CES 2014: Der Auftritt von Hisense

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Hisense auf der CES

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 Im Mittelpunkt: VIDAA TV, UHD und Curved-TV

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 Hisense zeigt Selbstbewusstsein

Hisense zeigte im Rahmen der CES auch FullHD Smart-TVs mit VIDAA TV-Technologie. Das Vidaa TV-Gerät soll die Verknüpfung herkömmlicher TV- und Internet-Technologie besonders benutzerfreundlich gestalten. Mittels weniger Funktionstasten ist ein simpler Wechsel zwischen dem laufenden TV-Programm und Internet Video-Wiedergabe möglich.

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VIDAA – Smart Interaction einfach durch vier Funktionstasten gelöst

In China, dem Mutterland des Konzerns, stößt Vidaa TV auf große Akzeptanz bei den Käufern. Vidaa TV ist Android-basiert, laut Plänen des Unternehmens ist es aber auch geplant, neben der bereits beschlossenen Einführung in den USA in Europa auf Android-basierte TVs zu setzen. In Europa sollen die TVs aber unter anderem Namen laufen. 

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Movies On Demand

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 NFC

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 Smart TV – sehr übersichtlich

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 App Center

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 Miracast

Hisense hatte zu verschiedenen Smart-TV- und Multimedia-Themen Vorführungen (z.B. Apps, Smart TV Tools, NFC oder Miracast sowie Movies On Demand). 

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Curved – auch Hisense hat diesen Trend erkannt

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 Design mit Lautsprechern außen

Des Weiteren hat auch Hisense den Trend zu Curved-TVs erkannt und auf der CES einen 65-Zoll-Screen präsentiert. In der üblichen 3840×2160 Pixel UHD-Auflösung und 120 Hz Bildwiederholrate realisiert zumindest unseren ersten Eindrücken nach der TV ein durchaus kultiviertes Bild bei Bienen, die Nektar aus Blüten holen, und bei Sonnenblumenfeldern. Die Farben wirken sehr gut und gegenüber der ersten Hisense UHD-Generation deutlich verbessert.  Der Blickwinkel ist breit, trotz Curved, und es kommt zu praktisch keinen Helligkeitsverlusten und nur zu geringen Farbverfälschungen.  Das Federkleid eines kleinen Vogels in Großaufnahme erscheint ausgesprochen detailliert, scharf und sauber durchzeichnet. Der TV ist Linux-basiert und sieht recht elegant aus.  Optisch sind wegen der seitlich montierten Lautsprechereinheiten mit offenen Chassis Design-Ansätze der Sony X9-Baureihe übernommen worden. Das Standfuß-Design ist allerdings anders. Leichte Rundungen prägen die Form. 

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Hier UHD-TVs von 55 bis 65 Zoll

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 65-Zoll LCD-LED UHD-TV

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 75-Zoll UHD-TV

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 85-Zoll UHD-TV

Herkömmliche Flat UHD-TVs in Formaten von 42 bis 85 Zoll (weitere Größen:  55, 58 65, 75 Zoll) standen auch in Las Vegas.  Besonderes Merkmal – die von Hisense entwickelte Ultra LED-Technik. Vorzüge laut Hisense sind eine hohe Farbpräzision und ein hoher Kontrast dank des integrierten „Precise Local Dimming“.  Nachdem mit der ersten, in Deutschland erhältlichen Generation von Hisense UHD TVs nicht unbedingt ein Sturm der Begeisterung hinsichtlich der gebotenen Bildqualität entfacht wurde, soll sich das nun ändern. In der 2. Jahreshälfte 2014 sollen die neuen Hisense UHD-TVs daher ihren Weg nach Europa und auch nach Deutschland finden. Um auf der Messe die Blicke von Interessierten auf sich zu ziehen, hat Hisense bei den UHD-TVs Farbwiedergabe und Kontrast hochgezogen, so dass man enorm satte, kräftige Farben und enormen Kontrast betrachten konnte. Für die eigenen vier Wände ist eine solche Auslegung aber nicht gedacht, viel zu anstrengend und zu wenig realistisch – typischer „Messe-Modus“ eben mit nicht perfekt ausbalancierten, etwas zu kühlen Farben. Schärfe, Lebendigkeit und Plastizität des Bildes konnten aber schon überzeugen. 

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OLED-TV

Einen 55 Zoll OLED-TV mit FullHD Auflösung und 3D konnte man ebenfalls in Augenschein nehmen. Mit Pure Color Reproduction möchte Hisense hier lebendige und satte Farben sicherstellen. Beim gezeigten Prototyp kann zwar die Farbwiedergabe überzeugen und auch die Bildtiefe ist gut, aber die Gesamtbildschärfe und die Detaillierung ist noch nicht auf Toplevel. 

Ebenfalls stellte Hisense den Prototypen eines Laser TVs – eine Lasereinheit und ein Screen mit bis zu 80 Zoll stellen die Komponenten dieses Systems dar. Dabei wird der Laser direkt vor dem Screen untergebracht (Ultra-Short Range). Das leistungsfähige System kann gleichzeitig Live-TV und den Zugriff aufs Internet ermöglichen. 

Bericht: Carsten Rampacher
Datum: 11. Januar 2014




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