TEST: Teufel T10 MK2 Subwoofer - kompakte und flexible Basskraft aus Berlin

Teufel setzt mit einem "satten Bassschlag" Spätsommer-Akzente: Der neue T 10 Mk2 Aktivsubwoofer, den man wahlweise in Front- oder Downfire-Konfiguration verwenden kann, ist ab sofort im Online-Shop bestell- oder in den Flagship-Stores verfügbar. Schwerpunkte bei der Entwicklung waren das Erreichen einer nochmals niedrigeren Grenzfrequenz von 31 Hz (bei -3 dB) und eine präzisere akustische Gesamtdarstellung, was den T 10 Mk2 auch für die Musikwiedergabe interessant macht. Ein langhubig ausgelegter 250-mm-Tieftöner und eine kräftige 150-Watt-Class-D-Endstufe sind das Fumdament für tieffrequente Leistungsfähigkeit. Dank des integrierten Wireless-Moduls kann man den T 10 Mk2 alternativ auch komplett kabellos mit kompatiblen Teufel Modellen verbinden.
Die Key Facts
- 250 mm Tieftonchassis und Class D-Endstufe mit 150 Watt
- Untere Grenzfrequenz von 31 Hz (-3 dB)
- Flexibel als Frontfire- oder Downfire-Subwoofer zu verwenden
- Integriertes Wireless-Modul für die kabellose Verbindung mit kompatiblen CINEBAR-Modellen (11/22, ONE, LUX, PRO, ULTIMA, DUETT, TRIOS), der Ultima 25 AKTIV, dem IMPAQ 8000 und der CoreStation
- Flexibler Betrieb per Cinch oder optionalem Wireless Transmitter an Receivern (Denon, Marantz, Yamaha, Pioneer) und der KOMBO 62.
- Tiefpassfilter, Phasenumschalter und Pegelregler
- FSC®-zertifiziertes Holzgehäuse, anpassbare Gummifüße, abnehmbares Stromkabel (1,5 m) und Standby-Automatik
- Ideale Ergänzung: Perfektes Upgrade für Teufel-Serien wie THEATER, ULTIMA, LT, SYSTEM, CINEBAR und CONSONO
- In schwarzer oder weißer Version für 419,99 € erhältlich
Für welche Zielgruppe eignet sich der Teufel T 10 Mk2?

T 10 Mk2
Wer nur wenig Platz hat und ein Maximum an Flexibilität bei der Aufstellung und Integration ins weitere Equipment sucht, ist mit dem T 10 Mk2 bestens bedient. Der schlichte, hochwertig verarbeitete aktive Subwoofer ist in weißer oder schwarzer Version zu haben und auch für den 25 Quadratmeter messenden Hörraum dank seines erstaunlich nachdrücklichen Antritts geeignet. Er ist zudem für das aubrufbare Leistungspotential überraschend günstig, was dafür sorgt, dass auch Anwender, die einen aktiven Subwoofer mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis suchen, beim T 10 Mk2 landen werden.
Unser Kurz-Fazit zum Teufel T 10 Mk2
Der Teufel T 10 Mk2 bietet ein rundherum überzeugendes Gesamtpaket. Er lässt sich flexibel aufzustellen, da er äußerst kompakt ist, und kann als Frontfire- oder als Downfire-Subwoofer eingesetzt werden. Zudem ist es auch möglich, den T 10 Mk2 wireless in die Audio-Kette einzubinden. Der kräftige, präzise Bass inklusive ausgeprägtem Tiefgang sorgt dafür, dass man den T 10 Mk2 für Musik und Filmton gleichermaßen gut verwenden kann.
Verarbeitung und Design

Teufel-T rechts vorne - Silber auf Weiß

Die neuen Standfüße zeugen von schlichter Eleganz und sind ebenfalls in mattweiß gehalten

Einfache, saubere Montage der Füße mit nur einer Schraube, unten für rutschfesten Stand gummiert
Der Nachfolger des seit 2017 erhältlichen Teufel T10 Subwoofers wurde optisch behutsam, aber zielsicher, überarbeitet. Der früher nach oben ein wenig in die Länge gezogene Quader wird zur Würfelform. Das Gehäuse ist daher etwas breiter gewachsen, dafür niedriger geworden. Im Wohnraum wirkt der T10 MK2 tatsächlich subjektiv ein wenig kompakter. Statt des unten mittig platzierten Teufel-Schriftzugs ziert nun lediglich das Teufel-T rechts unten die Gehäusefront. Zumindest, wenn man den Sub im Downfire-Modus betreibt.
Downfire- oder Frontfire-Subwoofer
Denn auch das neue Modell kann sowohl als Downfire- als auch als Frontfire-Subwoofer verwendet werden. Die beiliegenden Standfüße werden dafür einfach an anderer Position montiert. Baut man den T10 MK2 als Frontfire-Woofer auf, findet man wieder, direkt unter dem Treiber mittig platziert, den Teufel-Schriftzug.
Modernisierte Standfuß-Konstruktion
Eine Schraube pro Standfuß reicht aus und alles sitzt nach der Montage fest und stabil. Hier erkennen wir eine weitere optische Weiterentwicklung des neuen Modells. Die vorherigen Füße standen leicht nach außen ab, waren, sofern wir uns recht erinnern, aus Kunststoff gefertigt und haben mit einer sichtbaren roten Gummierung unten einen auffälligen Designakzent gesetzt. Hier bleibt Teufel jetzt eher klassisch. Sowohl die flachen, gerade nach unten verlaufenden Füße als auch die Gummierung, jetzt in Schwarz, ermöglicht einen insgesamt unauffälligeren Auftritt. Das schlichtere Design wirkt deutlich zeitgemäßer und eleganter. Die Füße sorgen zudem für einen rutschfesten Stand und rund 5cm Bodenabstand.

Der Treiber im Teufel T10 MK2 Subwoofer

Detailansicht

Im Inneren ist der T10 MK2 mit Dämmmaterial ausgestattet
Solide Verarbeitung
Ansonsten gestaltet sich die Verarbeitung des neuen Teufel T10 MK2 Subwoofers als recht einfach, aber angesichts des Preises auch als sehr solide. Die seitlichen Ecken sind sanft gerundet, hin zur Gehäuseoberseite finden sich klare, gerade Kanten. Beim Oberflächen-Finish bleibt es bei einer Folierung. Diese ist rundum sauber aufgebracht, Einschlüsse oder sonstige Verarbeitungsmängel lassen sich nicht erkennen. Die Oberfläche ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke und wirkt auch insgesamt recht robust. Allzu grob sollte man die Komponente natürlich trotzdem nicht anfassen und Stöße vermeiden.
Auch die Füße sind mit einem mattweißen Finish versehen. Der Farbton ist nicht 100% identisch zum Gehäuse, das lässt sich aber auf jeden Fall verschmerzen. Die schwarzen Schrauben setzen dabei zwar einen recht starken Kontrast, wirken aber ebenso nicht unpassend. Auch das Chassis ist sauber integriert. Das ist nicht ganz unwichtig, denn wenn man den T10 MK2 als Frontfire-Subwoofer verwenden möchte, nimmt man den sichtbaren Töner in Kauf. Eine Abdeckung gibt es nicht.

Rückseite des Teufel T10 MK2 Subwoofers

Horizontale Bassreflexöffnung

Bedienelemente und Anschlüsse
Die Seite, auf der sich die Bedienelemente und Anschlüsse befinden, ist ebenfalls sauber verarbeitet. Hier ist die Bassreflexöffnung plan integriert und erstreckt sich über die gesamte Breite des Subwoofers.
Die vorhandenen Bedienelemente
An Bedienelementen stehen Low Pass und Gain zur Verfügung. Außerdem kann man die Auto On-Sensibilität des Gerätes einstellen und man kann die Phase (0° / 180°) justieren. Folglich kann man auch mit einem Schiebeschalter festlegen, ob man den Auto On-Modus überhaupt verwenden möchte. Als Subwoofer-Eingang dient ein einzelner LFE-Cinch-Eingang. Alternativ kann man dank Sub Connect, z.B. eine kompatible Teufel-Soundbar vorausgesetzt, den T10 MK2 auch als Wireless-Subwoofer verwenden. Im Lieferumfang des weißen Modells ist ein Stromkabel in weißer Farbe enthalten.
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Tags: Lautsprecher • Subwoofer • Teufel






