TEST: Audiovector Regal-LS Ki 1 Super – Aktivlautsprecher mit „Discreet“-Technologie

Audiovector Hub Front Seitlich2 Audiovector Ki1 Super Speaker Gruppenbild1

 Neu auf dem deutschen Markt vertreten ist der dänische Lautsprecheranbieter Audiovector, der von IDC Klaassen hierzulande vertrieben wird. 

Die zunehmende Bedeutung aktiver Lautsprecher hat man bei Audiovector bereits auf breiter Front erkannt. Mehr als 30 Lautsprechermodelle sind auf Wunsch auch als aktive Version erhältlich. Man kann auch einen passiven Lautsprecher upgraden auf die aktive Version.

Audiovector Ki1 Super Speaker Hochtoener2

Hochtöner

Audiovector Ki1 Super Speaker Tieftoener1

 Tiefmitteltöner

Audiovector Ki1 Super Speaker Rueckseite Seitlich4

 Rückseite

Audiovector Ki1 Super Speaker Anschluesse Rueckseite1

 Mit dem Kippschalter wird eingestellt, für welchen Kanal die Ki 1 Super Discreet arbeiten soll

Audiovector Ki1 Super Speaker Halterung LS Abdeckung

 Detailverarbeitung

Audiovector Ki1 Super Speaker Innenleben

 Elektronik, verschraubt mit der Rückseite des Anschlussterminals

Audiovector Ki1 Super Speaker Innenleben3

 Im Detail

Wir haben den neuen 2-Wege-Regallautsprecher Ki 1 Super Discreet zum Test in der Redaktion gehabt, dessen eingebaute Endstufen pro Box 100 (40/Hochtöner + 60/Tiefmitteltöner) Watt an Leistung zur Verfügung stellen – respektabel für die recht kleine und nicht allzu schwere Konstruktion (26 cm hoch, 14 cm breit und 22 cm tief, 4, 15 kg pro Stück). Der Schallwandler spielt von 46 Hz bis 23 kHz . Die Glas/Carbonfiber-Membran für den Mittel-/Tieftöner soll sehr leicht und hoch belastbar sein.  Ein digitales DSP-basiertesw Filternetzwerk sorgt für höchste Präzision. Der Paarpreis inklusive Blackbox für Stromversorgung, Bluetooth etc. liegt bei 2.300 EUR – nicht eben günstig, dafür fallen die kleinen aktiven Dänen nicht in Fernost vom Band, sondern sind – laut Schild auf der Speaker-Rückseite – „designed and handmade in Denmark“ – also doch bei weitem nicht „alles Käse“, was das nordeuropäische Land so produziert.

Die Gehäuseverarbeitung gibt keinen Anlass zur Klage, das Anschlussfeld ist aus Metall und robust verschraubt. Die graphitgraue Schallwand unserer Testboxen ist mit dem mattweißen Lautsprecherkorpus akkurat verbunden, es tritt kein unschön großes Spaltmaß auf. Die stoffbezogenen Lautsprecherschutzgitter halten magnetisch. Leider sieht die Ki 1 Super Discreet ohne Gitter nicht so ansprechend aus, was an vier großen Schrauben in den Ecken (halten durch  ihre metallisches Material auch die LS-Gitter) und die beiden kleinen Bassreflexöffnungen liegt. Zudem sind die Chassis mit recht auffälligen Schrauben befestigt. 

Sehr speziell und clever ist die Art, wie das digitale Tonsignal (192 kHz/24-Bit) und auch der Strom zum Lautsprecher befördert wird. Dies geschieht nämlich mittels des Audiovector Discreet Lautsprecherkabels, somit braucht keine der beiden Lautsprecher eine eigene Stromversorgung. Audiovector betont, dass auf diese Art und Weise eine sehr stabile Signal- und Stromübertragung auch über längere Distanzen möglich ist. 2 x 3 Meter des Kabels liegen unseren beiden Regallautsprechern bei.

Audiovector Hub Front Seitlich2

Der Audiovector Hub

Audiovector Hub Unterseite1

 Hub von unten – alles beschriftet, mit einer Ausnahme: Der unscheinbare, kleine Knopf oberhalb des linken unteren Standfußes für die IR Remote Learning-Funktion

Audiovector Hub Anschluesse Rueckseite2

 Anschlüsse

Die Lautsprecherkabel werden wiederum an eine kleine schwarze Kunststoffbox, den Audiovector Discreet Hub, angeschlossen. Hier gibt es allerdings nur ein vergoldetes Schraub-Anschlussterminal. Daher muss man zunächst die weiße Kabelhülle abisolieren, darunter erscheinen dann ein rotes und ein weißes, dünneres und ebenfalls noch isoliertes Kabel. Hier entfernt man die Isolierung an den Enden und dann erfolgt die Verkabelung: An die Lautsprecher kommt ein Kabelende, hinten das weiße Kabel in Minus und das Rote in Plus. Am Hub kommen beide roten Kabelenden in den Plus-Anschlussport und beide weißen Kabelenden in den Minus-Anschlussport. Hinten am Lautsprecher befindet sich noch ein solider Kippschalter, mit dem festgelegt wird, für welchen Kanal er verwendet wird. Ist dies alles erledigt, kann man sich mit der Apparatur im Gesamten weiter auseinander setzen.

In der kleinen Blackbox ist auch ein Bluetooth-Modul mit aptX-Support integriert, so dass man schlicht und einfach vom Smartphone oder Tablet Musik zuspielen kann. Das Koppen mit dem Smartphone oder Tablet gestaltet sich enorm einfach, wenn das mobile Device auf „sichtbar“ im BT-Betrieb steht, findet es den Audiovector Hub sofort – und der Spielbetrieb, sehr stabil bezüglich der Signalübertragung, kann losgehen. Etwas Probleme treten manchmal auf, wenn man die Bluetooth-Wiedergabe vom einen Smartphone beendet und dann ein anderes verwenden möchte. Im Falle des iPhones hilft es dann, im BT-Betrieb auf „dieses Gerät ignorieren“ zu gehen und BT auszuschalten. Dann schaltet man BT wieder ein, das iPhone findet den Audiovector Hub erneut. Wenn man dann wieder die Devices koppelt, funktioniert alles wieder. Leider kann man nicht zwei BT-Devices parallel in Verbindung mit dem Hub halten. Gerade in der Preisklasse, in der sich die Audiovector-Lösung befindet, sollte dies eigentlich gehen.

Der Hub ist aber natürlich nicht nur für die drahtlose Zuspielung von Bluetooth-Signalen geeignet. Es finden sich auch zwei optische Digitaleingänge und ein koaxialer Digitaleingang, des Weiteren eine Anschlussmöglichkeit für einen aktiven Subwoofer. Eine Fernbedienung liegt dem Hub nicht bei, es befindet sich nur ein nicht besonders griffsymphatischer Lautstärkeregler auf der Rückseite. Aber es ist möglich, den Hub mittels einer anderen Fernbedienung zu steuern. Um diese Funktion nutzen zu können, braucht man allerdings gute Augen. Laut Anleitung „underneath the Hub“ ist ein schwarzer Knopf, den man kurz für das Erlernen von IR-Befehlen durch eine Fernbedienung drückt – die sonst hellblau leuchtende LED vorn blinkt dann Orange. Quellwechsel, On/Off und Lautstärke kann man nach Beendigung des Lernprozesses von einer externen IR-Fernbedienung aus steuern.

Drückt man besagten, praktisch unsichtbaren und auch nicht beschrifteten Knopf (von unten aus gesehen befindet sich dieser Knopf nahe dem unteren linken Gummifuss – wenn man den Hub richtig herum in der Hand hält, also alle Schriften sind lesbar) lange, findet ein „Factory Reset“ statt. 

Insgesamt ist die Idee, ein derartiges aktives System anzubieten, hervorragend. Nur im Detail hapert es etwas an der Umsetzung, das sind aber Punkte, die sich leicht im Nachhinein bereinigen lassen. Eine kleine Scheckkarten-Fernbedienung wäre wünschenswert, ebenso ein beschrifteter Knopf für IR-Learning und Factory Reset. Würde man den Hub noch in ein edles Metallgehäuse stecken, würde die Anmutung auch besser zur Preisklasse passen. Ein Blick ins „Schwabenländle“ kann hier Wunder bewirken: Die im Vergleich zu dieser Lösung preiswerten Nubert ATM Bassmodule erfüllen zwar einen gänzlich anderen Zweck, sind aber so hervorragend verarbeitet, dass man sich diese Güte auch für die Audiovector Box wünscht. 

Wie sieht es mit den klanglichen Fähigkeiten aus? Für den saftigen Preis sollte man keinesfalls mit einer zu geringen Erwartungshaltung herangehen. Daher haben wir gleich mit bass- und effektstarkem Material begonnen – und zwar mit elektronischer Musik. „Awakening“ von Skyfreak stellt an Belastbarkeit und Bassleistung einige Ansprüche. Und diesen werden die dänischen Schallwandler auch gerecht. Für noch mehr Bass-Performance, das sollte in Anbetracht des Gehäusevolumens klar sein, schließt man zusätzlich einen aktiven Subwoofer an. Audiovector hält hier auch einiges im Angebot bereit. Aber eigentlich genügt das, was die beiden kraftvoll antretenden aktiven Regallautsprecher stemmen, locker: Nach dem Beginn des Songs mit Bassschlägen, die zwar nicht verzerren, aber etwas hohl wirken und dem räumlich dichten Aufbau der elektronischen Effekt-Kombinationen legt der Song richtig los, und hier schieben die beiden Regalboxen nachdrücklich an. Hierbei kann man Pegel anlegen, dass man den Membran- und Verstärker-Tod schon vor sich sieht – doch nichts dergleichen passiert. Die eingebauten Hochleistungsverstärker schieben allerdings noch massiver an, als es der Membranhub erlaubt – hier setzt eher der Lautsprecher als die Endstufe die Grenze. 

Mit sattem Bass begrüßt uns das das 2k13er DJ Analyzer Remix des Faithless-Klassikers „Insomnia“ – hier in der Version von Gimbal & Sinan. Auch die Räumlichkeit ist exzellent – aber für den enormen Kaufpreis muss sich auch etwas tun, soll beim Kunden Begeisterung anstatt Verärgerung den Hormonspiegel beherrschen. Und die kleinen Boxen legen sich derart vehement ins Zeug, als müssten sie es allen beweisen. Der Kickbass kommt satt und hart zur Geltung, für die kleinen Abmessungen ist der Tiefgang ausgezeichnet. 

Wir beamen uns zurück in die 80er Jahre – typische Freitagabendkrimi-Musik von Michael Cretu: „Samurai“ hätte jedem Derrick gut zu Gesicht gestanden. Und während Harry den Wagen holt, lassen es die Dänen krachen: Mit Schwung und sehr guter Präzision wird auch dieser Song aufbereitet. Die Räumlichkeit ist wiederum gut, doch das allein rechtfertigt den Preis nicht: Hier muss mehr geboten werden. Und die beiden Ki 1 Super Discreet legen nach: Mit einer enorm guten Struktur, die den Raum auch noch exakt ausleuchtet. Der Hochtonbereich ist nie aggressiv oder scharf, aber immer klar genug, um ein frisches Klangbild sicherzustellen. 

Rund geht weiter – „You Spin Me Round (like A Record) von Dead Or Alive bereitet den dänischen Energiebündeln ebenfalls keine Schwierigkeiten. Dass das Quellmaterial eher von bescheidener Güte ist, fällt gar nicht so stark auf – die leistungsfähige Signalverarbeitung schlägt hier voll zu und holt ein Optimum aus dem Track. Natürlich – „hinzudichten“ können auch die beiden Audiovectoren nichts. Aber während andere Devices hier durch eine schlappe, oberflächliche Ausarbeitung alle Tanz-Ambitionen im Keim ersticken, hissen die beiden Kompakt-Antreiber stolz die dänische Flagge und bieten einen Hörspaß, den man den zwei kleinen Lautsprechern kaum zugetraut hätte. 

Das ruft James Bond 007 auf den Plan: „The World Is Not Enough“ verkündet er im Film stolz der bösartigen Elektra King. Und der sehr schön von Garbage performte Titelsong kommt kraftvoll und ausdrucksstark zur Geltung. 007 hätte seine Freude an den kompakten Dänen – sie schrecken auch vor nichts zurück und begeben sich auf jede akustische Mission. Hier, beim 007-Titelsong, fällt besonders die fließend eingearbeitete, aber trotzdem detailreiche Stimmwiedergabe positiv auf – die Stimme löst sie, wie auch der Rest der Akustik, in überzeugender Art und Weise von den Lautsprechern. Diese weisen keinerlei Monitor-Ambitionen auf, sondern bringen einen voll praxisgerechten Abstrahlwinkel mit. 

Sensibler geht es bei „For Your Eyes Only“ nur im Titelsong zu. Im zugehörigen Film lässt Roger Moore als 007 wieder ordentlich die Fetzen fliegen. Davon ist im romantischen Sheena Easton-Titellied aber wenig zu spüren. Die Ki 1 Super Discreet managen auch die Aufgabe, beim romantische Date zu assistieren, mit Bravour und bringen die Emotionalität ausgezeichnet zum Ausdruck. Gerade die Güte der Stimmeinarbeitung ist wiederum hervorragend, die kleinen aktiven Lautsprecher spielen sauber und zugleich akustisch sehr angenehm auf. 

Bei uns erhält der Frühling schon jetzt Einzug – nicht am 21., sondern am 5. März: Mit dem Auftakt zu Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Lebhaft, mit feiner Wiedergabe der Streicher und sehr gut dosierter Weitläufigkeit, kann man das dänische Boxenpaar auch für die Liebhaber klassischer Musik ohne Probleme empfehlen. Dynamikunterschiede zwischen instrumentalen Soli und dem Orchestereinsatz werden impulstreu umgesetzt, die Feindynamik hat uns überzeugt. 

Wie gut die beiden aktiven Schallwandler sind, beweisen sie uns auch bei der Paul Potts-Interpretation von „My Way“: Die Stimmgewalt kommt exzellent heraus, aber auch kleinere akustische Effekte werden nicht nachlässig unter den Tisch gekehrt, sondern fließend und natürlich eingearbeitet. Setzt das gesamte Orchester ein und hebt Potts die Stimme, lässt sich sogar ein gewisses „Gänsehaut-Feeling“ nicht leugnen. 

Schwer fällt es, sich nach Konkurrenz umzusehen, was nicht nur daran liegt, dass die Performance sehr gut ist. Es gibt auch nicht so viele vergleichbare Konzepte. Interessant ist, dass eine weitere, sehr hochwertige, moderne aktive Lautsprecherlösung mit Bluetooth ebenfalls aus Dänemark kommt: Dalis Kubik Free-Konzept, bestehend aus einem Kubik Free (mit Endstufeneinheit etc.) und einem Kubik Extra (Passivlautsprecher). Das Set ist allerdings nur ca. halb so teuer wie die Audiovector-Speaker, nämlich 1.099 EUR. Dazu kann man Kubik Extra (der allein 765 EUR kostet) auch allein, ohne weitere Speaker, einsetzen. Die kompakten, sauber verarbeiteten Dali-Lautsprecher beeindrucken mit natürlichem Sound und weitläufiger Wiedergabe. Klar, dass die doppelt so teuren Audiovector-Speaker mit mehr Pegelfestigkeit, Feindynamik und Lebendigkeit auch in einer anderen Liga spielen. Gerade für kleinere Lokalitäten aber empfehlen sich die Kubik-Lautsprecher nahezu ohne Einschränkungen.

Sehr gute aktive Lautsprecher, allerdings mit konventionellem Anschlusskonzept und ohne Bluetooth, kommen von T+A in Form der KS Active. Mit dieser exzellenten Box aber verlassen wir die Preisgefilde der Audiovector Ki 1 Super Discreet absolut, denn einer der in Deutschland hergestellten Standlautsprecher kostet in schwarz-silberner Version 2.290 EUR/Stück. Für die erstklassige Technik allerdings nicht zu viel, authentisch, mit feinster Ausleuchtung aller Frequenzbereiche und enormer Pegelfestigkeit ist die KS Active ein toller HiFi-Lautsprecher, der darüber hinaus auch noch blendend verarbeitet ist. Für den großen Haupt-Hörraum die KS Active, fürs kleinere Musikzimmer die kleinen, lebendigen Audiovector Ki 1 Super Discreet – das wäre eine Kombination, aus der die Träume sind. 

Fazit

Audiovector Ki1 Super Speaker Front

Klanglich brillieren die beiden Ki 1 Super Discreet im Test über alle Maßen. Die klangliche Leistung steht trotz des enormen Kaufpreises in einem stimmigen Verhältnis zum investierten Geld. Lebendig, klar, impulstreu, bei Bedarf kraftvoll zupackend, und mit nachdrücklichem Bass, eignen sich die sauber verarbeiteten kompakten Aktivboxen für praktisch jede Art von Musik und stellen auch anspruchsvolle Musikliebhaber mehr als zufrieden. Toll ist auch das Aktiv-Konzept von Audiovector: Man kann aus einem großen Angebot an hochwertigen Lautsprechern wählen, und diese entweder gleich aktiv kaufen oder aber das Aktivmodul später nachrüsten. Die Idee, digitales Audiosignal und Stromversorgung übers Lautsprecherkabel zu managen, ist so einfach wie gut, dann braucht man noch nicht einmal eine Steckdose in der Nähe des Aufstellungsortes der Boxen. Dass Bluetooth mit aptX in die zugehörige Blackbox integriert ist, sorgt für die Einbindung in die moderne Medienwelt. Die Klangqualität und die Übertragungsstabilität im Bluetooth-Modus sind exzellent. Übrigens – es ist sehr praktisch, dass man an die Blackbox auch einen aktiven Subwoofer anschließen kann.

Soweit, so gut – einige Detailverbesserungen hätten wir trotz der sauberen Performance dennoch: Die Lautsprecher sind zwar sehr gut verarbeitet, gerade die Optik der Schallwand wirkt aber unaufgeräumt und nicht preisklassengemäß. Das geht viel schöner, und nicht jeder möchte das magnetisch haftende Gitter einsetzen. Zudem hüllt sich die mitgelieferte Blackbox in schnöden, einfachen Kunststoff – bei dem Kaufpreis wäre ein hochwertiges Metallgehäuse die passende Lösung. Unbedingt sollte man dem aktiven Set auch eine kleine Fernbedienung beifügen. Sicherlich bevorzugen manche Anwender die Steuerung mittels Systemfernbedienung, aber das heißt nicht, dass man diese Art der Bedienung durch die fehlende Fernbedienung jedem „aufs Auge“ drückt. Zumal die Möglichkeit, IR-Befehle zu erlernen, durch den verstecken und nicht beschrifteten schwarzen Knopf auf der Unterseite nicht besonders überzeugend gelöst ist.  Letzter Verbesserungsvorschlag – es sollte möglich sein, zwei Bluetooth-Devices parallel im Pairing-Modus zu lassen und zwischen beiden hin- und herzuschalten. Auch hier kann man sagen – in dieser Preisklasse sollte das selbstverständlich sein. Der Fairness halber muss aber erwähnt werden, dass auch andere Hersteller im gehobenen Preissegment mit diesem Problem zu kämpfen haben.  

Tolles Aktivlautsprecher-Konzept, exzellenter Klang, hohe Pegelfestigkeit – nur kleinere Detailschwächen sind noch zu beheben
ausgezeichnet 
Aktivlautsprecher mit Bluetooth Oberklasse
Test 05. März 2014

+ Exzellente Grob- und Feindynamik
+ Weitläufiger Klang und gute Loslösung der Akustik von den Boxen
+ Dank großzügiger Endstufenleistung für Räume bis knapp 25 Quadratmeter ausgelegt
+ Angenehmer, homogener Klang – für alle Musikarten geeignet
+ Cleveres Konzept bezüglich der Umsetzung aktiver Lautsprechertechnologie
+ Bluetooth mit aptX
+ Sauberes Finish

– Schallwand sieht ohne Abdeckgitter unaufgeräumt aus
– Blackbox nur aus Kunststoff
– Keine Fernbedienung im Lieferumfang

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 05. März 2014

 




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