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Vodafone beginnt mit Kabelnetz-Umstellung auf bundesweit einheitliche TV-Frequenzen

Vodafone vereinheitlicht ab August bundesweit die TV-Frequenzen im Kabelnetz. Das bislang regional unterschiedlich genutzte Frequenzspektrum soll bundesweit vereinheitlich werden. Zahlreiche TV-Sender und Hörfunkprogramme erhalten dadurch eine neue Frequenz. Über die Service-Seite www.vodafone.de/frequenzumbelegung wird über eine Adress-Suche der Umstellungszeitpunkt für den eigenen Wohnort angezeigt.

Zur Verbreitung des TV-Signals unterhält Vodafone insgesamt fünf große Sendezentren, in denen die ankommenden Daten der TV-Sender in sendefähige Signale aufbereitet und in regionale Verteilnetze weitergeleitet werden. Dort gibt es regionale Technik-Standorte (Hubs) zur Erweiterung des Angebots um regionale TV-Programme und die Weiterleitung in die verschiedenen Empfangsregionen.

Die Anpassung in den regionalen Hubs erfolgt laut Vodafone schrittweise über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Abgeschlossen sein soll die Frequenz-Umbelegung im April 2023.

Die Umstellungen sollen jeweils in der Nacht erfolgen. Empfangsgeräte von Vodafone, Unitymedia oder Sky sowie einzelne Fernsehgeräte sollen die Sender nach der Umstellung automatisch finden. Ansonsten ist ein Sendersuchlauf erforderlich.

Vodafone hat bereits 2021 damit begonnen, das Netz für die nun folgende Frequenz-Umbelegung vorzubereiten. Dazu gehörte die Einführung eines bundesweit einheitlichen Programm-Angebotes und eine größere Senderumstellung in den Kabel-Netzen von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg.

Die abschließende Volldigitalisierung des Radioangebotes im Kabel-Netz in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg plant Vodafone im Frühjahr 2023. Dann werden die analogen Radiosender abgeschaltet. Die vorherige digitale Aufschaltung der Radiosender beginnt bereits im August 2022.

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