PREVIEW: Marantz Horizon - vollaktiver Design-Aktivlautsprecher mit Streamingmodul und räumlichem Klang

Marantz möchte sich stärker als Lifestyle-Brand profilieren, gleichzeitig aber sollen auch die neuen Produkte mit typischen Marantz-Eigenschaften wie aufwändiger, durchdachter Technik und natürlich mit einem hervorragenden Klang glänzen. Den Beweis, dass Marantz modern ausgerichtete, praxisgerecht ausgestattete und akustisch überzeugende Devices im Programm führt, möchte bei uns der Horizon Aktiv-/Streaminglautsprecher mit HEOS-Modul antreten.

Noble Verpackung
3.800 EUR kostet der Marantz Horizon, den es wahlweise in den Farbgebungen Midnight Sky, Moon Ray oder Marantz Champagne gibt und der als Einzellautsprecher-Lösung in unserem Testraum seinen Dienst antritt. Marantz legt Wert darauf, dass das ikonische Bullaugen-Design auch beim Horizon, sogar besonders deutlich, in Erscheinung tritt.

Spezielle Stoffbeschichtung, hier aus der Sicht von oben
Merkmale umfassen die Marantz Rise-Verstärkertechnologie mit 310 Watt Leistung (kurzzeitig 745 Watt Spitzenleistung) für eine besonders impulstreue Wiedergabr sowie die Marantz Gravity-Treiber mit kraftvollen Neodym-Magneten für einen nachdrücklichen Klang, der rein und mit geringstmöglichen Verzerrungen in Erscheinung tritt. Marantz Radiance 360 Grad Seamless Fabric ist eine nahtlos verarbeitete, fein aussehende, zugleich robuste, langlebige Oberfläche, akustisch komplett transparent, die den Horizon Aktivlautsprecher bedeckt. Sie ist zudem nachhaltig und besteht aus recyceltem Meereskunststoff. Die schimmernden, dreilagig gehaltenen Bezugsstoffe werden, zur weiteren Veredelung, mit einem goldfarbenen Lurex-Garn durchwoben. Insgesamt ist der Horizon als Lautsprecher, der 360 Grad abstrahlt, ausgelegt. Zahlreiche Treibereinheiten sind zu diesem Zweck installiert.
Für Anwender, die alternative Lösungen für das Aufstellen der Wireless-Lautsprecher in ihrem Zuhause bevorzugen, führt Marantz für den Horizon optional auch einen Dreibeinständer aus amerikanischem Nussbaum im Programm.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Marantz Horizon entspricht voll und ganz dem Niveau der Preisklasse.

Marmor-Standfuß und Verarbeitung im unteren Bereich

Standfuß von hinten mit sichtbarer Struktur des Marmors
Unter dem Lautsprecher sitzt ein im Falle unseres Testgerätes schwarz-hochglänzender Marmorstandfuß, das, was man vielleicht für Einschüsse oder Staub halten könnte, ist die Struktur des Naturwerkstoffs. Bei anderen Farbvarianten, mit hellem Marmorfuss, kommen die spezifischen Eigenarten des edlen Materials unserer Meinung nach besser heraus. Unser Testmodell ist erstklassig und komplett faltenfrei mit dem weiter oben beschriebenen edlen Bezugsstoff bespannt.

Dass der Horizon ein Premium-Produkt ist, belegt auch diese Detailaufnahme vom Finish im unteren Bereich
Überall sind die Spaltmaße gering, alles erscheint wie aus einem Guss, und die Anfassqualität ist hervorragend. Der Horizon hat zwar seinen recht hohen Kaufpreis, ist dafür aber auch enorm edel gestaltet.
Technik
Über dem Marantz Horizion rangiert der größere Grand Horizon (6.000 EUR Stückpreis), der sich für nochmals größere Räume eignet. Der Horizon ist für kleinere bis mittelgroße Hörräume ausgelegt. Er verfügt über kraftvolle Endstufen und wartet mit einer schon kurz erwähnten speziellen Konfiguration von Hoch- und Mitteltönern auf, die von einem zentralen Subwoofer aus nach außen abstrahlen und so für ein räumlich dichtes Hörerlebnis mit 360 Grad Klangpanorama sorgen.

360 Grad-Klangpanorama
Das von Marantz zur Serienreife gebrachte Verstärkerkonzept Marantz Rise kommt zum Einsatz und basiert auf der reaktionsschnellen und thermisch effizienten GaN-FET-Technologie, die beim Horizon wie eingangs schon erwähnt 310 Watt an Leistung bereitstellt. Der effizient arbeitende Verstärker versorgt die hochwertigen Marantz Gravity-Treiber, die mit äußerst kraftvollen Neodym-Magneten ausgestattet sind. Dadurch kann ein verzerrungsarmer, impulstreuer, präziser Klang realisiert werden. Zentral beim Horizon untergebracht ist ein 165-mm-Subwoofer, der von zwei 25-mm-Seidenkalotten-Hochtönern und drei 50-mm-Breitbandtreibern ergänzt wird.

Blick auf die Subwoofer-Einheit
Der rechenstarke, im Haus entwickelte Algorithmus für die digitale Signalverarbeitung (DSP) namens Marantz Mirage stellt sicher, dass die Klangeigenschaften der ausgereiften Akustik-Plattform sowohl an die Stimmung des Anwenders als auch an das aktuell laufende Musikstück anzupassen - hier gibt es drei Parameter, die auf Wunsch vom Nutzer justiert werden können: Über die HEOS-App kann man die Klarheit, Räumlichkeit und Wärme des Klangs individuell abstimmen, später mehr dazu. Im "Sound Master" Modus hat der Anwender die Option, den Klang des Horizon bzw. Grand Horizon genai so zu erleben, wie er vom Marantz Soundmaster Yoshinori Ogata realisiert wurde.

Bedienring mit kleinen LEDs
Der Horizon weist als nächstes Merkmal den berührungsempfindliche Bedienring Aura Control auf. Dieser sorgt mithilfe von 100 versteckt platzierten LEDs sowie Annäherungs- und Umgebungslichtsensoren für den zum Habitus des Horizon passenden Bedienkomfort und zugleich für eine unverwechselbare Optik. Berührt man den beleuchteten Ring um den Subwoofer in der Mitte und stellt die gewünschte Lautstärke, regelt Aura Control den Lautsprecher, so der Hersteller, auf den gewählten Wert. Im Verlauf dieser Aktion wird der Lautstärkepegel deutlich mit Markierungen angezeigt, die auf den klassischen Stern auf den Marantz-Produkten anspielen.

Komplette Rückseite

Anschlusssektion, die unter einer magentischen Metallabdeckung untergebracht ist
Der Horizon ist als netzwerkfähiger Wireless-Lautsprecher konzipiert, der laut Hersteller auch den den Anforderungen anspruchsvoller Anwender gewachsen ist. Der Horizon ist mit der hauseigenen Streaming-/Multiroom-Plattform HEOS ausgestattet, was für eine enorme Flexibilität steht: So können Musikinhalte von zahlreichen unterstützten Musikdiensten wie z.B. Amazon Music, Deezer, Spotify und TIDAL streamen. Auch Apple AirPlay 2 und Bluetooth sind integriert. Der Aktivlautsprecher besitzt einen analogen, optischen und HDMI-Eingang und ist in der Lage, Musik von lokalen, über USB-C verbundenen Laufwerken abzuspielen. Die integrierte Dolby-Dekodierung garantiert zudem volle Kompatibilität mit Dolby Atmos über HDMI.
Hier die wichtigsten technischen Daten in der Übersicht:
- 310 Watt Verstärkung, 745 Watt Spitzenleistung
- 2 Hochtöner (25 mm), 3 Breitbandtreiber (50 mm), 1 Subwoofer (165 mm)
- 1 Stereo-Chinch-Eingang, 1 optischer Eingang, 1 HDMI eARC-Eingang, 1 USB-C-Eingang
- HEOS Built-In mit Bluetooth, AirPlay 2, Spotify Connect und Unterstützung zahlreicher Streaming-Services
- 364 x 210 x 387,5 mm (B x H x T)
Ersteinrichtung sowie Betrieb mit der HEOS-App
Nun widmen wir uns der ersten Einrichtung über die im modernen, frischen Design auftretende HEOS-App, und anschließend zeigen wir noch zahlreiche Screenshots aus dem Gebrauch der App in der Praxis.

Die Suche nach Geräten läuft

Gerät hinzufügen

Nun wird der Hersteller ausgewählt, um das Gerät für den Betrieb vorzubereiten

Hier muss die passende Kategorie ausgewählt werden

Hier wählen wir den kleineren Horizon, unser Test-Device aus

Sobald die Statusanzeige auf der Vorderseite durchgehend gelb leuchtet, kann es weitergehen

Wir konfigurieren den Horizon über AirPlay

Hier kann man den Lautsprecher mit einem eigenen Namen versehen
In den Setup-Prozess ist auch eine Raumkorrektur eingebunden, die Screenshots dazu folgen jetzt:

Offene Aufstellung

Aufstellung in der Nähe einer Wand oder auf einem Regal

Aufstellung in einer Ecke oder in der Nähe zweier Wände

Fertig

Firmware-Update verfügbar

Firmware-Aktualisierung wird durchgeführt
HEOS-App in Betrieb

HEOS-Startseite, Teil 1

Teil 2

Dritter Teil des HEOS Startbildschirms

Weitere Musikdienste auf der Startseite

Mehr Musik hinzufügen

Playlist

Musikquellen

Suche bei TIDAL innerhalb der HEOS-App
Insgesamt gestaltet sich jeder Kontakt mit der HEOS-App rundheurm erfreulich. Die Bedienung ist einfach, und das Layout wirkt frisch sowie zeitgemäß.
Klang
Zunächst aktivieren wir den "Sound Master" Modus.
Wir lauschen dem Trance-Track "Odissey To Anooya" von Jam & Spoon und sind direkt zu Beginn sehr angetan von der enorm weitläufigen, zugleich kraftvollen Wiedergabe des Horizon. Er schafft viel Atmosphäre und auch hinsichtlich der Pegel weht kein "laues Lüftchen", sondern wir notieren eine beachtliche Freude des Horizon an hoher Lautstärke. Der aufleuchtende Signalring, der beim Betätigen der Lautstärkeregelung in der jeweiligen App sichtbar wird, macht optisch wirklich Spaß, wenn man ihn aus der Ferne betrachtet. Eigentlich kann man die Lautstärke durch Berühren des Leuchtrings auch direkt am Device justieren, das funktioniert aber nicht mit enormer Präzision.
Zurück zum Klangbeispiel.
Die Vocals im Track kommen sauber heraus, wenngleich nicht extrem detailreich - hier merkt man eben doch noch einen Unterschied zu einem klassischen HiFi-System mit zwei Boxen, Verstärker und Zuspieler. Sehr gut ist es ansonsten um die Klarheit des Klangbilds bestellt, das sich zudem als sehr angenehm entpuppt.
"Free Your Mind" (Mario Lopez) im Scotty Remix überzeugt uns ebenfalls. Hier schieben die 310 Watt so nachdrücklich an, dass man, wenn man den doch relativ kompakten aktiven Streaming-Lautsprecher nicht im Blickfeld hat, glaubt, ein recht leistungsfähiges Stereo-System mit zwei separaten Lautsprechern spielen zu hören. Das ist wirklich etwas wie Magie - wir haben schon verschiedene Single Lautsprechersysteme, vollaktiv und kraftvoll, in Aktion erlebt, aber was der Marantz Horizon hier abzieht, ist sensationell. Das Verhältnis von Größe zu akustischem Volumen und Klangqualität setzt zweifelsfrei neue Maßstäbe, die sich Marantz leider auch sehr teuer bezahlen lässt.
Nun schauen wir uns die Einstelloptionen an.
Es findet sich noch ein "Auto" Modus (symmetrischer Sound für alle Eingänge und Signale), der noch etwas voluminöser, zugleich aber weniger natürlich im Vergleich zum Sound Master-Modus auftritt.
Jetzt beeinflussen wir die akustischen Parameter selbst.

Es gibt die beiden voreinstellten Betriebsarten Auto und Sound Master. Bei MyMirage kann man selber Parameter justieren
Bei "MyMirage" kann man Räumlichkeit, Wärme und Klarheit selbst einstellen und sich so die perfekt passende Kombination feinjustieren, und zwar praxisgerecht sehr präzise. Wir checken dies:

Einstellung der gewünschten Wärme

Einstellung der gewünschten Räumlichkeit

Klarheit
Odissey To Anooya: Der Regler "Wärme" schafft hier auch mehr Volumen und betont den Bassbereich recht deutlich, was man ab +15 sehr gut hört. Mehr als die +15 würden wir auch nicht empfehlen, alles andere ist zu viel des Guten. Ziehen wir den Regler in den Minusbereich, so wirkt alles ab -15 hörbar schlanker, davor sind es Nuancen. Natürlich hängt es auch immer von der Raumakustik ab, wenn der Raum dazu neigt, störendes Dröhnen im Bassbereich am Aufstellungsort des Horizon zu produzieren, kann man durchaus auch in den negativen Bereich gehen. Wenden wir uns der nächsten Option "Räumlichkeit" zu. Bis +20 wird wirklich eine weitere, glaubwürdige und dadurch gelungene Steigerung der Räumliochkeit erzielt. Darüber wird es dann leicht synthetisch, zwar ist die mögliche räumliche Abbildung krass, aber der Klang wirkt dann nicht mehr richtig glaubwürdig. Unter 0 würden wir nicht gehen, bei Minuswerten erscheint das Klangbild dann stufenweise gepresster, der Sound klebt dann am Lautsprecher, was normalerweise, auch in den Marantz Programmen Sound Master und Auto, in keinster Weise der Fall ist. Bleibt der Parameter "Klarheit", der hält, was er verspricht - im Regelbereich +10 bis +20 maximal tritt der Sound präziser, frischer und authentischer auf, erstaunlich, dass hier wirklich eine sinnvolle Optimierung gegeben ist. In den Minusbereich würden wir den Klarheit-Regler nicht bewegen, da dann Details verloren gehen und das akustische Ergebnis leicht dumpf erscheint, wenn man kräftig in den Minusbereich geht, wirkt dann alles stumpf und monoton.
Natürlich ist die Wirkung auch je nach Titel und Genre unterschiedlich zu bewerten. Trance- oder Dance-Titel oder auch so manches Pop- und Rock-Stück kann man mit mehr Volumen und Wärme aufpimpen, während wir für Klassik oder Jazz grundsätzlich den Sound Master-Modus wählen würden.
Nun folgen weitere Klangbeispiele im "Sound Master" Modus. Hier spielen wir dem Marantz Horizon "Ain't No Sunshine" von Eva Cassidy zu. Hier beweist der aktive Lautsprecher, dass er auch als Wiedergabegerät für anspruchsvolle HiFi-Liebhaber ernster zu nehmen ist, als wir zunächst angenommen haben. Evas Stimme löst sich sehr gut vom Lautsprecher und verteilt sich frei und mit sehr ausgewogener Balance im Raum. Auch die Stimmfarbe wird sehr gut getroffen, und die Instrumente weisen alle klare, nachvollziehbare Konturen auf. Dass der Horizon trotz seines 360 Grad-Soundkonzepts so präzise agiert, verdient wirklich Respekt. Gleich legen wir mit "The Look Of Love" von Diana Krall nach. Auch hier entpuppt sich der ausgewogene, auf Klarheit und zugleich auf authentische Substanz abzielende Sound Master-Modus wieder als exzellent. Und wie wir es schon zuvor wahrgenommen haben, ist die Darstellung der Stimme wieder rundherum überzeugend. Auch, wenn Diana nur haucht, nicht "voll durchzieht", ist die Wirkung präzise und fein dosiert. Das satte Fundament muss man mögen, das ist auch uim Sound Master-Modus präsent. Wer es schlanker möchte, muss in die manuellen Einstellungen und beim Punkt "Wärme" in den Minusbereich gehen. Wir jedoch schätzen die sehr homogene, für uns auch in sich schlüssige Wiedergabecharakteristik des Horizon.
"The Prayer" (Andrea Bocelli & Celine Dion) folgt als drittes Beispiel, diesmal auch mal mit einer männlichen Gesangsstimme. Aber zunächst startet Celine mit ihrem Gesang, und die leider schwer erkrankte Ausnahme-Künstlerin füllt den Raum mit feiner, exakt ausbalancierter akustische Präsenz. Nun schaltet sich Andrea mit ins Geschehen ein, und auch hier fabriziert der Marantz Streaming-Lautsprecher ein sehr akkurates, zugleich emotionales Klangbild, das seine Wirkung auch von der vorzüglichen Räumlichkeit und der angenehmen tonalen Gesamtauslegung bezieht. Da der Horizon auch einen HDMI-Anschluss besitzt, haben wir ihn noch mit einem 4K Smart-TV verbunden und ein Dolby Atmos-Klangbeispiel akustisch an den talentierten aktiven Streaming-Lautsprecher weitergeleitet.
Unser Test-TV erkannte den Horizon über HDMI-eARC sofort, und wir konnten die Wiedergabe der Dolby Atmos-Tonspur der Lichtmond-Blu-ray "The Journey" starten - wir hörten die Tracks "The Journey 1" und "The Journey 2". Und auch hier ersetzt der Lautsprecher zwar kein "echtes", physisch vorhandenes Dolby Atmos-Mehrkanal-System, kommt aber selbst hochwertigen All-In-One-Soundbars oder gar manchem Soundbar-/Subwoofer-System sehr nahe. Die enorm weitläufige Räumlichkeit, die ausgezeichnete Pegelfestigkeit, die enorme Verzerrungsarmut und die trotz des großen virtuell dargestellten Raums tadellose Klarheit und Präzision sorgen hier für praktisch lückenlose Zufriedenheit. Somit kann der Horizon eine sehr gute, wenn auch teure Alternative zur Soundbar sein - nur ein Problem bleibt in dieser Funktion: Oft dürfte der Platz fehlen, den schmucken Lautsprecher etwas oberhalb oder etwas unterhalb des TVs aufzustellen. Bleibt als noch teurere Alternative, sich gleich zwei Horizon zu kaufen und diese, was möglich ist, zu einem Stereo-Paar zu verbinden. Dann aber wird nahezu jeder preisliche Rahmen, in dem sich derartige Lösungen sonst bewegen, gesprengt.
Erstes Fazit

3.800 EUR. Damit haben wir gleich am Anfang den Hauptnachteil des Horizon erwähnt. Er ist einfach brutal teuer. Zweiter, kleinerer Nachteil ist, dass der Leuchtring, der für die Touch-Regulierung der Lautstärke direkt am Device zuständig ist, gegebene Befehle zur Pegelanpassung mit mäßigem Enthusiasmus umsetzt. Ansonsten ist der Horizon einer der besten aktiven Streaming-Lautsprecher, die wir kennen: Klanglich sensationell, mit toller Räumlichkeit, richtig kräftigem Bass, einem überzeugenden Auflösungsvermögen und einer hohen Pegelfestigkeit. Die erste Einrichtung mittels der im modernen Design gehaltenen HEOS-App funktioniert sehr gut und geht relativ schnell, ist der aktive Design-Speaker in Betrieb, kann man über die App zwischen zwei vordefinierten Klangmodi wählen und auch selbst mittels drei unterschiedlichen Parametern im MyMirage-Modus den Höreindruck individuell anpassen - was in feinen Schritten passiert und dadurch wirklich von Nutzen ist.
Preview: Carsten Rampacher
Fotos: Philipp Kind
Datum: 17. Juni 2025
Tags: Aktivlautsprecher • Horizon • Lautsprecher • Marantz • Streaming-Lautsprecher






