SPECIAL: Neue Philips TVs 2017 – Top-OLED-Modell 55POS9002, LCD-Serien 7000 und 6000

Phlips 55POS9002

Nach starken Auftritten schon bei einigen Modellen aus der späten 2016er Kollektion hat Philips nun sein neues TV-Line-Up für 2017 vorgestellt. Alle wichtigen Fakten nennen wir zunächst in der Übersicht, im Bild oben gibt es den neuen Top-OLED 5POS90002 zu sehen:

  • Neuer UHD Premium OLED 55POS9002 mit erstklassiger Bildgüte
  • Neueres schnellere und leistungsfähigere P5 Processing Engine für Höchstleistung bei der Bildsignal-Verarbeitung
  • Neuestes Android M Betriebssystem
  • Kraftvoller Quad Core-Prozessor für höchste Performance bei allen Smart TV Anwendungen, so zum Beispiel auch für die Wiedergabe von Ultra HD HDR Inhalten über Netflix
  • Visible Sound Concept für Baureihen 7000 und 6000

Zu den einzelnen Punkten im Detail. 

Neues Spitzenmodell wird der OLED Ultra HD-TV 55POS9002 mit Ultra HD Premium Zertifikat. Bislang ist nur vom 55-Zöller und nicht von größeren Modellen die Rede. Der 9002 basiert auf Android Marshmellow und ist mit der oben bereis erwähnten, extrem leistungsstarken P5 Processing Engine ausgestattet. Mit an Bord, Philips-typisch, ist dreiseitiges Ambilight. Philips verspricht, dass der 9002 OLED-typisch mit einem exzellenten Schwarzwert ausgestattet ist, ferner wird der DCI-P3 Farbraum zu 99 Prozent wiedergegeben. Die P5 Picture Processing Engine, das ist das  Neue, fügt den OLED-spezifischen Vorzügen ein Plus von (laut Hersteller) 25 Prozent an neuen bildverbessernden Maßnahmen hinzu und weitere 25 Prozent mehr Rechenleistung. Wir sind gespannt, wenn wir den 9002 testen. 

Im Vergleich zur bisherigen Pixel Perfect Ultra HD Engine kann man demnach von einer 50-prozentigen Verbesserung der Performance sprechen. Und zwar in allen relevanten Disziplinen: Bildqualität, Schärfe, Farbe und Kontrast. 750 Nit Spitzenhelligkeit schafft der 9002, sehr gut für einen OLED und auch im Vergleich zur Konkurrenz nicht ganz vorn, aber ziemlich weit. Bei HDR werden HDR10 und Hybrid Log Gamma (HLG) unterstützt. Ebenso wie bei Panasonic gibt es derzeit keinen Support für Dolby Vision. 

Philips hat seinem OLED Spitzenmodell auch ein entsprechend dimensioniertes Soundsystem spendiert. Die „Triple Ring“ Technologie sowie die Kompatibilität zu dts HD Premium Sound sind beispielsweise Merkmale.

Optisch verdeutlicht der 55POS9002 seinen Premium-Anspruch durch das edle Design mit hoher Fertigungs- und Materialqualität. Eine „sehr leichte, fast schwebende Optik“, was durch den neuen „Open Frame“ Standfuß weiter optisch unterstrichen wird, verspricht Philips. Der Fuß besteht aus gebürstetem Aluminium. 

Philips PUS7502

7502

Neu sind auch die 7000er Serien fürs Modelljahr 2017. Das Flaggschiff 7502 ist in Bilddiagonalen von 49, 55 und 65 Zoll verfügbar. Ein 75-Zoll-Modell fehlt hier. Der 7502 ist der zweite Philips Ultra HD-TV mit P5 Bild-Processing. 400 Nit sind die Spitzenhelligkeit, vergleicht man hier mit Samsung, die 2.000 Nit angebeben, mutet dies fast niedlich an. Die Praxis spricht freilich eine andere Sprache. Nicht jeder möchte HDR-Effekte bei vollem Tageslicht sehen. Und manchem Anwender ist eine extreme Maximalhelligkeit schon zu grell. Wir kennen es von unserem 65PUS7601: Auch dieser hat keine extrem hohe Helligkeit (bei diesem Modell allerdings 700 Nit), dafür aber eine sehr homogene Helligkeitsverteilung. Maximale Helligkeit ist nicht alles – diese Message gilt auf jeden Fall. Ob 400 Nit nicht doch etwas wenig sind, wird ein Test der 7502er Baureihe zeigen. 

Die 7502 Modelle sind mit dreiseitigem Ambilight ausgestattet und bringen einen besonders dünnen, elegant gestalteten Rahmen mit. Das dunkel gebürstete Aluminium-Finish liegt aktuell im Trend. Ein minimalistisch gestalteter „Open Frame“ Standfuß gehört auch hier dazu. Der 7502 kommt mit dem „Visible Sound“ Konzept in Form einer schlanken, nach vorn gerichteten Soundbar. Die Ausstattung besteht unter anderem aus einem „Triple Ring“ Treiber auf der Rückseite des TVs in Verbindung mit einem 45 Watt leistenden Verstärker. 

Philips PUS7272

7272

Weitere Modelle der 7000er Serien sind die 49 und 55 Zoll Versionen des 7272. Diese TVs sind einfacher ausgestattet und bringen die bisherige Pixel Precise Ultra HD Engine mit. Perfect Natural Motion und Micro Dimming Pro gehören mit dazu. 400 Nit sind auch beim 7272 die maximale Helligkeit. Der 7272 erfüllt die Philips-internen Kriterien für den Philips HDR Plus-Standard.

Dreiseitiges Ambilight zeichnet auch den 7272 aus. 20 Watt Audio-Leistung und die Kompatibilität zu DTS Premium Sound sind weitere Merkmale. 

Alle TVs der Serien 7000 basieren auf Android Marshmallow. Die schnelle Hardware bietet Quad Core-Processing und 16 GB internen Speicher, der über den Anschluss einer externen HDD dramatisch vergrößert werden kann. 

Philips PUS6482

6482

Unter der 7000er Serie rangieren die Modelle der 6000er Baureihen. Hier ist die Serie 6482 das Flaggschiff, lieferbar in 49 und in 55 Zoll. Ambilight, ein Wide Color Gamut Display, 400 Nit maximale Helligkeit, 14-Bit Color-Processing, sowie die Philips HDR Premium Lizenzierung sind hier Kennzeichen. Die Pixel Plus Ultra HD-Engine inklusive Micro Dimming Pro gehört zu den wichtigsten Merkmalen. 

„Visible Sound“ kommt in Form einer filigranen Soundbar zum Einsatz, Double Ring-Treiber werden verbaut. 25 Watt stehen an Leistung bereit. 

Weitere Modelle der 6000er Serien: 6452, lieferbar in 43, 49 und in 55 Zoll, sowie 6412, in 43, 49, 55 und 65 Zoll.Alle Philips Ultra HD TVs der 6400er Serien (bis auf den 6482) entsprechen dem Philips HDR Plus-Standard. Der 6482 ist, wir sagten es schon, mit dem Philips HDR Premium Standard ausgestattet. Die Sound-Qualität auch der kleineren 6400er Bauserien ist gut, so hat der 6412 sogar die „Triple Ring“ Technologie an Bord. 20 Watt beträgt bei den TV-Modellen die Leistung des eingebauten Verstärkers. Als Betriebssystem in allen 6400er TVs ist Android Marshmellow installiert. Der 6482 und der 6412 haben einen internen Speicher von 16 GB, während der 6542 mit 8 GB antritt. Die interne Speicherkapazität kann durch Anschluss einer externen HDD erweitert werden.

Special: Philips, Carsten Rampacher
Bildanpassung: Sven Wunderlich
Datum: 13. März 2017




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