VERGLEICHSTEST: Hisense 65E8DS, Sharp 65JP7265E und TCL 65C6K - Welcher preislich attraktive MiniLED-TV bietet das beste Gesamtpaket?

65 Zoll, 4K-Auflösung, QLED-Technologie, MiniLED-Hintergrundbeleuchtung und moderne Smart-TV-Plattformen: Was noch vor wenigen Jahren den Premium-Modellen vorbehalten war, ist inzwischen auch in deutlich erschwinglicheren Preisregionen angekommen. Unser Vergleich der drei LCD-TVs Sharp 65JP7265E, Hisense 65E8DS und TCL 65C6K zeigt, wie viel Fernseher man heute bereits für rund 570 bis 720 Euro bekommt. Alle drei Kandidaten kombinieren eine umfangreiche Ausstattung mit hoher Bildqualität, aktuellen HDR-Standards und leistungsfähigen Smart-TV-Funktionen, dennoch gibt es im direkten Vergleich deutliche Unterschiede.
Dabei ist der Sharp 65JP7265E eine besonders interessante Erscheinung. Mit einem Marktpreis von rund 570 Euro ist er der günstigste Kandidat im Test, hinterlässt bereits bei der Verarbeitung und beim Design aber den Eindruck eines deutlich teureren Fernsehers. Seine MiniLED-Hintergrundbeleuchtung sorgt zudem für eine sehr präzise Dimming-Performance, hohe Bilddynamik und einen überzeugenden Schwarzwert. Hisense und TCL treten mit 144-Hz-Panels, umfangreicheren Gaming-Funktionen und ebenfalls leistungsfähiger MiniLED-Technik an und setzen damit teilweise andere Schwerpunkte.
KI-Hinweis
Die Bilder in diesem Vergleichstest wurden mittels Open AI/Chat GPT überarbeitet oder erstellt.
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Hisense 65E8DS
Doch welcher Fernseher liefert tatsächlich die beste Gesamtleistung? Und wie groß sind die Unterschiede zwischen den drei Modellen in der Praxis? Genau diesen Fragen sind wir im Vergleich nachgegangen. Dabei haben wir uns nicht nur Farbgebung, Helligkeit und Kontrast angesehen, sondern natürlich auch die Schwarzdarstellung, HDR-Performance, das Upscaling, die Bewegungsdarstellung, 24p-Kinowiedergabe, Blickwinkelstabilität und die generelle Alltagstauglichkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Natürlich fehlen auch Eindrücke zur Verarbeitung, dem Menü und der Klangqualität nicht.
Die drei Kandidaten im Überblick
Der Hisense 65E8DS setzt auf ein 65 Zoll großes 4K-QLED-MiniLED-Display mit HI-VIEW AI ENGINE und dem hauseigenen VIDAA Smart OS. Mit 144 Hz nativer Bildwiederholfrequenz, HDMI 2.1 und einer umfassenden HDR-Unterstützung inklusive Dolby Vision IQ und HDR10+ richtet er sich nicht nur an Film- und Serienfans, sondern auch an anspruchsvollere Gamer. Das integrierte 2.1-Soundsystem mit zusätzlichem Subwoofer bringt es auf insgesamt 40 Watt und unterstützt ebenfalls Dolby Atmos.

Sharp 65JP7265E
Der Sharp 65JP7265E kombiniert ein 65 Zoll großes 4K-Ultra-HD-QLED-Panel ebenfalls mit MiniLED-Hintergrundbeleuchtung, außerdem mit Google TV. Dolby Vision, HDR10 und HLG werden ebenso unterstützt wie eine Frame-Interpolation zur Optimierung der Bewegungsdarstellung. Für den guten Ton sorgt ein von Harman Kardon abgestimmtes 2.1-Soundsystem mit 2 x 12 Watt und Dolby Atmos.
Der TCL 65C6K verbindet, wie der Sharp, QLED-MiniLED-Technologie mit Google TV, dazu kommt ein AiPQ-Prozessor und bis zu 242 Dimming-Zonen. Auch hier stehen 144 Hz und HDMI 2.1 zur Verfügung. Dolby Vision IQ, HDR10+, HDR10, HLG und IMAX Enhanced gehören zum unterstützten HDR- und Bildformat-Portfolio. Für den guten Ton ist ein 2.1-System von ONKYO mit insgesamt 40 Watt zuständig, das Dolby Atmos und DTS Virtual unterstützt.
Auf dem Papier sind damit alle drei Fernseher ausgesprochen gut aufgestellt, besonders wenn man den Preis bedenkt. In der Praxis zeigen sich jedoch interessante Unterschiede: Hisense und TCL sprechen mit ihrer hohen Bildwiederholfrequenz insbesondere ambitionierte Gamer an, während sich Sharp stärker auf eine möglichst überzeugende klassische Bilddarstellung fokussiert. Gerade angesichts des attraktiven Preises des 65JP7265E ist deshalb die Frage besonders spannend, wie weit sich die drei Modelle bei der tatsächlichen Bildqualität voneinander entfernen - und ob der günstigste Kandidat am Ende sogar die Nase vorn hat.
Für welche Zielgruppe eignen sich der Hisense 65E8DS, Sharp 65JP7265E und TCL 65C6K?
Der Sharp 65JP7265E eignet sich besonders für preisbewusste Käufer, die möglichst viel Wert auf eine hervorragende Bildqualität, hohen Kontrast, sehr guten Schwarzwert und eine hochwertige Verarbeitung legen. Er ist vor allem für Film- und Serienfans sowie für Nutzer interessant, die einen vielseitigen 65-Zoll-Fernseher mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Für ambitionierte Gamer ist er aufgrund des 60-Hz-Panels und der fehlenden FreeSync- beziehungsweise G-Sync-Unterstützung weniger geeignet.
Der Hisense 65E8DS ist die passende Wahl für Anwender, die eine sehr gute Bildqualität mit umfangreicher Ausstattung und starken Gaming-Funktionen verbinden möchten. Das 144-Hz-Panel, VRR und AMD FreeSync machen ihn besonders interessant für Gamer, während die überzeugende HDR-Darstellung, das gute Upscaling und die natürliche Farbwiedergabe auch Film- und Serienfans ansprechen. Er empfiehlt sich damit als besonders vielseitiger Allrounder.

TCL 65C6K
Der TCL 65C6K richtet sich ebenfalls an Nutzer, die neben guter Bildqualität Wert auf umfangreiche Gaming-Funktionen legen. Mit 144 Hz, VRR und AMD FreeSync eignet er sich besonders gut für Spieler und die MiniLED-Technik samt gutem Kontrast und überzeugender Farbdarstellung sorgt für eine gute Performance bei der klassischenFilm- und TV-Nutzung. Er bietet damit ein starkes Gesamtpaket für Käufer, die einen modernen 65-Zoll-TV mit umfangreicher Ausstattung zu einem attraktiven Preis suchen.
Unsere Meinung zu den drei Testgeräten – Kurz-Fazit
Alle drei Testgeräte zeigen eindrucksvoll, wie viel Bild- und Ausstattungsqualität inzwischen auch in der Mittelklasse geboten wird. Unser Testsieger Sharp 65JP7265E überzeugt dabei mit der insgesamt besten Bildqualität, der präzisesten Dimming-Performance, einem hervorragenden Schwarzwert und einem für rund 570 Euro außergewöhnlich starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Hisense 65E8DS folgt knapp dahinter und empfiehlt sich insbesondere als vielseitiger 144-Hz-Allrounder mit umfangreichen Gaming-Funktionen und sehr guter Bildqualität. Der TCL 65C6K belegt den dritten Platz, bietet aber ebenfalls eine überzeugende visuelle Leistungsfähigkeit und ist dank 144 Hz, VRR und AMD FreeSync insbesondere für preisbewusste Gamer interessant.
Unser Fazit: Wer das beste Gesamtpaket zum möglichst attraktiven Preis sucht und nicht unbedingt ambitionierter Gamer ist, sollte zum Sharp 65JP7265E greifen. Wer dagegen 144-Hz-Gaming und maximale Vielseitigkeit höher gewichtet, findet mit Hisense 65E8DS und TCL 65C6K starke Alternativen.
Direkt zu den einzelnen Abschnitten des Testberichtes geht es hier:
- Anschlüsse, Fernbedienungen, Einrichtung & Menü
- Ausführliche Wertung bzgl. der Bildqualität (UHD, FullHD, TV-Tuner, Gaming)
- Zusammenfassung Bildqualität im Vergleich und Klang
- Ausführliches Fazit
Verarbeitung

Frontansicht des Sharp JP7265E

Ein schlanker Rahmen und zurückhaltend eleganter Auftritt zeichnet alle drei Modelle aus - hier der Sharp 65JP7265E

Rückseite
Starten wir mit dem ausführlichen Testbericht: Die Verarbeitung aller drei TV-Geräte in der Größe von 65 Zoll ist rundum solide, großartige Auffälligkeiten gibt es keine. Der Hisense und der Sharp TV weisen beide einen Metallrahmen auf, der TCL hier nur Kunststoff. Grobes Spaltmaß oder unsaubere Übergänge sieht man nirgends. Grundsätzlich ist auch das Designkonzept bei den Vergleichsmodellen sehr änhlich. Mit schlankem Rahmen in Schwarz oder Anthrazit und eine Blendleiste unten. Bei TCL und Sharp ist hier das Logo mittig platziert.

Der Hisense 65E8DS in der Gesamtansicht

Schmaler Rahmen auch hier am Hisense TV

Standfuß des E8DS in 65 Zoll

Rückseite Hisense 65E8DS
Die Blendleiste beim Hisense E8DS ist sein auffälligstes Designmerkmal, da diese trapezartig plastisch geformt ist und leicht hervorragt. Das Logo ist hier links untergebracht. Rechts steht stolz "Tuned by Devialet", Sharp hält hier direkt mit einem ebenfalls rechts platzierten Harman/Kardon-Logo dagegen. Das Standfuß-Design ist bei den drei TVs unterschiedlich. Der Sharp JP7265E und der Hisense E8DS sind mit einem eher schlanken, mitigen Fuß versehen. Auch hier wirkt der Hisense mit der Öffnung im hinteren Bereich am progressivsten. Der TCL weist einen ebenfalls klassischen Standfuß aus zwei Füßen links und rechts auf. Hier muss man lediglich beachten, dass man ein entsprechend breites Sideboard, ö.ä., benötigt. Optisch am elegantesten wirkt für uns hier die Lösung von Sharp. Auch weil der Standfuß beim JP7265E aus Metall gefertigt ist. Der E8DS ist mit einem Kunststoff-Fuß versehen. Die Füße des TCL sind zwar prinzipiell aus Metall, haben aber noch eine Kunststoff-Abdeckung die, wie beim E8DS, im Look von geschliffenem Alu daherkommt, aber eindeutig aus Kunststoff besteht.
Bezüglich der Bautiefe weisen allesamt, auch aufgrund der MiniLED-Hintergrundbeleuchtung, keine allzu schlanke Silhouette auf. Sharp und Hisense sind etwas ausgeprägter bezüglich der Abmessungen, der TCL ist noch am dünnsten, Alle sind rund 3-4cm dick. Die Rückseite ist ansprechend gehalten. Beim Hisense sind hinten zwei Subwoofer sichtbar, ebenso beim TCL. Der Sharp 65JP7265E ist der einzige, der auch an der Rückseite eine Metalloberfläche besitzt, wenn man von der unteren Leiste im Bereich um die Anschlüsse herum absieht.
Rahmen und Schriftzug seitlich am TCL C6K

Einer der beiden Standfüße

Die Rückseite des TCL in der Gesamtansicht
Die beiden anderen verfügen über eine Gehäuserückseite aus Kunststoff. Beim Hisense wurde noch etwas Kabelmanagement bzw. Kabelführung spendiert. An den beiden Fußenden hinten sind zwei Klammern angebracht, in die man Kabel einführen kann. Sharp und TCL verzichten bei den Mittelklasse-Modellen darauf.
Die Anschlussintegration ist überall sauber und nicht zu beanstanden. Seitlich am TCL, seitlich und nach unten beim Sharp, seitlich und nach hinten der USB-Slot, der optische Ausgang und die Ethernet-Schnittstelle beim Hisense.
Von der Seite sieht der TCL tatsächlich am schicksten aus, da er im Vergleich wirklich flach ist und dies auch gleichmäßig über die gesamte Rückseite vollzieht. Der Sharp wird im unteren Bereich tiefer, kontert aber it der Metalloberfläche. Insgesamt wirken alle drei Modelle zurückhaltend elegant und wollen sich dezent in die Wohnumgebung integrieren. Der Hisense sieht von den Testgeräten noch am progressivsten aus, was hauptsächlich an der unteren Leiste und dem Standfuß liegt.
- Weiter geht es auf der nächsten Seite mit den Anschlüssen, den Fernbedienungen sowie der Einrichtung und dem Menü
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