XXL-TEST: Samsung „The Frame“ 55 Zoll Ultra-HD Design-TV mit „Art Mode“

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Der etwas andere Ultra HD-TV: Der Samsung The Frame versteht sich als Design-Fernseher mit im wahrsten Wortsinn künstlerischer Note: Er ist sowohl Kunstwerk als auch UHD-TV. Bevor wir näher auf die Besonderheiten eingehen, klären wir zunächst die „Preisfrage“: In 43 Zoll kostet The Frame 1.299 EUR, in 55 Zoll, wie bei uns im Testraum, 2.299 EUR, und im 65-Zoll-Format 3.199 EUR.

Samsung-The-Frame-Verarbeitung

Rahmen im Detail

Samsung-The-Frame-Standfuesse

Standfuß

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„Cleane“ Rückseite

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One Connect Anschluss-Kabel, 5 Meter Kabellänge

The Frame unterstützt natürlich HDR10 und HLG, zudem sind „Active Crystal Color“ und ein 40 Watt starkes 2.2 Soundsystem an Bord.

The Frame im schnellen Überblick (Copyright der Bilder liegt bei Samsung):

  • Panel mit weitem Blickwinkel und sauberer Bewegungsdarstellung
  • Fotos können im Art-Mode über USB oder über die Smart-View App in den internen Speicher geladen werden.
  • Sensoren für die perfekte Darstellung von Bildern
  • Bildstarker Smart-TV mit aktueller Tizen Platform
  • One Connect Box / Lichtleiterkabel
  • Art Store mit bekannten Werken aus bekannten Museen.
  • HDR+ Bildmodus
  • HDR10 und HLG
  • Energieeffizienzklasse des 55-Zöllers: A+
  • Dolby Digital Plus und DTS-Audio

Jetzt folgen ein paar grundsätzliche Screenshots: 

Samsung The Frame Unterschiede

Nicht nur als Kunstwerk, auch als TV richtig gut: The Frame

Der Design-TV kommt mit einer hochwertigen Signalverarbeitung und gehört zur Range der „Premium UHD TVs“ der Südkoreaner. Verbaut ist ein 10-Bit Panel, das mehr als 1 Milliarde Farben darstellen kann. Der große Blickwinkel, den Samsung verspricht, kommt in der Realität auch wirklich als Vorzug des Geräts gut heraus, wie sich später in den Tests zeigen wird. Integriert ist praktischerweise ein Helligkeitssensor, der ausgezeichnet funktioniert und reaktionsschnell die Helligkeit des Displays an die Umgebungshelligkeit anpasst. Wird The Frame als Kunstwerk verwendet und im „Art Mode“ betrieben, schaltet sich der Design-TV durch den eingebauten Bewegungssensor automatisch ein und aus, je nach dem, ob sich eien Person  im Raum befindet. In der Praxis funktioniert dies erstaunlich zuverlässig. Wie auch die anderen Samsung UHD Top-TVs kommt The Frame mit dem Samsung Smart Hub 2017, einer speziellen Smart Remote (einfacher als bei den QLED-Spitzen-TVs) und mit der One Connect Box.

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One Connect Box

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4 x HDMI

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Common Interface-Slot

Somit sind die Anschlüsse für Quellgeräte ausgelagert und nicht direkt am TV. Optische Verbindungskabel von der Box zum TV gibt es in 2 Längen. Serienmäßig werden 5 Meter mitgeliefert, optional sind 15 Meter verfügbar. Nun stellen wir das Konzept von The Frame im Detail vor.

Samsung The Frame Smart View App

Smart View App, Bewegungssensor, und Musik hören im Art Mode

Samsung_The Frame Artmode

Samsungs Erklärung für die Verwendung des Art Mode

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Informationen übers Kunstwerk auf dem TV-Screen

samsung frame aehnliche kunstwerke

Ähnliche Kunstwerke

Praktisch für die Bedienung von The Frame ist die gut arbeitende Smart View App. Hier ein paar Screenshots:

Samsung The Frame App Verbindung

Zugriffsberechtigung des TVs auf Inhalte vom Smartphone

Samsung The Frame App Auswahl

Geräteauswahl

Samsung The Frame App Bildauswahl

„Meine Sammlung“ – Bilder auf dem Smartphone. Die Ordnerstruktur wird übernommen

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Es ist einfach, selber einen Collage zu erstellen

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Auswahl aus den eigenen Bildern

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Nun entscheidet man sich für ein Layout

Möchte man eines der zahlreichen vorinstallierten Kunstwerke wählen, so hat man eine gute Auswahl und bekommt auch entsprechende Informationen dazu. Die Bilder sind in verschiedene Bereiche, wie Landschaft, Architektur und Wildlife, unterteilt. 

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Unterteilung der gespeicherten Kunstwerke

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Auch „Digitale Kunst“ ist vorhanden

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Stillleben, Muster, abstrakte Standszenen

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Informationen zu den jeweiligen Kunstwerken

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Einiges ist schon ab Werk auf dem Design-TV enthalten

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Noch mehr gibt es im Kunst-Shop. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich

Samsung The Frame App Bildhintergrund

Festlegen eines neuen „Kunstwerks“ auf dem Screen

Samsung The Frame App Vorschau

Auf dem TV wird nun die entsprechende Vorschau angezeigt

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Direkt aus der App heraus kann man Zubehör kaufen

Natürlich kann man die App auch ganz schlicht für die Steuerung der normalen TV- und Smart-Funktionen verwenden. 

Samsung The Frame App Remote

Verwendung der App als Fernbedienung

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Zugriff auf Apps auf dem TV

Zu den Möglichkeiten, den Samsung TV als Kunstwerk zu verwenden, folgen nun einige weitere Screenshots mit entsprechenden Erklärungen.

Samsung The Frame Art Gallery

Samsungs „Art Store“ ermöglicht den Zugang zu den Galerien dieser Welt

Samsung The Frame Gallery Partners

Partner und Inhalte im Art Store

Samsung The Frame Kunstwerke

Kunstwerke, Teil 1

Samsung The Frame Kunstwerke 2

Kunstwerke, Teil 2

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100 Werke von 37 Künstlern sind bereits vorinstalliert, wenn man The Frame kauft

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Ganz unterschiedliche Motive…..hier „Cathedral Peak“ von Cody Cobb oder….

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„Untititled“ von Barry McGee

samsung frame eigene collage

Natürlich kann man auch selber schöne Collagen, z.B. aus Urlaubsfotos, erstellen – mehr dazu auf den nächsten Screenshots

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Man kann auch eigene Fotos in Kunstwerke verwandeln und vom TV anzeigen lassen

Samsung The Frame My Collection

Einfach – so kann man The Frame als individuelle Galerie verwenden

Samsung The Frame Zubehoer

Drei Rahmen zum Stückpreis von 250 EUR können erworben werden, hinzu kommt ein „Studio Stand“ für 599 EUR im Stil einer Staffelei 

Faszinierend, welche Möglichkeiten The Frame offeriert, wenn man den Designer-TV als Kunstwerk einsetzen möchte. Was uns gefällt: Das Konzept ist wirklich durchdacht und umfassend. Zugleich versteht sich The Frame als bildstarker UHD-TV. Gelingt der Spagat auch in der Praxis und wie sieht das Handling aus? Nun mehr dazu.  

Bedienung

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Beginn der Ersteinrichtung

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Auswahl des Landes

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Einfache TV-Einrichtung

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Satelliten-Signal wurde erkannt

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Möchte man alle Dienste nutzen, braucht man ein Samsung-Konto

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Der TV kann angeschlossene Quellgeräte identifizieren

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Netzbetreiber einrichten

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Uhrzeit wird automatisch eingestellt

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Zusammenfassung der TV-Einrichtung

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Einrichtung des 2017er Smart Hub

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Test der Fernbedienung

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Smart-Fernbedienung in weißer Variante

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Einfaches Wechseln in den Kunstmodus

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Nun ist das Setup abgeschlossen

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Smart Hub in übersichtlicher Anordnung

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Empfohlene Apps

Hervorragend: Selten ist uns ein aktueller TV untergekommen, der so extrem schnell auf Bedienbefehle reagiert. Die weiße Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff und nicht, wie bei den QLED-Topmodellen, aus Aluminium, einem sehr hohen Bedienkomfort tut dies jedoch keinen Abbruch. Auf der kleinen Remote, die ausgezeichnet in der Hand liegt, befinden sich  nur wenige Bedienelemente. Viele Interaktionen erledigt man daher, indem Symbole zur Bedienung auf dem Screen eingeblendet werden. The Frame verfügt selbstverständlich über einen Assistenten, der den Anwender durch die Ersteinrichtung führt. Das funktioniert absolut reibungslos und zügig. The Frame bringt den Samsung Smart Hub 2017 mit, der sich schon beim Test des QLED Curved-TVs Q8 bei uns in der Redaktion bewährt hat.

Bild DVB-S2-Tuner, ARD in 720p

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Selbst der Bildmodus „Dynamisch“ ist bei The Frame nicht völlig unbrauchbar

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Bild-Experteneinstellung

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Einschaltbarer HDR+ Modus für HDR-Effekt bei SDR-Inhalten

The Frame verfügt über einen ausgesprochen guten TV-Tuner im DBV-S2-Betrieb. Wir schauen einen Film am Sonntagmorgen in der ARD, ausgestrahlt in 720p. Bei der Jugendserie „Die Pfefferkörner“ liefert der UHD-Design-TV eine beinahe makellose Leistung. Realistische Farben, tadelloser Schwarzwert, nur geringes Rauschen und eine richtig gute Bildschärfe. Szenen, die in der Dunkelheit spielen, sind natürlich mit etwas mehr Rauschen versehen, aber alles hält sich in einem auch für anspruchsvollere Anwender tolerablen Rahmen. Gerade im Film-Bildmodus ist das Bild augenfreundlich, und auch komplexe Hauttöne gibt The Frame differenziert wieder. Die verschiedenen visuellen Ebenen differenziert The Frame gekonnt auseinander und lässt es auch in hinteren Bildebenen nicht an Schärfe und Klarheit mangeln. 

Bild Tarzan, ab Filmbeginn, Ultra HD-Blu-ray

Wie schlägt sich The Frame bei der Ultra HD Blu-ray von „Tarzan“?  Wir schauen uns den Filmbeginn im Kongo an. Sehr facettenreich präsentiert uns der Samsung die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen. Der Nebel sieht auch wie Nebel und nicht wie Bildrauschen aus. Der Schwarzwert hinterlässt erneut einen guten Eindruck. Sicherlich, Samsungs QLED-TVs bieten noch mehr, aber das, was The Frame leistet, stellt auch Bild-Liebhaber mit gewissem Anspruch zweifellos zufrieden. Als der Fels von oben nach unten per Kamerafahrt dargestellt wird, schafft der Samsung eine tolle Bildschärfe, und einen sehr guten Bildstand. Als die Soldaten mitten in der Wildnis eintreffen, modelliert The Frame den steinigen Boden sehr akkurat. Details an den Uniformen und an den Waffen holt er plastisch heraus.

Wiederum erfreut uns der UHD-Design-TV mit einem sehr angenehmen Bild, das zu langen Film-Sessions einlädt. Die Panoramawirkung der Landschaftsaufnahmen ist immens, Fels- und Berg-Massive sehen sehr authentisch aus. Kleine Kontrastdifferenzen in dunklen Bildsequenzen arbeitet The Frame einwandfrei heraus. Die Hautoberfläche der Protagonisten kommt exakt heraus, das Panel des Samsung-TVs rauscht auch bei genauem Hinsehen nicht. Der horizontale und der vertikale Blickwinkel sind hervorragend, so kann man auch mit mehreren Personen schon auf einem nach heutigem Maßstab durchschnittlich großen 55-Zöller verfolgen. 

Szenenwechsel, nun befinden wir uns in London, und typisch englisches Wetter, regnet es. Die nasse Straße und der Bürgersteig werden erneut sehr realistisch aufbereitet. Die Differenzierung unterschiedlicher Graustufen gelingt The Frame überzeugend. Klar, das Bild der QLED Spitzenmodelle erscheint nochmals etwas klarer, dynamischer, und im Detail ungemein facettenreich. Aber das, was der „Designer“unter Samsungs UHD-TVs leistet, ist trotzdem als überragend zu bezeichnen. Man merkt dies auch daran, wie präzise das Innere der Kutsche wiedergegebenn wird. Die Regentropfen und die Schmutzspuren auf der Scheibe der Kutsche werden prima dargestellt. Konstrastunterschiede – dort sehr helle Bildteile, hier dunkle – bereiten keine Schwierigkeiten. 

Nun wieder im Kongo, Rückblende auf den Beginn von Tarzans Existenz auf der Erde. Gewitter, Starkregen, und Tarzan als Baby: Exzellent, mit welcher Tiefe der Samsung Ultra HD-Fernseher hier einzelne Bildstrukturen herausarbeitet. Der gigantische Gorilla mit seinem speziellen Gesichtsausdruck wirkt enorm dreidimensional, als würde er, salopp gesprochen, gleich durch den Bildschirm springen. Die Vegegation stellt The Frame vielschichtig dar. Im Gegensatz zu manchem früheren Samsung TV-Modell ist das Bild von The Frame nicht überscharf. Im Gegenteil, das Bild ist in praktisch allen Einzelheiten zu erkennen, aber stets natürlich und angenehm. Farben sind nie übersättigt, sondern im Modus „Film“ sehr realistisch. 

Bild Blu-ray „Ein Quantum Trost“ ab Filmbeginn

Wie skaliert The Frame das Bild des 007-Movies auf die native Panelauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel hoch? Wir schauen exakt hin und entdecken, dass die Panoramawirkung beim Heranzoomen auf die Verfolgungsjagd am Gardasee immens ist.  Stabil ist der Bildstand, und die in der Sonne glitzernde Wasseroberfläche kommt sehr gut heraus. Details an den Bergen arbeitet der Samsung zuverlässig heraus. Die Pedalerie des Aston Martin DBS von 007 und die gesamte Innenausstattung wirken detailreich.

Das leichte Rauschen resultiert vom Quellmaterial. Wir würden raten, den eingebauten HDR+ Bildmodus des Samsung-TVs 8Quasi-HDR-Effekt bei SDR-Inhalten) dann anzuwenden, wenn es recht dunkel im Raum ist. Dann sind die Ergebnisse wirklich recht beeindruckend, die Kontrastdynamik bei der wilden Jagd steigt, die Crash-Spuren am Aston Martin von Bond und am Alfa 159 der Gangster werden sehr plastisch herausgearbeitet. Angenehmer und augenfreundlicher ist das Bild im Kino-Modus, effektvoller, tiefer im HDR+ Bildmodus. Demnach alles Geschmackssache. Im 2. Kapitel, in Katakomben unterhalb von Siena, beweist uns der The Frame im HDR+ Bildmodus, dass er Grau-Schattierungen wahrhaft sauber auseinander differenzieren kann. Die Gesichter von 007 und M, die Ziegelsteine an den Wänden, Bonds dunkler Anzug: All dies arbeitet der Samsung UHD-Fernseher mit viel Sorgfalt heraus.

Uns gefällt das Bild bei dieser Blu-ray besonders gut, auch das Pferderennen „Palio“, das parallel oberirdisch in Siena stattfindet, stellt The Frame dynamisch und zugleich sehr angenehm dar. Die Zwischenbildberechung arbeitet akkurat und bietet eine sehr gute Mischung aus unverfälschtem Look des Films und einer fein dosierten, nahtlosen Bewegungswiedergabe. 

Klang

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Ton-Menü

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Auch FLAC Hi-Res-Audio-Dateien kann der Samsung wiedergeben

Im Ton-Modus „Optimiert“ verblüfft uns Samsungs „Künstler“ mit einem realistischen Klang und guter Räumlichkeit. Klar, wer gewisse akustische Ansprüche stellt, wird sich zumindest noch eine Soundbar zusätzlich kaufen. Samsung hat hier viele gute Alternativen im Angebot. Für den normalen Alltagsgebrauch reicht die klangliche Leistung aber problemlos aus. Stimmen sind prima verständlich, der Hochtonbereich kommt besser als erwartet heraus, Musik wird ordentlich wiedergegeben und nur minimal blechern ab und zu im oberen Mitteltonbereich. Die Pegelfestigkeit ist ordentlich und bietet kaum Anlass zu ernster Kritik. 

Fazit

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Ein äußerst interessantes Konzept, das Samsung mit The Frame verwirklicht hat. The Frame ist ein erstklassiger Ultra HD-TV mit gleichermaßen dynamischem und augenfreundlichem Bild. Die Balance ist den Samsung-Entwicklern sehr gut gelungen, das Bild ist sehr ausgewogen. Der Schwarzwert ist prima und nur knapp unter den QLED-TVs, was uns überrascht hat.

Die Frame Interpolation arbeitet sehr gut und sichert fließende Bewegungsabläufe. Der HDR+ Bildmodus oder aber das Film-Bildfeld sind, je nach Geschmack, beide sehr zu empfehlen. Native Ultra HD Blu-rays mit HDR stellt der Samsung ebenso überragend dar wie 720p TV-Signale oder Blu-rays.

Doch nun kommt die zweite Seite des Ultra HD-Gerätes ins Spiel. Denn dieser TV ist auch ein „lebendes Kunstwerk“. Lebend, weil er stets angepasst und aktualisiert werden kann hinsichtlich dessen, was angezeigt wird. Fast unendliche Möglichkeiten stehen zur Verfügung. Man kann Bilder aus seiner eigenen Bibliothek, zum Beispiel vom Smartphone, für die Darstellung auf The Frame bearbeiten, oder aber aus den bereits vorinstallierten Kunstwerken auswählen. Reicht das noch nicht, ist es möglich, weitere Kunstwerke online zu erwerben.

Samsung arbeitet hier mit weltweit führenden Galerien zusammen. Drei Rahmen sowie ein Standfuß im Design einer Staffelei können optional erworben werden – der Individualisierung sind demnach kaum Grenzen gesetzt. Die Bedienung ist Samsung-typisch durchdacht, schnell reagiert The Frame auf gegebene Bedienbefehle. In diesem Test fehlt ein Konkurrenzvergleich, und das ist ganz bewusst so. Denn das Konzept von The Frame ist derzeit konkurrenzlos – und unserer Meinung nach rundherum gelungen. 

Derzeit einzigartig: Lebendiges Kunstwerk trifft auf bildstarken, modernen Ultra HD-HDR-TV
ueberragend
Ultra HD-TVs Oberklasse
Test 13. November 2017

Test: Carsten Rampacher
Bilder: Sven Wunderlich
Grafiken: Samsung
Datum: 13. November 2017




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