XXL-TEST: Aktiver Subwoofer Velodyne Acoustics Digital Drive 15 Plus - Bass-Gigant, der mit Sorgfalt in Hamburg zusammengesetzt wird

Zusammenbau

Nun verfolgen wir die Endmontage des DD15+, die von Hand erfolgt. 

Vorbereitung der Gummiringe

Die Gummiringe kommen auf die Rückseite des starken Magneten - später werden Schrauben für eine perfekte Stabilität im Gehäuse befestigt

Nun ist alles vorbereitet

Das Display wird montiert. Es weist noch einen Gummipuffer auf, und die Löcher, durch die die Kabel gehen, werden mit einer Heißklebepistole abgedichtet

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Vorsichtig wird das riesige Chassis eingelassen

Das Chassis wird zunächst von vorn fest verschraubt

Im Detail

Befestigung des Chassis an der Verstrebung

All diese Kabel, z.B. vom Display, vom Membran-Sensor und vom Mikrofon, müssen dann mit der Elektronik-Platine verbunden werden

Nun dockt die Elektronik an die Kabel an. Die Anschlüsse werden nicht nur gesteckt, sondern noch durch Heißkleber gesichert

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Fertig montiertes Anschlussfeld

Jetzt wurde noch die vordere Blende, ebenfalls massiv verarbeitet, montiert

Diese extrem hochwertigen, massiven Füße kommen noch unter den DD15+

Fuß im Detail

Politur von Hand

Hier mit dem massiv gefertigten Schutzgitter, absolut faltenfrei mit Akustikstoff bezogen

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Insgesamt glaubt man kaum, wie genau man alles zusammensetzen muss, um das gewünscht hochwertige Ergebnis zu erhalten. Nur Beispiele. Niemals wird ein Akkuschrauber verwendet, denn die Maschine agiert immer zu grob, zieht zu stark an oder zu schwach. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, ebenso beim Hantieren mit der Heißklebepistole. Mittels dieser werden z.B. Löcher, durch die Kabel geführt werden, bearbeitet: Die Löcher füllt man mit Kleber, damit es später im Betrieb keine Störungen gibt, wenn z.B. die Kabel in den Löchern an die Ränder der Ausbohrung schlagen würden.

Durchmessen

Der DD15+ wird durchgemessen. Dafür gibt es be Audio Reference einen extra Messraum

Vorbereiten der Messung

Messung

Ohne aktive Frequenzweiche

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Mit aktiver Frequenzweiche

Dafür gibt es bei Audio Reference einen extra Messraum, in dem jeder neue aktive Subwoofer durchmessen wird. Dazu gibt es 4 Sweep-Durchläufe (4 x Testton), nach dem kompletten Durchlauf wird ein Mittelwert aus allen 4 Messungen generiert. Warum verfährt man so? Der Raum hat zwar an den Wänden fast 25 mm Schaumstoff, trotzdem ist er nicht komplett tot, das heißt, der Schall wird nicht zu 100 Prozent absorbiert. Zusätzlich kommen, wenn auch nur leise, Einflüsse von außen (Verkehr – Autos & Flugzeuge, Location ist in der Nähe des Flughafens HH) hinzu. Die Raumbeeinflussung, die vorhanden ist, wird herausgerechnet. Das funktioniert, weil man genau weiß, wie sich der Raum akustisch auswirkt, und weil man eben vier Durchgänge hat, aus denen der Mittelwert gebildet wird.

Auch interessant: Nicht nur die Wirkung der DSP-Presets kann durch Messungen überprüft werden. Ebenfalls werden aufgrund von Messungen die geeigneten, praxisgerechten DSPs festgelegt bei Modellen, die feste DSP-Presets haben. Anders beim DD15+, hier kann der Kunde alles frei konfigurieren, in den Messungen kann man ideale DSP-Presets vorausberechnen.

Gehen wir noch auf die Messungen ein. Hier erkennt man „Beulen“ im Frequenzgang. Diese haben ihre Ursache in den eben beschriebenen raumakustischen Gegebenheiten. Wir haben zwei Messungen durchgeführt: Bis 200 Hz (ohne aktive Frequenzweiche) und bei 80 Hz durch die aktive Frequenzweiche getrennt. Die Messung selbst ist eine sogenannte „Groundplane“ Messung, damit ist gemeint, dass der DD15+ am Boden steht und davor das Messmikrofon im präzise definierten Abstand platziert wird. Als Messprogramm wird REW mit kalibriertem Mikrofon und kalibrierter Soundkarte verwendet. Bis 150dB kann kalibriert gemessen werden (mit dem zusätzlichen Audio Control-Gerät, das für die Messung des maximalen Schallpegels bei niedrigen Frequenzen zuständig ist).

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