschnitt unseres Reviews möchten wir auf die klanglichen Eigenschaften der neuesten Teufel Ultima 20 genauer eingehen. Für die Zuspielung und Umsetzung unseren digitalen Audiosignale haben wir den HiFi-ROSE RS520 Streaming-Verstärker ausgewählt.

Wir beginnen unsere Klangwertung mit "Gravity" von Papa Roach. Der Titel wurde zusammen mit Maria Brink produziert, die unter anderem als Frontfrau von "In This Moment" Bekanntheit erlangt hat. Der Titel startet mit E-Gitarren, und darauf folgen harte Bässe sowie ein sehr fordernder Sprachgesang von Jacoby Shaddix, Frontmann und Gesicht von Papa Roach. Die Gitarrenklänge werden erstaunlich akkurat präsentiert, und der Bassbereich wirkt straff. Zudem besitzt er in Anbetracht der Baugröße ein sehr gutes Volumen. Der schon fast Rap-lastige Gesang wird ebenfalls differenziert und mit klaren vokalen Konturen umgesetzt. Als Maria dann mit ihrer speziellen Stimmcharakteristik in den Titel einsteigt, sind wir begeistert, was wir für einen schmalen Kaufpreis von 249 EUR dargeboten bekommen. Die feinfühligen Passagen werden mit viel Fingerspitzengefühl präsentiert, und als Madame dann zum Growling ansetzt, was sie mit Bravour beherrscht, gelingt weiterhin eine akkurate Umsetzung der vokalen Struktur.   

Nicht einfacher wird es für die Teufel Ultima 20 beim nächsten Titel. Der Morgen präsentiert sich kalt sowie grau und ist daher der perfekte Start für etwas Metalcore. Dafür haben wir uns den Titel "Glitch" von der australischen Band Parkway Drive ausgesucht. Der Track beginnt ebenfalls mit harten E-Gitarren, die zunächst aus dem Hintergrund agieren und sich dann in den Vordergrund schieben. Diese Effekte werden für so preiswerte Schallwandler hervorragend umgesetzt. Nur wenige Momente vergehen, bis der Titel förmlich explodiert und harte Gitarrenriffs und Drums sich hinzugesellen, was aber unseren Teufel Testsamples keine "Sorgen und Nöte" bereitet. Die Differenzierung des mehrstimmigen Gesangs, die Gitarrenriffs und die harten Bässe meistern die Teufel Speaker hervorragend. Für einen schmalen Kaufpreis von 250 EUR sehr verwunderlich, ebenfalls der Pegel, welchen wir zusammen mit dem sehr kraftvollen Rose RS520 fahren können. Selbst bei höheren Lautstärkepegeln werden die Gitarrenriffs kraftvoll und facettenreich dargestellt, ohne dabei zu schrill oder zu aggressiv zu agieren. Als der Frontmann von Parkway Drive, Winston McCall, mit seinem vielschichtigen Gesang einsteigt, wird die Stimmfarbe gut auf den Punkt getroffen, und die verschiedenen Gesangsarten, die der Künstler beherrscht, werden sauber umgesetzt. Die Tiefmitteltöner liefert einen guten Punch, könnte teilweise aber etwas präziser agieren. 

Nachdem die Teufel Ultima 20 die grobdynamischen Titel mit Auszeichnung gemeistert haben, möchten wir beim nächsten Klangbeispiel wissen, wie sich die Schallwandler bei klassisch anmutender und ausdrucksvoller Musik schlagen. Hierfür haben wir "The Prayer" von Josh Groban und Charlotte Church ausgewählt. Der gefühlvolle Song beginnt mit einem Orchester und Streichern und auch hier punkten die Ultima 20 mit einer für ihr Preis-/Leistungsniveau hervorragenden Differenzierung und Tiefenstaffelung. Als Charlotte Church mit ihrer sehr sensiblen und zerbrechlich wirkenden Stimme in den Titel einsteigt, können die Ultima 20 das Gefühl tadellos transportieren, das die Künstlerin ausdrücken möchten. Auch als als Josh Groban mit seiner klassisch ausgebildeten Bariton-Stimme hinzukommt, gelingt eine hervorragende Gesamtwiedergabe mit klaren musikalischen Ebenen und erstaunlicher Aussagekraft. Mittlerweile stellen wir uns als Tester die Frage, wie Teufel es schafft, zu diesem Kaufpreis einen derart guten Lautsprecher zu produzieren. Natürlich geht die Performance und Auflösung auch noch deutlich besser, dann aber in einem ganz anderen Preissegment.

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Beim nun folgenden Klangbeispiel haben wir uns für die Coverversion von "Dust in The Wind" von Corey Taylor, Bad Omens und Aaron Gilhuis entschieden. Die zu Beginn des Titels erklingende Akustikgitarre wird mit klarer Struktur umgesetzt. Die im Hintergrund agierenden klassischen Instrumente, die noch nicht voll in Aktion treten, aber bereits präsent sind, können wir mit einer prima Detaillierung wahrnehmen. Als die klassischen Instrumente dann in den Vordergrund treten, liefern die Teufel Ultima 20 weiterhin eine ausgezeichnete Feinarbeit ab. Die mehrstimmigen Gesangseinlagen werden mit einer enormen Klarheit, ohne das sonst manchmal Matte, Monotone günstiger Boxen, umgesetzt. Überzeugen kann ebenfalls die Darbietung des klassischen Orchester mit Bläsern, Streichern sowie Violinen. Das Schlagen des eingesetzten Beckens wird mit dem nötigen Bassfundament dargestellt und dadurch gelingt eine überraschend komplette und glaubwürdige Gesamtwiedergabe. 

Weiter geht es in unserer Klangwertung mit der Wiedergabe von elektronischer Musik. Wir haben uns hierfür, den KREAM-Remix von Chris Isaaks Klassiker "Wicked Game" ausgesucht. Der Titel beginnt mit einer elektronisch verzerrten Damenstimme sowie schnellen und harten Kickbässen. Die Umsetzung der Frauenstimme klappt sehr facettenreich und kann sich hervorragend von den Ultima 20 lösen. Erneut sind wir erstaunt von den kompakten Teufel-Schallwandlern, von der Umsetzung der harten und schnellen Kickbässe. Die Bassfundament ist staubtrocken, sehr präzise und wird punktgenau getroffen. Das Zusammenspiel der sehr fordernden Frauenstimme, den Syntheziser-Effekten und dem harten Kickbässen funktioniert hervorragend.

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