XXL-SPECIAL: Philips präsentiert neue OLED und LCD Ultra HD-TVs des Modelljahres 2018 nun mit UVPs der OLEDs und lieferbaren Diagonalen der LCD-Modelle

Philips Launch Event

Aktuell präsentiert TP Vision Philips am Amsterdamer Flughafen die neue TV-Product Range 2018. Wir haben die neuen Modelle schon fotografiert und halten weitere Informationen in diesem Special bereit. Auch im Jahr 2018 wird Philips sowohl OLED- als auch LCD-TVs bauen.

Philips OLED 9002 55 Zoll

9002 in 55 Zoll

OLEDs kommen nun auch endlich in 65 Zoll. 2017 begann man, sehr erfolgreich, mit OLED-Modellen in 55 Zoll, wir haben hier auch zwei Modelle getestet:

Nun folgen auch OLEDs in 65 Zoll, und zwar die ausschließlich in dieser Größe lieferbaren Modelle der Baureihen POS873 und POS973. Ab dem ersten Quartal 2018 sind sie lieferbar, der 65OLED873 kommt auf 3.499 EUR und der 65OLED973, ein mit aller erdenklichen Technologie ausstaffiertes Spitzenmodell, auf 4.999 EUR. Bilder und weitere Details präsentieren wir weiter unten im Special. Ebenso stellen wir dort die neuen LCD-Serien kurz vor. 

Philips OLED 2

Philips setzt auf LCD und verstärkt auf OLED

Martijn Smelt, CMO TP Vision/Philips TV Europe, führt bei der Pressekonferenz mit einem kurzen Video ein, in dem die Philips-Themen 2018 vorgestellt werden. Im Fokus steht die Synthese aus Technologie und europäischem Design. Auf das "europäisch" bezüglich der Formensprache ist man besonders stolz, und tatsächlich schafft es Philips auch 2018, mit besonders edlem und nicht alltäglichen Design positiv aufzufallen. 

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Philips P5 Vorzuege

P5 Perfect Pixel Engine: Kommt 2018 in insgesamt 23 TV-Modellen

Neben dem guten Design stehen hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit folgende Dinge im Mittelpunkt:Bild- und auch Tonqualität. Bei der Bildgüte nimmt der P5 Prozessor einen sehr wichtigen Stellenwert ein, daher präsentieren wir die Engine nochmals ausführlich.Kostas Vouzas CEO TP Vision/Philips TV Europe, zeigte den P5 voller Stolz und untermauerte dadurch die Schlüsselrolle, die dem Bildprozessor 2018 zuteil wird.

Philips P5 CPU

P5 Prozessor in seiner "natürlichen Umgebung"

Anstatt in 5 Modellen wie in 2017 kommt der P5 Bild-Prozessor 2018 gleich in 23 TV-Modelle. Sie liefert eine Leistungssteigerung von satten 50 Prozent gegenüber der Perfect Pixel Ultra HD Engine, dem Vorgänger-System.

P5 bearbeitet fünf verschiedene Bereiche der Bildqualität gleichzeitig und verfügt über die notwendige Rechenkapazität, um diese Mengen an Daten insbesondere bei 4K/UHD-Inhalten zu bewältigen.

Philips P5 Praesentation

Kostas Vouzas CEO TP Vision/Philips TV Europe, präsentierte den P5 Prozessor

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P5 analysiert, separiert und bearbeitet die Bilddaten gemäß der fünf laut Philips bestimmenden Variablen der Bildqualität: Qualität der Bildquelle, Schärfe, Farbe, Kontrast und Bewegung.

Ein großer Teil der Inhalte, die einem Fernseher zur Verfügung gestellt werden, enthält im Signal qualitätsmindernde Komponenten wie Rauschen oder Artefakte. Mittels der Optimierung der Bildquelle werden diese störenden Beeinflussungen in weitem Umfang eliminiert. Das Rauschen wird ohne störende Verwischungen und Unschärfen beseitigt und auch die Streifenbildung, als „Banding“ bekannt, wird stark abgeschwächt. Das geschieht, indem 8-Bit-Video intern auf nahezu 14-Bit-Präzision angehoben wird.

Weiter geht es mit den nachweislich enormen Fähigkeiten des Prozessors. Zahlreiche Bildquellen haben eine Auflösung, die nur einen Bruchteil von Ultra-HD darstellen. Genannt seien z.B. die Öffentlich-Rechtlichen TV-Sender, die in 720p ausstrahlen, oder viele private Sender, die in 1.080i ausstrahlen.  Hier bietet der P5 Prozessor das leistungsstarke „Perfect Sharpness Ultra Resolution Upscaling“, das diese Inhalte optimal auf die 3.840 x 2.160 Bildpunkte des Panels hochrechnet.

Um den Kontrast des Materials zu optimieren, gibt es das Perfect Contrast System mit zahlreichen, verschiedenen Zonen innerhalb des Bildes, um gemeinsam mit dem Micro Dimming Pro den Kontrastumfang zu vergrößern. Im Ergebnis zeigt sich ein Bild mit mehr Tiefe, das weiterhin eine erstklassige Detaillierung bietet und sehr plastisch erscheint.

Die Farbwiedergabe wird dank des P5 Perfect Color-Systems mit dem „17-Bit Color Poster“ und der intelligenten Farbverarbeitung deutlich verbessert, um intensivere, feiner abgestufte und lebensnahe Farben zu generieren. Gerade Hauttöne, so Philips, sehen, nach dieser „Behandlung“ sichtbar natürlicher auf.

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Nun folgt mit der Bewegungsdarstellung des fünfte Element, das der P5 Prozessor optimiert. Mit einer Rechenleistung von vier Milliarden Pixeln der Perfect Natural Motion-Technologie werden auch schnelle Bewegungen sowie flotte Kameraschwenks in Ultra HD-Filmen flüssig und mit knackiger Schärfe wiedergegeben. 

In unseren zahlreichen Checks wird deutlich, dass der P5 Bildprozessor wirklich einen Quantensprung für Philips bedeutet. Ein deutlich besseres Upscaling von 720p und 1.080i/p auf 2.160p, mit mehr Stabilität und Detailtreue, ein sichtbar besseres Handling von Streaming-Material mit weniger Rauschen und besserer Schärfe - das alles kann man erkennen. Philips selbst hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Beste hinsichtlich der Bildqualität zu bieten: Man ist auf einem guten Weg dorthin.

Verschiedene Punkte sind für TP Vision Philips sehr wichtig:

Philips Neu Ambilight 2

Ambilight ist nach wie vor ein großes Thema bei TP Vision Philips

  • Europäisches Premium-Design
  • Ambilight
  • Bestleistung hinsichtlich der Bildqualität
  • Fokussierung auf das Hier und Jetzt. Philips hält nichts davon, jetzt schon 8K in den Mittelpunkt zu stellen: Keine Visionen sind wichtig, sondern in der jetzigen Zeit überzeugende Lösungen anzubieten. 
  • Die letzten vier Jahre haben mit dem breiten Aufkommen von VoD, Streaming und der 4K-Auflösung die Sehgewohnheiten verändert. Dem möchte Philips hinsichtlichtlich Display- und Processing-Technologie Rechnung tragen. 

Philips 6703

Hochwertige Technik kommt auch verstärkt in günstigeren Baureihen. Hier die neue 6703er-LCD-Serie für 2018

Philips hat mit Paul Gray, IHS Markit Research Director, auch noch einen Fachmann zum Thema Verbreitung von UHD-TVs und damit verbundener Technologie ins Boot geholt. 

Er zeigte den derzeitigen Stand des Ultra HD/4K-TV-Marktes auf. Interessanterweise ist China am umsatzstärksten bei 4K-TVs, gefolgt von Nordamerika und Europa, die beinahe gleichauf liegen. Ausgerechnet Japan fällt dahinter zurück, und genau in Japan hat man sich auf die Fahnen geschrieben, die Olympiade 2020 in 8K auszustrahlen. Auch ging Gray auf die beliebtesten Bildschirmgrößen ein. Der Trend geht zu 55 Zoll, die Liga <40 Zoll sowie 40-54 Zoll ist nicht mehr so im Fokus. Bedingt durch 4K, was nachweislich erst ab 40 Zoll richtig Sinn macht, gehen die Diagonalen bis 40 Zoll enorm stark zurück. 2015 noch klar führend, wird bis 2021 nochmals ein starker Rückgang erwartet. Zuwächse sind auch in der Liga um 65 Zoll deutlich, und auch, wenn es manchmal anders scheint, so nehmen riesige Diagonalen wie 75, 77 oder gar 85 Zoll aktuell noch einen vernichtend kleinen Anteil ein. Dieser wächst aber bis 2021 merklich. Zu den Einzelheiten. Dass in China viele Ultra HD-TVs auch mit großen Diagonalen verkauft werden, liegt an den günstigen Preisen für große Diagonalen, begründet im harten Kampf der chinesischen Brands untereinander. Hisense, TCL, Changhong und co. liefern sich einen knallharten Wettbewerb. Dass Japan so weit hinten liegt, begründet Gray damit, dass in den meist sehr kleinen Wohnungen der Japaner große Screens keinen Platz finden. In der Mitte liegt Europa, so große Diagonalen wie in China sind hier nicht so stark gefragt - die gute alte Schrankwand Eiche-Rustikal lässt grüßen, Anmerkung der AREADVD-Redaktion. Hinter China auf Platz 2 bei großen UHD-TVs etabliert sich, wie zu erwarten war, Nordamerika. 

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