XXL-EXKLUSIV-TEST: Velodyne Acoustics Subwoofer-Endstufe SC-1500 - das Kraftwerk für höchste Ansprüche

Ganz neu und exklusiv bei uns im Test ist die hochleistungsfähige Subwoofer-Endstufe Velodyne SC-1500, die bis zu 1500 Watt Maximalleistung aufbringen kann.An das Kraftwerk können aufgrund der Tatsache, dass es 2-Ohm-stabil ist, bis zu passive Subwoofer parallel angeschlossen werden. Die SC-1500 ist beispielsweise geeignet für die Zusammenarbeit mit den passiven InWall-Lautsprechern Velodyne SC-800X oder Velodyne SC-600X.

Display und Bedienelemente
Hier möchten wir kurz den SC-IW600X (Stückpreis 1.249 EUR) vorstellen, der durch die kompakten Abmessungen gut in der Wand zu verstauen ist.

SW-IW600X mit Abdeckung

Und hier ohne Abdeckung. In der Mitte die aktiven Membranen, oben und unten die passiven Membranen

Blick auf die aktiven Membranen

Rückseite

Anschlussterminals
Das Besondere ist, dass es hier zwei 6,5 Zoll-Treiber gibt, die dann von der SC-1500 aktiv angetrieben werden, und noch zwei Passivmembranen (ovale Bauform). So steht insgesamt die Membranfläche eines 13 Zoll-Treibers zur Verfügung. Die Membranen bestehen aus Karbonfiber und sind extrem belastbar. Dadurch, dass die passiven Membranen schräg eingebaut sind, wirken die Kräfte nicht direkt gegen die Wand. Die aktiven Membranen hingegen sind gerade eingebaut.
Zurück zur Endstufe. Natürlich ist der Endverstärker in ein Rack einbaubar, zudem verfügt er über ein passives Lüfterkonzept und agiert daher komplett leise. Highlight ist die automatische Raumeinmessung mittels eines externem, kalibrierten Mikrofons.

Class D-Endstufe im Inneren

Massive Power schlummert hier

Konsequenter Aufbau - Velodyne Acoustics nimmt nichts "von der Stange", sondern entwickelt lieber selbst und lässt nach eigenen Vorgaben bauen

Auch im Inneren weiß man sofort, mit welchem Device man es zu tun hat

Power-Schalter

Detail vorne rechts
Die Subwoofer-Endstufe ist sehr robust verarbeitet und im Inneren sehr sauber aufgebaut - immer nach dem Motto: Sehr gute Komponenten und kurze Signalwege, im Sinne optimaler Übertragungsqualität. Auch die rückseitigen Anschlüsse sitzen sehr fest und sind solide ausgeführt.

Rückseite komplett

Cinch- und XLR-Ein-/Ausgänge

High Level-Eingang, Speaker-Ausgang
An Anschlüssen stehen RCA, XLR sowie Hochpegel-Eingänge (2-kanalig ausgeführt) zur Verfügung. An Ausgängen finden RCA (Cinch) oder XLR (jeweils 2-Kanal). Diese kann man als Daisy Chain nutzen (Vollbereich wird übertragen), oder als gefilterten Ausgang (muss in der App aktiviert sein). Trigger Ein- und Ausgang sind ebenfalls vorhanden: Der Eingang läuft von 5 bis 12V (im Gegensatz zu anderen Herstellern arbeiten z.B McIntosh mit 5V Triggerspannung). Der Trigger-Ausgang ist mit einem kleinen Delay belegt (circa 5 Sekunden). Das ist deswegen wichtig, dass beim Betrieb mehrerer Endstufen nicht alle auf einmal angeschaltet werden, da der gesamte Einschaltstrom eventuell dafür sorgt, dass die Haussicherung rausfliegt. Umschaltbar sind Trigger oder Auto Sense. Bleibt noch der USB-Anschluss: Er arbeitet als Stromversorgung für ein optional erhältliches Wireless-Funksignal-Übertragungssystem.
Wenden wir uns der App zu.
Die App baut auf der neuen Velodyne Acoustics DSP-Plattform auf, die für andere, zum Teil auch schon erhältlichen Subwoofern (z.B. MiniVee X) funktioniert. Da die App automatisch erkennt, mit welchen Subwoofer sie verbunden ist, zeigt der Screen als Symbol den passenden Subwoofer, bzw. den SC 1500, an. Man kann bis zu acht Subwoofer mit der App verbinden und jedem einen eigenen Namen geben wie z.b. Subwoofer front links oder Back rechts. usw.
Zu den App-Funktionen:

Die App sucht nach passenden Devices

Unsere Endstufe ist gefunden worden und wird hinzugefügt

Einstelloptionen in der App

Crossover-Frequenz, Subsonic-Filter und Output Highpass Filter

Sechs Presets für den PEQ sind vorhanden, man kann sie individuell benennen

Man kann hier das gewünschte Preset aussuchen

Hier legt man fest, auf welches Preset die PEQ-Einstellung gelegt werden soll

Auto EQ-Einmessung
Natürlich ist die Einstellung von Lautstärke, Crossover und Phase möglich. Hinzu kommt ein Subsonic-Filter (aktivierbar und einstellbar von 10 bis 80 Hz), sowie zusätzlich, wenn aktiviert, die Crossover-Frequenz des gefilterten Ausgangs ( High Pass Filter). Sechs parametrische EQs können unabhängig voneinander gesetzt werden. Das Besondere hierbei ist der Einstellbereich von -18 dB bis +6dB. Man möchte schließlich keine Leistung in die Lautsprecher einbringen, die Übersteuerungseffekte und daraus resultierende mechanische Defekte sowie erhöhte Verzerrungen als Folgen haben könnten Man ist in der Lage, beim PEQ die folgenden Parameter einzustellen: Frequenz, Güte und den Q-Faktor. Getroffene PEQ-Settings können in individuellen Presets (6) gespeichert werden. Den Namen können man selber angepasst werden. Auch vorhanden ist die bereits kutz erwähnte Auto-EQ-Funktion. Diese macht zuerst eine Nahfeld-Messung. Hier wird das Mikrofon in der Nähe des Subwoofers/der Subwoofer aufgestellt, anschließend wird gemessen. Im Schritt folgt die eigentliche Messung vom Sitzplatz aus.
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