XXL-TEST: Zweiwege-Aktivlautsprecher Nubert nuPro X-4000 RC - Kompakt, klangstark, üppig ausgestattet

Nur kurz hat es gedauert, bis die überarbeiteten Nubert nuPro X-4000 RC in der Redaktion eingetroffen sind, jetzt sind sie da und stehen für einen umfangreichen Test zur Verfügung. Einzug gehalten in unsere Testredaktion haben die nuPro X-4000 RC in schönem weißen Schleiflack. Alternativ gibt es die aktiven Lautsprecher in schwarzem Schleiflack-Finish. Auch "unter dem Lack" sieht es gut aus, denn die Gehäuse bestehen aus stabilen und mehrfach aufwendig verstrebten MDF.

Die Mehrwertsteuersenkung geben die schwäbischen Lautsprecherspezialisten an den Endverbraucher weiter und so kommen wir auf einen Paarpreis von 1666 EUR, also Stückpreis 833 EUR. Da im Jahre 2020 Nubert 45 Jahre alt geworden ist, verschicken die Schwaben die Bestellungen bis Ende des Jahres noch versandkostenfrei. Also gibt es bereits vor dem Test einige Kaufanreize.

Hier kurz die Unterschiede zwischen der ersten nuPro X-Generation und der nuPro X-RC-Generation:

  • Klangoptimierung Nubert X-Room Calibration 
  • Bluetooth 5.0 mit aptX HD und AAC
  • Weiter optimierte Klangabstimmung 

Die nuPro X-4000 RC ist die größere der beiden Kompaktboxen der X-Serie, kleiner ist die X-3000RC, aber immer noch handlich genug für das heimische Wohnzimmer, um sie dort zum Beispiel auf einem Lowboard zu positionieren. Die jüngste Generation von Nuberts aktiver Lautsprecherserie nuPro X punktet dank neu hinzugekommener automatischer Raumeinmessung für den Bassbereich, die über das Smartphone vorgenommen werden kann. Vorausgesetzt ist der Download der kostenfreien Nubert X-Remote App. Als vollaktive Zwei-Wege-Box beherbergt die nuPro X-4000 eine aktive Weiche sowie zwei leistungsfähige Digitalverstärker mit jeweils 220 Watt Musikleistung für den Hoch- und den Tiefmitteltonbereich.

Moderne digitale Soundprozessoren ermöglichen eine präzise Signalaufbereitung. Dank des integrierten Bluetooth Moduls inklusive AAC und aptX können Songs vom Smartphone oder Tablet direkt auf die Lautsprecher übertragen werden. Auch entsprechend ausgestattete Fernseher oder Computer können mittels Bluetooth-Funk Verbindung zu den Boxen aufnehmen. Neben Bluetooth nutzen die nuPro-X-Modelle den Nubert Funkstandard X-Connect, um Verbindung zu anderen X-Lautsprechern (erste und zweite Generation), den Subwoofer der Serie nuSub oder dem Verstärker nuConnect ampX aufzunehmen. Selbst hochauflösende Tonsignale (HiRes) werden, so verspricht Nubert, ohne verlustbehaftete Komprimierung übertragen. 

Die aktiven Nubert Lautsprecher nach dem Master/Slave Prinzip arbeiten, können diese per Kabel oder auch wireless betrieben werden. Im Prinzip sind beide Boxen exakt gleich aufgebaut. Somit kann der linke oder der rechte Lautsprecher die Master- oder die Slave-Funktion übernehmen. Ganz anders als bei manchem Konkurrenzprodukt. Dieses wird gleich im 2er Set angeboten, und es ist klar definiert, wer Master und wer Slave ist. Nuberts nuPro X-RC-Boxen erwirbt man pro Stück. 

Wie genau die Wireless-Verbindung funktioniert, darauf möchten wir gerne genauer eingehen. Jeder Lautsprecher muss, wie schon gerade erwähnt, im jeweiligen Menü der Master oder Slave Einsatz zugeordnet werden. Nach dem Einschalten der nuPro kann das Untermenü via Taste neben dem Display aufgerufen werden. Durch Drücken der Setup-Taste kommt dann der Menüpunkt SETUP und darin befindet sich der PAIR Modus. Durch "Bestätigen" kommt man dann in das Menü, in dem gewählt werden kann, ob der Lautsprecher als Master oder Slave arbeitet. Wenn alles richtig ausgewählt ist, zeigen die Lautsprecher CONNECTED im Display an. Abschließend müssen noch die Kanäle zugeordnet werden. Das heißt, welche Box als linke oder rechte Box ausgeführt ist.

Frontansicht mit magnetischen Abdeckgitter

Die Frontansicht der nuPro X-4000 RC zeigt sich sehr clean und aufgeräumt. Das magnetische Lautsprecherabdeckgitter besteht aus schwarzem Kunststoff und geht über die ganze Front des Lautsprechers. Das Display ist aber trotz Abdeckgitter gut ablesbar.

Entfernt man das Lautsprecherabdeckgitter, bekommt man die wahre Schönheit der nuPro X-4000 RC mit Unibody-Gehäuse präsentiert. So befinden keinerlei sichtbare Schrauben an den Chassis. Im oberen Bereich der Front sitzt der 25 mm große Kalottenhochtöner und darunter finden wir den 17 Zentimeter großen Tiefmitteltöner mit einer Polypropylen-Verbund-Membrane. Dank des neuen Aludruckgusskorbs und der großzügigen Hinterlüftung soll nochmals eine größere Belastungsfähigkeit bei längeren Hörsessions gewährleistet sein.

Hochtöner im Detail

Tiefmitteltöner

Mehrzeiliges Display

Die nuPro X-4000 RC besitzen ein OLED-Display an der Front, das sehr gut ablesbar ist und je nach Bedarf abgedunkelt oder ganz ausgeschaltet werden kann.

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Bedienelemente neben dem OLED Display

Dank der Bedienelemente an der Front lassen sich verschiedenste akustische Einstellungen vornehmen. Auch die vorhandenen Eingänge lassen sich direkt an der Lautsprecherfront anwählen.

Fernbedienung

Die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung liegt sehr gut in der Hand und besticht durch ihre Metallplatte auf der Oberseite. Die Bedienelemente weisen einen sehr guten Druckpunkt auf. So können direkt ohne Zugriff auf das Menü der Bass und die Höhen mit der Fernbedienung verändert werden. Auch die unterschiedlichen Eingänge lassen sich direkt mit der Remote auswählen. In unteren Bereich der Fernbedienung befinden sich drei Preset-Tasten, mit der sich verschiedene Voreinstellungen abspeichern bzw. abrufen lassen.

Rückansicht der beiden Nubert Lautsprecher

Da die nuPro X-4000 RC nach dem Bassreflex-Prinzip arbeiten, befindet sich auf der Rückseite die dazugehörigen Bassreflexrohre. Diese sind aus schwarzem Kunststoff gefertigt und sind sehr gut einpasst, Spaltmasse sind nicht feststellbar. Im unteren Teil der Lautsprecher befindet sich die Anschlusssektion der Lautsprecher.

Anschlusssektion inkl. HDMI Dongle für die Verbindung zum Fernseher

Die Anschlußsektion der aktiven Nubert Lautsprecher umfasst einen AUX-Eingang, der für CD-Player, Netzwerkplayer und ähnliches verwendet werden kann. Der Link Out Anschluss ist für die kabelgebundene Verbindung zum Slave Lautsprecher. Ebendfalls befindet sich auf der Rückseite ein Anschluß zum Betreiben eines externen aktiven Subwoofers. An den beiden optischen Digitaleingängen lassen sich CD-Player oder auch Netzwerkplayer anschließen. Alternativ stehen auch zwei koaxiale Digitaleingänge bereit. Der USB-B-Eingang kann dazu genutzt werden, um die nuPro Lautsprecher die Aufgabe einer Soundkarte zu übertragen: Der PC oder das Notebook werden hier angeschlossen, und der in den nuPros eingebaute USB-DAC übernimmt dann die Wandlung der eingehenden Signale. Der USB-A- Port stellt eine 5V Stromversorgung bereit und das Nubert HDMI ARC Dongle kann über diese Schnittstelle Tonsignale übertragen. Beim XLR/AES Eingang können beispielsweise ein Mischpult, ein Mikrofon oder auch ein digitales Musikinstrument angeschlossen werden. An allen digitalen Eingängen können HiRes-Aufnahmen bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz zugespielt werden.

Bassreflexrohr im Detail

Widmen wir uns der Ersteinrichtung inklusive Raumeinmessung. Dafür muss im App Store die "Nubert X-Remote" heruntergeladen werden. Nach dem Starten der App werden sofort unsere beiden nuPro X-4000 RC gefunden.

Übersicht der beiden nuPro X-4000 RC

Übersicht des Lautsprechers 

In der App lassen sich verschiedene Klangeinstellungen vornehmen

Ein separater grafischer Equalizer steht ebenso zur Verfügung

Nun möchten wir unsere nuPro X-4000 RC einmessen lassen

Wir müssen uns nun an unsere Hörposition mit unseren iPhone oder iPad setzen und starten im Anschluss daran die Einmessung, Dauer ungefähr eine Minute

Kalibrierung

Datentransfer zur Verwendung der Messung oder eine erneute Messung starten

Nun fragt die App, ob die in der Einmessung ermittelte Kurve verwendet werden soll

Übersicht der App

Die nuPro X-4000 RC bietet viel: Sorgfältige Verarbeitung, schicke Optik und eine umfassende technische Ausstattung inklusive Bluetooth-App-Steuerung, Einmessung des Bassbereiches und leistungsstarke Endstufen.

Klang

Wir beginnen unsere Testreihen mit dem Live-Stück "All Within My Hands" von Metallica zusammen mit dem San Francisco Symphony Orchester. Im September 2019 gaben Metallica und das Orchester San Francisco Symphony zwei gemeinsame Konzerte im Chase Center in San Francisco. Der Titel startet mit unterschiedlichen klassischen Instrumente, die sehr schön und differenziert dargestellt werden. Hier lernen wir bereits mehrerlei. Zum einen differenziert die nuPro X-4000 noch eine Idee sauberer als der Vorgänger. Zum anderen ist ein Volumen zu hören, das für eine so kompakte Box immer wieder überrascht. 

Die ersten Gesangseinlagen von James Hetfield klingen absolut natürlich, der Tester, der ihn schon live in München erleben durfte, ist überrascht, dass ein aus Ganze gesehen doch relativ günstige Aktivlautsprecher so sauber arbeitet. Die vokalen Konturen sind präzise umrissen, die Stimmfarbe wird sauber getroffen. Auffällig sind die nahtlosen Übergänge zwischen den einzelnen Frequenzbereichen.  Dadurch entsteht der Eindruck eines geschlossenen, kompletten Klangbilds. 

Auf den Tieftonbereich gehen wir nochmal gesondert ein. Hier ist es verwunderlich, was uns die X-4000 RC da "um die Ohren" werfen. Die aktiven Nubert geben einen trockenen und akkurat strukturierten Punch an den Hörraum wieder. Das schafft manche aktive Standbox nicht in dieser Ausprägung. 

Als nächstes spielen wir den Nubert das Rockstück "How Does It Feel" von Donna Missal zu. Die X-4000 RC überzeugen sofort mit einer luftigen, gleichzeitig aber fundierten und präzisen Stimmwiedergabe sowie einem sehr breiten Bühnenbild. Als das Stück nach ein paar Sekunden dynamischer wird, sind wir wieder erstaunt. Die Stimmwiedergabe flacht zu keinster Zeit ab, auch wenn es deutlich mehr Arbeit gibt, schließlich müssen auch die Instrumente stets mit der richtigen Fokussierung wiedergegeben werden. Der Bass ist staubtrocken und setzt sauber und kraftvoll ein. Mehr kann man hier kaum erwarten.

Nach etwas ruhigeren Klängen starten wir jetzt die Wiedergabe von "C'mon" von Tiesto und Diplo. Hier stellen die Nubert nuPro X-4000 RC unter Beweis, was sie können und wohin die Reise hingehen soll: Die Lautsprecher zeichnen ein sehr großes Bühnenbild im Hörraum ab und bei der Basswiedergabe läuft alles richtig. Kurz, knackig, zudem mit einem erstaunlichen Tiefgang. Erst bei enormen Pegeln zeigt sich der Tieftöner überfordert - aber das sind dann Lautstärken, die man in der Praxis kaum verwenden wird (über 80 Prozent des maximal möglichen Pegels).  Immer wieder erstaunt uns, wie "groß" die akustische Bühne ist, die dieser Kompaktlautsprecher bereitstellt. Lässt man die nuPro X-4000RC hinter einem Vorhang spielen, also "unsichtbar" für ein davor sitzendes Auditorium, würden die meisten vermutlich eine größere Standbox als Schallquelle erwarten. Struktur ist das zweite "Zauberwort". Beim Tiesto-track fällt zu jeder Sekunde auf, wie schnell und zugleich sorgsam alle Strukturen herausgearbeitet werden.

Was natürlich in keinem Test fehlen darf, wenn es nach dem Tester geht, ist Myles Kennedy mit seiner Band Alter Bridge. Wir lassen es jetzt etwas langsamer angehen und spielen den aktiven nuPros den sehr gefühlvollen Song "In Loving Memory" zu. Auch hier zeigen uns die Nubert-Lautsprecher, dass wir in der Referenzklasse im zugehörigen Preissegment angekommen sind. Die Lautsprecher aus dem Schwabenland zeigen auf, wie Musik klingen kann, nämlich fantastisch. Die Stimmwiedergabe gerade bei diesen Song, erzeugt beim Tester ein Gänsehautgefühl. Auch als der Titel etwas schneller wird, gibt es keinerlei Probleme, selbst bei sehr hohen Pegeln. Nun nüchtern: Die nuPro X-3000RC gibt sich stets als kontrollierter, kultivierter Lautsprecher. Es bestehen keine Probleme, mehrere musikalische Ebenen bis weit nach hinten akkurat herauszumodellieren. Dabei ist die Kombination aus Volumen und Präzision das hervorstechende Merkmal. Daraus resultiert, dass die nuPro X-3000RC immer in der Lage ist, ein atmosphärisch dichtes, zugleich exakt nachvollziehbares Klangbild zu offerieren.

Als krönenden Abschluß unserer Klangtestreihen erweist sich Eric Clapton die Ehre mit dem Titel "Tears in Heaven". Im ersten Moment wollten wir uns eigentlich eine Live-Version des Titels anhören, leider mussten wir durch die ehrlich darstellenden Nubert-Schallwandler feststellen, wie schlecht tatsächlich diese Aufnahme ist und wir entschieden und so für die normale Radioversion. Auch hier können die X-4000 RC vollkommen überzeugen. Die Stimme von Eric Clapton klingt zu keinster Zeit spitz, obwohl der Titel als vokal eher dominant eingesungen wurde. Die Gitarre und die anderen Instrumente klingen authentisch und sind klar wahrnehmbar. Der Nubert-Aktivlautsprecher gefällt auch hier durch die Fähigkeit, das musikalische Geschehen gänzlich zu erfassen und mit hoher Impulstreue und einer neutralen Tonalität zu präsentieren. Dabei ist es nicht einmal enorm wichtig, die beiden aktiven Regallautsprecher auf den Hörer anzuwinkeln. Obwohl man denken könnte, dass die beiden Boxen eher eine "monitorähnliche" Charakteristik haben, sind sie unkritisch hinsichtlich der Aufstellung und können auch dann, wenn man sich weiter entfernt von ihnen aufhält, mit einer räumlich dichten Akustik auftrumpfen.

Konkurrenzvergleich

Teufel Stereo M: Die schicken Teufel-Boxen sind nach alter Väter Sitte konzipiert, das heißt: Elektronik/Anschlussfeld in der Master-Box, das Signal wird mittels Kabel zur passiven Slave-Box übertragen. Man muss hinzufügen, dass das Berliner Pärchen mit aktuell 779 EUR Komplettpreis ein absolutes Schnäppchen sind. Zudem ist ein Raumfeld-Modul fürs Streaming integriert. Klar - es gibt keine Wireless-Übertragung zwischen den Boxen und keinen solchen Hightech DSP-Prozessor wie in der nuPro X-4000RC. Wer aber auf ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis Wert legt, kommt an der Stereo M kaum vorbei. 

KEF LSX: Richtig schick sind die ultrakompakten KEF LSX, die für 1.199 EUR KOmplettpreis angeboten werden. Streaming-fähig sind sie auch, und die Signalübertragung zwischen beiden Lautsprechern läuft drahtlos ab wie beim Nubert-Testkandidaten. Klar ist, dass die beiden deutlich kleineren LSX bei Basskraft, Tiefgang und Volumen gegenüber der nuPro X-4000RC den kürzeren ziehen. Wer aber einen kleineren Raum zu beschallen hat oder die kleinen, ausgezeichnete verarbeiteten LSX neben PC öde Notebook aufstellen möchte, findet hier eine reizvolle Option.

Canton Smart Vento 3: Sehr deutlich teurer (Set-Preis 2.242 EUR aktuell) treten die mustergültig verarbeiteten Smart Vento 3 aus dem Hause Canton an. Auch sie sind recht kompakt, werden aber pro Box von einer Endstufe mit satten 350 W befeuert. Das sorgt für grandiose Pegelfestigkeit und eine exzellente Dynamik. Der höchst angenehme, minimal warme Klang begeistert immer wieder. Akustisch spielen die Smart Vento 3 absolut in der Oberklasse und sind daher den hohen Kaufpreis ohne Zweifel wert. Zudem ist ein Decoder für Dolby Digital und DTS an Bord. Leider fehlt eine HDMI-Beschaltung, das Display löst zu grob auf und ist mit dem 1a Display der nuPro X-4000RC nicht zu vergleichen. Die nuPro X-4000RC überzeugt akustisch kaum weniger, und bringt zusätzlich die hervorragende Einmessung mittels App mit. 

Fazit

Kommen wir nun zum Fazit unseres Test und wir können der Nubert X-4000 RC bescheinigen, dass es sich hier um ein Referenzmodell hinsichtlich der exzellenten Qualitäten handelt. Es ist erstaunlich, was die Ingenieure von Nubert in diesem kompakten MDF-Gehäuse untergebracht haben. Klanglich machen sie deutlich teureren Konkurrenten Druck und müssen sich auch anschlussseitig nicht vor den Mitwettwerbern verstecken. Ganz gleich, ob man verschiedene klassische Zuspieler, Spielekonsolen oder auch den TV mittels HDMI an die Nubert nuPro X-4000RC anschließen möchte: Alles kein Problem für die Schallwandler aus Schwäbisch Gmünd. Auch darf man nicht vergessen, dass es für diese Serie ein extra App für die Raumeinmessung des Bassbereiches gibt, die zum einen einfach in der Handhabung ist, zudem anderen wirkungsvoll agiert: Der Bassbereich bekommt mehr Struktur, neigt praktisch nicht mehr zum Dröhnen und ertönt auch bei hohem Pegel sehr akkurat. Verglichen mit dem Vorgänger nuPro X-4000 hat es Nubert geschafft, dem Klang noch etwas mehr Detailtreue "anzuerziehen", das merkt man zum Beispiel bei der Wiedergabe von Stimmen oder in filigranen instrumentalen Sequenzen (mit Violine oder Piano zum Beispiel).  

Überragende klangliche Eigenschaften untergebracht in einen kompakten Gehäuse und zusätzlich eine Top-Einmessung für den BassbereichKompakte Wireless-Aktivlautsprecher Oberklasse
Test: 09. September 2020

 

Test und Bilder: Sven Wunderlich
Datum: 09.09.2020

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