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Sky: Erster „Ultra HD“-Kanal frühestens ab 2015


Der Abo-Sender Sky testet intern zwar bereits den Einsatz von Ultra HD und hat unter anderem schon ein Fußball-Spiel mit der neuen Technik aufgezeichnet. Bis zum Start eines eigenen Angebots in der höheren Auflösung (3840 x 2160 Pixel) für Sky-Abonnenten wird aber voraussichtlich noch einige Zeit vergehen: In einem Interview in der Oktober-Ausgabe der Infosat erklärte Stephan Heimbecher, „Head of Innovations & Standards“ im Technologie-Bereich von Sky, dass man für das Live-Encoding mit dem neuen Kompressions-Standard HEVC voraussichtlich noch ein bis zwei Jahre benötigen werde. Die ersten Generationen der HEVC-Encoder werden zunächst noch nicht für einen kommerziellen Service geeignet sein, weswegen zunächst einmal ein Regel-Testbetrieb geplant sei. Mit dem Start eines Sky Ultra HD-Demo-Kanals rechnet Heimbecher frühestens im Jahr 2015.

Auf der Empfangs-Seite sieht es indes besser aus: Unter anderem LG und Samsung haben auf der IFA eigene Fernseher gezeigt, die bereits für den Empfang von Ultra HD-Programmen via Satellit geeignet sind. LG hat auch bereits externe Receiver für den HDTV-Emfpang vorgestellt und auch von Humax gibt es bereits entsprechende Prototypen.

Sky-Kunden werden sich – sobald das Sky Ultra HD-Angebot startet – einen neuen Receiver für den Empfang des neuen Ultra HD-Angebots zulegen dürfen, da die derzeitigen Modelle nicht für den Ultra HD-Empfang geeignet sind. Ab wann Sky einen ersten Receiver mit Ultra HD-Empfangsmöglichkeit anbieten wird, ist noch offen.

Für die Übertragung von Ultra HD mit 50 oder 60 Hz wird die neue Version 2.0 der HDMI-Schnittstelle benötigt. Allerdings liegt es wiederum an den Herstellern, zu gewährleisten, ob via HDMI 2.0 auch tatsächlich 50/60 Hz-Signale akzeptiert werden. Daher setzt sich Heimbecher dafür ein, dass es eine Art „Ultra HD“-Logo geben soll, welches nur Geräte erhalten dürften, die tatsächlich Ultra HD mit 50/60 Hz darstellen können.

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