TEST: Sony Walkman Digital Music Player NW-ZX2 – der Spezialist für HiRes-Audio für 1.199 EUR?

Sony NW-ZX2 Front Seitlich2

Für 1.199 EUR markiert der schon seit längerer Zeit erhältliche Sony High Resolution Walkman NW-ZX2 die Spitze in Sonys Portfolio mobiler Music-Player. Zahlreiche Sony-eigene Technologien kommen im Inneren zum Einsatz, so zum Beispiel Clear Audio + für stets beste Audio-Leistungsfähigkeit bei jeder Quelle, DSEE HX als wirkungsvoller Aufpolierer für komprimierte Dateiformate, zahlreiche DSPs für virtuellen Surround-Klang, Clear Bass für wirkungsvolle Basswiedergabe und ein 5-Band-EQ inklusive drei freien Presets für individuelle Set-Ups des jeweiligen Anwenders. Der NW-ZX2 bringt 128 GB internen Speicher mit und kann überdies mittels MicroSD-Karten extern erweitert werden.

Sony NW-ZX2 microSD Einschub

Nur ein MicroSD-Slot für Karten bis maximal 128 GB. Da geht mittlerweile mehr

Im Gegensatz zu manchem Konkurrenten, wie z.B. dem Onkyo DP-X1, der kürzlich auf der High End seine Premiere feierte, bringt der Sony aber nur einen MicroSD-Kartenslot mit und nicht zwei. Das könnte ein kleiner Nachteil für Anwender sein, die eine überdurchschnittlich große Bibliothek an HiRes-Files besitzen. Zudem ist der Sony nicht, wie Onkyo und Pioneer, zu MQA (Master Quality Authenticated) kompatibel. MQA ist eine neue End-To-End-Technologie, die eine hervorragende Klanggüte wie von einem Master bietet, dabei aber nur eine Dateigröße aufweist, die klein genug ist, um einen zügigen Download oder ein flottes Streaming zu garantieren. Der Sony gibt AAC (Nicht DRM-geschützt), AIFF, ALAC, DSD, FLAC, HE-AAC, lineares PCM, MP3 sowie nicht DRM-geschütztes WMA wieder. Des Weiteren beherrscht der NW-ZX2 die Wiedergabe der Videoformate AVC (H.264/AVC), MPEG4 sowie WMV 9.

Ein Bluetooth-Modul für drahtloses Streaming ist ebenfalls an Bord. Sony setzt bei der Bluetooth-Übertragung auf die hauseigene LDAC-Technologie. Der von Sony entwickelte Bluetooth® LDAC-Codec unterstützt eine bis zu drei Mal höhere Bitrate als herkömmliches Bluetooth® Streaming. Abtastraten von 96 kHz und eine effizientere Codierung sorgen für kabellosen Sound, sogar oberhalb gewöhnlicher  CD-Qualität (44,1 kHz/16 Bit). 

Sony NW-ZX2 Display

Touchscreen

Der Player ist Android-basiert, da er schon länger auf dem Markt ist, läuft er unter dem älteren Android 4.2.2. Wer ein Androide-Tablet oder ein Android-Smartphone verwendet, wird sich daher sehr leicht mit dem Sony-Player anfreunden können. Die von Sony zusätzlich installierte Benutzeroberfläche lässt ein einfaches Handling ebenfalls ohne Schwierigkeiten zu. Nicht mehr „State Of The Art“ ist die Bildschirmauflösung beim 4-Zoll (10,2 cm)-Touch-Screen des NW-ZX2, die bei 854 x 480 Pixeln liegt. Da hilft auch Sonys geballte Power an Display-Technologien nicht weiter. Der NW-ZX2 hat ein TRILUMINOS® Display, welches von Sonys Bravia-TVs seit Jahren bekannte ist und auch für den Einsatz in Mobilgeräten optimiert wurde. Es liefert lebendige, ausdrucksstarke Farben bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch, so argumentiert Sony. Die Farben sehen tatsächlich recht gut aus, und auch bei deutlichem externem Lichteinfall ist das Display gut ablesbar. Dafür verantwortlich ist das OptiContrast Panel für tiefe Schwarztöne, ebenfalls ein Sony-Spezifikum. Das ursprünglich für Bravia-TVs entwickelte OptiContrast Panel offeriert laut Hersteller auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen scharfe und kontrastreiche Bilder. Überdies, so Sony, werden Reflexionen wirkungsvoll unterdrückt, was recht gut, aber nicht perfekt gelingt in der täglichen Nutzungspraxis. 

Sony NW-ZX2 Rueckseite Seitlich

Gummierte Rückseite

Natürlich wurde beim fast 1.200 EUR kostenden, 235 Gramm wiegenden Walkman ein hoher technischer Aufwand getrieben. Mit 6,5 x 13,1 x 1,8 cm (BxHXT) ist er noch ausreichend kompakt, wenn auch etwas dick. Die Technik, der wir uns nun widmen, fordert eben ihren Tribut. 

Sorgfältig selektierte Komponenten mit äußerst geringem Widerstand, wie beispielsweise eine mit dicker Kupferfolie (35 µm) beschichtete Hauptplatine, ein praktisch völlig sauerstofffreies Kupferkabel (OFC) und bleifreies Lötmaterial mit hohem Reinheitsgrad stellen ideale Rahmenbedingungen dar für die Präsentation auch kleiner akustischer Feinheiten. Der LC-Filter (Spule und Kondensator) für den Kopfhörerausgang umfasst einen großen gewickelten Widerstand für weniger Verzerrungen, während die MELF-Widerstände und Folienkondensatoren Rauschen wirkungsvoll herabsetzen. Zwei dedizierte Takt-Oszillatoren, einer für Abtastfrequenzen von 4,1 kHz, 88,2 kHz und 176,4 kHz (CD/DSD) und der andere für 48 kHz, 96 kHz und 192 kHz, ermöglichen eine vollständig synchrone Demodulation für reinen Sound und kompromisslose Wiedergabequalität für alle digitalen Quellen. Ganz gleich also, welche Quelle auch anliegt, der NW-ZX2 bereitet sie optimal auf. 

Sony NW-ZX2 Bedienelemente Seitlich

Seitliche Bedienelemente

Die Verarbeitung des NW-ZX2 ist erstklassig. Der Rahmen besteht aus hochwertigen Aluminium und die Rückseite, die auch das NFC-Symbol ziert, ist haptisch angenehm gummiert und zusätzlich mit einer kleinen Wölbung versehen. Dadurch liegt der Player praktisch perfekt in der Hand und kann auch dann, wenn man z.B. nach dem Händewaschen noch etwas feuchte Handflächen hat, nicht auf den Boden fallen. Aufgrund der enormen Stetigkeit und des geringen Kontaktwiderstandes des mit Gold beschichteten Kupfergehäuses sind auch aus akustischer Perspektive sehr gute Bedingungen für unverfälschten Klang gegeben.

Sony NW-ZX2 Anschluss

Kopfhörerbuchse und Systemkabelanschluss

Die Kopfhörerbuchse, ebenfalls vergoldet, überzeugt durch ihre sehr hochwertige Machart. Die Wiedergabe/Pause-, Musikauswahl- und Lautstärketasten an der Seite sind sehr exakt eingepasst und überzeugen mit dem ausgezeichneten Druckpunkt.

Sony NW-ZX2 mit Tasche

Mitgelieferte Ledertasche

Kritik müssen wir am Zubehör üben. Die mitgelieferte Transporthülle sitzt zu straff und fühlt sich überdies aus haptischer Sicht nicht besonders hochwertig an. Die „Geruchsprobe“ bestätigt allerdings, dass sie tatsächlich, wie auch von Sony angegeben, aus echtem Leder besteht. Die möglichen 33 Stunden Gesamtwiedergabezeit bei HiRes-Files und 60 Stunden bei MP3-Material sind hervorragend, weniger schön ist, dass der Musikplayer aufgrund des recht großen Akkus auch ewig lang zum Laden braucht. Nach drei Stunden waren wir erst von 20 auf etwas über 50 Prozent gekommen, das ist entschieden zu lange. Auch nicht optimal ist das mitgelieferte Systemkabel, welches zum Beispiel fürs Aufladen Verwendung findet. Hier wäre ein normales MicroUSB-Kabel mit voller Kompatibilität die deutlich bessere Option gewesen.

Klang

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MDR-Z1000

Getestet haben wir den NW-ZX2 am Sony-Headphone MDR-Z1000. In unserem Test im Jahre 2011 hat dieser Kopfhörer bereits mit zahlreichen Qualitäten glänzen können. Wir starten direkt durch mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nr. 4. KV 218, erstes Allegro. Das Stück liegt in 2,8 MHz Direct Stream Digital vor und demnach haben wir ideale Voraussetzungen, dem Sony HiRes-Player auf den akustischen Zahn zu fühlen. Und er schlägt sich in Verbindung mit dem Z1000 Kopfhörer grandios. Sehr gefühlvoll, sehr präzise ausbalanciert, macht er sich ans Werk.

Die Violine klingt sehr brillant, ohne aber, selbst bei gehobenem Pegel, ins Aggressive abzudriften. Die einzelnen Instrumente beim orchestralen Gesamteinsatz differenziert der NW-ZX2 akkurat auseinander. Hier kann er die anerkannt exzellenten und deutlich preiswerteren Musicplayer von Pioneer (XDP-100R) und Onkyo (DP-X1) auf Distanz halten, denn bei aller Qualität, die im Segment unter 1.000 EUR geboten wird, formt der NW-ZX2 mit noch mehr Hingabe einzelne Details heraus.

Besonders deutlich wird dies bei den orchestralen Einsätzen und bei der Strukturierung der Violine. Die natürliche, stets glaubwürdige Räumlichkeit ist zu loben, im virtuellen Raum kann der Zuhörer jederzeit die einzelnen Instrumente des Orchesters präzise ausmachen. Fein ausgeprägt, verteilt sich der Hochtonbereich mit enormer Weitläufigkeit und hervorragender Tiefenwirkung. Der Esprit, der Schwung, den die Instrumentalisten mitbringen, wird vom Sony-Player ausgezeichnet und auf direkte Art zum Zuhörer transportiert, der so die Chance hat, tief in die Musik einzutauchen. Er ist demnach nicht nur Zuhörer, sondern wird selber Bestandteil des akustischen Ganzen. 

Ganz anderes ist „Ready For The Weekend“ von Calvin Harris. Nicht nur, dass wir hier ein 44,1 kHz/16 kHz FLAC-File haben und somit deutliche Abstriche hinsichtlich des Auflösungsvermögens der Quelle hinnehmen müssen, auch musikalisch wird hier eine gänzlich andere Sprache gesprochen. Wir überzeugen uns bei diesem Stück von der überragenden Wirkungsweise von Clear Audio+. Hier wird automatisch das beste Processing für optimale Klanggüte erreicht, man kann sonst nichts mehr selber einstellen. Viel Volumen, ein kräftiger, aber zugleich präziser Bass und klare Strukturen sind hier die Vorzüge.

Deaktiviert man Clear Audio +, kann man selber eine Vielzahl anderer Klang-Juntagen vornehmen, die wir nun vorstellen. Es finden sich richtig gut gemachte Virtual Surround-Programme: „Studio“ (sehr offen, lebendig, praktisch keine Präzisionsverluste, sehr feine räumliche Ausbreitung), „Club“ (etwas dumpfer, vehement, dichte Räumlichkeit, prima für Dance/Club/Trance-Musik), „Konzertsaal“ (bewusster leichter, gut dosierter Hall, der einen großen Konzertsaal akustisch andeutet, trotzdem klare Höhen), „Matrix“ (Verbreitert die Stereo-Bühne). Wir verwenden für die Calvin Harris-Tracks das Soundfeld „Club“ und sind recht zufrieden. Noch direkter, ungefilterter, aber nicht ganz so weitläufig klingt es, wenn wir gleich auf „Clear Audio +“ setzen.

In den Einstellungen unterhalb den Surround-DSPs findet sich noch „DSEE HX“. Laut Sony definiert sich DSEE HX folgendermaßen: DSEE HX kümmert sich nicht nur ums Aufpolieren von Dateien mit extrem niedriger Datenrate wie z.B. MP3-Files auf CD-Niveau, sondern ist in der Lage, komprimierte Dateiformate durch Wiederherstellung von Feinheiten gerade bei hohen Frequenzen annähernd auf HiRes-Level zu bringen. Nun, wie unsere Checks zeigen, funktioniert das auch bei 44,1 kHz/15-Bit Dateien, die nach DSEE HX Bearbeitung freier im Hochtonbereich auftreten. Bei „You Used To Hold Me“ von Calvin Harris wird dies deutlich.

Es finden sich aber noch weitere Audio-Einstellparameter, nämlich ein EQ. Dieser kann eigens vom User eingestellt werden, oder man greift auf voreingestellte Programme zurück. Wieder muss das Calvin Harris-Album „Ready For The Weekend“ mit den Tracks „The Rain“, Ready For The Weekend“, „Stars Come Out“ sowie „You Used To Hold Me“ herhalten, um nachzuprüfen, ob die verschiedenen EQ-Programme irgendwelche Auswirkungen auf die Akustik haben. Zur Verfügung stehen: Heavy, Pop, Jazz, Individuell, Soul, Easy Listening, Bass Boost, Treble Boost sowie drei Presets für eigene Justagen des Anwenders. Wir stellen fest, dass die Wirkung des EQs wirklich ziemlich genau so ist, wie es in den Namen der Programme suggeriert wird.

Richtig klasse ist „Bass Boost“ für Clubber und Dancefloor-Freude: Nicht einfach ein unpräziser „Wummer-Bass“, sondern mehr Punch und Volumen ohne Nachlassen der Präzision. Für andere Musikstile ist der Bass-Boost aber weniger gut geeignet, muss man der Fairness halber gleich erwähnen. Zusätzlich – der Bassbereich liegt Sony wohl sehr am Herzen – findet sich noch unter dem eigentlichen grafischen EQ  ein von -10 bis +10 in 1er Schritten regelbarer „Clear Bass“ Filter.

Mit Verve wird der Trance-Klassiker „Offshore“ von Chicane wiedergegeben, diese schwungvolle Lässigkeit der Sony-Kette ist hervorragend. Mit dem virtuellen Raum des „Club“ Surround-DSPs kann man wiederum sehr zufrieden sein. Kraftvoll, aber nie simpel-vordergründig, kann man hier von einer Wiedergabe sprechen, die genau richtig für das Quellmaterial ist und sich auch durch eine wirklich gute Detaillierung auszeichnet. 

„Summertime“, wiederum ein FLAC 44,1 kHz/16-Bit-Track, von Annie Lennox beweist, wie kultiviert und vielschichtig der NW-ZX2 selbst Stücke in nicht so grandios hoher Auflösung darstellen kann. Das Piano und Annie Stimme modelliert der Player hingebungsvoll heraus, stellt beides in nahezu allen denkbaren Facetten dar. Sehr schön ist die Trennung der Stimme vom Piano, dessen Anschlagdynamik sehr gut herausgearbeitet wird. Im virtuellen Raum steht die Stimme Annies absolut stabil, und feine vokale Einzelheiten werden auf direktem Wege zum Zuhörer geschafft. Richtig fetzig wird es beim Beastie Boys-Klassiker „Sabotage“ (FLAC 44,1/16). Massiv, mit dem richtigen aggressiven Touch – hier zeigt uns der NW-ZX2, wie dynamisch und nachdrücklich er agieren kann. Die Bassstrukturen kommen sauber heraus, die teils schrägen instrumentalen Einlagen ebenfalls. 

Ein hochwertiger S-Master HX Digitalverstärker ist das Herzstück des NW-ZX2. Sony hat extra den vollständig digitalen Signalpfad so einfach wie möglich gehalten, um kürzeste Signalwege für das Präsentieren aller Feinheiten im besonders breiten Frequenzbereich von High Resolution Audio-Files bereit zu stellen. Bis zum Kopfhörerausgang ist das Signal durchweg digital, Verzerrungen kommen daher praktisch nicht vor. Was der NW-ZX2 mit Hilfe unter anderem dieser Technologie kann, stellt er beim FLAC 96/24-Stück „My Favourite Faded Fantasy“ von Damien Rice sowie bei „It Takes A Lot To Know A Man“, ebenfalls von Damien Rice, unter Beweis. Klar, sehr detailreich, mit feiner Ausarbeitung der vokalen Anteile, stellt er ein charismatisches, in die Tiefe gehendes Hörerlebnis zur Verfügung.

Der Z1000 Kopfhörer mit seiner neutralen, detailreichen Auslegung erweist sich als stimmiger Partner. Er sitzt auch beim längeren Tragen äußerst bequem und schirmt als Over-Ear-Kopfhörer Außengeräusche effektiv ab. Auch in FLAC 96 kHz/24-Bit lauschen wir Damon Albarns „Lonely Press Play“. Der spezielle Stil wird vom Sony NW-ZX2 optimal zur Geltung gebracht. Gerade die vielen, teils kleinen, unterschiedlichen Effekte und Effekt-Kombinationen stellt der Sony HiRes-Walkman sehr überzeugend und plastisch dar.

Es zeigt sich im Vergleich zu den High Resolution Playern aus dem Hause Onkyo sowie Pioneer wieder der kleine Unterschied, dass parallel stattfindende akustische Ereignisse vom Sony noch präziser auseinander differenziert werden. Doch, Hand aufs Herz: Gerade der noch neuere Onkyo DP-X1 operiert bereits auf einem so hohen Level, und kostet dabei verhältnismäßig wenig, dass man höchst begeistert sein kann. Perfektionisten und audiophile 100 Prozent-Gourmets hingegen brauchen den Sony, der seinerseits die Luft sehr dünn werden lässt für nochmals deutlich teurere Musicplayer von Astell&Kern. Der NW-ZX2 ist praktisch ebenso edel verarbeitet, hat auch erstklassige DACs und eine hochleistungsfähige Signalverarbeitung. Hier fragt sich dann selbst der Audio-Experte, warum man mehr als die schon heftigen 1.199 EUR für den Sony-Player ausgeben sollte. 

Fazit

Sony NW-ZX2 Seitenansicht mit Tasche

Der Sony NW-ZX2 brilliert mit sensationeller akustischer Performance nicht nur bei HiRes-Files, sondern schon bei Stücken in normaler CD-Qualität. Dank DSEE HX und Clear Audio + erklingen auch „herkömmliche“ Tracks in erstklassiger Qualität. Detailreich und dynamisch, kultiviert und räumlich, zieht der NW-ZX2 alle Register seines Könnens. Zweifelsohne ist er mit rund 1.200 EUR recht kostspielig, allerdings darf man nicht nur die preiswerteren und beinahe ebenso guten Alternativen von Onkyo und Pioneer darunter sehen, sondern muss den Sony auch mit nochmals sehr viel teureren mobilen HiRes-Playern anderer Anbieter vergleichen. Und hier schneidet der Sony sehr gut ab, denn er bietet praktisch das identische Niveau, und fürs gesparte Geld kann man sich gleich noch einen tollen Kopfhörer kaufen. Den MDR-Z1000, den wir zum Test als Ergänzung verwendeten, gibt es leider nicht mehr im aktuellen Sony-Programm. Wir empfehlen erstklassige Alternativen wie z.B. den brandneuen Edition M Plus für 899 EUR von Ultrasone, der dank des genialen S-Logic Plus-Systems für natürlichen Surround die räumlichen Talente des NW-ZX2 extrem gut zur Geltung bringen dürfte.

Ungemein facettenreich aufspielender High Resolution Walkman, der auch mit seiner mustergültigen Verarbeitung überzeugt
referenz
High Resolution Music-Player Luxusklasse
Test 18. Mai 2016

+ Extrem feines Detaillierungsvermögen
+ Herausragende Räumlichkeit in Weite sowie Tiefe
+ Maßstäbe setzende Stimmwiedergabe
+ Vielfältige und nützliche Einstellmöglichkeiten
+ Lange Akkulaufzeit
+ Verarbeitung der Spitzenklasse

– Sehr teuer
– Akku lädt sehr lange auf

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 18. Mai 2016

 




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