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Fußball-Bundesliga in Zukunft bei Sky, Eurosport und Amazon

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat heute bekannt gegeben, welche Sender den Zuschlag für die TV-Rechte ab der Saison 2017/2018 erhalten.

Die Pay TV-Rechte für die Live-Spiele werden sich zukünftig Sky und Eurosport teilen. Auch Amazon kam zum Zuge: Allerdings hat der Online-Versender keine Bildrechte für die Übertragung der Bundesliga-Spiele erworben sondern die Audio-Rechte in der Kategorie Web/Mobile. Was genau Amazon mit diesen Rechten anfangen wird, ist noch nicht bekannt.

Im Fernsehen verbleibt der Großteil der TV-Rechte für die Live-Übertragungen weiterhin bei Sky: Der Sender erwarb die Rechte für die Spiele am Samstag (Samstagskonferenz) und Sonntag sowie der kompletten 2. Bundesliga.

Eurosport sicherte sich die TV-Rechte für die Spiele der Bundesliga am Freitagabend sowie die Relegation und den Supercup. Es handelt sich dabei ebenfalls wie bei Sky um die Pay TV-Rechte. Im frei empfangbaren Eurosport-Programm werden die Bundesliga-Spiele also nicht zu sehen sein.

Im „Free TV“ bleibt der Großteil der Rechte bei ARD und ZDF: Die Zusammenfassungen der Samstags- und Sonntagsspiele der Bundesliga werden auch in Zukunft in der ARD-Sportschau zu sehen sein. Die ARD hat auch wieder den Zuschlag für die Bundesliga-Rechte im Radio erhalten. Das ZDF wird neben der Zweitverwertung der Samstagsspiele auch u.a. den „Supercup“ sowie das Hinrunden- und Rückrunden-Eröffnungsspiel live zeigen können.

SPORT1 hat die Rechte erworben, ab Sonntagvormittag, die Bundesliga-Spiele vom Freitag und Samstag in der Zweit- bzw. Drittverwertung zu zeigen.

Großer Gewinner der Ausschreibung ist vor allem die DFL selbst und mit ihr auch die Bundesliga-Clubs. Diese werden zukünftig insgesamt über eine Milliarde Euro pro Saison von den Sendern erhalten. Der Gesamtbetrag für die vier Spielzeiten von 2017/18 bis 2020/21 in Höhe von 4,64 Milliarden Euro verteilt sich auf durchschnittlich 1,16 Milliarden Euro pro Saison. Das sind 85 Prozent mehr als im aktuellen Vergabezeitraum gezahlt werden. Möglich machte das u.a. die neue „No Single Buyer Rule“ aufgrund von Vorgaben des Bundeskartellamtes, die vorschreiben, dass nicht sämtliche Pay TV-Rechte an einen einzelnen Anbieter geben sollten. Wie sich die Kosten auf die einzelnen Rechteinhaber verteilen, teilte die DFL nicht mit.

 

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