CES 2017: Extrem flacher OLED-TV und neuer Ultra HD Blu-ray Player von LG

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Mit leuchtenden Farben präsentiert sich hier der LG Signature OLED TV W. Es ist ein OLED-TV, der gerade einmal 2,57mm dünn ist. Unten am Sockel ist das sehr hochwertig und aufwändig erscheinende Soundsystem integriert, das zeigt uns, was wir auch von anderen Herstellern mitbekommen: Guter Sound gleich ab Werk bei hochklassigen TVs wird mehr und mehr vom Konsumenten erwartet. Der Signature W wirkt wie ein Gesamtkunstwerk, das sich aus visueller Sicht mit leuchtenden, intensiven Farben präsentiert. LG hat das neue Modell sehr gut auf dem Stand „inszeniert“. Wer sich die OLEDs von LG im Vergleich mit den QLEDs von Samsung anschaut, wird feststellen, dass sich der Kampf auch 2017 fortsetzen wird.

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Hauchdünn ist der OLED TV W

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Frontansicht

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Zum TV gehöriges Audiosystem

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Hier im Detail

Was maximale Helligkeit angeht, liegen die QLEDs den ersten Eindrücken nach vorn, beim Thema Schwarzwert haben die neuen Samsung-TVs weiter aufgeholt. Das OLED-Bild der LG-Topbaureihen wirkt aber nach wie vor sehr augenfreundlich, und so authentisch wie 2017 sahen LGs OLEDs noch nie aus. Sehr lebendig, aber nicht mehr deutlich überzogen, sehr souverän und vielschichtig erscheint das Bild, so dass wir sehr gespannt sind auf weitere Eindrücke. 2017 scheint die hohe Deckungsgleichheit mit anspruchsvollen Farbräumen ein Hauptthema bei den Herstellern zu sein, dies nur als Randbemerkung fürs Protokoll. LG bietet den Signature W beispielsweise in 77 Zoll an, „Simplicity Perfection“ ist das LG-Motto zum neuen Modell.

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LG unterstützt sämtliche HDR-Formate

Bei TV-Technologien setzt LG auch 2017 voll auf HDR. Im Fokus steht zunächst eine HDR-Experience auch mit SDR-Inhalten, LG hat nun selbst einen entsprechenden Algorithmus entwickelt und tritt damit in direkte Konkurrenz zum HDR+ Modus, den Samsung in zahlreichen Baureihen 2016 nach einem Update der Firmware einführte. „HDR Effect“ heißt das Feature bei LG. Höhere Bildhelligkeit, besserer Detail- sowie Gesamtkontrast sind hier die Vorteile.

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Demo, bei der ein SD-Signal in ein HD-Signal konvertiert wird

LG nennt im Übrigen als weiteren großen Vorzug der LD OLED-TV-Palette eine konkurrenzlose Vielfalt bei der Wiedergabe von HDR-Content an. Alle wichtigen HDR-Normen/Formate werden unterstützt. Da wäre „Advanced HDR“ von Technicolor, HLG (Hybrid Log Gamma), HDR10 sowie Dolby Vision. Ganz gleich also, welcher Content von VoD-Diensten, zukünftig von TV-Sendern oder aber von der Ultra HD Blu-ray kommt: Die OLED-TVs unterstützen alles.  Dank des „Infinitive Contrast“ und „Active HDR“ (spezielles LG Feature, jeder HDR-Content wird Szene für Szene mit Hilfe dynamischer Metadaten hinsichtlich der Bildqualität optimiert.

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Die Speaker fahren automatisch aus dem Gehäuse heraus

LG setzt besonders auf Dolby-Technologien. Nicht nur Dolby Vision in den TVs (gab es schon 2016), sondern auch die neue SJ9 Soundbar mit Dolby Atmos (zwei nach oben gerichtete Speaker fahren motorisch betrieben aus dem Soundbar-Gehäuse) ergänzt das Portfolio. Die Soundbar, so wird kommuniziert, kann nur Dolby Atmos, über dts:X wird kein Wort verloren, so denken wir, dass es nicht unterstützt wird. Das Design zeigt, dass LG nun auch, was die optischen Werte angeht, sehr ernst genommen werden möchte. Und audiotechnisch ist man ebenfalls nicht bereit, der Konkurrenz das Feld zu überlassen: Die SJ9 Soundbar unterstützt Hi-Res-Audio und überdies ist sie in der Lage, niedriger auflösende Signale auf bis zu 192 kHz/24-Bit aufzupolieren.

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LG UP970 Ultra HD Blu-ray Player

Zudem ist der erste Ultra HD Blu-ray-Player UP970, über den wir in den News schon berichtet haben, in einer Vorführung mit der Atmos Soundbar zu sehen. Wenn der Player voraussichtlich im März auf den Markt kommt, wird zunächst nur, wie üblich, HDR10 unterstützt, ebenso wie beim Sony Ultra HD BD-Spieler fehlt Dolby Vision. Später, ein genauer Termin steht noch nicht fest, möchte LG Dolby Vision mittels Firmware-Update nachreichen. Wie viele andere Ultra HD BD-Player bringt auch der LG-Spieler zwei HDMI-Ausgänge mit. Ein Terminal entspricht dem Standard 2.0 (für die Weiterleitung ans Bildwiedergabegerät), das andere dem Standard 1.4. Mittels LAN oder WLAN ist es überdies möglich, auch Online-Videostreaming von YouTube und Netflix durchzuführen.

 

Special: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Datum: 08.01.2017




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