News

"Ultraviolet"-Filme finden Asyl bei Google Play

Der digitale Film-Speicherdienst "Ultraviolet" hat bereits im Frühjahr die Einstellung seines Angebots für digitale Downloads-Codes zum 31.07.2019 angekündigt. Viele dieser Filme wurden in Deutschland über Dienste wie Flixster registriert. Jetzt kündigt die zu Warner gehörende Firma ebenfalls das Aus ihres Angebots zum 31.10.2019 an. Kunden sollen aber die Möglichkeit bekommen, ihre Filme auf Google Play zu übertragen. In einer E-Mail an registrierte Kunden gibt Flixster dazu folgenden Hinweis:

Damit Sie Ihre Videosammlung nach der Einstellung von Flixster Video weiterhin genießen können, haben wir gewisse Vorkehrungen getroffen. Flixster Video-Nutzer können verfügbare Videos von ihrer Flixster Video-Sammlungen nach Google Play übertragen ...

Bitte beachten Sie, dass bestimmte Videos in Ihrer Flixster-Videosammlung sich möglicherweise nicht nach Google Play übertragen lassen. Gewisse Einschränkungen können von den Nutzungsbedingungen und den verfügbaren Funktionen von Google Play, die in Ihrem Land gelten, abhängig sein.

Sobald der Übertragungsservice nach Google Play Flixster Video-Nutzern zur Verfügung steht, werden wir Ihnen weitere Informationen und Hinweise zukommen lassen. Dies wird voraussichtlich im Juli 2019 durchgeführt werden.

Gehen Sie in der Zwischenzeit (vor dem 31. Juli 2019) zu Flixster Video und melden Sie sich bei Ihrem Flixster Video-Konto an. Stellen Sie sicher, dass Ihr Konto mit Ihrer Ultraviolet-Bibliothek verknüpft ist und nach wie vor verknüpft bleibt, um zu gewährleisten, dass Ihre Flixster Video-Sammlung aktuell ist.

In ihrem Ultraviolet-Konto haben Nutzer noch bis zum 31.07.2019 die Möglickeit, ihre Bibliothek zu überprüfen und mit möglichst vielen Diensten zu verknüpfen, um die Filme weiterhin nutzen zu können. Bis Ende Juli können auch weiterhin neue Codes registriert werden.

Die Einstellung von Ultraviolet wird vom Betreiber "Digital Entertainment Content Ecosystem" (DECE) mit dem veränderten Markt und dem in den letzten Jahren stark erweiterten Angebot von digitalen Streaming-Diensten begründet. Disney hat ausserdem in den USA mit seinem eigenen "Movies Anywhere"-Angebot für zunehmende Konkurrenz gesorgt und dort inzwischen die meisten Studios wie Fox, Sony, Universal und Warner abwerben können. Allerdings ist "Movies Anywhere" bislang nur in den USA nutzbar.

Anzeige

Für Einkäufe bei Amazon.de, Media Markt, SATURN, Sky und im Apple iTunes Store erhalten wir Werbeprovisionen über Affilliate-Links auf unserer Seite.

|

Weitere News
  • Archive


  • Kategorien

    • NEWS
    • TEST + TECHNIK
    • REVIEWS
    • ANGEBOTE




    Link-Partner

  •   ZURÜCK