TEST: Klipsch THE SEVENS II - Aktivlautsprecher mit Dolby Atmos Wiedergabe & powered by Onkyo
Ersteinrichtung und App-Konnektivität
Für die Ersteinrichtung und Verwendung der THE SEVENS II mit dem Smartphone kommt die Klipsch Connect Plus App zum Einsatz, wie z.B. bei der Klipsch Flexus Core 300. Nachdem wir die App aus den jeweiligen Stores heruntergeladen haben, verbinden wir im nächsten Schritt unseren Smart-TV via HDMI mit den Aktivlautsprechern. Anschließend schließen wird die beiden THE SEVENS II an den Stromkreislauf an. Nun können wir die aktiven Lautsprecher einschalten und mit der Ersteinrichtung beginnen. Wir haben von der Inbetriebnahme und Einrichtung wieder zahlreiche Screenshots erstellt, die wir nachfolgend erläutern möchten:

Der Startbildschirm der Klipsch Connect Plus App

Nette Begrüßung in der Klipsch Connect Plus App

Im nächsten Schritt müssen wir die Datenschutzrichtlinien sowie die Nutzungsbedingungen bestätigen

Mit dem Plus-Symbol wird ein neues Produkt integriert
Da wir die Connect App bereits verwendet haben, wir uns in dieser Ansicht, die bereits eigerichtete FLEXUS CORE 300 angezeigt. Da wir aber die THE SEVENS II verbinden möchten, wählen wir, unten rechts im Bild, das Plus-Symbol aus.

Ein Suchlauf nach geeigneten Devices beginnt

Innerhalb weniger Momente werden unsere neusten Testkandidaten erkannt und wir können die Aktivlautsprecher auswählen

Netzwerkauswahl
Das Heimnetzwerk wird automatisch von unserem Apple iPhone mit der Connect Plus App geteilt, und wir müssen lediglich das WLAN Kennwort eingeben. Ein automatisches Teilen des Netzwerschlüssels via AirPlay 2 scheint nicht unterstützt zu werden.

Jetzt können wir auswählen, welches Farbfinish unsere THE SEVENS II tragen. Mit diesem werden die Aktivlautsprecher in der App angezeigt

Im nächsten Schritt erfolgt der Check der Software
Im nächsten Schritt checkt die App den Softwarestand unserer THE SEVENS II, und wir können verfügbare Updates komfortabel aus der App heraus durchführen lassen.

Nachdem wir das Softwareupdate durchführen lassen haben, fordert uns die Connect Plus App auf, die THE SEVENS II neu zu starten

Damit ist die Aktualisierung abgeschlossen

Das Google Cast Setup in der Übersicht

Zuordnung des linken und des rechten Lautsprecherkanals
Im nächsten Schritt müssen wir bestimmen, ob unser Hauptlautsprecher als linker oder rechter Kanal im Einsatz ist. Nach der Bestimmung sorgt dann ein moderner DSP für ein natürliches, klares und immersives Klangbild.

"Automatische Leistungsanpassung"

Nun ist die Aufstellung sowie die Ersteinrichtung abgeschlossen und wir können die THE SEVENS II verwenden

Der Startbildschirm unserer THE SEVENS II in der Klipsch Connect Plus App, Teil 1
Im Startbildschirm der Klipsch Connect Plus-App haben wir schnellen und sofortigen Zugriff auf die wichtigsten Parameter der Aktivlautsprecher. Im oberen Teil können wir die THE SEVENS II ein- sowie ausschalten, die Lautstärke anpassen und darunter befinden sich Kacheln für die Eingangswahl.
Eine Etage tiefer finden wir die DIRAC Live Einmessung, auf die wir später noch genauer eingehen möchten, sowie das Equalizer-Menü. Weitere Untermenü gibt es in Form von "Audio Anpassungen", "My Input" sowie "Einstellungen".

Teil 2

Die EQ-Presets in der Übersicht
Im Menüpunkt "Equalizer" können wir vorgefertigte Klangkurven wie z.B. "Wohnung", "Gesang", "Treble, "Bass", "Felsen" und "Brauch" schnell und unkompliziert abrufen. Die Übersetzungen sind allerdings etwas wild. Zudem können wir mithilfe von Schiebereglern eine eigene Klangkurve erstellen.

Die "Audio-Anpassungen" im Detail
Beim Punkt "Audio Anpassungen" können wir die Soundmodis "Film", "Musik" sowie "Direkt" aktivieren. Zudem stehen noch die Modis "Dynamischer Bass", ein "Nachtmodus" sowie ein "Dialogmodus" zum Abruf.

Die weiteren Einstellungen in der Übersicht
In den weiteren Einstellungen können wir den Namen unserer Lautsprecher verändern, nach Softwareaktualisierungen suchen sowie weitere Klanganpassungen in Form von Aufstellung und Lip Sync vornehmen. In diesem Menüpunkt sind zudem die Netzwerkeinstellungen sowie die unterstützen Dienste wie z.B. Google Cast, Spotify, Tidal Connect sowie AirPlay zu finden.

Die Einstellungen, Teil 2

Die Detailansicht bei der Wiedergabe von Spotify in der Klipsch Connect App
DIRAC LIVE Einmessung
Sehr gut gefällt uns die Tatsache, dass die DIRAC Live Einmessung direkt in die Klipsch Connect Plus App integriert ist und nicht noch zusätzlich die Dirac App heruntergeladen werden muss. Der gesamte Einmess- und Analyseprozess sowie die Bestimmung geeigneter Filter für die anschließende Korrektur geschieht demnach komplett in der Klipsch Connect App. Nun möchten wir die DIRAC Live Raumeinmessung und Raumkorrektur genauer betrachten:

Die Erläuterungen zu der DIRAC Live Raumkorrektur

Die DIRAC Live-Einmessung im Detail.
Die Dirac Live-Einmessung wird mit dem sich im Lieferumfang befindlichen Einmessmikrofon durchgeführt. Dieses wird auf der Rückseite des Hauptlautsprechers angeschlossen, und es wird an drei unterschiedlichen Sitzpositionen gemessen. DIRAC Live ist hier in einer etwas abgespeckten Version gehalten, bei den Varianten, die wir zum Beispiel von Stereo- oder Mehrkanalverstärkern her kennen, ist die Anzahl der gemessenen Positionen höher, und es gibt verschiedene Modi mit einer unterschiedlichen Anzahl an Einmesspunkten. Aber für diesen Einsatzzweck reicht die einfachere Form definitiv, viele Konkurrenzmodelle haben überhaupt kein Einmesssystem an Bord.

Das Einmessmikrofon im Detail

Jetzt sollen wir das Mikrofon an den Hauptlautsprecher anschließen

Begrenzte Lizenz
Wie wir bereits erwähnt haben, ist nur eine begrenzte DIRAC Lizenz an Bord der THE SEVENS II. In dieser werden nur Frequenzen zwischen 20 Hz und 500 Hz korrigiert. Wenn ein Filter erstellt werden soll, der von 20 Hz bis 20 kHz korrigiert, muss die volle DIRAC Lizenz käuflich erworben werden.

Die erste Messposition ist mittig am Hörplatz

Während der DIRAC Live Messung werden unterschiedliche Testtöne von den Aktivlautsprechern wiedergegeben

Erfolgreiche Messung

Nach erfolgreicher Messung der drei Punkte, ist die Kalibrierung des Raums abgeschlossen und wir können im nächsten Schritt die Messergebnisse abspeichern

Abspeichern der Messergebnisse

Jetzt können wir das Einmessmikrofon wieder entfernen
Die Klipsch Connect Plus App erweckt einen nüchternen und zeitlosen Eindruck. Die Ersteinrichtung gelang sehr schnell, und uns gefällt die Tatsache, dass die DIRAC Live Einmessung direkt in die Connect Plus App integriert ist und nicht noch zusätzlich die Dirac App heruntergeladen werden muss. Im Startbildschirm der App hat der Nutzer schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie z.B. Eingangswahl, auf die verschiedenen Soundmodis sowie EQ-Presets. Was uns nach längeren Gebrauch etwas störend auffällt, ist die Tatsache, das es keinen Dienst für Internetradiosender wie z.B. TuneIn oder Ähnliches gibt.
Key Facts App
- Einfache Inbetriebnahme innerhalb kurzer Zeit
- Zugriff auf Musikstreamingdienste und andere Quellen
- Verschiedene DSP-Modi mit teils etwas schräg anmutender Übersetzung
- DIRAC Live gleich in die Klipsch-App integriert
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Tags: Aktiv-Lautsprecher • Aktive Lautsprecher • Aktivlautsprecher • Dirac Live • Dolby Atmos • Hifi-Lautsprecher • Klipsch • PREMIUM AUDIO COMPANY






