TEST: Advance Acoustic X-Preamp & X-A160 Vor-/Endstufenkombi

Advance Acoustic X-Preamp X-A160 Gruppenbild1

Mit dem X-A160 und dem X-Preamp präsentiert Advance Acoustic, eine HiFi-Schmiede mit Sitz in Frankreich, eine Vor-/Endstufenkombination in einem sehr interessanten Preisbereich. Attraktive 2198 EUR werden für die Stereo-Kombination, die modernste Technologie und exzellenten Klang liefern soll, aufgerufen. Akustisch sollen die beiden Komponenten ebenso hervorragend zusammenpassen, wie sie es optisch tun. Neben traditionellen Anschlussmöglichkeiten wie Phono mit integrierter Phono-Vorstufe, XLR und Cinch Analog steckt auch USB in der Vorstufe. So kann der X-Preamp direkt an einen PC oder Mac angeschlossen und als Audio-Interface genutzt werden.

Der X-A160 verspricht ebenfalls höchste Performance. Die Leistungsendstufe basiert weitgehend auf dem Design und den Transistoren, die in der bewährten MAA-1000 von Advance Acoustic zum Einsatz kommen. Damit liefert die X-A160 bis zu 2 x 160 Watt an Lautsprechern mit 8 Ohm. Clou der Endstufe: Mit einem Schalter auf der Rückseite kann man die X-A160 in einen reinen Class A Betrieb wechseln, bei dem eine Leistung von 45 Watt zur Verfügung gestellt wird. Bei einer Belastung darüber hinaus, wird in den Class AB Betrieb geschalten.

Die Vorstufe X-Preamp ist zum Preis von 999 € erhältlich, die Endstufe kostet 1.199 EUR.

Advance Acoustic X-Preamp Front Seitlich3

X-Preamp

Advance Acoustic X-Preamp Front Seitlich2

Sehr solide Detailverarbeitung an der Vorstufe

Advance Acoustic X-Preamp Rueckseite Seitlich2

Rückseite

Der X-Preamp weist eine sehr solide und saubere Detailverarbeitung auf. Das Gehäuse besteht aus mattschwarzem Metall, während Acrylglas in massiver Wandstärke die Gerätefront ziert. Durch einen etwa 1,5 cm großen Spalt ist die Front optisch klar vom Metallgehäuse getrennt. Der X-Preamp zeigt klare Kanten und ein elegantes, eher klassiches Design.

Für den schicken Kontrast sorgt der mittig platzierte Lautstärkeregler in Silber. Dieser ist gerastert und bietet einen beinahe perfekt geraden Lauf. Links und rechts des Lautstärkereglers sitzen zwei blaue Punktmatrix-Displays. Eines davon gibt Auskunft über die aktuell gewählte Quelle, das andere zeigt die Lautstärke an. Davon abgesehen findet sich noch ein großer Kopfhöreranschluss sowie die Einschalt-Taste vorne am Gerät.

Advance Acoustic X-Preamp Innenleben Gesamt2

Innenleben

Advance Acoustic X-Preamp Innenleben1

Ringkerntrafo

Advance Acoustic X-Preamp Innenleben2

Blick auf die Innenelektronik

Übersicht und eine klare Verteilung der Aufgabengebiete zeichnet die Innenelektronik des Vorverstärkers aus. Kompakte passive Kühlelemente sitzen auf Elementen, die viel Wärme entwickeln. Von vorne aus gesehen auf der linken Seite sitzt ein massiver Ringkerntrafo, der nicht nur eine ausreichende sondern auch stabile Stromversorgung garantiert.

Advance Acoustic X-Preamp Anschluesse Rueckseite1

Digitale und analoge Eingänge der Vorstufe

Advance Acoustic X-Preamp Anschluesse Rueckseite2

Ausgänge

Die X-Preamp Vorstufe verfügt über eine Vielzahl digitaler und analoger Eingänge, darunter finden sich zwei koaxiale und optische TOSLINK-Digitaleingänge sowie ein USB- und ein AES/EBU-Slot. Der USB-Eingang ist mit XMOS-Technologie versehen, ein PC oder Mac kann direkt am X-Preamp angeschlossen werden. Der Vorverstärker wird dann als externes Audio-Interface erkannt, die digitale Musikübertragung stellt eine hervorragende Qualität sicher, die schwache Soundkarte im Rechner wird komplett ausgeklinkt.

Cinch-Eingänge werden insgesamt 7 (1 x REC) geboten, außerdem zwei XLR-Slots. Auch ein Masse-Anschluss/Ground für Plattenspieler ist gegeben. Bei den Ausgängen finden sich Cinch-Slots und XLR für die beiden Stereo-Kanäle.

Advance Acoustic X-Preamp Fernbedienung

Beiliegende Fernbedienung für den Vorverstärker

Dem X-Preamp liegt eine Fernbedienung bei. Die Steuerung besteht aus Kunststoff und nimmt das schwarz/silberne Design der X-Komponenten auf. Neben Lautstärke, Quelle und einem Navigationskreuz können auch rudimentäre Audio-Einstellungen (Bass/Treble) direkt an der Fernbedienung vorgenommen werden. Die Tasten sind gummiert und verfügen über einen guten Druckpunkt, beleuchtet ist die Fernbedienung nicht.

Advance Acoustic X-A160 Front Seitlich2

Die Endstufe X-A160

Advance Acoustic X-A160 Bedienelement Front

Der Power-Button ist das einzige Bedienelement der Endstufe

Advance Acoustic X-A160 Verarbeitung2

Identisches Design wie beim X-Preamp

Advance Acoustic X-A160 Verarbeitung1

Übergang von der Acrylfront zum Metallgehäuse

Advance Acoustic X-A160 Voltmeter

Zwei VU-Meter zieren die Gerätefront der X-A160 Endstufe

Mit Abmessungen von 44 x 16 x 42 cm (BxHxT) kommt die X-A160 natürlich massiver daher als der Vorverstärker. Optisch passen die Geräte aufgrund des identischen Designs sowie Materialwahl perfekt zusammen. Selbst der Aufbau der Geräte-Front ist bei beiden Geräten von ähnlichen Elementen bestimmt. Den zwei Displays der Vorstufe entsprechend sind am Verstärker zwei VU-Meter mit blauem Hintergrund integriert.

Die Front besteht ebenfalls aus Acrylglas in Hochglanzschwarz, während das Gehäuse in mattschwarz lackiertem Metall daherkommt. Auch der typische Spalt zwischen Front und Gehäusemantel findet man am X-A160.

Advance Acoustic X-A160 Innenleben Gesamt1

Rückseite des Gerätes bei geöffnetem Gehäuse

Advance Acoustic X-A160 Innenleben1

Massiver Ringkerntrafo

Advance Acoustic X-A160 Innenleben2

Elko-Abteil

Advance Acoustic X-A160 Innenleben4

Hochleistungsfähige Elkos

Advance Acoustic X-A160 Innenleben3

Großzügige Kühlkörper

Advance Acoustic X-A160 Innenleben Gesamt2

Übersicht

Der X-A160 ist symmetrisch aufgebaut und weist klar getrennte Bereiche für die verschiedenen Funktionsbereiche auf. Mittig sitzt ein massiver Ringkerntrafo, der hauptsächlich für das stramme Gewicht der Endstufe verantwortlich ist. Dahinter sitzen vier Elektrolyt-Kondensatoren, die mit jeweils 10.000 µF für ausreichend Puffer bei massiven Dynamiksprüngen sorgen. Links und rechts des Trafos und der Elko-Sektion sitzen die beiden Endstufen. Großzügig dimensionierte Kühlkörper nehmen sich der entstehenden Abwärme an.

Advance Acoustic X-A160 Rueckseite Seitlich2

Rückseite

Advance Acoustic X-A160 Anschluesse1

An der Rückseite integrierte Anschlüsse

An der Rückseite setzt sich der klare Aufbau der X-A160 fort. Mittig sitzt der 3-polige Anschluss für das Kaltgerätekabel, ein Power-Schalter trennt das Gerät auf Wunsch komplett vom Netz. Links und rechts davon sitzen die vergoldeten, acryl-versiegelten Lautsprecherschraubanschlüsse. Darüber sitzen Stereo-Cinch und XLR-Anschlüsse inklusive Umschalter für den Anschluss an die Vorstufe. Links darüber sitzen zwei weitere Schalter: Der High-Bias wechseltn den Betriebsstatus der Endstufe von Class AB hin zu Class A (High-Bias On: Class A). Der Dimmer-Schalter ist für die Beleuchtung der beiden VU-Meter verantwortlich. Sämtliche Anschlüsse sitzen fest im Gehäuse und sind exzellent eingepasst.

Advance Acoustic X-Preamp X-A160 Gruppenbild1

Optisch stark – was vermag die Kombi akustisch zu leisten?

Unsere Vor-/Endstufenkombination verbinden wir via XLR miteinander, während unser Quellgerät digitalen Anschluss an den X-Preamp findet, der die D/A-Wandlung selbst übernehmen darf. Als Lieferant ist unser Denon Universalplayer DBT3313-UD zur Stelle. Zunächst muten wir dem Advance Acoustic-Komponenten das königliche philarmonische Orchester Londons zu, dass verschiedene James Bond Titelmedolien vorträgt.

Sofort beim ersten Track zeigt sich die Dynamik-Macht der französischen Kombinierer, hier wird absolut exakt und sauber gearbeitet. Mit ähnlichen Federn darf sich auch der Detailreichtum schmücken, kleine Charakteristika einzelner Instrumente werden hier exzellent herausgearbeitet und gut hörbar in den akustischen Komplex eingearbeitet. Die Staffelung des Orchesters und Ausformung der Bühne gelingt ebenfalls überragend, auch wenn ein Tick mehr Räumlichkeit uns nicht überfordern würde. Die Differenzierung und klar getrennte Ausarbeitung der einzelnen Instrumente hingegen ist auch höchstem Niveau. Auch Antritt und Präzision können wir sehr positiv beurteilen. Ist Leistung gefordert, scheint sie blitzschnell und akkurat auf den Punkt zur Stelle. Bei den weicheren Klängen des zweiten Titels „From Russia with Love“ zeigt sich die tonale Seite der Advance Acoustic Kombination. Sie ist weder auf Spektakel ausgelegt noch extrem analytisch, nicht besonders hart aber auch nicht sanftweich – der französische Hersteller findet mit dem X-Preamp und dem X-A160 eine mittlere Basis und versucht damit den zurückgelehnten Hörer mit Ausdauer und einer gehörigen Portion Anspruch zu erreichen. Tatsächlich lässt sich mit den Komponenten eine ausgedehnte Hör-Sessions problemlos hinlegen, die aber keinesfalls zu unspektakulär oder unauffällig wird. Pegel lassen sich mit der Kombination erwartungsgemäß sehr ausgeprägt fahren. Dabei bleiben die Komponenten absolut souverän und lassen keinerlei Dynamik-Einbußen zu. Selbst bei kräftigen Einlagen während eines ohnehin schon komplexen Klanggeschehens steht stets ausreichend Leistung zur Verfügung und ist präzise zur Stelle. Gezielt, kräftig und mit enormem Tiefgang werden so z.B. die Paukenschläge in die orchestrale Darbietung integriert. Auch innerhalb der einzelnen Frequenzspektren steckt Struktur.

Auch Mozarts Violinkonzert der 2L – The Nordic Sound Blu-ray begeistert uns mit höchst authentischer Darbietung der Streicher, in die sich gekonnt und mit angenehmer Feingeistigkeit die Klarinetten integrieren. Absolute Harmonie der einzelnen Frequenzbereiche empfinden wir hier, der Tiefton ist sofort und präzise zur Stelle, überlagert aber nie ungewollt die unteren Mitten oder schiebt sich zu sehr in den Vordergrund. Die verschiedenen Spielweisen, ob geschmeidig gezogen oder nur angetippt, werden exzellent herausgearbeitet und lässt Klassik-liebende Herzen höher schlagen. Trotz der angenehmen Wärme wird die vereinzelt und punktuell einsetzende Schärfe eingearbeitet, hervorragend. Cikada Duo von Nordheim begeistert vermutlich eher nur eine kleine Zahl von Zuhörern durch ihre „Melodien“. Die beiden Advance Acoustic-Komponenten und hochwertige Lautsprecher vorausgesetzt, kann sich aber der Musik-Begeisterte sofort an dem gebotenen Detailreichtum, der enormen Dynamik sowie der exzellente Ausarbeitung der einzelnen Effekte erfreuen, selbst wenn die Musik nicht gefällt. Auch Ellen Sejersted an der Harfe überzeugt uns mit exzellenter Authentizität. Vor dem geistigen Auge lässt sich klar nachvollziehen, wie die Dame über die einzelnen Saiten der Harfe streicht, sie zupft und damit die verschiedenen Klänge erzeugt. Klassische und anspruchsvolle Musik ist den Komponenten französischer Herkunft absolut gelegen, wie sieht es mit den anderen Genres aus?

Andrea Bocelli deckt hier ja ein relativ breites Spektrum ab, wir beginnen mit De’ll Amore non si sa. Das Chanson beginnt mit kraftvollem Fundament und voluminösen Paukenschlägen, die von der Vor-/Endstufenkombination souverän und ohne mit der Wimper zu zucken sehr sauber und präzise ausgeformt werden. Die einsetzende Stimme Andrea Bocellis profitiert vom exzellenten Detailreichtum der Stereo-Geräte. Die Stimme des Tenors wird nicht nur in ihren Charakteristika sehr gut erfasst sondern auch zentral und leicht vordergründig in das akustische Geschehen integriert. Die einzelnen Instrumente geraten zwar etwas in den Hintergrund, werden dadurch aber nicht weniger transparent oder voneinander differenzierbar. Besonders das einsetzende Klavier überzeugt mit leichter Wärme und der feinen Ausarbeitung der Klänge. Der Titel L’attesa erfordert etwas mehr Leistung, auch bei hohem Pegel bleiben die Komponenten aber souverän und auf den Punkt. Voluminös, tief und kraftvoll erklingen die Ausformungen des Schlagwerks, die komplexe Klangkulisse bleibt davon absolut unbeeinflusst.

Bei Hotel California, live gespielt auf der Eagles Farewell Tour und in PCM Stereo an unsere Advance Acoustic-Kombi weitergegeben, gefällt uns der klare Blechbläser-Klang der Trompete des Intros sofort. Als die Band einsetzt, wird der Eindruck nur besser. Die Stahlsaiten der beiden Gitarren kommen klar heraus und auch die besondere Charakteristik des 12-Saiters wird exzellent ausgearbeitet. Als Kritikpunkt muss man anbringen, dass uns die Stimme des Schlagzeugers und auch das Schlagwerk selbst stellenweise etwas zu stark in den Hintergrund gedrängt wird bzw. das akustische Geschehen nicht ganz so gut auseinander differenziert werden kann wie es beim klassischen Orchester der Fall. Insgesamt liefert die Kombination wieder eine sehr gute Performance, können aber nicht ganz so dynamisch und schwungvoll begeistern wie in unseren vorherigen Klangbeispielen. Nichtsdestotrotz wird hier mit Authentizität und Natürlichkeit vorgetragen und sauber ausdetailliert. Beim Gitarrensolo reißt uns das Ensemble aber wieder mit und zeichnet jedes Detail, jedes Schreddern über die Saiten, sauber durch. Das Grande Finale mit Trompete macht unseren kurzen Durchhänger wieder absolut wett und brilliert mit einer dichten Atmosphäre bei sehr guter räumlicher Darbietung.

Beim Anschluss der Vorstufe an unseren PC hatten wir zunächst Probleme. Dann wurde aber schnell klar, dass unter Windows lediglich eine Treiber-Installation notwendig ist. XMOS 1.0 Komponenten können nämlich direkt genutzt werden, der X-Preamp wird aber als XMOS 2.0 erkannt und erfordert somit unter Windows die Installation eines Treibers, der kostenlos auf der XMOS-Website erhältlich ist. Nach der Installation wurde das Gerät dann erkannt und konnte unter den Windows-Audiogeräten ausgewählt werden. Bis zu 192 kHz /24-Bit Signale kann der Vorverstärker damit entgegen nehmen, die jeweiligen High Res-Audio-Dateien werden von einem Software-Player am PC wiedergegeben. Die hohen Datenraten müssen allerdings unter den Eigenschaften des Audio-Interfaces in Windows erst eingestellt werden, das gelingt mit einem Rechtsklick auf das neu erkannte Audio-Gerät.

Bei „Stop This World“ von Diana Krall, zugespielt in 96 kHz können die X-Komponenten also ihr volles Potential ausschöpfen. Das Piano gelingt sehr authentisch mit gekonnter Anschlagdynamik und der Erfassung des gesamten Frequenzspektrums des Instrumentes. Auch das Schlagzeug, das zunächst nur mit Besen gespielt wird, überzeugt. Exzellent gefällt das Fundament des Kontrabasses des Ensembles. Fundiert, voluminös und kräftig gelingen hier die tiefen Frequenzen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Stimme Diana Kralls, die in all ihren Facetten sauber erfasst und zentral dem Zuhörer präsentiert wird. Die Bühnengestaltung und Differenzierung der einzelnen Instrumente verdient Anerkennung, hier entlocken wir der Advance Acoustic Vor-/Endstufenkombination ihr ganzes Können. Hier schalten wir den Class A-Betrieb ein und sind überrascht, wie sehr das Jazz-Ensemble hier profitiert. Gerade bei nicht allzu hohem Pegel wirkt Diana Kralls Stimme noch etwas detaillierter, auch am Piano wird hier noch mehr Feindynamik herausgeholt. Der Tieftonbereich nimmt kaum an Kraft oder Präzision ab. Man muss allerdings aufpassen, dass die Leistungsanforderung nicht zu hoch wird, denn dann kann es untenrum etwas schwammig werden.

Daher schalten wir bei Get Lucky (44.1 kHz FLAC) wieder zurück in den ohnehin ausgezeichneten Class AB-Betrieb, da wir den Party-Hit gerne mit etwas höherem Pegel wiedergeben möchten. Die Komponenten leisten sich keine Schnitzer – souverän wird hier bis knapp vor Anschlag ein harmonisches Gesamtbild geboten. Von Kompression oder unangenehmer Schärfe keine Spur. Spritzig, dynamisch und voller Spielfreude laden die Franzosen zum Tanz. Das akustische Geschehen und einzelne Elemente bleiben im durchhörbaren und transparenten Klanggeschehen stets differenzierbar und können klar lokalisiert werden. Der Kickbass kommt ebenso auf den Punkt wie einzelne Synthi-Elemente in den höheren Frequenzbereichen. Ohne dass das Hören anstrengend wird oder irgendwelche Einbußen in Kauf genommen werden müssen, können hier bedenkenlos sehr hohe Pegel gefahren werden.

Fazit

Advance Acoustic X-Preamp X-A160 Gruppenbild1

Klassische Tugenden mit Moderne verknüpfen! Schon bei der Optik werden die Advance Acoustic Komponenten diesem Ansatz gerecht. Klassisch elegant in mattem und hochglänzendem Schwarz sowie den beiden VU-Metern auf der Front der Endstufe aber gleichzeitig modern mit blauer Hintergrundbeleuchtung der Meter und Displays sowie gezielte silberne Akzente. Kombiniert wirkt dies unserer Meinung nach sehr schick und macht einen absolut wertigen Eindruck. Auch die Verarbeitung stimmts diesbezüglich. Akustisch bieten die Komponenten eine exzellente Performance. Angenehmes Hören mit hohem Detailreichtum, sauber strukturiertem Bühnenaufbau und überragende Dynamik zeichnet die Vor-/Endstufenkombination aus – Leistung ist im Überfluss vorhanden. Clou der Vorstufe ist die Möglichkeit, direkt einen PC oder Mac anzuschließen, so kommt man auch in den Genuß von High-Res Audio mit den französischen Komponenten. Die Endstufe kokettiert zudem mit einer High-Bias Schaltung. Dabei schaltet man die Endstufe in den Class A-Betrieb. Hier profitieren vor allem feingeistige Genres wie Jazz-Ensembles oder Kammermusik – hier sollte man aber nicht zuviel Leistung fordern. Zu einem absolut fairen Preis gibt es hier absolut hervorragende Stereo-Performance. Die zusätzliche Integration des asynchronen USB-Anschlusses mit XMOS-Technologie verdient Anerkennung.

Tradition mit Zukunft – Die Advance Acoustic Vor-/Endstufenkombination bietet zum fairen Preis hervorragende Stereo-Performance
referenz
Vor-/Endstufen-Kombination Stereo unter 2.500 EUR
Datum 29.01.2014

+ Schicke, hochwertige Optik
+ Solide Verarbeitung
+ X-Preamp kann als USB Audio-Interface genutzt werden
+ Endstufe kann im Class A oder Class AB-Betrieb verwendet werden
+ Solides Anschlussangebot
+ Ausgezeichneter innerer Aufbau der Endstufe
+ Exzellente akustische Eigenschaften
+ Hohe Detaillierung
+ Saubere Struktur in allen Frequenzbereichen
+ Harmonisch, angenehm, authentisch
+ Leistung satt
+ Souverän auch bei hohem Pegel

Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich




Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK