XXL-TEST: Canton Smart Sounddeck 100 - nächster Volltreffer aus dem Taunus?

Unsere neuester Testkandidat kommt von der "Family of Sound" aus dem schönen Weilrod im Taunus. Die Firma Canton entwickelt dort mittlerweile in der 2. Generation Lautsprecher für alle Lebenslagen.

Jetztbei uns eingetroffen ist das Canton Smart Sounddeck 100 zum Test. Die "Geschwister" Smart Soundbar 9 und Smart Soundbar 10, die sich die elektronische Plattform mit dem Smart Sounddeck 100 teilen, hatten wir bereits im Test.

Neben einer Vielzahl von Wiedergabemöglichkeiten, auf die wir natürlich noch genauer eingehen möchten, punktet das Smart Sounddeck durch sein schlichtes und unaufdringliches Design und fügt sich so harmonisch in das heimische Wohnzimmer ein.

Das Multiroom Sounddeck mit Dolby Atmos Wiedergabe ist bis zum 31.12. noch zum reduzierten Preis (aufgrund der Mehrwertsteuersenkung) von 925 EUR anstatt 949 EUR direkt auf der Website von Canton bestellbar. Das Canton Smart Sounddeck ist ausschließlich in einer schwarzen Variante erhältlich.

Das smarte Sounddeck kann es auch mit größeren Fernseher aufnehmen, wie wir in unseren Testreihen feststellen durften. Das Sounddeck ist 100 cm lang, 33 cm breit und 7 cm hoch und bietet somit genügend Platz für die gängigsten TV-Modelle. Stolze 12,2 kg bringt Cantons flexible Lösung auf die Waage.

Das Canton Smart Sounddeck 100 kann Dolby Atmos und DTS-HD decodieren. Für raumfüllenden Klang sorgt die virtuelle Surroundfunktion. Hier haben wir einen Unterschied zur Smart Soundbar 10, die ebenfalls Atmos decodiert: Bei dieser finden sich oben auf dem Gehäuse zwei Top Firing-Lautsprechermodule. Beim Smart Sounddeck 100 würde diese Anordnung wenig Sinn machen, wenn der TV auf dem Gehäuse steht.

Wenden wir uns der weiteren Ausstattung zu. Zusätzlich besitzt es vier HDMI Anschlüsse mit ARC und HDCP2.2 und ist somit für Ultra HD Wiedergabe geeignet. An HDR-Standards unterstützt wird offiziell HDR10.

Das Smart Sounddeck 100 kann als alleiniger Klanggeber arbeiten oder auch als Mitglied in einem Heimnetzwerk eingesetzt werden. Wer etwas "mehr" möchte, der kann mit der integrierten Mehrkanal Streamingtechnologie bis zu 7 weitere Wireless Geräte von Canton einbinden. So können zum Beispiel Rear-Speaker oder drahtlose Subwoofer aus dem Hause Canton mit dem Sounddeck zusammen arbeiten.

Die Übertragung von Musik von einem Smartphone, Tablet oder PC kann entweder per Bluetooth oder per Netzwerk zum Sounddeck 100 gestreamt werden. Durch die integrierte Chromecast built-in Technologie kann man auf eine Vielzahl an Streamingdiensten zugegriffen werden. Ebenfalls ist es möglich, das Sounddeck in ein Google Home-basiertes Multiroom-Netzwerk einzubinden. Ebenfalls eingebaut ist Spotify Connect, mit der Möglichkeit die Lieblings-Playlist auf einem der drei Speicherplätze des Sounddecks abzulegen und auf simplen Knopfdruck zu starten. 

Glasplatte auf der Oberseite

Auch beim Smart Sounddeck 100 macht Canton keine Experimente, was das Design betrifft. So befindet sich auf der Oberseite eine massive Glasplatte, die sehr unempfindlich gegen Kratzer & Co. ist. Das Gehäuse macht einen soliden und sauber verarbeiteten Eindruck.

Display an der Front

An der Front ist ein LED-Display integriert, das über den gewählten Eingang oder aber die Lautstärke, Soundmodus usw. informiert.. Leider ist die Auflösung viel zu grob. Hinter dem sauber eingepassten Lautsprecherabdeckgitter arbeiten zwei 19 mm große Gewebe- Hochtöner sowie zwei 50 mm Mitteltonchassis aus Aluminium. Für den Tieftonbereich sind gleich vier 100 mm große Tieftöner auf der Unterseite des Sounddecks zuständig. Um die Chassis auch richtig in Schwingung zu versetzten, arbeitet im Inneren ein Class D-Verstärker mit 300 Watt Systemleistung.

Die vier 100 mm großen Tieftöner auf der Unterseite im Detail

Bassreflexrohr auf der Rückseite

Das smarte Sounddeck ist ein 2.1. Bassreflex-System. Daher befinden sich links und rechts am Lautsprecher die Bassreflexöffnungen. Diese sind sauber integriert.

Die Rückseite des Smart Sounddeck 100

Die Rückseite des Canton Lautsprechers zeigt sich sehr aufgeräumt. Links und rechts sehen wir die beiden Bassreflexrohre und in der Mitte, ist die Anschlußsektion zu finden. Das Sounddeck verfügt über einen HMDI-Ausgang mit ARC, drei HDMI-Eingänge mit HDCP2.2 sowie einen LAN Anschluß für das Netzwerk. Weiterhin finden wir auf der Rückseite einen coaxialen Digitaleingang, einen analoger Chinch-Eingang und wem die Leistung der vier Tieftöner nicht ausreicht, der kann dank eines integrierten Subwoofer Ausgang noch einen separaten Subwoofer per Kabel anschließen. 

Die vier HDMI Anschlüsse im Detail

Anschlüsse im Detail

Remote für das Smart Sounddeck 100

Im Lieferumfang des Canton Smart Sounddeck 100 befinden sich ein drei Meter langes HDMI-Kabel, ein optisches Digitalkabel mit 1,5 Meter Länge sowie ein analoges Stereo Audiokabel ebenfalls mit einer Länge von 1,5 Meter. Weiterhin befindet sich im Lieferumfang eine sehr hochwertige Fernbedienung. Diese macht auf den Tester einen sehr soliden Eindruck und liegt gut in der Hand. Die Taster sind sehr gut integriert und haben einen knackigen Druckpunkt. Mit der Remote kann das Sounddeck zum Beispiel ein- oder ausgeschaltet werden, die Lautstärke geregelt werden, der Eingang ausgewählt werden oder eine Bluetooth Verbindung hergestellt werden.

Durch Betätigen der Play Mode-Taste können unterschiedliche Klang-Modi ausgewählt werden. So verfügt unser Testgerät über die Klangkurven "Stereo", (für die klassische Zweikanal-Wiedergabe gedacht) oder aber auch über "Movie" (für den virtual Surround Sound für Filme). Der Modus "Music" ist für Musikwiedergabe mit virtual Sound bestimmt. Bei der Klangkurve "Night" wird der Dynamikumfang reduziert und eine verbesserte Sprachverständlichkeit in den Vordergrund gestellt, gerade bei WGs oder empfindlichen Nachbarn eine sinnige Option. Der Modus "Discrete" ist für normalen Surround Klang ohne virtuelle Effekte bei der Wiedergabe von Musik und Filmen geeignet.

Was hat das Canton Smart Sounddeck 100 sonst noch zu bieten ? Es verfügt zusätzlich über ein On Screen Display. Das heißt, der Nutzer kann bequem von der Couch aus die Einstellungen seines Sounddecks vornehmen und das Einstellungsmenü wird im Fernseher angezeigt. Wir haben vom Einstellungsmenü wieder einige Fotos gemacht :

Hier zu sehen ist das Hauptmenü mit seinen Unterpunkten Lautsprecher-, System-, Netzwerk- und Funkeinstellung sowie die System Info

Unter "Lautsprechereinstellung" kann der Kanalpegel, der Lautsprecherabstand, der Equalizer sowie Klangeinstellungen justiert werden.

Der Punkt "Lautsprecher Abstand" im Detaill. Der Abstand kann in 10 cm Schritten verändert werden

Verschiedene Equalizer Presets je nach Aufstellungssituation

Bei "Klangeinstellung" kann man Einfluss auf den Höhen- sowie Mittelton- und Bass-Bereich nehmen. Hier erfolgt die Einstellung in 1dB Schritten

Der Punkt "Systemeinstellung" in der Übersicht

Bei Wiedergabemodus können die Klangkurven Discrete, Party und Night eingeschaltet werden

In diesem Punkt kann ausgewählt werden, ob das Canton Smart Sounddeck 100 per LAN oder WLAN ins Netzwerk eingebunden werden soll

Bei "Funkeinstellung" können bis zu sieben kompatible Lautsprecher miteinander gekoppelt werden

Übersicht der gekoppelten Lautsprecher

Dank des integrierten Chromecast built-in erhält der Nutzer Zugriff auf unzählige Streaming Dienste und natürlich auch auf weitere Features. So kann z.B. eine Sprachsteuerung über das eigene Smart Device oder der via Google Home Mini erfolgen. Die Erstinstallation erfolgt mittels der Google Home App. Die Inbetriebnahme haben wir selbstverständlich wieder mit einigen Screenshots festgehalten :

In unserem Fall müssen wir "Neues Gerät einrichten" in der Google Home App auswählen

Hier kann ausgewählt werden, in welche Umgebung das Gerät integriert werden soll. In unserem Fall wählen wir unsere Redaktionsumgebung aus

Die App fordert uns auf, Bluetooth auf dem Smart Device zu aktivieren

Die Suche nach neuen Geräten ist gestartet

Unser Smart Sounddeck 100 wurde gefunden und wir werden gefragt, ob wir dieses Gerät einrichten möchten

Wenn die Verbindung geklappt hat, wird diese akustisch bestätigt

Das Canton Sounddeck kann in diesem Schritt einen Raum zugeordnet werden

Hier kann ein eigener Name für das Gerät festgelegt werden

Auswahl des Heimnetzwerks, in dem der Lautsprecher eingebunden werden soll

Verbindung zum WLAN wird hergestellt

Unser Smart Sounddeck 100 ist erfolgreich mit dem WLAN der Redaktion verbunden

In diesem Schritt wird das Sounddeck mit dem vorhandenen Google Konto verknüpft

Die Ersteinrichtung ist nun fast abgeschlossen und die Einstellungen können nun nochmal überprüft werden

Auswahl der Musikdienste

Auswahl der Videodienste

Musikwiedergabe via Spotify in der Übersicht im Multiroom Verbund

Wiedergabe von Spotify

Geräteeinstellungen in der Übersicht

Weitere Geräteeinstellungen

Wie üblich, gelang die Streaming-/Multiroom-Ersteinrichtung dank der integrierten Chromecast Technologie wieder problemlos und erfolgte innerhalb von wenigen Minuten. Was uns bei dem Canton Smart Sounddeck 100 auch gut gefällt, ist der Umstand, dass Canton hier nicht noch eine extra App in die Waagschale wirft, sondern alle Einstellungen & Co. mittels der Google Home App erfolgen. So herrscht keine Verwirrung. 

Klang

Wir starten unsere Klangtestreihen mit Musik, die wir via Spotify zuspielen. Wir beginnen mit einem langsamen Stück und lassen uns den Titel "Mama Said" von Metallica vom Canton Smart Sounddeck wiedergeben. Der Titel handelt von der Kindheit von James Hetfield, der in einer religiösen Sekte aufwuchs und mit den Texten seine Kindheit verarbeitet. Der Titel beginnt sehr langsam und mit Textpassagen von James Hetfield. Das Canton Sounddeck bildet die Stimme enorm sauber und sehr authentisch ab. Als der Titel dann etwas an Tempo zunimmt, sind wir etwas erstaunt, was der Canton Lautsprecher hier abliefert: Souverän, klar und mit einer enormen Räumlichkeit schon im normalen Stereobetrieb. Im virtuellen "Music" Modus leidet die Präzision nur geringfügig, dafür steigt die Intensität des räumlichen Eindrucks merklich an. Wir sind gespannt, wie sich das smarte Sounddeck bei schnelleren Titeln schlägt. Das Sounddeck, das merken wir bereits hier, liefert eine ausgezeichnete Performance im Bassbereich ab: Präzise, mit erstaunlichem Tiefgang und tadellosem Volumen. 

Und nochmal spielen wir dem Canton Smart Sounddeck Musik zu und in unserem Hörraum erklingt The Notorious B.I.G. mit "Hypnotize". Auch wenn der Titel schon in die Jahre gekommen ist, zeigt uns der Canton-Speaker, was in ihm steckt. Der Sprechgesang des Protagonisten klingt sehr sauber und differenziert. Auch die weiblichen Gesangsparts klingt äußerst natürlich. Erstaunt sind wird wieder, welche Bassleistung das Sounddeck aus Weilrod hat. Auch eine glaubwürdige  Räumlichkeit können wir dem Sounddeck bescheinigen. Vergleichen wir den virtuellen Musikmodus mit der reinen Stereowiedergabe, so können wir erneut eine Lanze für die virtuelle Aufbereitung brechen. Weitläufig, aber nicht unpräzise, mit einem tadellosen Auflösungsvermögen sorgt der virtuelle Musikmodus für Freude. 

Nun wechseln wir den Eingang und möchten wissen, ob das Canton Sounddeck auch bei Filmton so gut klingt, wie bei der Musikwiedergabe. Wir starten mit der Blu-ray Disc "Batman The Dark Night". Hier widmen wir uns der Anfangssequenz, als die Schurken vom Joker die Bank der Mafia ausrauben möchten. Die doch teilweise stürmischen Einsätze bringen jedenfalls das Sounddeck nicht zur Verzweiflung. Die Wucht im Bassbereich sowie die Effekte werden mit überraschender Wucht in den doch recht großen Hörraum (knapp 30 Quadratmeter) abgefeuert. Auch ein Nachlassen bei der Durchstrukturierung der Effekte, gerade wenn es stürmischer zugeht, ist nicht vernehmbar. Ebenfalls bringt das Smart Sounddeck auch zur Geltung, dass die Schergen des Jokers Masken tragen: Das leicht Dumpfe in der Stimme ist gut zu hören. Natürlich ersetzt auch ein überragendes Sounddeck nie eine echte Mehrkanal-Lösung - das ist schlicht undn einfach nicht möglich. Aber für viele Anwender wird das, was das Smart Sounddeck bietet, mehr als ausreichend sein. Das zeigt sich auch, als die krachenden Schüsse aus der Schrotflinte des Bankchefs abgegeben werden: Viel Nachdruck, und eine tadellose Präzision sorgen für zufriedene Gesichter in der Redaktion.

Weiter geht es in unseren Klangtestreihen mit Bruce Willis in "Stirb Langsam 4.0". Wir nehmen uns die Sequenz vor, als die Gangster von Thomas Gabriel den Computer-Hacker Matthew Farrell ausschalten wollen. Offen gestanden ist diese Szene nicht gerade unkritisch, aber auch diese Aufgabe meistert das Canton Smart Sounddeck ohne Schwierigkeiten. Die Kugeln, die das Fenster und auch die Türe durchdringen, sind deutlich wahrnehmbar und werden mit Nachdruck abgebildet. Auch, als der Feuerlöscher im Treppenhaus explodiert, hisst das Smart Sounddeck nicht gleich die weiße Fahne. Natürlich kann man das Ergebnis nicht mit dem Tiefgang eines dedizierten, leistungsstarken aktiven Subwoofers vergleichen, aber für diese Produktkategorie und diese Preisklasse erbringt das Sounddeck eine absolute Bestleistung. Das wird akustisch auch durch das souveräen Handling von Dynamiksprüngen erkennbar. Eben noch beinahe Stille, gespanntes Abwarten - dann plötzlich kommt ein gewaltiger Dynamiksprung. Das virtuelle Movie-DSP leistet hier einen wertvollen Beitrag zum gelungenen Ergebnis: Der Zuhörer taucht tief ins Geschehen ein und fühlt sich um Geschehen auf dem Screen akustisch umgeben. 

Und mit nativem Atmos kommt das Souddeck auch exzellent zurecht. Die Wien-Sequenz aus "Mission Impossible - Rogue Nation" überzeugt direkt von Anfang an. In der U-Bahn-Station wird das Geräusch des herausfahrenden Zuges richtig gut erfasst, und der Music Score ist tadellos eingearbeitet, baut den Spannungsbogen effektiv mit auf. Als die Oper "Turandot" von Puccini kurze Zeit später im legendären Wiener Opernhaus beginnt, und Ethan Hunt sich parallel ein Gefecht mit dem Killer liefert, differenziert das Sounddeck alle Geschehnisse auf hohem Niveau auseinander. Obwohl keine physischen Lautsprecher für die Dolby Atmos Wiedergabe eingebaut sind, bietet das Sounddeck aus dem Taunus eine dreidimensionale Klangkulisse, in die sich der Zuhörer gut integriert fühlt. Die Smart Soundbar 10 mit dedizierten Atmos-Modulen offeriert verständlicherweise eine noch glaubwürdigere 3D-Audiodarstellung. Prima schlägt sich das Sounddeck auch bei der Detaillierung - über den gesamten Frequenzbereich wird eine Vielzahl an Einzelheiten eingearbeitet. 

Konkurrenzvergleich

Es tauchen durchaus starke Konkurrenten, auch aus eigenem Hause, auf. So die Smart Soundbar 10, die unter 900 EUR kostet, aber natürlich bei Tiefgang und Volumen nicht mit dem Smart Sounddeck mithalten kann. Da muss man zu einem optional erhältlichen Smart Subwoofer greifen, der aber einige Hundert Euro an zusätzlichen Kosten verschlingt. Pluspunkt der Smart Soundbar 10 sind die physisch vorhandenen Atmos-Module. Dadurch können Effekte gezielt über den Köpfen der Zuhörer platziert werden. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her sehen wir das Sounddeck aber vorn, da man hier in den meisten Fällen keinen zusätzlichen aktiven Subwoofer braucht. 

Deutlich mehr Geld (1.432 EUR) kostet das Nubert nuPro XS-7500 Sounddeck, das schon durch die imposanten Abmessungen beeindruckt. Man denkt, eine quer gelegte Standbox vor sich zu haben. Sehr leistungsstarke Endstufen, Einmesssystem per Smartphone für den Bassbereich (Nubert X-Room Calibration) - es fehlt an nichts. Oder? Doch, es fehlt an Decodern. Nicht einmal Dolby Digital wird decodiert, nur PCM wird verarbeitet. Das ist definitiv zu wenig.

Die Teufel Cinebar Lux liegt derzeit bei 750 EUR. Nicht zu viel für das elegante Design, den richtig guten Klang und die hochwertige Verarbeitung. Allerdings decodiert Teufels Lösung kein Dolby Atmos, sondern verfügt über einen von Teufel selbst entwickelten Algorithmus, der dafür sorgt, dass jede Quelle in 3D-Audio wiedergegeben werden kann. Das gelingt sehr gut, wenn auch nicht ganz das Niveau der Canton Smart Soundbar 10 erreicht wird. Wer viel Wert auf einen kräftigen Bassbereich legt, benötigt zur Cinebar Lux noch einen aktiven Subwoofer. Ein entsprechendes Paket gibt es bei Teufel für 1.045 EUR, auch ein fairer Kurs.

Fazit

925 EUR sind nicht gerade wenig, dachten wir zu Beginn unseres Tests beim Canton Smart Sounddeck 100. Betrachtet man aber, was das Sounddeck alles mit ins Wohnzimmer bringt und welche akustische Performance das gute Stück an den Tag legt, können wir sagen, dass Preis vollkommen in Ordnung geht. Das Sounddeck gibt Dolby Atmos und DTS-HD wieder. Die virtuelle Surroundtechnologie sorgt für einen erstaunlich dreidimensionalen Klang bei Filmton und Musik. Basskraft, Präzision und Räumlichkeit sind fürs investierte Geld in allen Betriebsarten exzellent. Anschlussseitig besitzt das Smart Soundeck 100 unter anderem drei HDMI Eingänge Anschlüsse mit ARC und HDCP2.2 und ist somit für Ultra HD Wiedergabe geeignet. HDR-seitig wird offiziell nur HDR10 unterstützt. Auch optisch fügt sich die Canton Komponente harmonisch in die Hörumgebung ein und Canton bleibt seinem Design treu. Unauffällig aber dennoch erstklassig verarbeitet.

Modernes Sounddeck mit überragenden klanglichen Eigenschaften - kompromisslos gut und sehr empfehlenswert
Gesamt-Referenz Sounddecks
Test 24.12.2020

 

Test und Bilder: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 24. Dezember 2020

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