SPECIAL: Aurender Flaggschiff A30 - Musikserver / Streamer / CD-Ripper / HDD-Speicher / MQA-DAC / Kopfhörerverstärker

Der Aurender A30 ist das Flaggschiff des Herstellers und könnte ganz pragmatisch als digitaler Musik-Player mit Analogausgang bezeichnet werden. Das würde dem Multitalent aber keinesfalls gerecht, was man bereits an der Überschrift dieses Artikels erkennen kann. Ähnlich dem A10 und dem kürzlich vorgestellten A100 ist der Musikserver- bzw. Streamer mit internem Speicher ein echter Allrounder und kann komplett mit der Aurender Conducter-App gesteuert werden. Eine der zahlreichen Highlights des Gerätes ist die Unterstützung der MQA-Technologie mit Volldecoder - MQA-Audiodateien und Streams können so mit der Aufnahme-Qualität der usprünglichen Master-Aufnahme wiedergegeben werden. Ganz grundsätzlich und abgesehen von Features möchte das Topmodell natürlich auch mit überragender Klanggüte und exzellenter Verarbeitungsqualität überzeugen.

Der Hersteller selbst hat den A30 als digitalen Mittelpunkt eines Musiksystems konzipiert und wollte daher ein umfangreiches Feature-Set mitliefern, dass nicht unbedingt mit typischen Musikservern in Verbindung gebracht wird. Dazu gehören Funktionen wie CD-Ripping, aber noch mehr ein hochwertiger Kopfhörerverstärker, ein ultrabreites LCD-Farbdisplay und eine integrierte Software-Suite mit Werkzeugen zur Metadatenbearbeitung und Bibliotheksverwaltung. 10 TB interner Speicher runden das Ganze ab.

Frontansicht mit großem Display

Sämtliche Features in der Übersicht:

  • CD-ROM-Laufwerk in Industriequalität zum Rippen von CDs mit wahlweise FLAC-, WAV- oder AIFF-Codec.
  • One-touch-CD-Ripping mit Abruf von Metadaten und Covergrafiken.
  • Ultrabreites 22cm-LCD-Farbdisplay bietet Albumcover-Ansicht beim Rippen sowie Systemdaten der gerade verwendeten Funktionen.
  • Dateispeicherung auf einer schnellen, 10 TB großen 3,5-Zoll-Festplatte.
  • 480 GB SSD-Cache. 8 GB (DDR3) Systemspeicher.
  • Unterstützung für Network Attached (NAS) und USB-Speicher.
  • Dual-Mono-DAC mit linearen Dual-Mono-Netzteilen.
  • 768 kHz / 32 Bit DAC-Flaggschiff der aktuellsten Generation mit AKM AK4497 DAC-Chipsatz.
  • Volldecoder MQA DAC.
  • Abtastraten: PCM bis zu 768 kHz / 32 Bit. DSD bis zu 256 DoP. Native DSD bis zu 512.
  • Diskrete lineare Stromversorgung mit unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) auf Superkondensator-Basis.
  • FPGA-basiertes Precision Data Re-Clocking-System mit einem Jitter-Reduction-Taktgenerator der Weltklasse (<100 Femtosek.)
  • Kopfhörerverstärker mit drei Buchsen (4-poliger XLR, 4,4 mm symmetrisch und 6,3 mm unsymmetrisch).
  • Fünf individuelle Ringkerntransformatoren für Server / Digital / Dual-DACs / Kopfhörerverstärker.
  • Symmetrische (XLR) und unsymmetrische (koaxiale) Audioausgänge.
  • Lautstärkeregelung über Aurender Conductor App, Fernbedienung oder Drehregler an der Gerätefront.
  • Spezieller USB-Audioausgang mit extrem rauscharmer Stromversorgung.
  • Spezielle A30-Manager-iPad-App für die Bearbeitung von Metadaten und die Bibliotheksverwaltung. Tools wie Smart Tag Editor, Kopieren / Verschieben / Löschen und Duplizieren ermöglichen eine beispiellose Kontrolle über die digitale Musikbibliothek.
  • Die Smart Copy-Funktion ermöglicht die einfache Übertragung von Musikbibliotheken und das Entfernen doppelter Dateien von anderen an das Netzwerk angeschlossenen Geräten .
  • Doppelt isolierter Gigabit-Ethernet-Port für die Verbindung zum Router.
  • Zwei USB 3.0-Datenports.
  • Software-Unterstützung für Acronova Nimbie AutoLoader (optional) zum automatischen Kopieren von CDs. 

Der Hersteller legte von Anfang an großen Wert auf die nahtlose Integration von Software und Hardware. Beide Elemente werden In-House gemeinsam entwickelt, um maximale Performance zu realisieren. Dies gilt zum einen für die gebotene Klangqualität, zum anderen aber auch für Stabilität und Zuverlässigkeit.

Aurender Conductor App (Ausschnitt)

Die Aurender Conductor App gilt als intuitiv bedienbar und soll zudem schnell und betriebssicher agieren. Die App ist iPad-basiert und wurde direkt auf die Verwaltung großer Musikbibliotheken hin optimiert. Insbesondere das Durchsuchen  und schließlich Auffinden der Lieblingsmusik soll sehr flott gehen. Tidal und qobuz sind direkt in der App integriert und so hat man direkt Zugriff auf eine Vielzahl an Titeln, die in CD-Qualität oder höher vorliegen. Natürlich kann man damit auch Internetradio hören, außerdem ist technischer Remote-Support gegeben.

Separat gibt es den A30-Manager. Der ist ausschließlich für die Bearbeitung von Metadaten sowie die Verwaltung der digitalen Dateien zuständig. Die Metadaten können kombiniert, organisiert und korrigiert werden.

Innenleben

Die Front des A30 ist vom großen Display geprägt, direkt darüber befindet sich ein TEAC Slot-Load-CD-Laufwerk inklusive Eject-Taste. Direkt am Gerät kann man außerdem die Quelle wählen, Menü und Playback steuern und mit einem großen Lautstärkedrehregler den Pegel justieren. Direkt vorne links finden sich Kopfhörerausgänge, 1 x konventionell 6,35 mm, 1 x XLR symmetrisch und 1 x 4,4 mm symmetrisch. Darüber befindet sich ein blau beleuchteter Power-Button.

An der Rückseite gibt es zwei analoge Ausgänge, jeweils als Cinch und XLR ausgeführt, sowie digitale Eingangsschnittstellen koaxial und optisch. Außerdem eine hochwertige, doppelt isolierte Ethernet-Schnittstelle, zwei USB 3.0 Ports für den Anschluss externer Datenträger und einen Audio USB für eine komplett digitale Signalübertragung von PC/Notebook, etc. Der dicht bepackte Innenraum wirkt sauber, aufgeräumt und zeugt von kurzen Signalwegen.

Aurender A30

Gerätefront in Silber

Für das Betriebssystem und Cache kommt eine 480G M.2 NVMe SSD zum Einsatz, die Musikbibliothek nimmt auf einer "konventionellen" 3,5"-Festplatte Platz. Als CPU dient ein Intel N4200 Quad Core. Als Wandler setzt man auf ein Dual-Mono Design des AKM AK4497. PCM wird also bis 768 kHz/32-Bit unterstützt, DSD nativ bis 512 MHz. Ein dedizierter OCXO Clock Generator verspricht hohe Präzision und geringsten Jitter.

Satte 17 kg wirkt das 430 x 141 x 355 mm (BxHxT) große Gerät.

Der Streaming-Server-Ripper-DAC-Vorverstärker A30 soll ab August verfügbar sein, die UVP beträgt 18.900 Euro.

 

Special: Philipp Kind
Bilder: Aurender
Datum: 27.07.2019

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