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Filmkritik: „Mission: Impossible – Rogue Nation“

Gerade als die CIA die „Impossible Mission Force“ (IMF) unter eigene Kontrolle bringen möchte, steht Ethan Hunt (Tom Cruise) vor der größten Bedrohung seiner verdeckten Agenten-Karriere. Die mysteriöse Organisation „Syndikat“ hat die IMF-Agenten enttarnt und will mit gezielten Gewalt-Aktionen die politische Stabilität der Welt gefährden. Ethan Hunt muss ohne Unterstützung von oben um sein Leben kämpfen und erhält unerwartete Hilfe der zum Syndikat gehörenden geheimnisvollen Killerin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson). Diese scheint aber ein doppeltes Spiel zu spielen und ob Hunt Ilsa wirklich trauen kann, muss sich erst noch zeigen …

Nachdem der vierte Teil der „Mission: Impossible“-Reihe trotz solider Action den Eindruck erweckte, als ob so langsam die Ideen ausgehen würden, meldet sich die „Impossible Mission Force“ drei Jahre später wieder mit einem rasanten und abwechslungsreichen Einsatz zurück, der vor allem auf harte Action mit Körpereinsatz und viele verrückte Ideen setzt. Man sieht Tom Cruise zwar an, dass dieser mittlerweile über 50 Jahre alt ist. Dennoch liefert er in „Mission: Impossible – Rogue Nation“ wieder viele harte Stunts höchstpersönlich ab, die nicht nur sehr gefährlich aussehen, sondern von den Kameras auch spektakulär eingefangen wurden. Neben einem Einsatz an der Außenhülle eines startenden Militärtransporters bietet der Film auch einige rasante Verfolgungsjagden mit dem Auto oder Motorrad sowie eine spektakuläre Szene unter Wasser.

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ ist aber keineswegs ein Film, in dem sich alles nur um Tom Cruise dreht. Denn das gesamte IMF-Team bekommt ebenfalls immer wieder Gelegenheit, seine besonderen Fähigkeiten zu beweisen. Das gilt vor allem für Benji Dunn (Simon Pegg), der fast schon eine zweite Hauptrolle übernimmt.

Natürlich ist auch wieder viel High Tech mit dabei und vieles, was an Spielzeug gezeigt wird, ist bei genauerer Betrachtung ziemlicher Mumpitz. Das überspielt der Film aber mit Tempo und auch immer wieder viel Witz. Auch inhaltlich bietet „Mission: Impossible – Rogue Nation“ eine Menge Abwechslung und versetzt die Handlung gleich an mehrere Schauplätze wie Wien, London und Casablanca.

Nachdem „Mission: Impossible“ lange Zeit immer etwas im Schatten des großen „James Bond“ stand, zeigt „Mission: Impossible – Rogue Nation“, wie man auch ohne Lizenz zum Töten einen richtig großen und hochmodernen Agenten-Film inszenieren kann. Ein besonderer Kniff gelang den Produzenten dabei nicht zuletzt durch die Besetzung von Jeremy Renner als IMF-Agenten, der bereits 2012 in „Das Bourne Vermächtnis“ eine gute Figur machte.

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ läuft seit dem 06. August in den deutschen Kinos und erscheint voraussichtlich im Dezember auf Blu-ray Disc & DVD.

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