TEST: T+A Kombination: Music Player Balanced mit Vorverstärkermodul plus Aktivlautsprecher KS Active
14. September 2012 (cr/phk/sw)

Music Player Balanced mit Vorverstärkermodul

Aktivlautsprecher KS Active
Einführung
Der T+A Music Player Balanced vereint konservativ-klassische Tugenden und
zeitgemäße Netzwerk-Technik in einem Gerät. Dem audiophilen CD-Spieler wurde
ein Streaming Client (SCL im folgenden) implementiert. Dieses netzwerkfähige
Mainboard bietet WLAN, LAN-, USB und iPod-Schnittstellen und einen hochwertigen
digitalen FM-Tuner. Außerdem fünf digitale SP/DIF-Eingänge. Von der
klassischen CD über den iPad bis hin zu Musik vom Netzwerk-Server oder
Internetradio bietet der Music Player Balanced die komplette Palette - und das
in exzellenter Qualität. Dafür sorgt ein Doppel-Mono-DAC, der die digitalen
Signale mithilfe von 32 Bit Burr Brown Wandlern in analoge Signale umwandelt.
Das Audiosignal verlässt das Gerät wahlweise über symmetrische XLR-Buchsen
oder Cinch. In unserem heutigem Fall kommt das optionale
Vorverstärker-Modul zum Einsatz, so dass wir direkt die T+A KS Active ansteuern
können. Bei den KS Active handelt es sich um leistungsstarke
Aktivlautsprecher, die als Drei-Wegesystem ausgeführt sind. Über aktive
Frequenzweichen angesteuert und direkt mit Endstufen gekoppelte
Lautsprecherchassis bietet das Pärchen mit 140 Watt an Tiefton sowie jeweils 70
Watt an Mitten- und Hochton mehr als ausreichend Leistung. Vier Chassis kommen
also zum Einsatz, die dank der Fertigung aus Alu-Druckguss sehr belastbar sind.
Dank des vollaktiven Konzeptes wollen die KS Active ein extrem dynamisches,
sauberes und kontrolliertes Klangbild liefern. Der Music Player Balanced
kostet inklusive Vorverstärkermodul 3250 EUR UVP, die KS Active kosten in
Schwarz/Silber - wie hier im Test - 2290 EUR, in Silber 2390 EUR pro Stück. Technische
Daten & Verarbeitung
Music Player Balanced

Front-Ansicht

Bedienelemente links

Bedienelemente rechts

CD-Schublade

Edelstahl-Schub-Stangen

Fein auflösendes Punktmatrix-Display

Seitenteile aus Kunststoff

Saubere Passungen

Rückseite

Blick auf die Anschlüsse

Innenansicht Gesamt

Platinenaufbau

Kurze Signalwege
Der Music Player Balanced aus T+As E-Serie kommt optisch als
recht massives Gerät im Bauhaus-Stil daher. Die Frontplatte zieht sich bis nach
hinten über die Anschlüsse und besteht komplett aus Aluminium. Darin
eingebettet liegen stationäre Bedienelemente, die als Kunststoff-Druckknöpfe
ausgeführt sind und ausgezeichneten Druckpunkt bieten. Auch die Seitenteile,
die sich bis unter das Gehäuse fortsetzen und als Standfuß dienen, bestehen
aus Kunststoff. Die CD-Lade fährt absolut sauber und geräuscharm aus dem
Gerät. Hier kommt die Lade-Einheit der R-Serie zum Einsatz.
Edelstahlschub-Stangen, Aluminium Auflageplatte und eine schwimmend gelagerte
Lasereinheit sorgen für höchste Präzision dieser Konstruktion. Das
Punkt-Matrix-Display löst extrem fein auf und bietet mehr als ausreichend
Helligkeit. Bei größerem Abstand können Einzelheiten auf dem Display aber nur
noch schwer abgelesen werden. Das Innenleben des T+A wirkt sehr aufgeräumt und
ordentlich, die Signalwege sind kurz gehalten und als DA-Wandler kommen
hochwertige 32-Bit Burr Brown DACs zum Einsatz. Die mitgelieferte Fernbedienung
nimmt die Optik des Music Player Balanced auf und ist ebenfalls mit einer dicken
Aluplatte auf der Kunststoffbasis versehen. Die Tasten bieten ausgezeichneten
Druckpunkt und sind recht übersichtlich angeordnet. Im unteren Drittel findet
sich ein Navigationskreuz, deren rechter Pfeil innerhalb des Menüs als
Zurück-Taste dient. Einzelne Tasten sind farblich gekennzeichnet, eine
Beleuchtung gibt es nicht. Optional gibt es noch die Funkfernbedienung FD 100
inklusive Ladestation, die über ein großes beleuchtetes TFT-Display im oberen
Drittel verfügt und in Schwarz gehalten ist. Die FD 100 wird dank einem
Bewegungssensor automatisch eingeschaltet und verfügt über tageslichtabhängig
automatisch beleuchtete Tasten.
KS Active

KS Active einzeln

Alu-"Deckel"

Nahtlose Materialübergänge

Gerundete Kanten

Kreuz-Standfuß

Rückseite mit Klangreglern sowie XLR- und Cinch-Eingang

Ansicht Rückseite
Wie bei Aktivlautsprechern üblich verfügen die
Dreiweg-Standlautsprecher KS Active über aktive Frequenzweichen und direkt
gekoppelte Endstufen für jedes Lautsprecherchassis. In der KS Active kommen
vier Chassis zum Einsatz, so werden auch vier gleiche symmetrische Gegentakt
Class A/B-Endstufen eingesetzt, die direkt am Chassis gekoppelt sind. Jede
Endstufe hat 70 Watt Dauerleistung. Jeweils 70 für Tiefton und 70 für Mitten-
und Hochtonbereich, enorm viel für Aktivlautsprecher aufgrund der verlustfreien
direkten Kopplung. Die Chassis bestehen aus Aluminium-Druckguss und sind hoch
belastbar. Die Aktivelektronik ist eine komplette Einheit und sitzt auf der
Rückseite des Gehäuses. Hier finden sich XLR und Cincheingänge, der
Stromanschluss plus Netzschalter sowie Regler für die Aufstellungs- und
Raumanpassung. Den Tieftonbereich kann man mit den rückseitigen Reglern bis 4
dB anheben und um 6 dB absenken. Den Treble um 3 dB anheben sowie absenken.
Im vollständig aus Aluminium gehaltenen Gehäuse stecken 2x
150mm Langhubchassis für den Tiefton, 1 x 150mm Chassis mit geprägter Membran
für die Mitten und 1 35mm Ringstrahler. Scharfe Kanten am Alu-Gehäuse sucht
man vergeblich, alles wirkt gerundet und exzellent verarbeitet. Das Gitter vorne
fasst sich haptisch hochwertig an und ist nicht abnehmbar. Auch der
Kreuz-Standfuß unten besteht aus Aluminium und passt hervorragend zum optischen
Gesamtkonzept. Dem schwarzen Gehäuse obenauf sitzt eine geschliffene Aluplatte,
die mit vier Schrauben fixiert ist und - wie der Fuß - im Regelfall bündig mit
dem Gehäuse abschließt. Die KS Active bietet Abmessungen von 95 x 19 x 27 cm
(B x H x T) ohne Kreuzfuß und wiegt 26 kg pro Stück.
Anschlüsse
-
Digitale Eingänge koaxial 3x
-
Digitale Eingänge optisch 2x
-
Digitaler Ausgang koaxial 1x
-
FM-Antenne
-
Anschluss für FD 100 Funkantenne
-
Ethernet-Slot (+WLAN-Antenne)
-
USB 2x (1x HDD / 1x iPod)
-
RS232-Schnittstelle
-
E-Link
-
Symmetrische XLR-Ausgänge
-
Cinch-Ausgänge (Line & Pre-Out)
Setup & Bedienung

Mitgelieferte Fernbedienung
Die Installation des Music Player Balanced erfolgt problemlos.
Im Grunde genommen muss das Gerät lediglich aufgestellt, mit den vorhandenen
Schallwandlern verkabelt werden und einer hochwertigen Musikwiedergabe steht
nichts mehr im Wege. In unserem Fall ist der Music Player Balanced via XLR-Kabel
an die Active KS angeschlossen und kabelgebunden im Netzwerk integriert. Die
Netzwerkverbindung erfolgt bei aktiviertem DHCP absolut unkompliziert, eine
manuelle IP-Eingabe ist natürlich auch möglich. Der Music Player Balanced kann
dank integriertem WLAN-Modul auch drahtlos eingebunden werden. Die Konfiguration
ist ähnlich zur Lan-Integration, allerdings wird hier dann natürlich ein
Drahtlos-Netzwerk gesucht und via Fernbedienung muss das Passwort eingegeben
werden. Ins WLAN-Menü gelangt man automatisch, wenn kein Netzwerkkabel
angesteckt ist. Respektive ins LAN-Menü, sollte ein Kabel angeschlossen sein.
Nach der ersten Inbetriebnahme bedarf es beim Music Player
Balanced durchaus etwas Eingewöhnungszeit. Bei Problemen hilft aber schnell und
problemlos die Bedienungsanleitung. Beispielsweise können diverse Menüs nicht
direkt mit einer dedizierten Taste aufgerufen werden sondern durch einen
längeren Druck auf eine Taste, die bei kurzem Antippen einen anderen
Funktionszweck erfüllt. Auch eine Return-Taste sucht man vergeblich, das
"Zurückgehen" auf den vorherigen Menüpunkt wird mit dem linken Pfeil
des Navigationskreuzes erledigt. Hat man diese Eigenheiten aber erstmal
durchschaut, navigiert man aber recht zügig und ohne weitere Hürden im Menü.
Ganz besonders einfach bei größerem Abstand zum Gerät macht dies natürlich
die optionale Fernbedienung FD 100 dank des integrierten TFT-Displays, diese
stand uns im Testbetrieb leider nicht zur Verfügung. Unter SCL findet man
jegliche angeschlossenen Geräte via USB, im Netzwerk sowie Internetradio. Disc
ist selbstverständlich CD-Wiedergabe und unter Dig schaltet man die digitalen
Eingänge der Rückseite durch. T+A stellt mit "T+A Control" auch eine
Smartphone-App zur Verfügung. Aktuell ist die App lediglich für iOS
verfügbar, eine Android-App ist geplant.
Klang
Music Streaming
Hier ist es zunächst wichtig, dass im PC oder Notebook eine entsprechende Netzwerkfreigabe erfolgt, dann kann man die in den freigegebenen Ordnern abgelegte Musik über den Music Player Balanced wiedergeben. Durch das Display mit sehr ansprechender Auflösung ist, wenn die Distanz zum Gerät nicht allzu groß ist, die Schrift gut abzulesen, der weiterer Verlauf der Liste allerdings ist in kleinerer Schrift auf dem mehrzeiligen Display aus gewisser Entfernung nur schwer zu erkennen. Kommen wir nun zum „Musikalischen“: Bei „Fiesta“ von Francesoc Diaz&Young Rebels, abgelegt auf dem diesjährigen Sommer-Sampler von Ministry of Sound, beweist die T+A-Kette ausgezeichnete grobdynamische Leistungen und eine außerordentlich gelungene Leistungsfähigkeit im Bassbereich. Der Aufbau des Stückes wird klar wiedergegeben, der harte Kickbass sauber und impulstreu getroffen. Kleine dynamische Differenzen kommen hervorragend zum Ausdruck. Die tonale Neutralität ist stets Kennzeichen der T+A-Kombination. Was uns immer wieder überrascht, sind Bassfülle und Räumlichkeit der eigentlich doch relativ kompakten Standlautsprecher. Auf dem sehr soliden Socken ruhen sie souverän auf jedem Untergrund, die extrem hochwertigen Gehäuse produzieren auch bei enormer Lautstärke keine störenden Geräusche. Kurze, abgehackte akustische Einlagen werden mit präziser Struktur eingearbeitet.
Bei „Eu Quero Tchu Eu Quero Tcha“ (Joao Lucas & Marcelo, auf der Club Sounds 62) beweist die T+A-Kombination erneut, dass sie keinerlei Berührungsängste mit aktueller Club-Musik hat: Vor allem der standfeste Bass mit ordentlichem Nachdruck erfreut die Gemüter. So satt und souverän, wie die KS Activ hier auftritt, macht es einfach viel Freude, zuzuhören. Auch bei beachtlicher Lautstärke gibt es praktisch keinen Verlust hinsichtlich Durchstrukturierung und Dynamik. Tempowechsel werden sofort erkannt und entsprechend umgesetzt. Sehr gut gefällt, wie deutlich die T+A-Kette akustisch in die Tiefe geht. So erhält der Hörer einen kompletten, nahtlosen und fein gestaffelten Gesamteindruck.
Willkommen zurück in den 80er Jahren – „Danger Zone“ war ein Superhit aus dem 80er Jahre Kulfilm „Top Gun“. Gesungen wurde das schwungvolle Stück von Kenny Loggins, der mit „Footlose“ noch einen „filmbasierten“ Charterfolg verbuchen konnte. Die sehr gute Trennung von Stimmen und Instrumenten ist bei der Wiedergabe ebenso zu loben wie die klaren, lebendigen Höhen, nie spitz oder aggressiv, aber auch nie unemotional-langweilig. Hier ist es höchst beachtlich, was der T+A Music Player aus dem durchschnittlichen Ausgangsmaterial holt. Auch im Bassbereich gibt es Freudiges zu vermelden: Struktur, Nachdruck und Volumen sind richtig gut. Und auch „Suburbia“, zweiter großer Erfolg in den 80er Jahre für das britische Pop-Duo Pet Shop Boys, kommt sehr gut heraus: Das längere Intro mit den bellenden Hunden und dem gesprochenen Text vor instrumentaler Kulisse wirkt sehr vielschichtig und atmosphärisch dicht. Als dann das eigentliche Lied beginnt, kommen die Synthesizer-Klänge ausgezeichnet heraus. Auch die Stimme des Sängers erscheint mit enormer Räumlichkeit und tonaler Treffsicherheit.
Mit melodiösem Metal – Beispiel: „Wish I Had An Angel“ von Nightwish – sind die Hörergebnisse ebenfalls sehr gut. Im letzten Detail könnte die E-Gitarre noch etwas aggressiver im Hochtonbereich antreten, ansonsten gibt es keine Kritik. Der Bass ist erneut hervorragend: Räumlichkeit, Nachdruck und Struktur sind sehr gut gelungen. Der schnelle Rhythmus wird klar herausgearbeitet, und Tempowechsel impulstreu wiedergegeben.
„Dell’Amore Non Si Sa“ von Andrea Bocelli ist sehr gut geeignet, um die feindynamischen Qualitäten der T+A-Kette genau zu beleuchten. Dass es exzellent darum bestellt ist, zeigt die charismatische Stimmdarstellung, kleine Facetten, die erst die wirkliche Charakteristik der Stimme ans Licht holen, lässt unsere Test-Kette sehr vital erscheinen. Die Trennung vokaler Elemente von instrumentalen Anteilen gelingt ohne Fehl und Tadel.
„Nessun Dorma“ in der Adaption von Paul Potts wird mit viel Sorgfalt behandelt, die Stimme des britischen Tenors steht räumlich mitten vor dem Zuhörer, dahinter dann das Orchester, in dem beinahe jeder Solist und jedes einzelne Instrument exakt auszumachen ist. Ein orchestraler Einsatz plus starke vokale Präsenz – der T+A-Kette macht diese Kombination nichts aus, sie stellt den gesamten Inhalt sauber und mit plastischer Detaillierung heraus. Der Chorgesang besitzt räumliche Tiefe sowie eine aus zeitlicher Sicht überragende Einarbeitung.
Internet Radio-Funktion
Über den im Music Player eingebauten Streaming Client kann man auch den vTuner-basierten und somit kostenlosen Internet Radio Client nutzen. Nutzt man die Internet Radio-Funktion, so kann man sich auch bei deutlich komprimierten Streams auf eine tadellose Qualität freuen. Der tief nach unten reichende Bass hat Struktur und Kraft, zudem kann man gut und gerne mit hohen Pegeln hören – die kraftvollen aktiven Lautsprecher stecken alles ohne Ermüdungserscheinungen weg. Das Buffern der Streams geht mit zufrieden stellender Schnelligkeit und immer zuverlässig vonstatten. Im Betrieb gab es keine störenden Aussetzer, alles andere als selbstverständlich.
iPod
Schließt man iPod oder iPhone hinten an die dafür vorgesehene USB-Buchse an, wird das Gerät sofort erkannt, und die Wiedergabe kann beginnen. Über das Gerätedisplay erfolgt die Navigation, rasch ist man so bei der gewünschten Wiedergabeliste und beim gewünschten Titel. Die Qualität der Wiedergabe ist auch bei dieser multimedialen Verwendung überragend: Impulstreu, lebendig, natürlich und räumlich. Ganz gleich, ob die 2012er Version des Guru Josh-Klassikers Infinity, diesmal vom Basler DJ Antoine, oder „Master Passion Greed“ von Nightwish: Immer stellt die T+A-Kette höchstes klangliches Vergnügen in den Mittelpunkt. „Feel The Music“, könnte hier das Motto lauten, denn man wähnt sich immer mitten im akustischen Geschehen und fühlt sich nie als reiner Zuhörer, der immer noch auf Distanz zur Wiedergabe ist.
CD-Player
Natürlich kann man den edlen Music Player Balanced auch als hervorragenden CD-Spieler nutzen. Zu was in der Lage ist, beweist er uns bei Ludwig van Beethovens 9. Symphonie „Ode an die Freude“. Das Allegro Non Troppo zu Beginn ist außergewöhnlich variantenreich,, doch dem Music Player Balanced und der KS Active macht es offensichtlich Freude, die unterschiedlichen, teils sehr filigranen Strukturen exzellent zu sortieren und es dem Hörer dadurch zu ermöglichen, tief ins musikalische Geschehen einzutauchen. Dies funktioniert auch wegen der tonal enorm ausgewogenen, natürlichen Gesamtauslegung, nahezu ideal gerade für anspruchsvolle Klassik. Das Management von Dynamiksprüngen ist sehr zu loben, ansatzlos stellen die in den Lautsprechern verbauten Endstufen satte Kraft zur Verfügung und liefern auch im leistungsintensiven Bassbereich stets eine einwandfreie Darbietung ab.
Bei Bryan Ferrys „It’s All Over Now, Baby Blue“ marschieren die beiden KS Active wieder mit Schwung voran: Lebendig, räumlich, und mit sehr guter Durchhörbarkeit gesegnet, macht es großen Spaß, dem dynamischen Song zu folgen. Die Stimme Bryans besitzt Fundament und Ausstrahlung, die Mundharmonika kommt frisch und authentisch heraus. Die Räumlichkeit ist nicht nur dicht, sondern auch gekonnt ausbalanciert, so dass man sich ohne Einschränkungen dem kultivierten Musikgenuss hingeben
kann.
Aktuelle Club-Musik macht pure Freude – wie man bei „Feel It/My Passion“ vom Pulsemaster DJ Team nachvollziehen kann. Besonders die Herausarbeitung des Aufbaus und der harte Kickbass stechen hervor. Man sucht, wenn man den vollen, satten Klang hört, spontan nach deutlich größeren Lautsprechern und nach einer leistungsstarken Endstufe – letzten Endes ist es kaum zu glauben, dass diese enorme Performance nur vom Music Player Balanced und den beiden KS Active kommt.
Fazit


Der Music Player Balanced ist nahezu konkurrenzlos – denn das edle Gerät greift zwar die finanziellen Reserven des Käufers, gerade in Kombination mit der Aktivbox, doch merklich an, bietet dafür aber highfidele Präzison gepaart mit modernen Features und flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Die akustische Leistungsfähigkeit der Kette ist enorm hoch, die aktiven Schallwandler bietet eine sehr hohe Pegelfestigkeit, selbst bei hoher Lautstärke ist eine souveräne, dynamische Wiedergabe gegeben, die auch den größeren Hörraum von knapp 30 Quadratmetern effektiv mit dichtem, räumlichem Klang versorgt. Die hohe Zuverlässigkeit ist ein weiterer Vorteil des Music Player Balanced, Streams werden zwar nicht extrem schnell gebuffert, dafür aber erfolgt die Wiedergabe ohne störende Aussetzer. Die Verarbeitung aller Komponenten unserer Kette ist exzellent – und auch die Materialqualität verdient sich erstklassige Zensuren. T+A spricht mit den sehr leistungsfähigen Premium-Komponenten den sehr anspruchsvollen Musikliebhaber an, der sich der modernen Musikwelt nicht verschließt, diese aber auf hohem Niveau genießen möchte.
Audiophile akustische Qualitäten gepaart mit modernen
Features machen den Music Player Balanced und die KS Active zu einer extrem
leistungsfähigen Stereokombination
Netzwerk-Musicplayer/Aktivlautsprecher-Kombination Oberklasse
14. September 2012
+ Enorme Dynamik
+ Präzise, dichte Klangkulisse
+ Hohe Pegelfestigkeit
+ Hohe Zuverlässigkeit
+ Ausgezeichnete Verarbeitungsqualität
+ WLAN integriert
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
Text: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Bilder: Sven Wunderlich
Datum: 14. September 2012
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