TECHNIK-SPECIAL: Was macht die neue Nubert nuVero-Lautsprecherserie so gut?

Nubert nuVero 70 Verarbeitung

Wir hatten bereits zwei Modelle der neuen Nubert nuVero-Serie im Test: Das Spitzenmodell, den 3,5 Wege-Standlautsprecher nuVero 140, und den Universalisten schlechthin, den 3-Wege-Lautsprecher nuVero 70. Beide Schallwandler schnitten trotz moderater Preise (in der aktuellen Aktion werden 1.095 EUR für die nuVero 70 fällig und 2.195 EUR für die nuVero 140) mit dem höchsten Testprädikat „Masterpiece“ ab. Zum Test bei uns ist auch noch die nuVero 60, die als erste richtig kompakte Nubert-Box ebenfalls nach dem 3-Wege-Prinzip arbeitet. Ersten Eindrücken zufolge wird auch sie ein herausragendes Testergebnis schaffen.

Nubert nuVero 60 Verarbeitung

Extrem wertige und solide Gehäuse, hier bei der nuVero 60, sind Merkmal der Nubert-Topbaureihe

Nubert nuVero 60 Bassreflexrohr

 „Clean“, edel, elegant auch von hinten

Nun stellt sich die Frage: Welche Merkmale im Speziellen zeichnet die nuVero-Serie aus? Was macht sie besonders? Warum setzt sie sich vom Konkurrenzumfeld ab? Viele Dinge kommen hier zusammen, die wir nicht aus Sicht des Technikers, sondern allgemein verständlich in diesem Special beschreiben möchten. Beginnen wir bei den Gehäusen, die optisch stark der Vorgängerbaureihe gleichen. Solidität ist hier Trumpf. Massiv verarbeitet und im Inneren aufwändig mit Verstrebungen und Versteifungen versehen, sichern die Gehäuse eine hervorragende Basis für reinen Klang. Schließlich soll die Musik klingen – und nicht das Gehäuse des Lautsprechers. Daher: Es gibt, schon gar nicht für das Geld, kaum eine anderen Lautsprecher-Baureihe, bei der das Gehäuse so wenig störenden Eigenklang und so wenig Resonanzen entwickelt. Absolute Ruhe ist immer das Motto aller nuVero-Lautsprecher, auch bei hohem Pegel.

Nubert nuVero 140 Rueckseite Seitlich2

Bei der nuVero 140 sind, wie bei allen anderen nuVero-Bassreflexkonstruktionen auch, praktisch keine Strömungsgeräusche zu hören

Dazu passt die perfekte Abstimmung der Bassreflex-Rohre. Oftmals hört man, wenn auch mittlerweile bei vielen gelungenen Konstruktionen in geringem Umfang, sogenannte Strömungsgeräusche. Diese signalisieren, dass viel Luft zirkuliert im Bassreflexrohr – wahrem Hörvergnügen sind diese Strömungsgeräusche aber nicht zuträglich. Nubert verhindert bei der nuVero-Serie erfolgreich dieses Phänomen – auch, wenn viel Luft arbeitet, stören keinerlei Strömungsgeräusche. Verständlicherweise sollte man die Bassreflex-basierte nuVero nicht direkt an der Wand des Hörraums aufstellen. Wir raten, 30 cm Abstand mindestens einzuhalten. Alternative ist eine Bass-Abschwächung, die man bei wandnaher Aufstellung aktivieren kann.

Nubert nuVero 140 Bassreflexrohr unten

Nicht nur schön anzusehen, sondern auch mit akustischen Vorteilen versehen: Der solide Traversenfuß

Übrigens: Dass die Standlautsprecher nuVero 140 und nuVero 110 solide Traversenfüße haben, ist auch keinesfalls nur optisch begründet. Vielmehr bringt auch diese stabilde Fußkonstruktion Ruhe und Souveränität in den Klang.

Nubert nuVero 70 Front Seitlich1

Die Chassis, hier bei der nuVero 70, sind pures High Tech

Ein extrem solides Gehäuse ist demnach eine gute Basis für hervorragenden Klang – doch natürlich gehören zahlreiche andere Komponenten genauso dazu. Und hier zunächst zu nennen wären die Chassis, die allesamt für die jeweilige Preisklasse überdurchschnittlich aufwändig ausfallen.

Nubert nuVero 70 Hochtoener

Asymmetrischer Hochtöner

Starten wir mit dem neu entwickelten Hochtöner – hier sollte man bei der Aufstellung des Boxenpaares aufpassen, denn er ist asyemmtrisch, es gibt daher linke und rechte Box. Nubert verwendet nach wie vor einen klassischen Kalottenhochtöner. Andere Hersteller nutzen Bändchenhochtöner, die Dänen von Dali sogar eine Hybridkonstruktion in den teureren Modellen. „Hybrid“ meint, für die obersten Frequenzen des Hochtonbereiches arbeitet ein Bändchen, darunter ein Kalottenhochtöner. Dali umgeht somit die nicht einfache Anbindung eines Bändchens an den Mitteltonbereich. Das lässt sich mit einer Kalotte einfacher bewerkstelligen. Gleichzeitig aber nutzt man Brillanz und Transparenz sowie luftige Räumlichkeit des Bändchens.

Reine Bändchen-Konstruktionen z.B. von Quadral Aurum oder Elac weisen, was die Anbindung an den Mitteltonbereich betrifft, übrigens keinerlei Schwächen auf. Hier wird ein homogener, nahtloser Klang geboten. Warum wird das Bändchen gern eingesetzt? Es liegt am ultrageringen Gewicht, das für höchste Impulstreue sorgt. Meist sitzt hinter dem Bändchen ein sehr kompakter, gleichzeitig leistungsstarker Neodym-Magnet.

Trotz aller Vorzüge der Hightech-Bändchen, die aufgrund extrem geringer Fertigungstoleranzen sehr teuer in der Herstellung sind, schwingt sich die Nubert-Kalotte zu praktisch ebenbürtigen Leistungen auf und darf demnach unumwunden als einer der weltbesten Kalottenhochtöner bezeichnet werden. Kernstück ist die dänische Seidenkalotte, die enorme Durchhörbarkeit und Transparenz garantiert. Er misst 26 mm und bringt es auch bezüglich der offerierten Räumlichkeit extrem weit.

Die Wiedergabe hoher Frequenzen möchten wir mit weiteren Worten bedenken. Es ist nicht nur so, dass hier eine enorme Präzision und Feinheit für die Preisliga erzielt wird. Genauso beeindruckend ist, wie angenehm der Kalottenhochtöner selbst bei enormem Pegel klingt. Nie strengt er das Auditorium an, sondern ermöglicht immer ein souveränes, gleichzeitig aber intensives Hören. Durch diese gelungene Auslegung entpuppt sich der Nubert nuVero-Hochtöner als echter Universalist, der mit allem Quellmaterial hervorragend zurecht kommt, von Klassik über Jazz bis Rock, Pop und Techno/Trance sind den Anwendungen keine Grenzen gesetzt. Natürlich bleibt auch eine lebendige, aber immer harmonische Präsentation des Hochtonbereiches bei Filmtonspuren nicht außen vor. Raum-Effekte erscheinen fein aufgelöst, präzise und somit bestens nachvollziehbar. 

Nubert nuVero 140 Anschluesse Rueckseite3

Nubert-Merkmal: Schalter zur individuellen Klangoptimierung

Unsere Aussagen beziehen sich auf einen akustisch optimierten Raum, Schalterstellung „neutral“. Dank cleverer Nubert-Technologie sind die nuVero-Lautsprecher mittels Kippschalter hinten am LS-Kabel-Anschlussterminal auch in der Lage, den Hochtonbereich je nach Akustik des Hörraums abzuschwächen (sanft) oder zu verstärken (brillant). Das ist sehr hilfreich, denn z.B. in modernen Behausungen mit viel Glas und z.B. Parkettboden kämpft man mit einem akustisch sehr „lebendigen“ Raum, d.h. Hall und ein zu greller Klang stören die Harmonie. Hier wirkt sich die Schalterstellung „sanft“ sehr vorteilhaft aus und nimmt der Akustik störende Schärfe, ohne den Lautsprecher komplett einzubremsen.

Wer einen akustisch eher „toten“ Raum hat, der einen dumpfen, wenig aussagekräftigen Sound im Hochtonbereich als Folge mitbringt, freut sich über die Schalterstellung „brillant“. Dann hat man auch im Hochtonbereich diese Klarheit, die man ansonsten vermisst. Man hat also die Chance, unabhängig vom jeweiligen Raum stets die Möglichkeiten des exzellent klingenden Hochtöners gut auszunutzen.

Nubert nuVero 60 Mitteltoener

Neuer Mitteltöner mit hochmoderner Technik

Der Mitteltöner bei der renovierten nuVero-Baureihe stellt eine konstruktive Besonderheit dar und sorgt für eine ungemein facettenreiche und lebendige Wiedergabe des Präsenztonbereiches. Dieser ist für eine gelungene Gesamtwiedergabe überaus wichtig, da das menschliche Ohr innerhalb dieser Frequenzen besonders sensibel anspricht. Das liegt darin begründet, dass die wichtigsten Geräusche wie z.B. die Stimmen anderer Menschen genau in diesem Präsenztonbereich als akustische Ereignisse stattfinden. Nubert hat hier einen lediglich 52 mm messenden Flachmembrantreiber konstruiert, einige nuVero Modelle wie z.B. die nuVero 140 oder die nuVero 70 sind sogar mit zwei dieser Hightech-Mitteltöner bestückt.

Was nun genau macht diesen Mitteltöner besonders? Er ist breitbandig ausgelegt und offeriert darum einen enorm weiten Übertragungsbereich. Daher sind fließende, praktisch nicht zu merkende Übergänge in den Hochtonbereich auf der einen Seite und und in den Bassbereich auf der anderen Seite die großen Vorzüge dieses Mitteltöners, der vom Arbeitsprinzip her ein verkleinerter Biegewellenstrahler ist. Wir haben bei der nuVero 140 und bei der nuVero 70 eine enorme Stimmverständlichkeit und eine hervorragende Betonung von vokalen Konturen als große Pluspunkte ausmachen können.

Das hervorragende Integrationsvermögen ins tonale Gesamtgefüge ist ein weiterer Vorzug dieses Hightech-Chassis. Prinzipiell könnte die clevere Konstruktion bis in den Hoch- oder sogar Superhochtonbereich spielen. Nubert grenzt den Arbeitsbereich jedoch konsequent ein, um die Vorteile des Mitteltöners noch besser herauszustellen.

Natürlich nutzen alle Bestrebungen nichts, wenn nicht auch das untere Ende des Frequenzspektrums, der Bassbereich, ausreichend berücksichtigt wird. Hier ist Nubert seit Jahren dafür bekannt, ausgefeilte Basschassis mit schier unglaublichem Hub einzusetzen. Ein enormer Tiefgang kombiniert mit grandiosen Reserven ist ein Merkmal von Nuberts Lautsprecher-Baureihen.

Nubert nuVero 140 Front Seitlich3

Nubert nuVero 140 gleich mit vier Tieftönern

Dass im Topmodell nuVero 140 gleich vier Langhub-Basschassis mit Glasfaser-Sandwich-Membran sitzen, schlägt sich, wie die Testreihen zeigen, in nicht enden wollender Kraft im Bassbereich nieder. 25 Hz untere Grenzfrequenz bei der nuVero 140 sprechen eine eindeutige Sprache. Und die mit 20,3 x 72 x 30 cm doch recht kompakte nuVero 70 schafft 38 Hz (jeweils bei – 3 dB) untere Grenzfrequenz, das sind sagenhafte Werte. Bei der nuVero 70 kommen etwas kleinere, jeweils 150 mm messende Tieftöner zum Einsatz, ebenfalls langhubig ausgelegt und ebenfalls mit solidem Aluminiumlautsprecherkorb. Glasfaser-Sandwichmembranen, ultraleicht und gleichzeitig hochfest, sorgen dafür, dass auch bei hohem Pegel noch präzise ausgelenkt wird.

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nuVero AW-17 – Basskraftwerk mit Biss. Hier noch passend zur bis 2014 gebauten ersten nuVero-Baureihe

Die Folge: Ein unglaublich treffsicherer, das heißt impulstreuer Bass. Ganz gleich, ob für Musik oder bei der Filmtonwiedergabe: Nuberts nuVero-Lautsprecher sind derart potent im Bassbereich, dass der aktive Subwoofer erst sehr weit unten – wenn im Falle nuVero 140 überhaupt – aktiv werden muss. In Verbindung mit der nuVero 140 kann ein aktiver Subwoofer, im Idealfall der nuVero AW-17, trotzdem Sinn machen: AV-Receivern wird im Bassbereich viel Leistung von großen, belastbaren Standboxen wie der nuVero 140 abverlangt. Um auch bei hohem Pegel und unter allen Umständen einen stabilen, souveränen  Bass zu ermöglichen, ist dann ein „Aktivist“ wie der nuVero AW-17 mit satten 350 Watt Nennleistung der richtige Partner, da er dem AVR Arbeit im leistungsintensiven Bassbereich abnimmt. Der große, trotzdem impulstreue 310 mm Langhubtreiber sichert tollen Tiefgang. 

Nubert setzt konsequent darauf, bei den großen nuVero-Modellen mehrere Basstreiber mit kleinerem Durchmesser einzusetzen. Das hat den Vorteil, dass die recht kleinen Treiber impulstreu reagieren, dadurch, dass mehrere Treiber arbeiten, ist aber gleichzeitig genug Membranfläche vorhanden, um den nötigen Druck und vor allem den bestmöglichen Tiefgang zu erzielen.

Nubert nuVero 60 Tieftoener

nuVero 60 mit einem 180 mm Tieftöner

Aber auch mit einem Tieftöner – im nuVero 140 „Gardemaß“ 180 mm – lässt es sich „bässtens“ leben, das beweist die erst kürzlich bei uns in schmuckem Kristallweiß (neben dieser Farbgebung stehen Goldbraun und Diamantschwarz bei allen Mitgliedern der nuVero Serie zur Auswahl – da dürfte jeder seinen Wunschfarbton finden) eingetroffene nuVero 60. Stolz bezeichnet sie Nubert auf der Website als „Mini-nuVero 140“ und das nicht ohne Grund: Für derzeit 745 EUR (Jubiläums-Rabatt eingerechnet) wird ein Frequenzgang von 36 (!!!) Hz bis 25 kHz (bei – 3 dB) realisiert. Das ist oberstes Niveau! Gut – wie bei allen nuVeros ist der Wirkungsgrad (83 dB, 1 W/1 m) lediglich durchschnittlich – beileibe nicht schlecht, aber man sollte schon einen entsprechend leistungsfähigen Stereoverstärker oder Surround-Receiver verwenden, um die nuVero-Schallwandler entsprechend anzusteuern. Das gilt z.B. auch für die nuVero 7u0 (84 dB Wirkungsgrad) und für die nuVero 140 (85 dB).

Nubert nuVero 60 Innenleben2

Immer aufwändiger als bei der Konkurrenz – die Frequenzweichen, hier die der nuVero 60

Nubert nuVero 70 Innenleben2

nuVero 70

Wichtig für die korrekte Verteilung der Frequenzen auf die Chassis ist das Lautsprecher-interne Filternetzwerk, auch als Frequenzweiche bekannt. So hochwertiger und durchdachter diese konstruiert ist, umso präziser erfolgt die Verteilung auf die jeweiligen Chassis. Bei der Konstruktion von Frequenzweichen gibt es zwei unterschiedliche Ansätze. Manch ein Entwickler sagt, so schlichter die Weiche ist, umso besser. Also kaum Bauteile, sehr einfacher Aufbau. Günther Nubert hingegen war schon immer ein Verfechter aufwändig aufgebauter Filternetzwerke. Der Erfolg gibt ihm recht – die Verteilung der Frequenzen auf die Chassis gelingt kaum einem Lautsprecherhersteller generell so gut wie Nubert. Nubert Frequenzweichen können auch noch mehr. Schon seit Generationen von Lautsprechern sind selbstrückstellende Sicherungen integriert, die bei drohender Überlastung Chassis und die Weiche selber schützen. Nubert verweist zu Recht und nicht ohne Stolz darauf, dass in den Frequenzweichen, natürlich ganz besonders  in der Top-Linie nuVero, nur langzeitstabile, selektierte Bauteile zum Einsatz kommen, die auch bei starker Beanspruchung eine hohe Haltbarkeit über Jahre garantieren. 

Welche Nubert nuVero-Lautsprecher gibt es? Insgesamt besteht Nuberts Top-Lautsprecherbaureihe aus sechs passiven Lautsprechern, die in weiten Zügen neu konstruiert wurden, und zwei leistungsstarken aktiven Subwoofern. Diese wurden hinsichtlich der lieferbaren drei neuen Farben an das Sortiment der passiven Boxen angepasst, bleiben aber technisch unangetastet.

Die größte Standbox ist die nuVero 140 (Jubiläumspreis 2.195, sonst 2.235 EUR/Stück), gefolgt von der kleineren nuVero 110 (Jubläumspreis 1.425, sonst 1.465 EUR/Stück), die im Übrigen die Vorläufer-Modelle nuVero 10 und nuVero 11 ersetzt. Nubert verspricht einen „spielfreudigen“ Lautsprecher, der gleichzeitig aber kompakt ist und problemlos auch im Wohnzimmer unterzubringen. Flexibel ist die nuVero 70 (Jubiläumspreis 1.095, sonst 1.135 EUR/Stück), die als großer Centerlautsprecher innerhalb eines hochwertigen Surroundsystems eine ebenso gute Figur hinterlässt wie vertikal aufgestellt im Stereobetrieb. Besonders flach ist die nuVerso 50, die man auch als an der Decke befestigten Lautsprecher für Doilby Atmos oder dts:X verwenden kann. Genau dieser Aufgabe ging die nuVero 50 (Jubiläumspreis 585, sonst 625 EUR/Stück) auf der High End nach und hinterließ dort einen glänzenden Eindruck. Flexibilität wird auch bei der nuVero 30 (Jubiläumspreis 535, sonst 575 EUR/Stück) groß geschrieben. Als variabler Dipol- oder Direkstrahler eröffnen sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Liebhaber des Dipol-typischen diffusen Klangs werden diesen leistungsstarken Lautsprecher schätzen, wenn man ihn im Surroundbereich verwendet. Achtung – bevor man sich für die Variante „Dipol“ entscheidet, sollte man erst raumakustisch klären, ob es sinnvoll möglich ist, Dipole aufzustellen. Die nuVero 30, so verspricht der Hersteller, bietet nochmals bessere klangliche Eigenschaften als nuVero 3 und sogar nuVero 4 aus der Vorgänger-Serie. Bleibt unser aktuelles Test-Exemplar als weitere hochinteressante Neuheit – die nuVero 60 (Jubiläumspreis 745, sonst 785 EUR/Stück) ist die erste Nubert 3-Wege-Kompaktbox und wird, wie bereits weiter oben erwähnt, liebevoll als die „kleine nuVero 140“ bezeichnet. Schließlich hat auch sie einen der leistungsstarken 180 mm Tieftöner mit großem Hub an Bord. Ergänzend gibt es den nuVero AW-12 Aktivsubwoofer für 955 EUR Jubiläumspreis (sonst 995 EUR) und den nuVero AW-17 (1.530 EUR, sonst 1.579 EUR). 

Nubert nuVero 60 Front Seitlich1

nuVero – High-Tech zum fairen Kaufpreis

Insgesamt ist es also die Summe vieler aufwändiger und durchdachter konstruktiver Merkmale, die die nuVero-Lautsprecher so gut machen. Dass sich Nubert immer Zeit lässt mit seinen Entwicklungen und nicht einfach im Schnellschuss-Verfahren etwas auf den Markt wirft, ist ein weiterer Vorzug. Nicht zu unterschätzen als Pluspunkt sind auch die fairen Kaufpreise. Für so viel edle Technik sind die aufgerufenen Preise sehr zivil. Wer denkt, dass wir übertreiben, kann gern nach Schwäbisch-Gmünd, Aalen oder Duisburg fahren und sich dort nuVero-Modelle in Aktion anhören.  

www.nubert.de

SPECIAL: Carsten Rampacher
FOTOS: Sven Wunderlich
DATUM: 29. Juni 2015




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