SPECIAL: dCS Varèse Musiksystem aus fünf Komponenten - der Maßstab für superbe Klangqualität

Das neue dCS Varèse Musiksystem, bestehend aus fünf Komponenten, konnten wir heute beim deutschen dCS-Vertrieb Audio Reference in Hamburg im kleinen Kreis erstmals hören. Der britische Hersteller dCS, der seit über 35 Jahren Produkte höchster Güte produziert, zunächst für den professionellen, später für den privaten Bereich, möchte mit diesem in langjähriger Entwicklungsarbeit zur Serienreife gebrachten neuen Musiksystem die Maßstäbe akustischer Reinheit und Detaillierung weiter nach oben verschieben. Das komplette Spektrum jedes Musikstücks vollumfänglich zu erfassen und mit maximaler Präzision wiederzugeben: Darin liegt der Fokus bei dCS
Hier geht es zu dCS und zum Varèse-System bei Audio Reference
dCS Varèse - der nächste Schritt auf dem Weg zur ultimativen Klangqualität

Oben das User Interface

Spezielle, Hochentwickelte Kabel für die Verbindung der Komponenten untereinander
Das neue dCS-System, dessen Komplettpreis bei 300.000 EUR liegt, perfektioniert sämtliche Unternehmensphilosophien. Es sind die bisher fortschrittlichsten und innovativsten HiFi-Komponenten mit einem Leistungsniveau, das die Messlatte weiter nach oben schiebt - bei Akustik, Bedienkonzept, Design und Verarbeitungsqualität.
Das Varèse Musiksystem

Der britische Hersteller übertrifft sich selbst

Der Ring DAC ist eine Spezialität des Hauses
Diese fünf Komponenten bilden das neue „Varèse Music System“:
- Core: Der „Kern“ des Systems mit Streaming-Optionen und bestmöglicher Signalverarbeitung, während sich die DACs nur um die D/A-Wandlung kümmern
- 2x Mono-DAC: Jeweils ein DAC pro Kanal
- User Interface: Die Steuereinheit arbeitet in Kombination mit der dCS Varèse Fernbedienung und der dCS Mosaic ACTUS App
- Separate Master Clock
Zum System gehört auch eine hochwertige bedienbare Fernbedienung. Aber nicht ausschließlich Hardware zeichnet Varèse aus. Auch hinsichtlich der Software haben die britischen Ingenieure sämtliche Register gezogen und nach umfangreicher Forschung zahlreiche neue Technologien entwickelt und in die Varèse HiFi-Bausteine einfließen lassen, wie z.B.:
- dCS Tomix: eine patentierte, neu entwickelte Clocking-Technologie
- ACTUS: Von dCS entwickelte, für Varèse maßgeschneiderte Schnittstelle aus zur Übertragung von Audio-, Steuer- und Timing-Signalen zwischen den einzelnen Geräten
- Der „Differential Ring DAC“: eine neue Version des leistungsfähigen dCS Ring DAC und die größte Veränderung der dCS DAC-Architektur, die bislang bei einem Generationswechsel bei dCS vorkam
Letztlich wurde auch mit der dCS Mosaic ACTUS App eine neue Smartphone- und Tablet-Applikation entwickelt, die die komfortable Gerätesteuerung auch über den Bildschirm des Mobilgerätes ermöglicht. Von der App haben wir natürlich umfangreiche Screenshots erstellt:

Lautstärkeregelung in der App

Mit Varèse kann man beinahe alles machen und realisieren

qobuz-Wiedergabe

qobuz: Wiedergabeliste

qobuz: Now Playing

Spezielle Wiedergabeliste für den Varèse Launch

Quellen

Home Screen
Ergänzend zu den genannten Geräten und Technologien findet sich eine Vielzahl mechanischer sowie elektronischer Innovationen und Verbesserungen. Dazu zählen neue Schaltungsdesigns ebensoo wie optimierte Netzteile. Das Resultat sind eine untadelige Linearität, ein äußerst geringste Grundrauschen, weniger Übersprechen plus eine massive Reduzierung von Jitter. Auch bei den Messdaten setzt dCS Varèse demnach neue Standards.
Die einzelnen Bausteine

Die gesamte Kette besteht aus fünf Komponenten
Core: Der Core stellt die zentrale Einheit des Varèse Musiksystems dar. Sämtliche anderen Varèse Komponenten werden direkt mit dem Core verbunden. Das gilt auch für externe Quellgeräte, wie z.B. CD/SACD-Transportsysteme, USB-Speichermedien und Musikserver. Sämtliche Aufgaben der Signalverarbeitung, außer der D/A-Wandlung, werden hier vorgenommen. Der Core kümmert sich um DSP-Aufgaben, Rauschformung und Filterung. Anschließend wird das Signal für die D/A-Wandlung zu den Varèse Mono DACs transportiert.
Der Core unterstützt alle relevanten hochauflösenden Audioformate und Streamingdienste. Er verwendet als erstes Gerät das neu entwickelte ACTUS-Protokoll von dCS. Die Installation, Inbetriebnahme und Handling sind damit äußerst komfortabel. so einfach wie noch nie. Nach dem Anschluss sind nahezu keine weiteren Schritte notwendig, um die maximale akustische Leistungsfähigkeit aller verbundenen Quellen stets ausschöpfen zu können. Die flexible Architektur ermöglicht zukünftige Upgrades. Der Core setzt auf die dCS Tomix-Technologie für die exakte Synchronisierung der Mono DACs
Mono DACs: Eine absolut exakte, hochpräzise Signalwandlung ist die Kernkompetenz von dCS. Und in den Mono DACs arbeitet die komplett neue DAC-Architektur des „Differential Ring DAC“ zusammen mit dCS Tomix. Selbstverständlich wurden in den Mono DACs des Varèse Musiksystems darüber hinaus zusätzliche Detailoptimierungen, wie das überarbeitete analoge Schaltungsdesign und neue Netzteile, integriert. Da der Core alle sonst anliegenden Aufgaben der Signalverarbeitung übernimmt, können sich die Mono DACs ausschließlich auf die D/A-Wandlung fokussieren. Hinzu kommt die perfekte Synchronisierung durch dCS Tomix.
Master Clock: Die Varèse Master Clock ist der absolute Referenz-Taktgeber. Das Gerät verfügt über alle Vorteile typischer dCS Clocks, wurde aber in allen Parametern und Situationen weiter optimiert. Mit der Master Clock offeriert das Varèse Musiksystem maximale Authentizität bei der räumlichen Abbildung, einen vollumfänglichen Fokus und überragende Präsenz. Hier werden nahezu alle Audio-Abtastraten optimal unterstützt. Selbstverständlich kommen in der Master Clock die ACTUS- und dCS-Tomix-Protokolle zum Einsatz. An Bord befinden sich Twin-Quarzoszillatoren für unfassbar geringen Jitter
User Interface: Fürs komfortables Benutzererlebnis hat sich dCC ausgiebig mit den Interessen und Prioritäten der Kunden befasst. Neue, praxisrelevante Funktionen wurden berücksichtigt, und dCS entwickelte ein eigenständiges Konzept bezüglich Installation und Handhabung. Alles soll möglichst komfortabel hinsichtlich Inbetriebnahme und Bedienung ausgallen. Das startet mit der Verbindung aller Geräte mit dem Varèse Core und setzt sich bei der Verwendung des User Interface nahtlos fort.
Das Varèse User Interface kooperiert mit der Varèse Remote Control sowie der dCS Mosaic ACTUS App. Die Fernbedienung ist über Bluetooth verbunden, eine Sichtverbindung ist nicht notwendig. Daher kann sie aus praktisch jeder Position innerhalb des Raumes Befehle senden. Natürlich erlaubt die App ebenfalls eine besonders komfortable Steuerung bei der Musikwiedergabe und beim Streaming, wie man bereits bei den Screenshots erkennen konnte.

User Interface mit großem Touchdisplay
Das User Interface besitzt ein LCD-Touchdisplay mit Farbanzeige. Dort werden das gesamte Albumcover inklusive Informationen zum Titel, dem Interpreten, der Wiedergabeliste sowie weiteren Einstellungen in hoher Auflösung und Qualität präsentiert. Bei der Darstellungsart stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten bereit, und auch die Textgröße kann individuell festgelegt werden.

Beleuchtete Fernbedienung von oben
Die Varèse Remote Control selbst ist so ausgelegt, dass der audiophile Anwender das System problemlos nach eigenen Vorstellungen bedienen kann, gleichzeitig der Fokus auf die optimale Musikwiedergabe aber nicht verloren geht. Die Lautstärkeregelung geschieht mit einer simplen Drehung am mittleren Rad, und für die typischen Wiedergabeoptionen stößt man auf direkte Zugriffstasten in unmittelbarer Umgebung.

Schräge Ansicht
Hotkeys inklusive Hintergrundbeleuchtung in Verbindung mit dem ergonomischen Design garantieren die volle Kontrolle über die Varèse Komponenten. Die Fernbedienung besitzt berührungsempfindliche Tasten mit Hintergrundbeleuchtung auf einer Glasoberfläche, ein CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse und wird via USB-C geladen.
Der Klang

Die Kette
Wir haben das Varèse-System gegen das bisherige dCS Top-System Vivaldi APEX gehört. Das Ganze in Verbindung mit Dan D'Agostino Relentless Vorverstärker sowie Dan D' Agostino Relentless EPIC 1600 Monoblöcken. Als Lautsprecher fungierten die Wilson Audio Chronosonic XVX.

dCS Vivaldi-Kette
Wir hörten diese drei Stücke:
- House Carpenter - Myrkur
- Big Band Scale/Take Five - Kenichi Tsunoda Big Band
- Jackie and Murphy - Martin Simpson
Dass bereits das Vivaldi-System mit DAC, Masterclock sowie Upsampler exzellent klingt, wissen wir aus vielen Stunden ausgiebiger Beschäftigung mit den Komponenten. Zusammen mit den grandiosen Wilson Audio Chronosonic XVX und den Ultra-High-End-Devices von Dan D'Agostino werden hier Details ans Tageslicht geholt, die man zuvor noch gar nicht gehört hat. Kaum vorstellbar, dass das noch besser geht. Doch diese Kette, mit weit überdurchschnittlich edlen Lautsprechern und einer Maßstäbe setzenden Vor-/Endstufekombination, ist souverän in der Lage, die Überlegenheit des Varèse-Systems herauszustellen. Noch mehr vokale Konturen, Instrumente mit noch exakterem feindynamischen Timing und eine so exakt dosierte Räumlichkeit, dass die Grenzen zwischen Live-Auftritt und wiedergegebener Aufnahme verschwimmen: Das macht den ungeheuren Reiz von Varèse aus. So genau auf den Punkt, so exakt modelliert: Varèse braucht einen Lautsprecher wie den Chronosonic XVX, der diese unglaublichen Fähigkeiten des absolut optimalen Timings umsetzen kann. Denn bei Wilson Audio legt man größtmöglichen Wert darauf, dass jedes auch noch so kleine akustische Element mit dem absolut richtigen Timing zum Zuhörer ankommt.
Fazit

Alasdair McDonald von dCS und Audio Reference-CEO Mansour Mamaghani vor dem Referenz-Setup
Was für ein Tag bei Audio Reference! Wenn man denkt, besser kann es nicht mehr klingen, kommen die britischen Klang-Magier von dCS um die Ecke und brennen mal eben neue akustische Bestwerte mit ihrer Varèse-Kombination aus fünf Geräten in den Hörraum. So detailreich, tiefgründig und filigran haben wir bislang noch nie Musik gehört. Klar, nur wenige weltweit können sich diesen Luxus beim Hören in neuen Dimensionen leisten. Aber das, was sie erleben, ist auch absolut unvergleichbar.
Hier geht es zum Varèse-System und zu dCS bei Audio Reference
Special und Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 30. Januar 2026
Tags: Audio Reference • DAC • dCS • Master C • Varèse






