TEST: LG XBOOM Go DXG5Q - der ideale musikalische Begleiter fürs Schwimmbad oder Urlaub ?

Klangtestreihen

In diesem Abschnitt unseres Testberichtes möchten wir nun auf die klanglichen Eigenschaften des LG XBOOM Go DXG5Q eingehen. Zunächst möchten wir die integrierte Freisprecheinrichtung unter die Lupe nehmen. Wir verstehen den Angerufenen sehr gut, allerdings mit einem leichten Hall. Der Angerufene versteht uns ebenfalls sehr gut. Man sollte allerdings darauf achten, nicht zu weit vom Lautsprecher entfernt zu sitzen.

Nun möchten wir wissen, wie sich der LG Lautsprecher bei der Musikwiedergabe schlägt. Wir starten unsere Klangtestreihen etwas ruhiger mit einer Coverversion "Last Resort" von Falling In Reserve. Der Titel beginnt mit Bläsern, welche der LG Speaker sehr präzise darstellen kann. Auch das Klavier, das von Frontmann Ronnie Radke bedient wird, erklingt facettenreich und ausgewogen. Hervorragend kommt der DXG5Q mit der doch sehr fordernden Stimmfarbe von selbigem klar. Diese wird mit einer sehr guten Loslösung vom Lautsprecher präsentiert. Selbst als der Sänger zur Kopfstimme übergeht bleibt die Wiedergabe realistisch und glaubwürdig. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Instrumente wie Piano, Bläsern und Gesang klappt hervorragend.  

Weiter geht es erneut mit einer Coverversion. So hat sich die schwedische Heavy-Metal Band Ghost zusammen mit Patrick Wilson den Klassiker "Stay" von den Shakespeare Sisters vorgenommen. Der Titel beginnt langsam mit gefühlvollen Gesangseinlagen von Tobias Forge, die der DXG5Q glaubwürdig und mit Wiedererkennungswert präsentieren kann. Auch der Chorgesang kommt sehr gut zur Geltung. Als der Titel dann an Fahrt aufnimmt gelingt bei mittlerer Lautstärke die Performance ebenfalls sehr gut. Die zahlreichen Effekte werden mit einer sehr guten Detailierung und Differenzierung wiedergeben. Etwas erstaunt sind wir, als Patrick Wilson ins Geschehen mit eingreift. So kann der kompakte LG Speaker die vielen Effekte problemlos darstellen, ohne die Stimmcharakteristik von Tobias und Patrick zu vernachlässigen. Bei höherer Lautstärke wird der XBOOM Lautsprecher allerdings bei diesem Sample etwas in den Höhen aggressiv.

Wir wechseln das Genre und spielen dem LG XBOOM Go DXG5Q "Try Again" von der bereits verstorbenen Künstlerin Aaliyah zu. Da die Stimmlage von Aaliyah doch sehr hoch angesiedelt ist, ist diese immer eine Herausforderung. Aber auch diese kann der Bluetooth Speaker hervorragend umsetzen, ohne dabei überfordert zu wirken. Die Präsentation des R&B-Titels gelingt mit der notwendigen Glaubhaftigkeit und auch bei den tieferen Frequenzen liefert der Lautsprecher eine ordentliche Bassperformance ab. 

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Als nächstes haben wir uns "Escapism" von Raye & 070 Shake ausgesucht. Der sehr Rap-lastige Titel ist mit harten Basspassagen und dem sehr schnellen Sprechgesang für jeden BT-Speaker eine echte Herausforderung. Nach wenigen Momenten geht es auch gleich richtig zur Sache mit satten Bässen und Rayes Rap-Gesang. Sehr gut wird die Stimmfarbe von Raye getroffen und facettenreich dargestellt. Bei mittleren Pegeln liefert der Bluetooth-Lautsprecher einen sehr guten Bassbereich. Als der Titel dann an Fahrt aufnimmt und weitere Elemente mit einfließen bleibt die Wiedergabe sehr sauber und in sich schlüssig. 

Abschließen möchten wir unsere Klangtestreihen mit "Like a Prayer" von Madonna. Aber auch bei diesem Titel überrascht uns der kompakte LG Speaker mit einer hervorragenden Gesamtwiedergabe. So wird die Stimme von Madonna gefühlvoll und emotional vom Lautsprecher präsentiert. Selbst als der Titel dann schneller wird bleibt die Wiedergabe differenziert und klar. Ebenso liefert der Lautsprecher einen ansprechenden Bassbereich, der den Hörer durchaus mitnimmt.

Konkurrenzvergleich

Lamax Sounder2 Frontansicht3

  • Lamax Sounder2: Wir beginnen unseren Konkurrenzvergleich mit dem Lamax Sounder2. Der Sounder2 ist der günstigste Kandidat im Konkurrenzvergleich und ist für 65 Euro direkt im Onlineshop des Herstellers erhältlich. Der Bluetooth-Lautsprecher besitzt zwei 48mm messende Treibereinheiten, die mit 2 x 15 Watt versorgt werden. Zudem verfügt der Lautsprecher über eine 360° Soundarchitektur, die einen breiten und räumlichen Klang ermöglichen soll, so der Hersteller. Dem Anwender stehen zwei Soundmodi zur Verfügung. Durch einen Taster auf der Rückseite kann zum einen der 3D Sound aktiviert werden oder aber eine Bassverstärkung. Dank der BeatShare Technologie kann der Bluetooth-Lautsprecher um einen weiteren Lautsprecher erweitert werden. So können maximal zwei Lautsprecher kabellos verbunden werden und dies funktioniert mit den Lamax Modellen Sounder2, Sounder2 Mini, Sounder2 Max, Storm1 und Sentinel2. Der integrierte Akku mit einer Gesamtkapazität von 4000 mAh ermöglicht Wiedergabezeiten von bis zu 12 Stunden. Ein vollständiger Ladezyklus schlägt mit bis zu 3 Stunden zu Buche, was unserer Meinung nach, relativ lange ist. Über eine Powerbank-Funktion, um das Smartdevice zu laden, verfügt der Lamax Lautsprecher ebenfalls nicht. In unseren Klangtestreihen lieferte die Freisprecheinrichtung keine guten Ergebnisse. So konnte uns unser Gesprächspartner nur sehr hallend wahrnehmen und auch wir konnten den Angerufenen zwar einigermaßen verstehen, allerdings wirkte die Stimmfarbe unseres Gesprächspartners sehr dumpf. Bei der Musikwiedergabe konnte uns der kompakte Lautsprecher mit einer für die Preisklasse sehr guten Stimmwiedergabe und einer ausgezeichneten Räumlichkeit überzeugen. Ebenfalls tadellose Werte lieferte der Sounder2 bei der Basswiedergabe ab. 

Yamaha WS-B1A Front Seitlich1

  • Yamaha WS-B1A: Der Yamaha WS-B1A ist für einen Kaufpreis von 119 EUR im Handel erhältlich. Dem Käufer stehen neben der klassischen schwarzen Farbvariante noch die Variante Carbongrau mit Akzenten in Roségold und die Variante Hellgrau, ebenfalls mit Akzenten in Roségold, zur Disposition. Um den Bluetooth-Lautsprecher effektiv vor Umwelteinflüssen zu schützen und auch resistent gegen Wasserspritzer im Schwimmbad zu machen besitzt dieser ebenfalls ein IP67 Zertifikat. Der integrierte Akku garantiert Wiedergabezeiten von bis zu 12 Stunden. Geht dem Akku einmal die Puste aus, kann er mittels des USB-Kabels aus dem Lieferumfang geladen werden. Um den integrierten Akku vollständig zu laden vergehen circa drei Stunden, was doch relativ lange ist. Die Verarbeitung des kleinen Aktivlautsprechers möchten wir als hervorragend bezeichnen. In den Klangtestreihen überzeugte der Yamaha Speaker mit einem tadellosen Hochtonbereich sowie mit einer sehr facettenreichen Stimmwiedergabe. Die beiden Passivradiatoren unterstützen bei morderaten Pegeln einen soliden Bassbereich. Bauartbedingt kann man beim WS-B1A natürlich kein Pegelmonster erwarten, aber die abgelieferte Performance ist für die Liga und Geräteklasse sehr gut. Etwas Punktabzug gibt es bei der Ausstattung des Yamaha-Speakers. So vermissen wir eine Freisprecheinrichtung sowie eine Trageschlaufe, um den Lautsprecher anständig transportieren zu können. 

Bang & Olufsen BEOSOUND A1 2ND GEN Frontansicht1

  • Bang & Olufsen BEOSOUND A1 2. Generation: Der BEOSOUND A1 der 2. Generation ist für 299 EUR in zahlreichen Farbvarianten im Onlinehandel erhältlich. Durch die kompakten Abmessungen von 133mm im Durchmesser und einer Höhe von gerade einmal 46mm präsentiert sich der BEOSOUND A1 als der perfekte Begleiter in vielen Situationen. Der integrierte Akku mit 3.000 mAh Kapazität ermöglicht Wiedergabezeiten von bis zu 18 Stunden, was für einen mobilen Speaker sehr gute Werte sind. Einen kompletten Ladevorgang gibt der Hersteller mit 2,75 h an. Der BEOSOUND A1 verfügt ebenfalls über keine Powerbank-Funktion. Der BEOSOUND A1 verfügt über einen 3,5" messenden Hoch-, sowie über einen 3x5" großen Tieftöner. Erstaunlich kraftvolle Class D Verstärker mit 2 x 30 Watt Leistung versorgen die beiden Lautsprecherchassis. In unseren Klangtestreihen konnte der Bluetooth-Speaker mit einer sehr räumlichen und facettenreichen Wiedergabe überzeugen. Gerade bei mittleren Lautstärkepegeln präsentierte uns der Speaker für seine Größe einen kräftigen und homogenen Klang. Bei höheren Pegeln fehlt es dann aber etwas an Gehäusevolumen, untenrum agiert der LG Xboom-Lautsprecher nachdrücklicher und fundierter. Beim Punkt Verarbeitung konnte uns der B&O Speaker vollends überzeugen. Auf der Oberseite befindet sich massives und perlgestrahltes Aluminium, was den Speaker sehr robust macht. Um den Speaker effektiv vor Umwelteinflüssen oder auch Spritzwasser aus dem Pool zu schützen, besitzt dieser eine IP67 Zertifizierung.
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