LG-Roadshow: Previews zu den webOS-TV-Serien LB730V, LB670V und LB650V

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LB730V

LG präsentiert auf der Roadshow, die aktuell im Berliner Olympiastation gastiert, einen Großteil der neuen 2014er Smart TV-Serien mit webOS-Betriebssystem. 

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Standfuße aus Metall, dünner, edler Rahmen

LB730V Magic Remote

 2014er Magic Remote in schwarz

Den Beginn in unserem Preview macht die LB730V-FullHD-LED Backlight-LCD-Serie. Sie ist verfügbar in 65, 60, 55, 47 und 42 Zoll. Integriert ist ein Triple-Tuner und eine 800 Hz Frame Interpolation. Die 2014er LG Magic Remote Control liegt dem TV bei. Wie üblich bei LG, arbeitet die LB730V-Serie mit passiven Polfilterbrillen im 3D-Betrieb. An Bord sind drei HDMI- und drei USB-Terminals. Virtual Surround Plus 2.1 soll für tadellosen Klang sorgen – wobei LG  mit einem umfangreichen Soundbar- und SoundPlate-Produktprogramm hier auf einfache Art und Weise noch besseren Klang am TV ermöglichen kann.  Im LG Store sind unter anderem spezielle Premium Apps verfügbar. Der integrierte Web Browser unterstützt HTML5. 

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Praktisches webOS-Menü. Wer ins Setup vom TV möchte – oben in der Ecke links beim Zahnradsymbol gelangt man ins Setup-Menü

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 Alle medialen Funktionen des Smart TVs lassen sich fix über die Leiste unten aktivieren

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Tagesschau-App

Dieses Gerät hat die eben erwähnte webOS Plattform, mit einem einzigen Knopfdruck (die Smart-Taste auf der Magic Remote drücken) kann man aus dem laufenden TV-Programm z.B. zum Web Browser oder zu Video On Demand Diensten wie Maxdome, Watchever oder zu amazon/Lovefilm wechseln. Das Ganze geht sehr schnell, und man kann bestimmen, welche Dienste zuerst in der Liste unten im Screen auftauchen sollen. Somit ist die Nutzung von Smart TV effektiv vereinfacht worden, LG verspricht sich davon, dass deutlich mehr Anwender als bisher ihren TV mit dem Internet verbinden, um Smart TV Funktionen nutzen zu können. Das LIVE MENÜ bei den webOS-TVs ist auch noch eine separate Erwähnung Wert. Empfehlungen, Kanäle , Suchen sowie Gespeicherte Informationen werden im LIVE MENÜ-Screen angezeigt, wenn der Cursor der Fernbedienung auf dem TV-Screen erscheint. Praktisch, denn man kann den aktuellen Inhalt anschauen und parallel z.B. nach weiteren interessanten Sendungen suchen.

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Neu: Menüstruktur, Menüoptik, spezielle Schnelleinstellungen

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 Bildmodi mit zwei ISF-Betriebsarten

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 Hier wird der hilfreiche Bildassistent gestartet

Die Bildqualität beim LB730V ist, so zeigen es erste kurze Eindrücke bei 1.080i/60 Hz-Material, überzeugend. Guter Detailkontrast, authentische Farben, ein recht breiter horizontaler Blickwinkel und ein ordentlicher Schwarzwert – wenngleich es unser Roadshow-Bedingungen natürlich nicht möglich ist, gerade den Schwarzwert und auch die Homogenität bei der Helligkeitsverteilung korrekt zu überprüfen. Daher müssen wir hier einen Test in unserer Redaktion abwarten, um dies zu klären. Fest steht schon: Das Panel rauscht kaum, die Farben werden gelungen dargestellt, und auch Farbnuancen kommen prima heraus. Natürlich sind diese Eindrücke auch immer vom gewählten Bildfeld abhängig, empfehlenswert wirkt hier das Bildfeld „Kino“. Hinzu kommen noch weitere Bildfelder wie „Standard“, „Kräftig“, „Sparmodus“,  „Sport“, Spiel“ oder zwei ISF-basierte Experteneinstellungen.

Möchte man Einstellungen im Setup des TVs vornehmen, erscheint beim Drücken der Smart-Taste auf der Magic Remote oben links im Bildschirm ein Zahnradsymbol. Auf dieses geht man mit dem Mauszeiger der Magic Remote, und schon befindet man sich im Einstellungsmenü. In diesem findet sich auch ein Punkt „Schnelleinstellungen“ ganz oben in der links angesiedelten Menüleiste. Das gesamte Basis-Setup-Menü ist optisch überarbeitet worden und wirkt nun sehr modern. In den Schnelleinstellungen kann man beispielsweise Bild- und Tonmodus rasch ändern. 

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Bildassistent III – Start

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 Schärferes und lebhaftes Bild oder Originalbild

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 Schwarzwertoptimierung

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 Weißwertjustage

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 Farbton-Anpassung

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 Farbjustage

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 Horizontale Bildschärfe

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 Vertikale Bildschärfe

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 Einstellung der Hintergrundbeleuchtung

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 Die getroffenen Einstellungen kann man nur für einen Eingang oder aber für mehrere Eingänge anwenden

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 Bildassistent abgeschlossen

Natürlich gibt es auch noch ein separates vollständiges Menü zur Optimierung der Bildeinstellungen.  Hier finden sich z.B. eine Energiesparfunktion und der Bildassistent III. Gerade dieser bekommt unsere Aufmerksamkeit zugedacht, denn der Bildassistent ermöglicht eine Anpassung und Optimierung des Originalbildes beispielsweise hinsichtlich Helligkeit, Kontrast, Farbwiedergabe und Bildschärfe vertikal und horizontal. Diese Funktion ist sehr gelungen und ermöglicht es, die Bildgüte recht wirkungsvoll zu verbessern. 

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LB670er Serie mit neuem Standfuß

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Hier im Detail

Zweite neue webOS-FullHD-TV-Serie ist die Produktreihe LB670V, lieferbar in folgenden Größen: 55, 50, 47 und 42 Zoll. Kennzeichen sind hier ein Triple-Tuner, eine 700 Hz Frame Interpolation, 3 x USB/3 x HDMI, Virtual Surround Plus 2.1 sowie die 2014er Magic Remote.  Auch die LB670er Serie ist 3D fähig und arbeitet, wie bei LG üblich, mit passiven Polfilterbrillen.  MIt sauberem Bild, das durch enorme Bildruhe glänzt (hier scheint LG nochmals gegenüber den 2013er Modellen nachgelegt zu haben) und realistischen Farben kann auch diese neuen 2014er TV-Serie gefallen. Optisch sticht hier das neuen Standfußdesign mit den zwei Bügeln ins Auge. Diese sind allerdings nicht verstellbar, daher braucht man ein recht breites Rack oder Sideboard, auf dem der TV Platz nehmen kann. 

Generell hat sich LG mit Erfolg vorgenommen, Anmutung und Wertigkeit der neuen 2014er TV-Modelle weiter zu verbessern. Schon 2013 konnten wir gegenüber 2012 deutliche Verbesserungen wahrnehmen, und dieser Trend setzt sich fort. Beispiel z.B. der aus echtem Metall bestehende Standfuß der LB730V-Serie. Aber auch der dünne Rahmen der TVs wirkt edel und hochwertig, so dass man insgesamt sagen kann, dass LG auf dem richtigen Weg ist, auch als Premiumanbieter ernst genommen zu werden. 

LB650V Standfuss

Klassischer Standfuß bei der LB650V-Serie

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LB650V

Dritte gezeigte webOS-TV-Baureihe ist die Serie LB650V, die in sehr vielen verschiedenen Größen lieferbar ist. Die Cinema 3D-FullHD-TVs mit passiven Polfilterbrillen sind in 70, 60, 55, 50, 47, 42, 39 und 32 Zoll erhältlich und verfügen wie die anderen Modellreihen auch über integriertes WLAN, einen Webbrowser mit HTML 5 Support, den LG App Stpre mit üppiger App-Auswahl (auch LG Premium Apps und 3D-Filme abrufbar), Triple Tuner und natürlich auch Wandlung von 2D nach 3D – was bei LG generell meist gut funktioniert. Die LB650V-Baureihe ist Magic Remote-ready, optional kann hier die Magic Remote genutzt werden. Auch diese TV-Baureihe zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Bildgüte aus. Im Vergleich gerade zur LB730V-Serie erscheint das Bild nicht ganz so detailscharf und kontrastreich, aber mit der hohen Bildruhe, dem geringen Bildrauschen und der guten Farbwiedergabe kann man sehr zufrieden sein für einen Mittelklasse-Smart TV. 

Wer die brandneue webOS-Plattform haben möchte, aber keinen Wert auf die 3D-Funktion legt, liegt bei der LB630V-Serie, lieferbar in 55, 47 und 42 Zoll, richtig. Wie die anderen Serien auch sind 3 x HDMI und 3 x USB an Bord. WLAN ist integriert, der Web Browser mit HTML 5 Unterstützung fehlt auch nicht. Der Triple Tuner ergänzt das Sortiment, bedient wird der TV optional mit der Magic Remote. Schick – das Metallic-Design und der neuen Standfuß, der auch diese Modellreihe kennzeichnet. 

Nicht präsentiert wird die Top-TV-Serie mit webOS, die auf den Namen LB870V hört. Die TVs dieser Linie sind in 60, 55 und 49 Zoll verfügbar. Bei der LB870er Reihe verbaut LG anstatt drei vier HDMI-Terminals. Drei USB-Anschlüsse sind ebenfalls dabei. Eine 8MP Kamera ist gleich eingebaut, während die kleineren Baureihen „Camera Ready“ sind. Gesteuert wird mit der 2014er Magic Remote, ULTRA SURROUND 2.2 sorgt für den guten Ton. Eine 1.0000 Hz Frame Interpolation stellt ruhige, flüssige und scharfe Bewegungsabläufe sicher.

Übrigens – 2014 bringen alle LG Smart TV-Topmodelle neben der Magic Remote 2014 noch eine konventionelle Fernbedienung bei. 

Bericht: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 11. März 2014

 

 

 

 




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