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Cyberlink plant Ultra HD Blu-ray Player

Panasonic UltraHD Bluray Player

Cyberlink will auch das neue Ultra HD Blu-ray-Format unterstützen und bereitet bereits einen eigenen Ultra HD Blu-ray-Player vor. Dazu hat sich der Software-Anbieter jetzt der „Ultra HD Blu-Ray Development Group“ angeschlossen. Diese Gruppe wurde von den Entwicklern der Authoring-Software „Scenarist“ gegründet. Scenarist kommt im professionellen Bereich bereits als Authoring-Software für Blu-ray Discs zum Einsatz und unterstützt in den neuesten Versionen auch schon die neue Ultra HD Blu-ray. Durch die Beteiligung an der „Ultra HD Blu-Ray Development Group“ ist es Cyberlink möglich, schon frühzeitig an der Entwicklung von Test-Ultra HD Blu-rays teilnehmen zu können, damit diese auch mit dem CyberLink Ultra HD Software-Player kompatibel sind.

Dazu stellt Cyberlink Mitgliedern der Gruppe die PC-Software zum Testen von Ultra HD Blu-rays zur Verfügung. Diese soll nicht nur HEVC/H.265-Kompression sondern auch die „High Dynamic Range“ (HDR)-Wiedergabe unterstützen. Ebenso gehört die „Digital Bridge“-Funktion zu den Testanforderungen. Diese neue Funktion soll es zukünftig ermöglichen, geschützte digitale Kopien von Ultra HD Blu-ray Discs anzulegen, die sich z.B. auf einem Server im Heimnetzwerk abspeichern lassen. Damit hätte man erstmals eine legale 1:1-Kopie in Originalqualität zur Verfügung. Allerings ist die „Digital Bridge“ für die Studios nur optional. Sie muss also nicht von jedem Film unterstützt werden.

Bereits bei der Blu-ray Disc war eigentlich eine ähnliche „Managed Copy“-Funktion vorgesehen, die später sogar vorgeschrieben war. Allerdings wurden entsprechende Lösungen nie umgesetzt und stattdessen nur „Digital Copy“-Codes den Filmen für Systeme wie „Ultraviolet“ beigelegt.

Ab wann Cyberlink seinen Ultra HD Blu-ray Player auch zum Verkauf anbieten will, ist noch nicht bekannt. Für die Blu-ray Disc & DVD-Wiedergabe bietet Cyberlink bereits seit Jahren „PowerDVD“ an, dessen neuere Versionen auch bereits den HEVC/H.265 Video-Codec unterstützen. Für Intel Haswell und NVIDIA Kepler-Prozessoren bietet PowerDVD 15 auch eine hardwarebeschleunigte Decodierung von Ultra HD-Videos mit HEVC, die die CPU-Last um rund 63 Prozent reduzieren und bereits mit einem Intel Core i5-5200U-System mit 2.20 GHz flüssig laufen soll. Für die Ultra HD Blu-ray dürften die Hardware-Anforderungen aber noch etwas höher sein, da hier neben 60 Hz-Wiedergabe auch noch der Kopierschutz zusätzliche Leistung beansprucht.

 

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