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Neue "Oscar"-Regeln für "Besten Film": Nur noch mit Diversität

Die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" hat neue Regeln für die Nominierung von Filmen für die Kategorie "Bester Film" vorgestellt, die ab der 96. Oscar-Verleihung 2024 gelten sollen. Die Chance auf einen Oscar in dieser "Königskategorie" haben in Zukunft nur noch Filme, die bei Inhalt, Besetzung und/oder Produktion Minderheiten ausreichend berücksichtigen.

Die neuen "Representation And Inclusion Standards For Oscars Eligibility" bestehen aus vier Kategorien, von denen mindestens zwei erfüllt werden müssen, um für eine Nominierung qualifiziert zu werden:

  • STANDARD A: ON-SCREEN REPRESENTATION, THEMES AND NARRATIVES
  • STANDARD B: CREATIVE LEADERSHIP AND PROJECT TEAM
  • STANDARD C: INDUSTRY ACCESS AND OPPORTUNITIES
  • STANDARD D: AUDIENCE DEVELOPMENT

Im Detail werden sehr genaue Vorgaben gemacht, die Minderheiten vor und hinter der Kamera eine Beteiligung an der Produktion in einem Mindestumfang zusichern sollen und auch schon durch den Inhalt eines Films werden die Chancen für eine Nominierung verbessert, wenn sich dieser mit einer "unterrepräsentierten Gruppe" befasst.

Die Kriterien sind keine strikten Vorgaben, die in jedem einzelnen Punkt beachtet werden müssen und geben Filmemachern ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um die Standards der Academy zu erfüllen. Der Großteil der Bestimmungen betrifft auch die internen Produktionsabläufe oder Marketing und Vertrieb. Alleine der Inhalt des Films reicht aber für eine Oscar-Nominierung nicht mehr aus.

Für andere Oscar-Kategorien ausser "Best Picture" sind die neuen Nominierungskriterien bislang noch nicht vorgesehen. Für die 2022er und 2023er Oscars reicht vorerst die Einreichung eines "Academy Inclusion Standards"-Formulars aus.

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