XXL-TEST: Vorstufe/Streamer/DAC EverSolo DMP-A6 "Master Edition" - Technik-Meisterwerk für knapp 1.300 EUR?
Klang

Brilliert der EverSolo DMP-A6 "Master Edition" aus klanglicher Sicht?
Wir haben den EverSolo DMP-A6 "Master Edition" mit unserem Aurum A9 Verstärker verbunden, im Einsatz als vollwertige Vorstufe mit Streamer und DAC-Funktion. Der Aurum A9 fungiert in dieser Kette dann als Endstufe.
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Hier lauschen wir in den 007-Titelsong "The World Is Not Enough", und stellen schon von Beginn an fest, dass der DMP-A6 in der Master Edition sehr feinfühlig und zugleich klanglich sehr ausgewogen agiert. Im Vergleich zum schon sehr hochwertigen DAC im Aurum A9 ist der Klang noch etwas kultivierter, zugleich sind mehr Details herauszuhören. Gerade vokale Konturen erscheinen nochmals feiner gezeichnet, und auch der Bühnenaufbau besitzt noch mehr Realitätssinn. Die Stimme wird herausragend dargestellt, und die Trennung der vokalen Anteile von den instrumentalen Parts gelingt brillant.
"Dell Amore Non Si Sa" von Andrea Bocelli ist unser nächster Titel, auch hier ist wieder eine fundierte, zugleich feinfühlige Darstellung gefragt. Und der EverSolo Vorverstärker/Streamer/DAC kann ein weiteres Mal viele Punkte sammeln: Wieder ist es die runde, sehr angenehme, aber zugleich enorm lebendige Gesamtwiedergabe, die unsere volle Zustimmung findet. Andreas Stimme besitzt genau diesen konsequenten Aufbau, den anspruchsvolle Hörer schätzen, die Stimmfarbe wird exzellent getroffen. Der gesamte dynamische Aufbau kommt authentisch heraus, zusammen mit der akkurat ausbalancierten Räumlichkeit empfiehlt sich der DMP-A6 "Master Edition" definitiv für den erfahrenen Musikliebhaber, weil er auch die "feinen Zwischentöne" impulstreu und mit der richtigen Gewichtung einarbeitet.
Beim dritten Titel, "Universal Nation" von Push, muss sich der noble Multifunktionalist nun mit gänzlich anderem Material auseinandersetzen. Hier ballern die Bässe, und es ist ein hartes Fundament gefragt. Natürlich liefert der pegelfeste Aurum A9 in seiner Funktion als Endstufe ab, aber der DMP-A6 bereitet mit überragender Präzision alles vor, was dafür sorgt, dass auch bei wirklich hoher Lautstärke jedes akustische Element genau an der richtigen Position sitzt und die Wiedergabe daher sehrt vehement, zugleich aber homogen erfolgt.
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Wir starten hier mit der FLAC 96 kHz/24-Bit-Datei des Songs "The Look Of Love" von Diana Krall. Mit sehr viel genauer Arbeit an Gesamt- und Detailstrukturen setzt der EverSolo Vorverstärker/Streamer/DAC seine zuvor präsentierte Linie mit Konsequenz fort und beeindruckt uns besonders mit einer rundherum stimmigen Wiedergabe von Dianas Stimme, deren typische Charakteristika sehr gut herauskommen. Auch die Trennung der vokalen Anteile von instrumentaken Elementen vollzieht unser Testkandidat mit hoher Klarheit. Das Piano mit der leichten, ins Schwarze treffenden Wärme setzt sich bei den Instrumenten besonders gut in Szene, aber auch die Basskonturen sind auf einem exzellenten Stand.

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Mit Paul McCartney & Wings und dem James Bond-Titelsong "Live And Let Die" (Flac 96 kHz/24-Bit) geht es in den Testreihen weiter. Mit einem langsamen Beginn, aber einen darauf folgenden recht heftigen Dynamiksprung hält dieser Track einige Besonderheiten bereit. Sehr fundiert, mit einem zutreffenden räumlichen Aufbau inklusive der korrekten Zuordnung einzelner klanglicher Elemente holt der DMP-A6 erneut viel aus dem Quellmaterial. Die schnellen Passagen gibt er mit hoher Dynamik wieder, und wenn es langsam wird, legt er sehr viel Harmonie und Gefühl in die Darbietung. Vokale Elemente werden auch hier wieder sauber berücksichtigt und mit einem präzisen Timing versehen.
Der legendäre Friedrich Gulda greift in die Tasten bei Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nummer 21 in C-Dur (Köchelverzeichnis 467 -II. Andante). Es spielen die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado. Hier zeichnet sich der EverSolo DMP-A6 in der Master Edition erneut durch sein überragendes Feingefühl aus, gleichzeitig aber wirkt die Komponente auch sehr geschmeidig bei orchestralen Einsätzen und schafft dadurch eine sehr dichte, stets realistische Gesamt-Atmosphäre. Sogar Ansätze der Anschlagdynamik sind beim Piano herauszuhören, und die Temperatur des Tasteninstruments ist ausgesprochen angenehm, auch bei erhöhtem Pegel. Die ganze Sensibilität, die diesem Stück innewohnt, arbeitet unser Testkandidat ausgesprochen gut heraus, gerade mit dem feinen Abklingen, und den sehr klar, zugleich rund sowie stimmig wiedergegebenen orchestralen Strukturen.
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Beim Club-Track "Submarine" (Oliver Heldens, HI-LO) behält der EverSolo bei den harten Basskonturen stets den Überblick und serviert sie mit einem enorm hohen Maß an Sauberkeit, sodass der Aurum A9 das Signal in ein Pegel-Spektakel umsetzen kann, dass immer auf der sicheren Seite bleibt und nie verzerrt oder harsch wird. Die elektronischen Effekte stellt unser Testkandidat fundiert und mit einer weitläufigen räumlichen Wirkung dar. Gerade im Bassbereich liegt die Präzision extrem hoch - sowas hört man selten.
"Nothing Else Matters" in der Jungle Cruise-Version beeindruckt uns mit dem sehr sauberen, kompromisslos detailreichen Aufbau, der von einem sehr kraftvollen, exakten Bassfundament im Frequenzkeller zusammengehalten wird. Sämtliche akustischen Elemente stehen an der richtigen Stelle, und bei plötzlichen dynamischen Sprüngen merkt man, wie souverän der EverSolo DMP-A6 "Master Edition" im Umgang mit allen nur denkbaren musikalischen Situationen unterwegs ist. Alles wirkt gewaltig, echt, unmittelbar, sodass man Musik nicht hört, sondern erlebt - klingt nach einem "ausgelutschten" Spruch, passt hier aber genau zur Situation. Der intensive "Live"-Faktor bei der Wiedergabe fällt sofort auf, und steigert das Hörvergnügen beträchtlich.
"Over The Hills And Far Away" in der Version von Nightwish ist der letzte Track im Testlauf. Und wieder ist es faszinierend, wie konsequent die Kontrolle des EverSolo übers gesamte musikalische Geschehen ist. Die Vocals verschwimmen auch bei hohem Pegel nicht - und wer denkt, dass das nur Verdienst der Endstufen wäre, irrt sich. Denn die Endstufen laufen dann zu Bestform auf, wenn das Signal, das ihnen zugespielt wird, möglichst rein und störungsarm ist. Das schafft der DMP-A6, und dadurch wird ein klarer, dynamischer Anspruch erreicht, mit Struktur, mit Substanz und mit einem freien, aber nie aggressiven Auftritt bei hohen Frequenzen.
Auf der letzten Seite finden Sie den Konkurrenzvergleich und das Test-Fazit.
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Tags: D/A-Wandler • EverSolo • Netzwerk-Streamer • Vorverstärker






